Medizin-Lexikon: Einträge mit "I"

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  • Inokulation
    • In|okulation

    • Englischer Begriff: inoculation

    Einbringung (Übertragung) von Erreger- oder Zellmaterial („Inokulum“) in einen Organismus oder Nährboden; auch i.S. von Impfung, Beimpfung, Trans- u. Implantation.

  • Inokulationsinfektion
    • Inokulations|infektion

    • Englischer Begriff: infection by inoculation

    Infektion durch Stich (auch Punktion; z.B. Virushepatitis B), Biss (z.B. von Zecken) oder penetrierende Hautverletzung, z.B. als Inokulationstuberkulose (Impftuberkulose).

  • Inokulationslymphoretikulose benigne
    • Inokulations|lympho|retikulose (benigne)

    Katzenkratzkrankheit.

  • Inokulum
    • In|okulum

    • Englischer Begriff: inoculum

    s.u. Inokulation.

  • inoperabel
    • in|operabel

    • Englischer Begriff: inoperable

    ohne Lebensgefährdung des Kranken nicht Erfolg versprechend operierbar.

  • Inosin
    • Inosin

    • Synonyme: Hypoxanthosin; Hypoxanthin-9-d-ribofuranosid; Ino (Abk.); I (Abk.)

    • Englischer Begriff: inosine

    Abbildung

    ein Purinnucleosid, Zwischenprodukt des Purinstoffwechsels (s. Formel).

  • Inosinmonophosphat
    • Inosin|mono|phosphat

    • Synonyme: Inosinsäure; IMP (Abk.)

    • Englischer Begriff: inosine monophosphate; inosinic acid

    aus Hypoxanthin, Ribose u. Phosphorsäure aufgebautes, im Muskel frei vorkommendes Nucleotid (Hypoxanthinribosid); erstes u. intermediär zentrales Purinderivat bei der Biosynthese der Purine aus Ribose-5-phosphat. S.u. Purinstoffwechsel.

  • Inosintriphosphat
    • Inosin|tri|phosphat

    • Synonyme: ITP (Abk.)

    • Englischer Begriff: inosine triphosphate

    aus Hypoxanthin, Ribose u. 3 Phosphatresten aufgebaute energiereiche Verbindung (Mononucleotid); kann statt ATP oder GTP als Phosphat- oder Energiedonator wirken.

  • Inosit
    • Inosit

    • Synonyme: Inositol

    • Englischer Begriff: inositol

    Abbildung

    ein Hexahydroxycyclohexan (Formel; 8 Isomere); 6-wertiger zyklischer Alkohol (ein Zyklit; kein Zucker). Zum Vitamin-B2-Komplex gerechneter Wuchsstoff (bei Mangel Haarausfall, Wachstumsstillstand, Dermatitis; lipotrope Wirkung fraglich). Anw. bei progressiver Muskeldystrophie u. Lebererkrankungen.

  • Inositämie
    • Inosit|ämie

    • Englischer Begriff: inositemia

    vermehrter Inositgehalt des Blutes (Serumwerte > 0,76 mg/dl); physiologisch beim Fetus u. jungen Säugling, krankhaft bei Diabetes inositus (mit Inositurie).

  • Inositolnicotinat
    • Inositol|nicotinat

    • Englischer Begriff: inositol nicotinate

    Derivat der Nicotinsäure; Vasodilatator; Anw. bei Durchblutungsstörungen u. als Lipidsenker.

  • Inositphosphatide
    • Inosit|phosphatide

    • Englischer Begriff: inositol phosphatides

    zur Gruppe der Glycerinphosphatide zählende Lipoide (s.u. Phosphatide); Vorkommen bei Mensch, Tier (z.B. in Hirn, Leber u. Herz) u. Pflanze (Weizenkeimlinge, Sojabohnen, Erdnüsse), v.a. als 1-Phosphatidylinosit (je 1 Molekül Inosit u. Phosphatidsäure; sehr stoffwechselaktive Komponenten der Myelinscheiden, an Neurokeratin u. alaninhaltige Peptide gebunden [„Phosphatidopeptide“]).

  • Inositurie
    • Inosit|urie

    • Englischer Begriff: inosituria

    vermehrte Inositausscheidung mit dem Harn (> 85 mg/l); s.a. Inositämie.

  • inotrop
    • ino|trop

    • Englischer Begriff: inotropic (negatively; positively)

    mit Wirkung auf die Kontraktilität (Leistungsfähigkeit) des Herzmuskels. 1) Negativ inotrope, d.h. die Kontraktilität vermindernde Stoffe sind z.B. β-Rezeptorenblocker, viele Antiarrhythmika, Barbiturate, Morphin; 2) positiv inotrop wirken z.B. Sympathikus-Reize bzw. Sympathomimetika, Herzglykoside, ferner Glucagon, Insulin, Schilddrüsenhormone.

