Medizin-Lexikon: Einträge mit "H"

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  • Hochdosischemotherapie
    • Hoch|dosis|chemo|therapie

    Behandlung maligner Erkrankungen mit Zytostatika in sehr hohen Dosierungen; z.B. als H. mit Stammzellentransplantation.

  • Hochdruck
    • Hoch|druck

    • Englischer Begriff: hypertension

    Hypertonie. Der arterielle Blut-H. nach Volhard als blasser H. (mit Hautblässe infolge verminderter Durchblutung u./oder Anämie; meist infolge Nierenerkrankung) u. als roter H. (auffallende Hautröte von Gesicht u. Hals; fast nur als essentielle Hypertonie).

  • Hochdruck-Flüssigkeits-Chromatographie
    • Synonyme: Hochleistungs-Flüssigkeits-Chromatographie

    HPLC.

  • Hochdrucksterilisator
    • Hochdruck|sterilisator

    Autoklav.

  • Hochdrucksystem
    • Hochdruck|system

    • Englischer Begriff: high-pressure system

    derjenige Abschnitt des großen Kreislaufs, der die Aufgabe hat, Blut hohen Druckes zur Durchströmung der Organe bereitzustellen (d.h. Aorta u. große Arterien); im Gegensatz zum Niederdrucksystem (dort Abb.).

  • Hoche-Bündel
    • Hoche-Bündel

    • Englischer Begriff: Hoche's bundle

    Nervenfaserbündel in der hinteren Randzone des Grundbündels (Fasciculus proprius) des Hinterstrangs des Rückenmarks.

  • Hochenegg-Operation
    • (v.-)Hochenegg-Operation

    • Biogr.: Julius v. H., 1859–1940, Chirurg, Wien

    • 1)
      einzeitige sakrale bzw... (mehr)
    • 2)
      sakrale Kontinenzresektion bei Mastdarmkrebs; Mastdarmteilentfernung mit... (mehr)
  • Hochenegg-Operation 1)
    Hochenegg-Operation
    • 1)

    einzeitige sakrale bzw. abdominosakrale Entfernung (Exstirpation) eines Mastdarmkrebses (Rektumkarzinom) mit Kunstafter (Anus praeter sacralis bzw. sigmoideus).

  • Hochenegg-Operation 2)
    Hochenegg-Operation
    • 2)

    sakrale Kontinenzresektion bei Mastdarmkrebs; Mastdarmteilentfernung mit Wiedervereinigung der Darmenden nach „Durchzug“ des mobilisierten oberen Darmstumpfes durch den verbliebenen afterseitigen (= anorektalen) Stumpf.

  • Hochenergietherapie
    • Hoch|energie|therapie

    • Fach: Radiologie

    Megavolt-Therapie.

  • Hochfrequenz
    • Hoch|frequenz

    • Englischer Begriff: high frequency

    • Fach: Physik

    Frequenzen ≥ 20 kHz; nach anderer Einteilung ≥ 100 kHz (mit 20–100 kHz als „Zwischenfrequenz“).

  • Hochfrequenzchirurgie
    • Hoch|frequenz|chirurgie

    • Englischer Begriff: high-frequency surgery

    Nutzung gedämpfter oder ungedämpfter Hochfrequenzströme, die an der differenten Elektrode („Messer“, Schlinge) Widerstandswärme erzeugen. Als (monopolare) Elektrodesikkation oder (bipolare) Elektrokoagulation u. Elektrotomie. Niemals bei gleichzeitiger Narkose mit explosiblen Gasen.

  • Hochfrequenzkatheterablation
    • Hochfrequenz(katheter)ablation

    s.u. Katheterablation.

  • Hochfrequenzstimulation, atriale
    • Hoch|frequenz|stimulation, atriale

    • Englischer Begriff: high-frequency atrial stimulation

    Hochfrequenzreizung des Herzvorhofs als Maßnahme bei atrialer oder junktionaler Tachykardie, Vorhofflattern oder zur Induktion von Vorhofflimmern.

  • Hochfrequenztherapie
    • Hoch|frequenz|therapie

    • Englischer Begriff: high-frequency therapy

    Anw. hochfrequenter elektromagnetischer Wellen (Wechselströme), wobei in allen Bereichen durch Umsetzung elektromagnetischer in kinetische Energie (ohne elektrische Reizwirkungen wie „Stromgefühl“, Muskelzucken) ein reiner Wärmeeffekt erzielt wird. Die Temperaturerhöhung im Gewebe ist abhängig von Wärmeerzeugung u. -abtransport (v.a. auf Blutweg).

  • hochgestellter Harn
    • hoch|gestellter Harn

    • Englischer Begriff: concentrated urine

    konzentrierter Harn (ist von dunkler Farbe).

  • hochmolekular
    • hoch|molekular

    • Englischer Begriff: high molecular

    makromolekular; s.a. Polymer.

  • Hochpotenz
    • Hoch|potenz

    • Fach: Homöopathie

    Arzneiverdünnungen (Potenz) ab D 10 (C 5) oder aber D 30 (C 15).

