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  • IES
  • IF
    • IF 1)
      IF
      • 1)

      Abk. für Intrinsic-Faktor.

    • IF 2)
      IF
      • 2)

      Abk. für Immunofluoreszenz.

    • IFCC
      • Synonyme: Abk. für International Federation for Clinical Chemistry

      • Etymol.: engl.

      Internationale Gesellschaft für klinische Chemie; veröffentlicht Empfehlungen zur Standardisierung der Laboratoriumsdiagnostik.

    • IFN

        Abk. für Interferon.

      • Ifosfamid
        • Synonyme: IFO (Abk.)

        zu den Alkylanzien gehörendes Zytostatikum; NW: u.a. hämorrhagische Zystitis, Alopezie, Nausea, Erbrechen, Myelosuppression.

      • IfSG
      • IFT
        • Fach: Serologie

        Abk. für Immunofluoreszenz(-Test).

      • Ig

          Abk. für Immunglobulin.

        • IgA
        • IgA-Glomerulonephritis
        • IgA-Mangel, selektiver
          • Englischer Begriff: selective IgA deficiency

          häufigster (ca. 1:600) Immundefekt mit Mangel an IgA bei normaler (oder erhöhter) Konzentration der übrigen Immunglobuline u. normaler zellulärer Immunität. Neigung zu Erkrankungen des Gastrointestinal- u. Respirationstraktes u. zu Autoimmunkrankheiten sowie zur Bildung von Anti-IgA-Antikörpern. Tritt familiär gehäuft auf.

        • IgD
          • IgD; IgE; IgG; IgM

          s.u. Immunglobuline.

        • IgE-Antikörper, spezifische

            Antikörper der Klasse IgE, die gegen bestimmte Antigene (Allergene) gerichtet sind. Sie werden radio- oder enzymimmunologisch bestimmt (z.B. mit RAST, EAST).

          • IgE-Testverfahren

              Methoden zum Nachweis von Gesamt-IgE im Serum sowie von spezifischen Antikörpern der Klasse IgE (PRIST, RAST, EAST).

            • IGF-I
              • Synonyme: Abk. für insulin-like growth factor I

              das Somatomedin C.

            • IGF-II
              • Synonyme: Abk. für insulin-like growth factor II

              • Etymol.: engl.

              ein Somatomedin MSA (multiplication-stimulating activity).

            • IgM-Mangel, selektiver
              • Englischer Begriff: selective IgM deficiency

              seltener Immundefekt mit Mangel an IgM bei Normalkonzentration der anderen Immunglobuline. Neigung zu bakteriellen Infektionen (u.a. Meningokokkensepsis).

            • IgM-Test

                Nachweis krankheitsspezifischer IgM-Antikörper (als Erstantwort auf das Antigen) bei frischen Infektionen (bei länger zurückliegender Ansteckung negativ).

              • IgM-Vermehrung, erbliche

                  X-chromosomal erblicher Immundefekt mit erhöhter IgM-Konzentration im Serum (bis 1000 mg/dl) bei deutlich vermindertem IgG u. IgA.

                • Ignis sacer
                  • Ignis sacer

                  • Etymol.: latein. = heiliges Feuer

                  Ergotismus.

                • IGT
                  • Synonyme: Abk. für impaired glucose tolerance

                  • Etymol.: engl.

                  pathologische Glucosetoleranz; s.u. Diabetes mellitus (dort Tab.).

                • IGZ
                  • Synonyme: Abk. für intermittierend gesteuerte Zusatzbeatmung

                  IMV (= intermittierende mandatorische Ventilation).

                • IH
                  • Englischer Begriff: IH

                  Abk. für Hepatitis, infektiöse.

                • IHA
                  • IHA 1)
                    IHA
                    • 1)

                    Abk. für indirekte Hämagglutination.

                  • IHA 2)
                    IHA
                    • 2)

                    Abk. für immunhämolytische Anämie.

                  • IHD
                    • Synonyme: IHE; IHK; Abk. für ischemic heart disease

                    • Etymol.: engl.

                    ischämische Herz-Erkrankung oder -Krankheit. S.a. koronare Herzkrankheit.

