Medizin-Lexikon: Einträge mit "H"

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  • Hämatogaster
    • Häm(at)o|gaster

    Blutansammlung im Magen; z.B. bei Magengeschwür, hämorrhagischer Gastritis, Blutung aus Nachbarorganen, s.a. Hämatemesis.

  • hämatogen
    • hämato|gen

    • 1)
      dem Blut entstammend, unter Beteiligung des Blutes bzw... (mehr)
    • 2)
      Blut bildend (hämopoetisch)... (mehr)
  • hämatogen 1)
    hämatogen
    • 1)

    dem Blut entstammend, unter Beteiligung des Blutes bzw. auf dem Blutweg entstanden.

  • hämatogen 2)
    hämatogen
    • 2)

    • Englischer Begriff: hematogenic; hematogenous

    Blut bildend (hämopoetisch).

  • Hämatogonie
    • Hämato|gonie

    die primitive Blut(stamm)zelle; Hämozytoblast.

  • hämatoid
    • hämatoid

    • Englischer Begriff: hematoid

    blutähnlich.

  • Hämatoidin
    • Hämatoidin

    • Englischer Begriff: hematoidin

    Bilirubin.

  • Hämatokolpos
    • Häm(at)okolpos

    • Englischer Begriff: hematocolpos

    Blutansammlung in der Scheide, evtl. mit Rückstauung in die Gebärmutter (= Hämatokolpometra) u. evtl. sogar in die Eileiter (Hämatosalpinx). Folge einer Verhaltung von Menstrualblut, z.B. bei Hymenalatresie, Gynatresie im Scheidenbereich; führt zu wehenartigen Schmerzen in den entsprechenden Phasen des weiblichen Zyklus, zu Fehlen der sichtbaren Monatsblutung (Amenorrhö), evtl. zu Bildung eines „Tumors“ im kleinen Becken.

  • Hämatokont
    • Hämato|kont

    Chylomikron.

  • Hämatokrit
    • Hämato|krit

    • Synonyme: Hkt (Abk.); HK (Abk.)

    • Englischer Begriff: hematocrit; Hct (Abk.)

    Abbildung

    der Anteil des Volumens aller roten Blutkörperchen (Gesamt-Erythrozytenvolumen) am Gesamtblut. Wird in % bzw. als SI-Einheit in Anteilen = % × 0,01 angegeben als Hämatokritwert. Normalwert bei ♂ 43,2–49,2%, bei ♀ 36,8–45,4%, im Alter unverändert bzw. leicht erniedrigt. Im Allgemeinen bestimmt durch Messen der Ery-Säule nach vollständiger Trennung der Blutkörperchen vom Plasma durch schnelle Zentrifugation des ungerinnbar gemachten Vollblutes in einer „HK-Zentrifuge“ (s. Abb.). Der Wert ermöglicht die Berechnung des Gesamtblutvolumens u. des Volumens des Einzelerythrozyten u. dessen Hämoglobin-Konzentration. Im Rahmen der automat. Zellzählung mit elektr. Partikelzählgeräten ist die HK-Bestimmung aus dem mittleren Zellvolumen (MCV) und der Erythrozytenzahl möglich.

  • Hämatologie
    • Hämato|logie

    • Englischer Begriff: hematology

    Teilgebiet der Inneren Medizin (zusammen mit der Onkologie), das sich mit der Physio- u. Pathologie des Blutes (einschließlich Grundlagenforschung), der Prophylaxe, Erkennung u. Behandlung von Erkrankungen der Blut bildenden Organe, zirkulierenden Blutzellen einschließlich des lymphatischen u. monohistiozytären Systems, der Bluteiweißkörper, der Gerinnungsstörungen u. der Erkrankungen des immunologischen Systems befasst. Die Weiterbildungszeit beträgt 2 Jahre.

  • Hämatom
    • |ma|tom

    • Synonyme: Haematoma

    • Englischer Begriff: hematoma

    der Bluterguss; traumatisch bedingte Blutansammlung außerhalb der Gefäße (Blutextravasat) im Gewebe oder in einem vorgebildeten Hohlraum (z.B. als Hämarthros, Hämatothorax) nach Zerreißungs- oder Durchtrittsblutung (Rhexis- bzw. Diapedeseblutung), z.B. nach unfall- oder operationsbedingter Gefäßverletzung, nach Arrosion bzw. bei hämorrhagischer Diathese (Nachweis evtl. durch Computertomographie). Das Blut gerinnt allmählich u. wird teils bindegewebig durchwachsen („organisiert“). Als H. der Körperoberfläche mit typischen farblichen Veränderungen (s.a. H., subkutanes). Als besondere Erscheinungen z.B. die Hämatocele, das Othämatom, Kephalhämatom.

  • Hämatom, epidurales
    Hämatom
    • H., epi|durales

    • Synonyme: Epiduralhämatom; extradurales H.