  • Hochpotenzmittel

      homöopathische Arzneimittel, die höher als D 12 bzw. C 30 potenziert sind. Die H. werden entsprechend der homöopathischen Anamnese auf den Patienten zugeschnitten oder nach elektromedizinischer Systemdiagnostik bzw. funktionellen Testverfahren verordnet. S.a. Potenzierung

    • Hochspannungselektrophorese
      • Hoch|spannungs|elektrophorese

      • Englischer Begriff: high-voltage electrophoresis

      • Fach: Labormedizin

      Elektropherographie mit Spannungen von > 1000 Volt, wobei das Trägermaterial (s.a. Elektrophorese) gekühlt wird.

    • Hochspannungsunfall
      • Hoch|spannungs|unfall

      • Englischer Begriff: high-voltage electrical injury

      s.u. elektrischer Unfall.

    • Hochstetter-Injektionstechnik
      • (v.-)Hochstetter-Injektionstechnik

      s.u. Injektion, intramuskuläre.

    • Höchstmenge
      • Höchst|menge

      • Englischer Begriff: maximal amount

      • Fach: Pharmazie

      diejenige Menge eines Betäubungsmittels, die an einem Tag u. für einen Patienten verordnet werden darf; nach BtMVV unter bestimmten Voraussetzungen überschreitbar, wenn der Zusatz: „Menge ärztlich begründet“ auf der Verschreibung angebracht wird.

    • höchstzugelassene Dosis
      • höchst|zugelassene Dosis

      • Englischer Begriff: maximal permissible dose; MPD (Abk.)

      • Fach: Pharmazie, Radiologie

      s.u. Dosis tolerata, Höchstmenge, Maximaldosis, Personendosis (dort Tab.).

    • Hochvoltage
      • Hoch|voltage

      • Englischer Begriff: high voltage

      • Fach: Kardiologie

      in den EKG-Extremitäten-Ableitungen QRS-Ausschläge von > 1,5 mV (= ca. 15 mm).

    • Hochvolttherapie
      • Hoch|volt|therapie

      • Englischer Begriff: high-voltage therapy

      Strahlentherapie mit Energien über 3 MeV; s.a. Megavolt-Therapie.

    • Hochwuchs
      • Hoch|wuchs

      verstärktes Längenwachstum (oberhalb der 97. Perzentile; Somatogramm). Einteilung: In Mitteleuropa gilt: Großwuchs (Makrosomie) männl. > 192 cm, weibl. > 180 cm; Riesenwuchs (Gigantismus) männl. > 200 cm, weibl. > 185 cm. Ätiol.: Ursachen eines H. lassen folgende Einteilung zu: primordialer (ursprünglicher) H. mit normalen Körperproportionen u. zeitlich normalem Entwicklungsablauf; neuraler u. hormoneller H. durch gestörte Funktion des Hypothalamus (z.B. dyszerebraler H., Pubertas praecox bis zum 10. Lj.), des Hypophysenvorderlappens, der Nebennieren (z.B. adrenogenitales Syndrom bis zum 10. Lj.), Schilddrüse (Hyperthyreose) oder Gonaden (z.B. Tumoren). H. bei Chromosomenaberrationen (z.B. Klinefelter-Syndrom) oder ätiol. unklaren Fehlbildungssyndromen. Eine Sonderform ist der partielle Riesenwuchs. Wachstumsbegrenzung bei extremem H. durch Geschlechtshormonbehandlung mgl.

      • H., kümmernder
        H. vorwiegend durch Hochbeinigkeit (bei zartem Skelett, Magerkeit u. Hypo-... (mehr)
    • Hochwuchs, kümmernder
      Hochwuchs
      • H., kümmernder

      H. vorwiegend durch Hochbeinigkeit (bei zartem Skelett, Magerkeit u. Hypo- oder Agenitalismus).

    • Höcker
      • Englischer Begriff: hump

      • Fach: Anatomie

      Tuber.

    • Hockergymnastik

        gezielte schonende krankengymnastische Übungsbehandlung, bei der der Pat. auf einem Hocker sitzt. Zur Kräftigung u. Lockerung der Rumpfmuskulatur im Lendenbereich u. der Beckenbodenmuskulatur sowie zur Reduzierung der Herz-Kreislauf- u. Atembelastung.

      • Hockstellung
        • Hock|stellung

        • Englischer Begriff: squatting

        • Fach: Kardiologie

        Hocken mit eng an die Oberschenkel gebeugtem Oberkörper, gegen die Knie geneigtem Kopf u. um die Beine gelegten Armen als typ. Kreislaufentlastungshaltung bei angeborenem Herzfehler mit starker zentraler Zyanose (z.B. bei Fallot-Tetralogie).

      • HOCM
        • Synonyme: Abk. für hypertrophische obstruktive Cardiomyopathie

        s.u. Kardiomyopathie.

      • Hoden
        • Hoden

        • Englischer Begriff: testicle

        Testis; s.a. Orchid..., Hoden... S.a. Kryptorchismus, Leisten-, Gleit-, Pendelhoden.

