Medizin-Lexikon: Einträge mit "H"

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  • Halbantigen
    • Halb|antigen

    Hapten.

  • Halbbasis-Syndrom
    • Halb|basis-Syndrom

    • Englischer Begriff: Garcin's syndrome

    einseitige = Halbseitenlähmung von Hirnnerven bei Krankheitsprozess in einer Schädelbasishälfte, z.B. bei basaler Meningitis.

  • Halbchromosom
    • Halb|chromosom

    Chromatide.

  • halbdurchlässig
    • halb|durch|lässig

    semipermeabel.

  • Halberstädter-Prowazek-Einschluss-Körperchen
    • Halberstädter-Prowazek-(Einschluss-)Körperchen

    • Englischer Begriff: Halberstaedter-Prowazek bodies

    • Biogr.: Ludwig v. H., 1876–1949, Röntgenologe, Berlin; Stanislaus J. M. v. P., 1875–1915, Bakteriologe, Hamburg

    • Fach: Virologie

    runde bis ovale Einschlusskörperchen im Zytoplasma der Bindehautzellen bei durch Erreger der TRIC-Gruppe (Chlamydia trachomatis) hervorgerufenen Krankheiten (Trachom, Einschlusskörperchen-Konjunktivitis). Bestehen aus zahlreichen Chlamydien. Bei Giemsa-Färbung rötlich in blauer Grundsubstanz darstellbar.

  • Halbmilch
    • Halb|milch

    • Englischer Begriff: halfstrength milk

    • Fach: Pädiatrie

    eine 1:1-Verdünnung von Milch mit Wasser, Schleim oder Mehlabkochung, angereichert mit Kohlenhydraten (4–5% Zucker, 2–3% Polysaccharide); eine Säuglingsnahrung (2. Tag bis ca. Ende der 4. Woche).

  • Halbmond
    • Halb|mond

    • 1)
      sichelförmige Geschlechtsform von Plasmodium falciparum (Erreger des Halbmondfiebers... (mehr)
    • 2) H., seröser
      Ebner-Halbmond... (mehr)
    • 3)
      Achromoretikulozyt... (mehr)
  • Halbmond 1)
    Halbmond
    • 1)

    • Fach: Protozoologie

    sichelförmige Geschlechtsform von Plasmodium falciparum (Erreger des Halbmondfiebers = Malaria tropica) im befallenen roten Blutkörperchen (das nur noch als Saum den Erreger umgibt).

  • Halbmond 3)
  • Halbmond, seröser 2)
    Halbmond
    • 2) H., seröser

    • Fach: Histologie

    Ebner-Halbmond.

  • halbmondförmig
    • halb|mond|förmig

    semilunaris.

  • halbmondförmiger Raum
    halbmondförmig
    • h. Raum

    • Englischer Begriff: semilunar space

    • Fach: Kardiologie

    Traube-Raum.

  • Halbschleimhaut
    • Halb|schleim|haut

    nicht verhornende, von benachbarter Schleimhaut aus befeuchtete Epidermis im Bereich der Körperöffnungen.

  • Halbseiten...
    • Halb|seiten...

    s.a. Hemi..., Semi...

  • Halbseitenkopfschmerz
    • Halb|seiten|kopf|schmerz

    Hemicrania.

  • Halbseitenlähmung
    • Halb|seiten|lähmung

    • Englischer Begriff: hemiplegia

    Hemiplegie (bzw. Hemiparese).

  • Halbseitensyndrom
    • Halb|seiten|syndrom

    • Englischer Begriff: hemisyndrome; unilateral syndrome

    Bez. für Krankheitsbilder mit weitgehend auf eine Körperhälfte beschränkten – v.a. zentralnervösen – Krankheitserscheinungen, z.B. bei Hemiplegie, Brown-Séquard-Syndrom, Head-Holmes-Syndrom (bei einseitiger Thalamuserkrankung). Ferner halbseitige Wachstumsverzögerungen nach zentraler oder peripherer Nervenschädigung; auch halbseitiger Riesenwuchs (Curtius-Syndrom I).