    • Englischer Begriff: epidural h.

    arterielles H. zwischen harter Hirnhaut (Dura mater encephali) u. dem Schädelknochen. Meist im Schläfenbeinbereich nach Blutung aus der Arteria meningea media nach Schädelverletzung. Klinik: führt allgemein innerhalb von 12 Std., ohne freies oder mit freiem Intervall, zur Compressio cerebri. Diagn.: zeigt computertomographisch u. auch im Karotisangiogramm eine typische Sichelbildung oder Gefäßabdrängung. Ther.: ist möglichst innerhalb 24 Std. operativ zu beheben. – Auch als e. spinales H. im Rückenmarksbereich.

  • Hämatom, intradurales
    Hämatom
    • H., intra|durales

    • Englischer Begriff: intradural h.

    H. zwischen beiden Blättern der Dura, meist bei Pachymeningitis haemorrhagica interna, seltener als Unfallfolge. Bietet Symptome des subduralen H.

  • Hämatom, intrakranielles
    Hämatom
    • H., intra|kranielles

    • Englischer Begriff: intracranial h.

    Abbildung

    Bluterguss im Schädelinneren (s.a. Haematocephalus). Einteilung: als epi-, subdurales, subarachnoidales oder intrazerebrales H.; s.a. Hirnblutung, Apoplexie.

  • Hämatom, intramurales
    Hämatom
    • H., intra|murales

    • Englischer Begriff: intramural h.; dissecting h.

    Aneurysma dissecans.

  • Hämatom, pararenales
    Hämatom
    • H., para|renales

    • Synonyme: perirenales H.

    • Englischer Begriff: pararenal h.

    H. in der Fettkapsel oder der fibrösen Kapsel der Niere; als Unfallfolge oder spontan als Apoplexia renalis = Wunderlich-Krankheit, z.B. in örtlichem Tumor, hämorrhagischer Diathese; oft retroperitoneal fortschreitend.

  • Hämatom, periaortales
    Hämatom
    • H., peri|aortales

    • Englischer Begriff: periaortic h.

    H. an der Aorta; erkennbar v.a. röntg an verbreitertem Aortenschatten mit Doppelkontur.

  • Hämatom, periorbitales
    Hämatom
    • H., peri|orbitales

    • Englischer Begriff: periorbital h.; black eye

    Bluterguss im Augenhöhlenbereich bei Schädelbruch mit Orbitabeteiligung; als Brillen-, Monokelhämatom.

  • Hämatom, peritubares
    Hämatom
    • H., peri|tubares

    Bluterguss um den Eileiter nach Sickerblutung bei Tubarabort, führt zu Verdickung des Eileiterendes, wehenartigen Schmerzen, schubweisen peritonealen Schockzuständen.

  • Hämatom, retroperitoneales
    Hämatom
    • H., retro|peritoneales

    • Englischer Begriff: retroperitoneal h.

    Bluterguss im Retroperitonealraum, z.B. nach Nierenriss, Wirbel-, Beckenbruch; breitet sich örtl. entlang den großen Bauchgefäßen (Aorta u. deren Äste) aus u. kann sekundär zu paralytischem Ileus führen.

  • Hämatom, subgaleatisches
    Hämatom
    • H., sub|galeatisches

    • Englischer Begriff: subgalear h.

    H. zwischen Schädeldachperiost u. Galea.

  • Hämatom, subkutanes
    Hämatom
    • H., sub|kutanes

    • Englischer Begriff: subcutaneous h.

    Bluterguss im Unterhautgewebe; anfangs als blaurote, später – infolge Hämoglobinabbaus – gelblich-grünliche Blutbeule (bzw. Blutfleck); s.a. Ekchymose, Sugillation.

  • Hämatom, subperiostales
    Hämatom
    • H., sub|periostales

    • Englischer Begriff: subperiostal h.

    Bluterguss zwischen (Knochen-)Kompakta u. Knochenhaut; u.a. geburtstraumatisch als Kephalhämatom u. hypovitaminotisch bei Skorbut, Möller-Barlow-Krankheit; die prall-elastische, schmerzhafte Schwellung verknöchert evtl. spornartig (Exostose).

  • Hämatom, subunguales
    Hämatom
    • H., sub|unguales

    • Englischer Begriff: subungual h.

    Bluterguss unter der Nagelplatte; evtl. pulsierend, oft mit Abhebung des Nagels; ggf. durch Nageltrepanation entlastbar.

  • Hämatomediastinum
    • Hämato|mediastinum

    • Englischer Begriff: hemomediastinum

    Blutansammlung im Mittelfellraum (Mediastinum); führt zu größenabhängigen Schocksymptomen bis zum kompletten mediastinalen Syndrom.

  • Hämatometra
    • Hämato|metra

    • Englischer Begriff: hematometra

    (Menstrual-)Blutansammlung in der Gebärmutterhöhle; s.a. Hämatokolpos.

