Medizin-Lexikon: Einträge mit "H"

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  • Hyoglossus
    • Hyo|glossus

    Kurzform für Musculus hyoglossus.

  • Hyoid
    • Hyo|id

    • Synonyme: Hyoideum; Zungenbein

    Os hyoideum.

  • hyoides
    • hyoides

    • Synonyme: hyoideus

    • Etymol.: griech. hyoides = Y-förmig, -ähnlich

    das Zungenbein (Hyoid[eum]) betreffend.

  • Hyoidspalte
    • Hyo|id|mandibularspalte

    • Englischer Begriff: hyomandibular cleft

    • Fach: Embryologie

    die Branchialspalte (= Kiemenspalte) zwischen 1. (= Mandibularbogen) u. 2. Branchialbogen (= Hyoidbogen); als Vorstufe der Paukenhöhle u. Ohrtrompete.

  • Hyoscin
    • Hy|os|cin

    • Englischer Begriff: hyoscine

    Scopolamin.

  • Hyoscyamin
    • Hyoscyamin

    • Synonyme: l-Atropin; l-Hyoszyamin

    • Englischer Begriff: l-hyoscyamine

    Tropinester der dl-Tropasäure (l-Tropasäuretropinester) C17H23NO3; Tropanalkaloid (Coca-Alkaloide) in Nachtschattengewächsen (Solanazeen), v.a. in Atropa Belladonna, Hyoscyamus niger, Datura stramonium. Sein Racemat dl-H. ist das Atropin. pharm Wirkung: hemmt die Acetylcholinwirkung; Anw. (v.a. H. hydrobromicum, -chloricum, sulfuricum) als Parasympatholytikum.

  • Hyoscyamus niger
    • Hy|os|cya|mus niger

    • Synonyme: Schwarzes Bilsenkraut

    Abbildung

    Heilpflanze aus der Familie der Solanaceae. Enthält in Wurzeln, Samen, Blättern l-Hyoscyamin, Scopolamin. Nachweislich wirksam bei Spasmen des Magen-Darm-Trakts u. nervösen Herzbeschwerden. Kontraind.: tachykarde Arrhythmien, Prostataadenom mit Restharn, Engwinkelglaukom u. Megakolon. NW: Mundtrockenheit, Akkommodationsstörung, Tachykardie, Miktionsstörung.

  • Hyp
    • Fach: Biochemie

    Abk. für Hydroxyprolin.

  • Hyp...
    • Synonyme: hyp...

    Wortteil „unter“. S.a. hypo..., sub...

  • Hypaesthesia
    • Hyp|aes|thesia

    • Synonyme: Hyp|äs|thesie

    • Englischer Begriff: hyp(o)esthesia

    verminderte Empfindlichkeit für Sinnes-, i.e.S. Berührungsreize. Als akustische H. die Schwerhörigkeit, als Geschmacks-H. die Hypogeusie, als Geruchs-H. die Hyposmie. S.a. Sensibilitätsstörung.

  • Hypakusis
    • Hyp|akusis

    • Englischer Begriff: hypacusis

    Schwerhörigkeit.

  • Hypalbuminämie
    • Hyp|albumin|ämie

    • Englischer Begriff: hypoalbuminemia

    verminderte Albuminkonzentration im Blutplasma bzw. -serum; z.B. bei Lebererkrankungen, Enteropathien, Mangelernährung, nephrotischem Syndrom, Tumoren. Führt zur Ödementstehung; s.a. Albumine.

  • Hypalgesie
    • Hyp|algesie

    • Synonyme: -algie

    • Englischer Begriff: hyp(o)algesia

    verminderte Schmerzempfindung (auf einen schmerzhaften Reiz); bei Schäden der Schmerzbahn, bei Psychoneurosen.

  • Hypamphotonie
    • Hyp|ampho|tonie

    • Englischer Begriff: subnormal autonomic excitability

    verminderte Erregbarkeit beider Anteile des vegetativen Nervensystems.