      • Hodenaplasie
        • Hoden|aplasie

        • Synonyme: -agenesie

        • Englischer Begriff: testicular aplasia

        fehlende Entwicklung bzw. Anlage eines (Monorchidie) oder beider Hoden (Anorchidie). S.a. Agonadismus.

      • Hodenatrophie
        • Hoden|atrophie

        • Englischer Begriff: testicular atrophy

        allgemeine oder örtlich begrenzte hyaline Veränderung (Degeneration) des Epithels der Hodenkanälchen mit nachfolgender Schrumpfung u. Fibrose sowie – evtl. vollständiger – Aufhebung der Samenzellenbildung (Spermatogenese); z.B. bei Altersinvolution, zehrenden Krankheiten, chronischem Alkoholismus, Strahlenschädigung, Samenleiterverschluss, Kryptorchismus.

      • Hodenbiopsie
        • Hoden|biopsie

        • Englischer Begriff: testicular biopsy

        Biopsie des Hodengewebes, d.h. Entnahme durch Punktion oder nach zu Vorquellen von Hodenparenchym führendem Einschnitt in die Tunica albuginea u. histo-, zytologische Beurteilung der Probe auf Spermatogenese (Spermatogramm), Tumorzeichen etc.; auch im Rahmen der Untersuchung der Samenwege (evtl. kombiniert mit Vesikulographie).

      • Hodenbruch
        • Hoden|bruch

        • Synonyme: Hernia scrotalis

        • Englischer Begriff: scrotal hernia

        Skrotalhernie; s.a. Hernia vaginalis testis.

      • Hodendermoid
        • Hoden|dermoid

        reifes, vorwiegend oder rein ektodermales Teratom des Hodens; relativ niedere Malignität, jedoch maligner als der analoge Tumor des Ovars.

      • Hodendystopie
        • Hoden|dys|topie

        • Englischer Begriff: testicular dystopia

        Hodenektopie; i.w.S. auch reversible Lageanomalien, z.B. Pendelhoden.

      • Hodenektopie
        • Hoden|ek|topie

        • Englischer Begriff: ectopic testis; ectopia testis

        dauerhafte Fehllage eines oder beider Hoden innerhalb oder außerhalb des Hodensackes (intra- oder extraskrotale Malposition). Störung des natürlichen Tiefertretens (Maldescensus) vom primären Bildungsort; z.B. als femorale H. (Schenkelhoden; innen am Oberschenkel), peniale H. (Penishoden; im Gliedschaft), perineale H. (Dammhoden), transverse H. (= gekreuzte H.; Lage in der gegenseitigen Hodensackhälfte).

      • Hodenentzündung
        • Hoden|entzündung

        Orchitis.

      • Hodenexstirpation
        • Hoden|ex|stirpation

        • Synonyme: Ablatio testis

        • Englischer Begriff: orchiectomy

        Orchidektomie; s.a. Kastration, Semikastration.

      • Hodenfehlbildung
        • Hoden|fehl|bildung

        • Englischer Begriff: testicular malformation

        Hodenagenesie, Hodenaplasie, Poly-, Synorchidie; s.a. Ovotestis, Gonadendysgenesie, Intersexualität.

      • Hodenheberreflex
        • Hoden|heber|reflex

        Kremasterreflex.

      • Hodenhochstand
        • Hoden|hochstand

        • Englischer Begriff: undescended testicle

        s.u. Hodenretention.

      • Hodeninfarkt

          Hodennekrose nach Verschluss (z.B. Thrombus) oder Abriss der Arteria testicularis.

        • Hodeninsuffizienz
          • Hoden|insuffizienz

          • Englischer Begriff: testicular insufficiency

          mangelhafte Leistung der Hoden. Als einfache H. nur bezüglich der Spermatogenese (u. mit normalen Gonadotropin-Werten), als komplexe H. mit Störung auch der Hormonbildung (s.a. Hypogonadismus). Kommt vor z.B. bei Castillo-, Klinefelter-Syndrom, Kryptorchismus, Mumpsorchitis, Variko-, Hydrozele, bei adrenogenitalem Syndrom, Leberzirrhose, Behandlung mit Östrogenen oder – als sekundäre H. – infolge hypophysär-hypothalamischer Störung. Klinik: Sterilität, Impotenz, Libidoverlust; hohe Ausschüttung von Gonadotropin, niedrige von Androgen bzw. (bei sek. H.) niedrige Gonadotropin- u. – nach Gonadotropin-Stimulierung – hohe Östrogenausscheidung.

        • Hodeninversion
          • Hoden|inversion

          • Englischer Begriff: testicular inversion

          • Fach: Pathologie

          spontane, quere Drehung des Hodens um die Horizontalachse im Pubertätsalter. S.a. Hodentorsion.

        • Hodenkanälchen
          • Hoden|kanälchen

          • Fach: Anatomie

          Tubuli seminiferi convoluti.

        • Hodenkarzinom
          • Hoden|karzinom

          s.u. Hodentumoren.

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