  • Halbtiefentherapie
    • Halb|tiefen|therapie

    Strahlentherapie bei Herdtiefe von ca. 1–5 cm unter der Körperoberfläche; erfolgt v.a. mit Elektronen der Energien 10–15 MeV.

  • Halbwertschichtdicke
    • Halb|wert(schicht)dicke

    • Synonyme: HWD (Abk.)

    • Englischer Begriff: half-value layer

    • Fach: Radiologie

    diejenige Schichtdicke eines in ein eng ausgeblendetes Strahlenbündel einheitlicher Richtung gebrachten Stoffes, durch die die Gleichgewicht-Ionendosisleistung in großem Abstand von der Schicht auf die Hälfte herabgesetzt wird; ein Parameter der Strahlenqualität einer Photonenstrahlung. Als Schichtmaterial dienen im Allg. Aluminium, Kupfer u. Blei (für weiche bzw. harte bzw. ultraharte Strahlung).

  • Halbwertszeit
    • Halb|wert(s)zeit

    • Synonyme: HWZ (Abk.)

    • Englischer Begriff: half-life [e.g. biological; effective]

    Abbildung

    derjenige Zeitraum, in dem die Zahl der in einem Organ(ismus) abgelagerten Atome eines Nuclids auf die Hälfte abgesunken ist. Dies geschieht entweder nur durch Stoffwechselleistung, Ausscheidung etc. (biologische HWZ = T1/2 [biol]) oder nur aufgrund radioaktiven Zerfalls (physikalische HWZ = T1/2 [phys]) oder aufgrund des radioaktiven Zerfalls u. der biologischen Ausscheidung (effektive HWZ = T1/2 [eff]). Der Begriff „biologische HWZ“ wird analog angewendet für inkorporierte Pharmaka, aber auch für die im Stoffwechsel erfolgende Neubildung von Substanzen. Die Eliminations-HWZ eines Pharmakons ist umso länger, je größer das Verteilungsvolumen (V), u. umso kürzer, je größer die (totale) Clearance (CL) ist; T1/2 = ln2·V/CL. S.a. Formel.

  • Halbwirbel
    • Halb|wirbel

    • Englischer Begriff: hemivertebra

    angeborener Defekt des Wirbelkörpers i.S. der Entwicklung nur der vorderen oder hinteren bzw. linken oder rechten Hälfte; z.B. infolge Rückbildungsstörung der Chorda dorsalis, bei Blutgefäßanomalien, überzähliger Wirbelanlage, Klippel-Feil-, Dysrhaphie-Syndrom. Führt zu typabhängigen Wirbelsäulenverkrümmungen.

  • Halcinonid
    • Englischer Begriff: halcinonide

    halogeniertes Glucocorticoid zur topischen Anw.

  • Haldane
    • Haldane

    • Biogr.: 1) John Burdon S. H., 1892–1964, Biochemiker, London, Orissa [Indien]; 2) John Scott H., 1860–1936, Physiologe, Oxford

    • H.-Apparat
      (mehr)
    • 1)
      Analysegerät (mit Druck- u. Temperaturausgleich) zur volumetrischen Bestimmung... (mehr)
    • 2)
      Gerät zur Ermittlung von Sauerstoffgehalt, -kapazität u. -sättigung des... (mehr)
    • H.-Effekt   Abbildung
      die Abhängigkeit des Kohlendioxidgehalts einer Flüssigkeit (bei konstantem... (mehr)
    • H.-Lösung
      Natriumbicarbonat (NaHCO3), evtl... (mehr)
    • H.-Sauerstofftherapie
      Behandlung der Sauerstoffnot (Hypoxämie) durch Einatmenlassen reinen Sauerstoffes... (mehr)
  • Haldane-Apparat
    Haldane
    • H.-Apparat

    • Biogr.: John Scott H.