  • Hypazidität
    • Hyp|azidität

    • Englischer Begriff: hyp(o)acidity

    Subazidität.

  • Hypenzymie
    • Hyp|enzymie

    Enzymmangel; Enzymdefekt, Enzymopathie.

  • Hyper-IgD-Syndrom

      mit Fieberattacken („periodisches Fieber“) u. Arthritis sowie erhöhter Immunglobulin-D-Konzentration einhergehendes Krankheitsbild.

    • Hyper-IgE-Syndrom
    • Hyper-IgM-Syndrom
    • hyper...

        Wortteil „über(mäßig)“, „oberhalb“, „über der Norm“; s.a. super..., supra..., poly..., Hoch...

      • Hyperabduktionssyndrom
        • Hyper|abduktions|syndrom

        • Synonyme: Hyperelevationssyndr.

        • Englischer Begriff: brachial hyperabduction syndrome

        (Wright 1945) bei starkem Heben (Elevation), Abspreizen (Abduktion) u. Nach-hinten-Ziehen der Arme (Hyperabduktion) in den Händen auftretende Missempfindungen (Parästhesien) und Durchblutungsstörungen (Fehlen des Radialispulses, Stenosegeräusche), durch Kompression des Plexus brachialis u. der Arteria u. Vena brachialis zwischen Processus coracoideus u. Musculus pectoralis. S.a. Kostoklavikularsyndrom (als Schulter-Arm-Syndrom).

      • Hyperadenie
        • Hyper|adenie

        • Synonyme: -adenosis

        • Englischer Begriff: hyperadenosis

        • 1)
          vermehrtes Vorkommen von Drüsengewebe, i.e... (mehr)
        • 2)
          gesteigerte Drüsentätigkeit... (mehr)
      • Hyperadenie 1)
        Hyperadenie
        • 1)

        vermehrtes Vorkommen von Drüsengewebe, i.e.S. bei überzähliger Mamma.

      • Hyperadenie 2)
        Hyperadenie
        • 2)

        gesteigerte Drüsentätigkeit.

      • Hyperadiuretismus
        • Hyper|adiuretismus

        • Fach: Endokrinologie

        vermehrte Vasopressin-Ausschüttung, z.B. bei Schädigung des Hypothalamus oder als paraneoplastisches Symptom. Führt zu gestörter Ausscheidung von Wasser, Hypervolämie, Hyponatriämie; s.a. Bartter-Syndrom.

      • Hyperadrenalinämie
        • Hyper|adrenalin|ämie

        • Englischer Begriff: hyperepinephrinemia

        vermehrter Gehalt des Blutes an Hormonen des Nebennierenmarks (s.a. Catecholamine) infolge Sympathikusreizung (z.B. im Stress, bei Insulin-bedingter Hypoglykämie) oder bei Phäochromozytom.

      • Hyperadrenalismus
        • Hyper|adrenalismus

        • Synonyme: -adrenie

        • Englischer Begriff: hyperadrenalism

        gesteigerte hormonale Aktivität der verschiedenen Zonen von Nebenniererinde oder -mark. Manifestiert sich z.B. als Cushing-Syndrom, Aldosteronismus, Hyperkortizismus, Phäochromozytom.

      • Hyperaemica
        • Hyper|aemica

        • Synonyme: -ämika; Hyperämisierungsmittel

        Rubefacientia.

      • Hyperaesthesia
        • Hyper|aes|thesia

        • Synonyme: -ästhesie

        • Englischer Begriff: hyperesthesia

        • Fach: Neurologie

        gesteigerte Empfindlichkeit für Sinnesreize, i.e.S. für Berührungsreize (taktile H., Hyperhaphie), die evtl. als Schmerz empfunden werden (Hyperalgesie). S.a. Hyperakusis, Hypergeusie, Hyperosmie.

