Medizin-Lexikon: Einträge mit "H"

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  • HF

      Abk. für Hämofiltration.

    • HF-Ablation
    • HF-Katheterablation
    • Hg

        Symbol für Hydrargyrum (Quecksilber).

      • HGH
        • Synonyme: Abk. für human growth hormone

        • Etymol.: engl.

        Somatotropin.

      • HGP
        • Synonyme: Abk. für human genome program; Abk. für human genome project

        • Etymol.: engl.

        s.u. Humangenom.

      • HGPRT
      • HHL
        • HHL 1)
          HHL
          • 1)

          • Fach: Anatomie

          Abk. für Hypophysenhinterlappen.

        • HHL 2)
          HHL
          • 2)

          • Fach: Gynäkologie

          Abk. für Hinterhauptslage.

        • HHM
          • Synonyme: Abk. für humoral hypercalcemia of malignancy

          • Etymol.: engl.

          Pseudohyperparathyreoidismus.

        • HHT

            Abk. für Hämagglutinationshemmtest.

          • HHV

              Abk. für humane Herpesviren.

            • hiatoösophageales Syndrom
              • hiato|ösophageales Syndrom

              Bergmann-Syndrom, Kardiaachalasie.

            • Hiatus
              • Hiatus

              • Etymol.: latein.

              • Englischer Begriff: hiatus; gap; opening

              Spalt, (klaffende) Öffnung. S.a. Foramen.

              • H. aorticus
                der Aortenschlitz zwischen beiden Schenkeln des Lendenteils des Zwerchfells... (mehr)
              • H. femoralis
                Anulus femoralis... (mehr)
              • H. genitalis
                die von den Levatorschenkeln begrenzte Öffnung des Beckenbodens im Trigonum... (mehr)
              • H. leucaemicus
                bei akuten Leukämien u. beim akuten Schub der chronischen myeloischen... (mehr)
              • H. maxillaris
                Mündung der Kieferhöhle seitlich im mittleren Nasengang... (mehr)
              • H. oesophageus
                die Durchtrittsstelle für Speiseröhre u. den beidseitigen Nervus vagus... (mehr)
              • H. pleuroperitonealis
                das Bochdalek-Foramen zwischen dem Lenden- u. Brustteil des Zwerchfells... (mehr)
              • H. sacralis
                die breite Öffnung des Kreuzbeinkanals hinten oben am unteren Kreuzbeinende... (mehr)
              • H. saphenus
                eiförmige Öffnung in der breiten Schenkelbinde (Fascia lata) unterhalb... (mehr)
              • H. semilunaris
                sichelförmiger Spalt in der seitlichen Nasenhöhlenwand als Einmündung... (mehr)
              • H. tendineus
                der Adduktorenschlitz in der Sehne des Musculus adductor magnus für den... (mehr)
            • Hiatus aorticus
              Hiatus
              • H. aorticus

              • Englischer Begriff: aortic h.

              der Aortenschlitz zwischen beiden Schenkeln des Lendenteils des Zwerchfells u. der Wirbelsäule; Durchtrittspforte der Aorta in die Bauchhöhle u. des Ductus thoracicus in die Brusthöhle.

            • Hiatus femoralis
              Hiatus
              • H. femoralis

              • Englischer Begriff: femoral h.

              Anulus femoralis.

            • Hiatus genitalis
              Hiatus
              • H. genitalis

              • Englischer Begriff: genital h.

              die von den Levatorschenkeln begrenzte Öffnung des Beckenbodens im Trigonum urogenitale für den Durchtritt der Scheide u. Harnröhre.

            • Hiatus leucaemicus
              Hiatus
              • H. leuc|aemicus

              bei akuten Leukämien u. beim akuten Schub der chronischen myeloischen Leukämie die „Lücke“ in der Reifungsreihe der Granulozyten: Fehlen oder starke Verminderung der Zwischenstufen bei Vorherrschen unreifer Paramyeloblasten u. reifer Granulozyten; Folge überstürzten Einbrechens der unreifen Zellen in die Blutbahn bei noch funktionsfähigem Knochenmark.

            • Hiatus maxillaris
              Hiatus
              • H. maxillaris

              • Englischer Begriff: maxillary h.

              Mündung der Kieferhöhle seitlich im mittleren Nasengang.

            • Hiatus ösophageus
              Hiatus
              • H. oesophageus

              • Englischer Begriff: esophageal h.

              die Durchtrittsstelle für Speiseröhre u. den beidseitigen Nervus vagus zwischen den medialen Zwerchfellschenkeln vorn-oberhalb des Aortenschlitzes; ihre Weite hängt ab vom Kontraktionszustand angrenzender Muskelfasern (Musculus sphincter oesophagi; „Hiatusschlinge“).

            • Hiatus pleuroperitonealis
              Hiatus
              • H. pleuro|peritonealis

              das Bochdalek-Foramen zwischen dem Lenden- u. Brustteil des Zwerchfells.