    • 1)
      Analysegerät (mit Druck- u. Temperaturausgleich) zur volumetrischen Bestimmung... (mehr)
    • 2)
      Gerät zur Ermittlung von Sauerstoffgehalt, -kapazität u. -sättigung des... (mehr)
  • Haldane-Apparat 1)
    Haldane  >  Haldane-Apparat
    • 1)

    Analysegerät (mit Druck- u. Temperaturausgleich) zur volumetrischen Bestimmung des Kohlendioxids (CO2) u. Sauerstoffs (O2) in Gasgemischen, indem die Abnahme eines bekannten Gasvolumens bestimmt wird, die nach Kontakt mit einer CO2-, dann mit einer O2-Absorptionsflüssigkeit eintritt.

  • Haldane-Apparat 2)
    Haldane  >  Haldane-Apparat
    • 2)

    • Synonyme: H.-Barcroft-Apparat

    • Englischer Begriff: Haldane chamber

    Gerät zur Ermittlung von Sauerstoffgehalt, -kapazität u. -sättigung des Blutes. Darin erfolgt – im geschlossenen Raum – zunächst vollkommene O2-Absättigung von 2 ml Blut, dann die Bestimmung der Gasvolumeneinbuße, schließlich – nach Austreiben des O2 – die Bestimmung der Gasvolumenzunahme (s.a. Barcroft-H.-Methode).

  • Haldane-Effekt
    Haldane
    • H.-Effekt

    • Englischer Begriff: H. effect

    • Biogr.: John Scott H.

    Abbildung

    die Abhängigkeit des Kohlendioxidgehalts einer Flüssigkeit (bei konstantem CO2-Druck) von der Sauerstoffsättigung.

  • Haldane-Lösung
    Haldane
    • H.-Lösung

    • Biogr.: John Burdon S. H.

    Natriumbicarbonat (NaHCO3), evtl. auch Glucose, Calcium u. Vitamine (Lactoflavin, Ascorbinsäure, Nicotinamid) enthaltende hypotone Kochsalzlösung als Trinkflüssigkeit zum Flüssigkeitsersatz, z.B. bei Verbrennungen.

  • Haldane-Sauerstofftherapie
    Haldane
    • H.-Sauerstofftherapie

    • Englischer Begriff: H.'s oxygen therapy

    • Biogr.: John Scott H.

    Behandlung der Sauerstoffnot (Hypoxämie) durch Einatmenlassen reinen Sauerstoffes, das zu Zunahme des physikalisch gelösten O2 im Plasma auf bis 2,0 Vol.-% führt. Bei unkontrollierter u. viele Stunden dauernder Anw. besteht Gefahr von Atemdepression, reaktiven Veränderungen des interstitiellen Lungengewebes (Ödem, Fibrose), Atelektasenbildung, retrolentaler Fibroplasie (bei Neugeborenen).

  • Halfterverband
  • Halidase
    • Halidase

    ein für die Arzneimittelumwandlung wichtiges Leberenzym, das Halogene aus Kohlenstoffbindungen abspaltet.

  • Halisterese
    • Hali|sterese

    • Synonyme: Halisteresis

    • Englischer Begriff: halisteresis; halosteresis

    spontane Auslösung der Mineralsalze aus der, weitgehend intakten, Matrix der Knochen, z.B. bei Osteomalazie.

  • Halitosis
    • Halitosis

    • Englischer Begriff: halitosis

    schlechter Mundgeruch (Foetor ex ore).

  • Halitus
    • Halitus

    • Etymol.: latein.

    Atem, Ausdünstung, Geruch.

  • Hall-Operation
    • Hall-Operation

    • Englischer Begriff: Hall's femoropopliteal bypass

    • Biogr.: K. V. Hall, 1962

    Umgehungsanastomose zwischen der Oberschenkel- u. Knieschlagader (Arteria femoralis; A. poplitea) durch Zwischenschaltung des proximalen Abschnittes der in situ verbleibenden Vena saphena magna (= femoropoplitealer Bypass).

  • Hallaudiometrie
    • Hall|audiometrie

    Sprachaudiometrie mit Darbietung des Testsatzes mit einem – das Verstehen erschwerenden – Nachhall.

  • Halle-West-Operation
    • Halle-West-Operation

    • Biogr.: Max H., 1873–1939, dt. HNO-Arzt

    Tränensackfensterung von der Nase aus.