                  • IHSS

                      Abk. für idiopathische hypertroph(isch)e subaortale Stenose (s.u. Aortenstenose).

                    • IHT
                      • Fach: Endokrinologie

                      Abk. für Insulin-Hypoglykämie-Test.

                    • Ii-System
                      • Fach: Serologie

                      I-System.

                    • IIF

                        Abk. für indirekte Immunofluoreszenz.

                      • Ikonolagnie
                        • Ikono|la|gnie

                        • Englischer Begriff: iconolagny

                        sexuelle Erregung durch Betrachten von – pornographischen – Bildern.

                      • iktaffin
                        • ikt|affin

                        iktophil.

                      • iktal
                        • Englischer Begriff: ictal

                        während eines Anfalls.

                      • ikterisch
                        • Englischer Begriff: icteric

                        den Ikterus betreffend, mit Gelbsucht einhergehend, i.S. der Gelbsucht verfärbt.

                      • ikterogen
                        • iktero|gen

                        • Englischer Begriff: icterogenic

                        Gelbsucht erzeugend.

                      • ikteroid
                        • ikteroid

                        • Englischer Begriff: icteroid

                        mit gelblicher Hautverfärbung, ähnlich einem Ikterus.

                      • Ikterus
                        • Ik|terus

                        • Synonyme: Icterus; Gelbsucht

                        • Englischer Begriff: jaundice; icterus

                        Abbildung Tabelle  

                        gelbliche Verfärbung der Haut u. Schleimhäute sowie innerer Organe u. – besonders frühzeitig – der Lederhaut der Augen (Sklera) durch Übertritt von Gallenfarbstoffen (Bilirubin) aus dem Blut in die Körpergewebe bei Hyperbilirubinämie (ab ca. 34 μmol/l = 2 mg/dl Gesamtbilirubin im Serum). Symptom bei verschiedenen Erkrankungen. Einteilung: nach Art der Hyperbilirubinämie unterschieden zwischen vorwiegend unkonjugierter Hyperbilirubinämie (Überproduktion, verminderte hepatische Aufnahme, verminderte Konjugation des Bilirubins) und vorwiegend konjugierter Hyperbilirubinämie (gestörte hepatische Ausscheidung, extrahepatische Gallenwegsobstruktion). Nach dem Entstehungsmechanismus unterschieden als prähepatisch (hämolytisch) bei einem Überangebot von Bilirubin, hepatisch (hepatozellulär) mit verminderter Aufnahme von Bilirubin in die Leberzellen oder verminderter Konjugation in der Leber und posthepatisch (cholestatisch = Verschlussikterus) mit verminderter Ausscheidung von konjugiertem Bilirubin. Diese Formen können auch kombiniert auftreten.– DD: s. Tab. Diagn.: Blut,- Urin-, Stuhluntersuchungen (u.a. zur DD der Entstehung), Sonographie, ERCP, Leberpunktion, CT, MRCP, PTC (weitere Abklärung der Ursache); s. Schema.

                      • Ikterus der Neugeborenen
                      • Ikterus, angeborener
                        Ikterus
                        • I., angeborener

                        • Englischer Begriff: congenital i.

                        familiäre Form des hepatischen Ikterus. Dazu gehören v.a. Crigler-Najjar-, Dubin-Johnson-, Meulengracht-(Gilbert)-, Rotor-Syndrom.

                      • Ikterus, haemolytischer
                        Ikterus
                        • I., hämo|lytischer

                        • Englischer Begriff: hemolytic i.

                        I., prähepatischer.

                      • Ikterus, hepatischer
                        Ikterus
                        • I., hepatischer

                        • Synonyme: hepatogener I.; hepatozellulärer I.; Parenchym-I.