            • Hiatus sacralis
              Hiatus
              • H. sa|cralis

              • Englischer Begriff: sacral h.

              die breite Öffnung des Kreuzbeinkanals hinten oben am unteren Kreuzbeinende; ihre Überlänge (bei mangelhaftem Bogenschluss ab S1–3) als H. s. posterior totalis (sakrale R(h)achischisis).

            • Hiatus saphenus
              Hiatus
              • H. saphenus

              • Synonyme: Fossa ovalis

              eiförmige Öffnung in der breiten Schenkelbinde (Fascia lata) unterhalb des Leistenbandes. Durchtrittsort der Vena saphena magna. Die untere Öffnung des Schenkelkanals (unterer Schenkelring).

            • Hiatus semilunaris
              Hiatus
              • H. semi|lunaris

              sichelförmiger Spalt in der seitlichen Nasenhöhlenwand als Einmündung der Kiefer- u. Stirnhöhle sowie der vorderen u. mittleren Siebbeinzellen.

            • Hiatus tendineus
              Hiatus
              • H. tendineus

              • Englischer Begriff: tendinous h.

              der Adduktorenschlitz in der Sehne des Musculus adductor magnus für den Durchtritt von Arteria u. Vena femoralis in die Kniekehle.

            • Hiatusanästhesie
              • Hiatus|an|ästhesie

              Kaudalanästhesie.

            • Hiatushernie
              • Hiatus|hernie

              • Englischer Begriff: hiatal hernia; hiatus h.

              Abbildung

              Zwerchfellhernie mit teilweiser bis totaler Verlagerung des Magens (evtl. auch weiterer Bauchorgane) durch den Hiatus oesophageus in den Brustkorb (u. mit Bauchfell als Bruchsack; bei kleinem Sack: Bergmann-Hernie). Formen: erworbener oder angeborener Brachyösophagus, paraösophageale H., gleitende H. (gastroösophageale Hernie; axiale H.) u. Mischformen (s.a. Abb.). Ätiol.: angeboren oder – häufiger – erworben (z.B. durch Zwerchfellüberdehnung). Klinik: oft symptomlos oder -arm, atypisch oder aber gekennzeichnet durch Völlegefühl, Aufstoßen, ösophagealen Reflux, Atemnot, Retrosternalschmerz, pektanginöse Beschwerden, Bluterbrechen, evtl. kompliziert durch Refluxösophagitis, Einklemmung (Incarceratio), Magenileus. Beim Säugling Erbrechen direkt nach den Mahlzeiten, häufig blutig tingiert, Gedeihstörungen.

            • Hiatushernie, gleitende
              Hiatushernie
              • H., gleitende

              • Englischer Begriff: sliding h. h.

              als kardio- oder gastroösophageale H. eine axiale Hernie, die bevorzugt im höheren Lebensalter auftritt; geht einher mit trichterförmiger Kardiaerweiterung u. Refluxösophagitis, Abflachung des His-Winkels u. Störung des Verschlussmechanismus, die ihrerseits zu einer Verkürzung der Speiseröhre führen kann („erworbener“ Brachyösophagus).

            • Hiatushernie, paraösophageale
              Hiatushernie
              • H., para|ösophageale

              • Englischer Begriff: paraesophageal h. h.

              eine H. (mit normotoper u. funktionstüchtiger Kardia), bei der Teile des Magens neben der Speiseröhre in den Brustkorb vordringen, evtl. unter „Abrollen“ des ganzen Magens u. unter Mitverlagerung weiterer Eingeweide in den Bruchsack.

            • HIB
            • Hibbs-Operation
              • Hibbs-Operation

              • 1)
                (1911) operative Versteifung eines Wirbelsäulenabschnittes (Spondylodese)... (mehr)
              • 2)
                (1926) Arthrodese des Hüftgelenkes mit Hilfe des abgemeißelten Trochanter... (mehr)
            • Hibbs-Operation 1)
              Hibbs-Operation
              • 1)

              (1911) operative Versteifung eines Wirbelsäulenabschnittes (Spondylodese) durch Verödung der Wirbelgelenke, beidseitige Verbindung der Wirbelbögen durch nach oben u. unten umgeschlagene Knochenspäne, subtotale Kappung u. Nach-Unten-Umbiegen der Dornfortsätze.

            • Hibbs-Operation 2)
              Hibbs-Operation
              • 2)

              (1926) Arthrodese des Hüftgelenkes mit Hilfe des abgemeißelten Trochanter major.

            • Hibernation
              • Hibernation

              • Fach: Zoologie

              Winterschlaf.