  • Haller
    • Haller

    • Biogr.: Albrecht v. H., 1708–1777, Physiologe, Bern

  • Haller-Blindsack
    Haller
    • H.-Blindsack

    • Englischer Begriff: Haller's blind pouch

    die rechte u. linke Herzbeutelbucht im Mündungsbereich der oberen Hohlvene u. der beidseitigen Lungenvenen.

  • Haller-Dreifuss
    Haller
    • H.-Dreifuß

    • Synonyme: Tripus Halleri

    • Englischer Begriff: H.'s tripod

    Truncus coeliacus.

  • Haller-Hernie
    Haller
    • H.-Hernie

    • Englischer Begriff: H.'s hernia

    Hernia vaginalis des Kleinkindes.

  • Haller-Ringe
    Haller
    • H.-Ringe

    • Englischer Begriff: H.'s islands

    Anuli fibrosi cordis.

  • Hallermann-Streiff-François-Syndrom
    • Hallermann(-Streiff-François)-Syndrom

    • Englischer Begriff: Hallermann-Streiff syndrome

    • Biogr.: Wilhelm H., geb. 1901, Ophthalmologe, Göttingen; Bernard Str., 1908–1988, Ophthalmologe, Genf, Lausanne

    vermutl. autosomal-rezessiv erblicher angeborener Fehlbildungskomplex mit Fehlbildungen des Schädels u. Gesichts (schmale gebogene Nase, hohe Stirn) mit Zahnstellungs-, Augenanomalien (Mikrophthalmie, angeborene Katarakt).

  • Hallervorden-Spatz-Syndrom
    • Hallervorden-Spatz-Syndrom

    • Englischer Begriff: Hallervorden-Spatz syndrome

    • Biogr.: Julius H., 1882–1965, Neurologe, Gießen; Hugo S.

    autosomal-rezessiv erbliche, tödlich verlaufende familiäre Krankheit des extrapyramidal-motorischen Systems (Zelluntergänge), begleitet von psych. Retardierung. Frühkindlich treten Bewegungssteigerungen ein (Hyperkinesen; Tremor, Palilalie, Athetose), die rasch von Bewegungsarmut gefolgt werden (akinetisches Stadium; mit Rigor, Spastik, mimischer Starre, Extremitätenversteifung; ferner Optikusatrophie). Die Hirnatrophie betrifft v.a. das Pallidum u. die Substantia nigra u. ist verbunden mit Ablagerung von rostbraunem Pigment u. Pseudokalk.

  • Hallgren-Syndrom
    • Hallgren-Syndrom

  • Hallgren-Syndrom 1)
  • Hallgren-Syndrom 2)
    Hallgren-Syndrom
    • 2)

    • Englischer Begriff: Hallgren's syndrome

    Alström-H.-Syndrom.

  • Halliwick-Methode
    • Halliwick-Methode

    • Synonyme: McMillan-Methode

    Schwimmtherapie, die durch ein 10-Punkte-Programm Gleichgewicht, Koordination u. Entspannungsfähigkeit verbessert, ein Sicherheitsgefühl vermittelt u. schließlich zum Erlernen des Schwimmens führt. Wichtige Schritte des Programms sind z.B. geistige Anpassung an die Verhältnisse im Wasser, Übungen zu Selbstständigkeit, Rotationskontrolle u. Gleichgewicht, schließlich Gleiten im Wasser, Ausführen elementarer Schwimmbewegungen u. Entwicklung eines individuellen Schwimmstils. Die H. ist geeignet für Kinder u. Erwachsene, für Behinderte u. Nichtbehinderte und wird z.B. bei neurologischen u. orthopädischen Krankheitsbildern, Frakturen u. Schulter-Arm-Syndrom eingesetzt.

  • Hallomegalie
    • Hallo|megalie

    • Englischer Begriff: gigantism of great toe

    Riesenwuchs der Großzehe.

  • Hallopeau
    • Hallopeau

    • Biogr.: François Henri H., 1842–1919, Hautarzt, Paris

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