  • Inotropie
    • Ino|tropie

    • Englischer Begriff: inotropism

    Einwirkung auf die Herzmuskelschlagstärke, Kontraktilität; s.a. inotrop.

  • INR
    • Synonyme: Abk. für International Normalized Ratio; Prothrombinratio

    • Etymol.: engl.

    Kenngröße zur Überwachung bei Antikoagulanzientherapie. Wird mit dem internationalen Thromboplastinstandard der WHO bestimmt. S.a. Quick-Wert.

  • Insalivation
    • In|salivation

    • Englischer Begriff: insalivation

    Einspeichelung.

  • Inscriptio
    • In|scriptio

    • Etymol.: latein.

    Inschrift, Eintrag.

    • 1)
      der Teil des Rezeptes, der Namen u. Mengenangaben der Rezepturbestandteile... (mehr)
    • 2)
      Intersectiones... (mehr)
  • Inscriptio 1)
    Inscriptio
    • 1)

    • Englischer Begriff: inscription

    der Teil des Rezeptes, der Namen u. Mengenangaben der Rezepturbestandteile enthält.

  • Inscriptio 2)
    Inscriptio
    • 2)

    • Fach: Anatomie

    Intersectiones.

  • Insekten
    • Synonyme: Hexapoda

    • Englischer Begriff: insects

    die Klasse „Kerbtiere“ der Gliederfüßer (Arthropoden; > 750 000 Arten); charakterisiert durch Gliederung des Körpers in 3 Segmentkomplexe (Kopf, Brust, Hinterleib) u. 3 Beinpaare.

  • Insektengiftallergie
    • Insekten|gift|allergie

    • Englischer Begriff: insect venom allergy; arthropod allergy

    Auslösung von lokalen oder systemischen Reaktionen nach Insektenstichen beim Menschen durch allergische Mechanismen. Zumeist als Bienen- oder Wespengiftallergie. Klinik: von Hauterscheinungen (starke Lokalreaktionen, Flush, generalisierte Urtikaria, Angioödem) über eine mild ausgeprägte respiratorische, kardiovaskuläre oder gastrointestinale Symptomatik bis hin zum Vollbild des lebensbedrohlichen anaphylaktischen Schocks. Die Behandlung umfasst Karenzmaßnahmen, Pharmakotherapie (Notfallset) u. die Hyposensibilisierung.

  • Insektizide
    • Insektizide

    • Englischer Begriff: insecticides

    Chemikalien zur Insektenbekämpfung. Einteilung: Gruppe der Pestizide, unterschieden als Kontakt-, Fraß- u. Atemgifte, Niederschlagsmittel, Akari-, Ovizide, System-I. (s.a. Repellent). Wirkst.: Hauptvertreter der chlorierten zyklischen Kohlenwasserstoffe ist das in Deutschland nicht mehr zum Gebrauch zugelassene DDT (Chlorphenothan), ferner das z.B. gegen Läuse verwendete Lindan (s.u. Hexachlorcyclohexan). Hauptvertreter der Alkylphosphate ist das Parathion; ferner werden Carbamate u. wegen geringerer Toxizität zunehmend häufiger Pyrethroide eingesetzt.

  • Insel
    • Insel

    • Fach: Anatomie

    Insula, Langerhans-Inseln.

  • Inseladenom
    • Insel|adenom

    Inselzelladenom.

  • Inselhormon
    • Insel|hormon

    • Englischer Begriff: islet hormone

    Insulin.

  • Insellappen
    • Insel|lappen

    • 1)
      Insula... (mehr)
    • 2)
      Hauttransplantat als Flügellappen mit schmalem (neuro)vaskulärem Stiel... (mehr)
  • Insellappen 1)
    Insellappen
    • 1)

    • Fach: Anatomie

    Insula.

  • Insellappen 2)
    Insellappen
    • 2)

    • Englischer Begriff: island flap

    Hauttransplantat als Flügellappen mit schmalem (neuro)vaskulärem Stiel.

  • Inselorgan
    • Insel|organ

    • Englischer Begriff: pancreatic islets

    Langerhans-Inseln.

  • Inselorgan, zweites
    Inselorgan
    • I., zweites

    das insuläre Gangorgan.

  • Inselskotom
    • Insel|skotom

    umschriebenes, nicht randständiges Skotom.

  • Inselsyndrom zerebrales
    • Insel|syndrom (zerebrales)

    Leitungsaphasie.

  • Inselzelladenom
    • Insel|zell|adenom

    • Synonyme: Adenoma insulocellulare

    • Englischer Begriff: islet-cell adenoma

    meist gutartiger Tumor des Inselorgans. Folgende Apudome mit unterschiedlicher Hormonproduktion werden unterschieden: 1) i.e.S. das Insulinom; 2) Glucagonom; 3) Gastrinom (Ursache des Zollinger-Ellison-Syndroms); 4) Vipom (Verner-Morrison-Syndrom). Vork. auch bei Polyadenomatose (z.B. Wermer-Syndrom).