      • Hyperaktivität
        • Hyper|aktivität

        • Englischer Begriff: hyperactivity

        übersteigerter Drang zu motorischen Äußerungen bei psychischer Unruhe, z.B. bei Manie, psychotischen/organisch bedingten Erregungszuständen.

      • Hyperakusis
        • Hyper|akusis

        • Englischer Begriff: hyperacusis

        Übersteigerung der Hörschärfe (krankhafte Feinhörigkeit); z.B. bei Fehlinnervation des Musculus stapedius, bei Tinnitus u. additiven Verarbeitungs- u. Wahrnehmungsstörungen, bei Fazialislähmung u. (?) bei vegetativer Labilität; ferner nach Schädelverletzung (bereits Schall < 130 dB führt dann evtl. zu schmerzhaftem Hören = H. dolorosa). S.a. Paracusis Willisii.

      • Hyperaldosteronismus
        • Hyper|aldosteronismus

        • Englischer Begriff: hyperaldosteronism

        Aldosteronismus.

      • Hyperalgesie
        • Hyper|algesie

        • Synonyme: -algie

        • Englischer Begriff: hyperalgesia

        gesteigerte Schmerzempfindlichkeit (auf einen schmerzhaften Reiz) als Form der Hyperästhesie; segmental (Head-Zone) oder im Versorgungsgebiet eines sensiblen Nervs.

      • Hyperalimentationssyndrom
        • Hyper|alimentations|syndrom

        • Englischer Begriff: hyperalimentation syndrome

        die auf chronischer Überernährung beruhenden oder mit ihr unmittelbar oder mittelbar zusammenhängenden Erkrankungen mit Adipositas, Meteorismus (mit Zwerchfellhochstand, Flankenblähung), Querstand des Herzens, verminderter Vitalkapazität, chronischer Verdauungsstörung (Dyspepsie), Gefahr des Myokardinfarktes.

      • Hyperämie
        • Hyper|ämie

        • Englischer Begriff: hyperemia

        vermehrte Blutfülle in einem Kreislaufabschnitt (Organkreislauf).

      • Hyperämie, aktive
        Hyperämie
        • H., aktive

        • Synonyme: arterielle H.

        • Englischer Begriff: active h.; arterial h.

        H. bei Weitstellung der Arterien, v.a. der Arteriolen, z.B. bei erhöhtem Zufluss (fluxionäre H.), bei Entzündung (kongestive H.) oder in der Nachbarschaft der Entzündung infolge Weitstellung der Kollateralen (kollaterale H.).

      • Hyperämie, funktionelle
        Hyperämie
        • H., funktionelle

        • Englischer Begriff: functional h.

        die auf Kreislaufregulation beruhende Mehrdurchblutung eines tätigen Organs.

      • Hyperämie, kollaterale
        Hyperämie
        • H., kollaterale

        • Englischer Begriff: collateral h.

        Form der aktiven H.

      • Hyperämie, kompensatorische
        Hyperämie
        • H., kompensatorische

        • Englischer Begriff: compensatory h.

        funktionssteigernde aktive arterielle H. in einem verbleibenden paarigen Organ nach Verlust des Pendants.

      • Hyperämie, kongestive
        Hyperämie
        • H., kongestive

        • Synonyme: passive H.

        • Englischer Begriff: congestive h.; passive h.

        H. bei Abflussstörung (venöse H., Stauungshyperämie).

      • Hyperämie, peristatische
        Hyperämie
        • H., peri|statische

        • Englischer Begriff: peristatic h.

        H. bei Prästase; führt zu Bluteindickung im Kapillarbereich durch Plasmaaustritt u. vermehrte Blutkörperchenagglomeration.

      • Hyperämie, reaktive
        Hyperämie
        • H., reaktive

        • Englischer Begriff: reactive h.