                        I. durch erworbene oder angeborene Fehlfunktion in den Leberzellen. Ätiol.: akute infektiös, toxisch oder medikamentös (toxisch oder allergisch) bedingte Hepatitis, Stauungsleber (Rechtsherzinsuffizienz, Budd-Chiari-Syndrom), chron. persistierende oder aggressive Hepatitis u. Leberzirrhose sowie – als angeborene Formen – die familiären Hyperbilirubinämiesyndrome. Pathogenetisch lassen sich unterscheiden: a) Transportikterus infolge Aufnahme- u. Transportminderung von Bilirubin in den Leberzellen (Teilmechanismus des Meulengracht[-Gilbert]-Syndroms); b) Konjugationsikterus infolge gestörter Bilirubinkonjugation wegen Mangels an Glucuronyltransferase (v.a. bei Crigler-Najjar-Syndrom, ferner beim Meulengracht[-Gilbert]-Syndrom sowie bei Neugeborenen [vorübergehender Glucuronyltransferasemangel; Icterus neonatorum simplex]); c) hepatozellulärer Exkretionsikterus mit verminderter Ausscheidung konjugierten Bilirubins aus den Leberzellen in die Gallenkanälchen (z.B. angeboren bei Dubin-Johnson- u. Rotor-Syndrom; erworben bei Virushepatitis, Leberzirrhose, als Schwangerschaftsikterus, Drogenikterus, nach Medikamenteneinnahme).

                      • Ikterus, posthepatischer
                        Ikterus
                        • I., posthepatischer

                        • Synonyme: cholestatischer I.

                        • Englischer Begriff: cholestatic jaundice; posthepatic icterus

                        Abbildung

                        I. infolge Störung des Gallenflusses (Cholestase). Ätiol.: Die Ursache liegt entweder innerhalb der Leber (intrahepatische Cholestase) oder extrahepatisch (Verschlussikterus). Erstere Form kann auftreten bei einer cholestat. Verlaufsform der Virushepatitis, bestimmten Medikamenten (Phenothiazine, anabolisch wirkende Steroide = cholestat. Drogenikterus), Alkoholfettleber (Zieve-Syndrom, Fettlebercholestase), EPH-Gestose (Schwangerschaftscholestase), bakterieller Infektion (Leptospirose, Salmonellose), primär-biliärer Leberzirrhose oder idiopath. rezidivierender Cholestase (Summerskill-Tygstrup). Die extrahepatische Form kann durch intrakanalikulären Verschluss (z.B. durch Cholelithiasis, Cholangitis, Tumor, Striktur, Parasiten) oder durch extrakanalikuläre Gangkompression (Pericholezystitis, Pankreatitis, Pankreaskarzinom, Lymphom, Echinokokken, Leberabszess etc.) bedingt sein. Manche Autoren ordnen die intrahepatische Cholestase dem hepatischen Ikterus zu. S.a. Abb. Klinik: Der durch Cholestase behinderte Abtransport konjugierten Bilirubins in die Gallenwege führt zu dessen Rückstau in die Blutbahn, begleitet von Anstieg des Cholesterins, der Gallensäuren u. alkal. Phosphatase im Serum. Als sek. Folge (Störung der Vitamin-K-Resorption) Hypoprothrombinämie, ferner typ. Acholie der Stühle, Bilirubinurie, Melasikterus.

                      • Ikterus, prähepatischer
                        Ikterus
                        • I., prähepatischer

                        • Synonyme: hämolytischer I.; Produktions-I.

                        Form des I., die durch ein die Verarbeitungs- u. Ausscheidungskapazität der Leber übersteigendes, vermehrtes Bilirubinangebot entsteht. Infolge unzureichender Koppelung des Bilirubins an Glucuronsäure ist im Serum das indirekte Bilirubin erhöht. Ätiol.: Häufigste Ursache ist die hämolytische Anämie; Vorkommen auch bei massivem Blutabbau anderer Ursache, z.B. Shunthyperbilirubinämie, Transfusion inkompatiblen Blutes, nach Lungeninfarkt (Infarktikterus), bei Virusinfekt mit Auftreten von Wärme- u. Kälteagglutininen, durch Arzneimittel-induzierte Antikörper.

                      • Ikteruszylinder
                        • Ikterus|zylinder

                        • Englischer Begriff: hyaline cast

                        gelbliche hyaline Harnzylinder bei Ikterus mit Hyperbilirubinurie.

                      • iktophil
                        • ikto|phil

                        • Englischer Begriff: prone to seizures

                        zu Anfällen (s.a. Ictus) neigend.

                      • Iktus
                      • Ikwa-Fieber
                        • Englischer Begriff: Ikwa fever

                        Wolhynisches Fieber.

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