  • Inselzellantikörper
    • Insel(zell)antikörper

    • Englischer Begriff: islet-cell antibodies

    Autoantikörper gegen Inselzellen, u. zwar gegen Zytoplasma- (ICA) bzw. Membranbestandteile (ICSA), die bei einem hohen Prozentsatz der Kranken mit Diabetes mellitus Typ 1 nachweisbar sind.

  • Inselzellen
    • Insel|zellen

    • Englischer Begriff: islet cells

    die A-, B- u. D- u. pp-Zellen (pp = pankreatisches Polypeptid) der Langerhans-Inseln.

  • Inselzellkarzinom
    • Insel|zell|karzinom

    • Englischer Begriff: islet-cell carcinoma

    seltener bösartiger Tumor (Malignom) des Inselorgans; hormonaktiv wie das Inselzelladenom, aber Metastasen bildend.

  • Inselzelltransplantation
    • Insel|zell|transplantation

    die Einpflanzung autologen oder allogenen Inselzell-Gewebes aus dem Pankreas nach dessen spezieller Aufbereitung zur Gewinnung von Langerhans-Zellen. Die autologe I. kommt in Frage nach Pankreatektomie wegen chronischer Pankreatitis, die allogene I. bei Diabetes mellitus Typ 1. Bisher geringe Erfolgsquoten.

  • Insemination
    • In|semination

    • Englischer Begriff: insemination

    das natürliche (bei Kohabitation) oder künstliche Einbringen des Samens (Sperma) in den ♀ Genitalapparat. Der Begriff I. wird auch gebraucht für die Zugabe von Spermien zu den Eizellen im Rahmen der In-vitro-Fertilisation. – Bei künstlicher I. (engl.: artificial i.) wird das durch Masturbation oder Punktion gewonnene Sperma vom Arzt vor den Muttermund (z.B. durch Portiokappe) oder direkt – z.B. mit einem Katheter – in die Gebärmutterhöhle eingebracht (s.a. Retortenbaby); – homologe I. (= AIH [engl.= artificial insemination, husband]) mit Sperma des Ehemannes (engl.: homologous i.); – heterologe I. (= AID [engl.= artificial insemination, donor]) mit fremdem Sperma (engl.: heterologous i.).

  • insensibilis
    • in|sensibilis

    • Etymol.: latein.

    • Englischer Begriff: insensible

    unempfindlich, nicht spürbar. S.a. Perspiratio insensibilis.

  • Insert
    • Insert

    • Englischer Begriff: insert

    • Fach: Genetik

    bei der Insertion (1) eingefügtes Teil; s.a. Transposon.

  • Inserter
    • In|serter

    Instrument zum Einführen von Einlagen (z.B. eines Intrauterinpessars) in Körperhöhlen.

  • Insertio
    • In|sertio

    • Synonyme: Insertion

    • Etymol.: latein. = Hineinpflanzen, Hineinfügen

    • 1)
      ... (mehr)
    • a)
      Genmutation durch Einbau eines zusätzl... (mehr)
    • b)
      s.u... (mehr)
    • 2)
      Ansatz, z.B... (mehr)
    • 3)
      der Nabelschnuransatz an der Plazenta (= I. chordae umbilicalis), unterschieden... (mehr)
  • Insertio, Insertion 1)
    Insertio
    • 1)

    • Fach: Genetik

    • a)
      Genmutation durch Einbau eines zusätzl... (mehr)
    • b)
      s.u... (mehr)
  • Insertio, Insertion 2)
    Insertio
    • 2)

    Ansatz, z.B. eines Muskels (= I. musculi = Muskelansatz).

  • Insertio, Insertion 3)
    Insertio
    • 3)

    • Englischer Begriff: insertion

    der Nabelschnuransatz an der Plazenta (= I. chordae umbilicalis), unterschieden als I. centralis, lateralis u. marginalis; ferner als I. velamentosa (an den Eihäuten statt an der Plazenta; Gefahr der Gefäßzerreißung u. des Verblutens des Kindes bei Blasensprung in Nähe der Insertionsstelle).

  • Insertio, Insertion a)
    Insertio  >  Insertio, Insertion 1)
    • a)

    Genmutation durch Einbau eines zusätzl. Nucleotidpaares;

  • Insertio, Insertion b)
  • Insertionssegment
    • Insertions|segment

    • Synonyme: -sequenz; Inserto|som; IS(-Element) (Abk.)

    • Englischer Begriff: insertion sequence

    • Fach: Genetik

    s.u. Transposon.

  • Insertionstendopathie
    • Insertions|tendopathie

    • Synonyme: -ligamentopathie

    Tendopathie der Sehnenansätze.

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