        H. als lokale Reaktion auf eine direkte oder indirekte Reizung des Gefäßabschnitts. Ferner als arterielle H. durch Kapillarweitstellung nach Aufheben einer örtlichen Kreislaufdrosselung (5- bis 20fache Steigerung der Ruhedurchblutung mit örtlicher Rötung, Temperaturanstieg).

      • Hyperämie, reflektorische
        Hyperämie
        • H., reflektorische

        • Englischer Begriff: reflex h.

        arterielle H. als meist kutiviszeral ausgelöstes Reflexgeschehen.

      • Hyperämie, venöse
        Hyperämie
        • H., venöse

        • Englischer Begriff: venous h.

        passive H.

      • Hyperämietest
        • Hyper|ämie|test

        • Englischer Begriff: hyperemia test

        s.u. Moszkowicz-Kollateralzeichen, Ratschow-Lagerungsprobe.

      • Hyperaminoazidämie
        • Hyper|amino|azid|ämie

        • Englischer Begriff: hyperaminoacidemia

        vermehrter Gehalt des Blutes an einer oder mehreren Aminosäuren; häufig – bei selektiver Überproduktion (z.B. Ahornsirupkrankheit, Phenylketonurie) – Ursache einer (Überlauf-)Hyperaminoazidurie.

      • Hyperaminoazidurie
        • Hyper|amino|azid|urie

        • Englischer Begriff: hyperaminoaciduria

        absolut vermehrte Ausscheidung aller oder einzelner – evtl. sonst nicht auftretender – freier Aminosäuren im Harn. Entweder als metabolische H. (= prärenale H.; Typ A; meist primär infolge Enzymopathie; evtl. sekundär bei schweren Leberkrankheiten) oder als renale H. (Typ B; infolge Tubulopathie, d.h. bei Fehlen oder Teilschädigung eines Aminosäurentransportsystems; stets mit normalen Blutwerten [s.a. Hyperaminoazidämie], evtl. kombiniert mit – durch entsprechende Stuhlwerte nachweisbarer – Resorptionsstörung im Darm; meist als idiopathische, selten – z.B. bei Galaktosämie, Wilson-Krankheit – als symptomatische H.). – Als besondere Form die „H. ohne Nierenschwelle“ (eine H. bei vermehrtem Angebot an Aminosäuren, die aber vollständig ausgeschieden werden, ohne dass eine Hyperaminoazidämie eintritt; z.B. als Argininosuccinurie).

      • Hyperammoniaemie, familiäre
        Hyperammon(i)ämie
        • H., familiäre

        • Synonyme: Hyper|ammon|ämie|syndrom

        erbliche Enzymmangelkrankheit (Enzymopathie) mit einer Aktivitätsminderung von Ornithin-carbamoyltransferase oder von Carbamoylphosphat-synthase, als Typ I bzw. II, die eine Blockierung der Umwandlung von Ammoniak in Harnstoff zur Folge hat. Frühkindlich treten Erbrechen, Zeichen der Ammoniakvergiftung, Entwicklungsstillstand sowie geistige Retardierung ein.

      • Hyperammoniämie
        • Hyper|ammon(i)|ämie

        • Englischer Begriff: hyperammonemia

        • Fach: Pathologie

        erhöhter Ammoniakgehalt des Blutes infolge vermehrter Bildung (z.B. bei gastrointestinaler Blutung) u. verminderter Elimination durch den Harnstoffzyklus (akutes oder chronisches Leberversagen); ferner bei Hyperlysinämie, Citrullinämie. Geht einher mit Bewusstseinstrübung (Encephalopathie).

        • H., familiäre
          erbliche Enzymmangelkrankheit (Enzymopathie) mit einer Aktivitätsminderung... (mehr)
      • Hyperamphotonie
        • Hyper|ampho|tonie

        • Englischer Begriff: excessive autonomic excitability

        gesteigerte Erregbarkeit beider Anteile des vegetativen Nervensystems.

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