              • H., künstliche
                (Laborit 1950) medikamentöse (durch Phenothiazine, Cocktail, lytischer)... (mehr)
            • Hibernation, künstliche
              Hibernation
              • H., künstliche

              • Englischer Begriff: artificial hibernation

              • Fach: Anästhesiologie

              (Laborit 1950) medikamentöse (durch Phenothiazine, Cocktail, lytischer) Dämpfung des Organismus, um bei einer „Aggression“ im Zusammenhang mit einer Verletzung, Operation, Infektion usw. durch zentrale u. periphere Hemmung autonomer Regulationsmechanismen (einschließlich Anlähmung des Wärmezentrums) eine homöostatische Regulation des Organismus zu gewährleisten: Abschwächung der durch Stressoren bedingten, oft überschießenden Kreislauf- u. Stoffwechselreaktionen (die sich z.B. in Schock, Fieber manifestieren) durch Senken von Blutdruck, Sauerstoffverbrauch u. Körpertemperatur (bis ca. 35 °C) auf ein Minimalniveau („Vita minima“). Die Anw. erfolgt z.B. als potenzierte Narkose, evtl. in Kombination mit Unterkühlung durch physikalische Mittel wie Eiswasserbad etc. (kontrollierte Hypothermie als Voll- oder Teilhibernation).

            • Hibernoma
              • Hi|ber|nom(a)

              • Synonyme: Lipoma fetale-cellulare

              • Englischer Begriff: fetocellular lipoma; hibernoma; brown fat

              bräunliche Fettgeschwulst des Unterhautgewebes, z.B. an Gesäß, Rücken oder Hals (wobei Ähnlichkeit besteht mit der Hibernationsdrüse der Winterschläfer); histol besteht aus großen vakuolären, Glykogen- u. Phospholipoid-reichen Zellen.

            • Hickey-Hare-Test
              • Hickey-Hare-Test

              • Englischer Begriff: Hickey-Hare test

              • Fach: Endokrinologie

              Carter-Robbins-Test.

            • Hicks-Syndrom
              • Hicks-Syndrom

              aseptische Knochennekrose des 2. Keilbeins des Fußes.

            • Hidradenitis
              • Hi|dra|denitis

              • Englischer Begriff: hidradenitis

              Entzündung des Drüsenkörpers apokriner Schweißdrüsen (im Unterschied zur „Poritis“ der Ausführungsgänge). Vielfach als eitrige H. (H. suppurativa = Schweißdrüsenabszess; evtl. zahlreich, sog. apokrine Akne). Auftreten v.a. in der Scham- u. Achselgegend (H. axillaris). Als tiefe H. evtl. phlegmonös, oft rezidivierend. Unter dem klinischen Bild einer H. manifestiert sich oft eine Acne inversa.

            • Hidradenitis multiplex neonatorum
              Hidradenitis
              • H. multi|plex neonatorum

              die häufig abszedierende, an vielen Körperstellen vorkommende H. des Neugeborenen = Staphylodermia sudoripara suppurativa.

            • Hidradenoma
              • Hi|dradenom(a)

              • Synonyme: Adenoma sudoriparum

              • Englischer Begriff: hidradenoma

              tumorartige Fehlbildung apo- oder ekkriner Schweißdrüsen (evtl. als Hamartom) in Form kleiner Warzen oder Papeln, evtl. kombiniert mit Nävi („Schweißdrüsennävus“). Evtl. zystisch (H. cysticum) als Syringocystadenoma, meist multipel (Robinson-Krankheit).

              • H. papilliferum
                Adenom apokriner Schweißdrüsen an Labien u. Damm, seltener Präputium... (mehr)
            • Hidradenoma papilliferum
              Hidradenom(a)
              • H. papilliferum

              Adenom apokriner Schweißdrüsen an Labien u. Damm, seltener Präputium. Klinik: meist einzelne, derbe, intradermale Knoten.

            • Hidroa
              • Hi|droa

              • Synonyme: Hydroa

            • Hidroa 1)
              Hidroa
              • 1)

              Schwitzbläschen.

            • Hidroa 2)
              Hidroa
              • 2)

              durch Licht- oder sonstige Strahleneinwirkung ausgelöste Hautkrankheiten mit juckenden Bläschen, evtl. aber auch anderen Formen des Ausschlags („polymorph“), z.B. Erythema exsudativum multiforme, Herpes febrilis. – Im engl. Schrifttum jeder unter der Einwirkung von Schweiß auftretende Hautausschlag (im Unterschied zur „Hydroa“ = Bläschenausschlag).

            • Hidroa aestivalia
              Hidroa  >  Hidroa 2)
              • H. aestivalia

              • Synonyme: Acanthosis bullosa acquisita

              v.a. im Frühjahr, -sommer auftretende Hautkrankheit mit Bläschenbildung (evtl. aber polymorph); i.e.S. die H. bei Porphyria cutanea tarda Waldenström.

            • Hidroa vacciniformis
              Hidroa  >  Hidroa 2)
              • H. vacciniformis

              eine familiär erbliche Lichtdermatose. Die genabelten Bläschen heilen narbig ab.

            • Hidrodermia
              • Hidro|dermia

              • Synonyme: Hidropedese

              Hyperhidrosis (als Hidror|rhö besonders massiv).

            • Hidrosis
              • Hi|drosis

              • Englischer Begriff: hidrosis

              Schweißabsonderung (meist i.S. von Hyper- oder Dyshidrosis).

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