  • Hämatometrie
    • Hämato|metrie

  • Hämatometrie 1)
    Hämatometrie
    • 1)

    • Englischer Begriff: hematometry

    Hämoglobin- bzw. Hämatokritbestimmung.

  • Hämatometrie 2)
  • Hämatomkallus
    • Hämatom|kallus

    der sich bei Knochenbrüchen aus dem örtlichen Hämatom entwickelnde Frakturkallus (s.a. Frakturheilung).

  • Hämatommole
    • Hämatom|mole

    Blutmole.

  • Hämatomphalos
    • Hämat|omphalos

    • 1)
      Nabelhernie mit blutigem Inhalt... (mehr)
    • 2)
      Cullen-Hellendall-Zeichen... (mehr)
  • Hämatomphalos 1)
    Hämatomphalos
    • 1)

    • Englischer Begriff: hematomphalocele

    Nabelhernie mit blutigem Inhalt.

  • Hämatomphalos 2)
    Hämatomphalos
    • 2)

    • Englischer Begriff: hematomphalus

    • Fach: Gynäkologie

    Cullen-Hellendall-Zeichen.

  • Hämatomyelie
    • Hämato|myelie

    • Englischer Begriff: hematomyelia

    Blutung in das Rückenmark. Oft als tubuläre = Röhrenblutung mit Ausbreitung in der Längsachse; v.a. als Unfallfolge (Commotio, Contusio medullae), bei hämorrhagischer Diathese, perniziöser Anämie. Als akute H. mit inkomplettem oder komplettem Querschnittssyndrom. Als Geburtskomplikation infolge Rückenmarkszerrung oder -zerreißung die zentrale H. mit Ausfall v.a. der Vorderhornzellen u. mit Symptomen wie bei Syringomyelie oder bei Myatonia congenita Oppenheim.

  • Hämatomyelogramm
    • Hämato|myelo|gramm

    • Englischer Begriff: (hemato)myelogram

    das „zentrale Blutbild“ als Darstellung der quantitativen u. qualitativen Zusammensetzung der Blutkörperchenanteile des Knochenmarks (= Knochenmarkausstrich).

  • Hämatopelvis
    • Hämato|pelvis

    • Englischer Begriff: pelvic hematoma

    Blutansammlung 1) im kleinen Becken als Hämatoperitoneum bzw. 2) im Nierenbecken (Hämatonephrose).

  • Hämatoperikard
    • Häm(at)operikard

    • Englischer Begriff: hemopericardium

    Blutansammlung im Herzbeutel, z.B. nach Herzverletzung, Myokardinfarkt, Tumoreinbruch; führt zu zunehmender Einflussstauung bis zur Herztamponade.

  • Hämatoperitoneum
    • Hämato|peritoneum

    • 1)
      Blutansammlung in der Bauchhöhle; z.B... (mehr)
    • 2)
      blutiger Aszites (Hämaskos)... (mehr)
  • Hämatoperitoneum 1)
    Hämatoperitoneum
    • 1)

    • Englischer Begriff: hemoperitoneum

    Blutansammlung in der Bauchhöhle; z.B. als Verletzungsfolge oder bei Tubenruptur. Allgemein mit Zeichen des Schocks u. motorischer Unruhe.

  • Hämatoperitoneum 2)
    Hämatoperitoneum
    • 2)

    • Englischer Begriff: hemorrhagic ascites

    blutiger Aszites (Hämaskos).

  • hämatoplastisch
    • hämato|plastisch

    • Englischer Begriff: hem(at)oplastic

    Blut bildend (s.a. Hämozytoblast).

  • Hämatopleura
    • Hämato|pleura

    Blutansammlung im Pleuraraum (als Hämatothorax i.e.S.).

  • Hämatopneumoperikard
    • Hämato|pneumo|perikard

    • Englischer Begriff: hemopneumopericardium

    Hämatoperikard mit gleichzeitiger Luftansammlung.

  • Hämatopneumothorax
    • Hämato|pneumo|thorax

    • Englischer Begriff: hemopneumothorax

    Blut- u. Luftansammlung im Pleuraspalt; z.B. nach Durchbruch pleuranaher Lungenprozesse, nach Rippenfraktur mit Blutgefäßzerreißung, Blutgefäßverletzung bei Pneumothoraxfüllung. Klinik: Symptome des Pneumothorax mit Schock.

  • Hämatopoese
    • Hämato|poese

    • Englischer Begriff: hematopoiesis

    Blutbildung.

  • hämatopoetisch
    • hämato|poetisch

    • Englischer Begriff: hematopoietic

    Blut bildend; z.B. h. Wachstumsfaktoren (2).

  • hämatopoetischer Wachstumsfaktor
  • Hämatopoietin
    • Hämato|poietin

    • Englischer Begriff: hematopoietin

    Erythropoietin.

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