Medizin-Lexikon: Einträge mit "I"

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  • Involucrum
    • In|volucrum

    • Etymol.: latein. = Hülle

    • Englischer Begriff: involucrum

    • Fach: Chirurgie

    Tuchverband, z.B. als Behelfsverband (Dreiecktuch) der Hand (I. manus) bzw. des Fußes (I. pedis); Bindenverband einzelner Finger mit Kreistouren (Involution [2]) um das Handgelenk (I. digitorum).

  • Involution
    • Etymol.: latein.

    • Englischer Begriff: involution

    • 1)
      funktionsbedingter (Mangelbeanspruchung) und/oder physiol... (mehr)
    • 2)
      mit Kreistouren beginnender und endender Bindenverband mit lückenloser... (mehr)
    • 3)
      operative Umkehr eines Hohlorgansegments, z.B... (mehr)
  • Involution 1)
    Involution
    • 1)

    • Synonyme: Rückbildung

    funktionsbedingter (Mangelbeanspruchung) und/oder physiol. (z.B. altersbedingter) Rückbildungsprozess einzelner Organe, z.B. die postpubertale I. des Thymus oder die postpartale I. der Gebärmutter in den ersten 6–8 Wo. nach der Geburt. S.a. Altersatrophie.

  • Involution 2)
    Involution
    • 2)

    mit Kreistouren beginnender und endender Bindenverband mit lückenloser Einhüllung der Gliedmaße oder eines Gliedmaßenabschnitts.

  • Involution 3)
    Involution
    • 3)

    operative Umkehr eines Hohlorgansegments, z.B. Dünndarmschlingenumkehr.

  • Involutionsdepression
    • In|volutions|depression

    • Englischer Begriff: involutional depression

    s.u. Depression, senile.

  • Involutionsosteoporose
    • In|volutions|osteo|porose

    Osteoporose als (klimakterisches) Involutionsergebnis.

  • Involutionsperiode
    • In|volutions|periode

    der Lebensabschnitt der physiologischen Altersinvolution; z.B. das Klimakterium.

  • Involutionspsychose
    • In|volutions|psychose

    • Englischer Begriff: involutional psychosis

    Sammelbegr. für eine im 5.–6. Ljz. ausbrechende Schizophrenie (Spätschizophrenie) oder manisch-depressive Erkrankung (Depression, senile), Paranoia (mit Beeinträchtigungsvorstellungen u. Größenwahn, evtl. akustischen Halluzinationen, ohne Bewusstseinszerfall u. Demenz).

  • involutiv
    • in|volutiv

    • Englischer Begriff: involutional

    durch Involution bedingt.

  • Involved-Field-Bestrahlung

      Bestrahlung direkt befallener Regionen bei Hodgkin-Syndrom oder malignen Non-Hodgkin-Lymphomen.

    • Inzest
      • In|zest

      • Englischer Begriff: incest

      sexuelle Beziehung zwischen Familienmitgliedern (nahen leiblichen Verwandten).

    • Inzidentalom
      • In|zidentalom

      • Englischer Begriff: incidentaloma

      Abbildung   Abbildung

      Bez. für mit den modernen bildgebenden Verfahren i.d.R. zufällig entdeckte Tumoren. 1) I. der Nebenniere: Nebennierentumoren (häufigste pathologische Veränderung der Nebenniere), die i.d.R. als Zufallsbefunde bei einer Sonographie (Abb.), Computer- oder Kernspintomographie des Abdomens entdeckt werden, meist keinerlei Symptome oder Laborveränderungen verursachen u. nur ausnahmsweise Krankheitswert besitzen. Die Diskussion über das therapeutische u. diagnostische Vorgehen ist offen (endokrine Diagnostik, Verlaufskontrolle bzw. operative Entfernung); s.a. Schema. 2) I. der Hypophyse: kleiner Hypophysentumor, der i.d.R. zufällig bei einer Computer- oder Kernspintomographie-Untersuchung entdeckt wird (es handelt sich um eine neue, erst im Rahmen der modernen bildgebenden Verfahren entstandene Diagnose); angesichts der offensichtlich günstigen Prognose wird in den meisten Fällen ein beobachtendes Zuwarten (regelmäßige Verlaufskontrollen mit CT, NMR) empfohlen.

    • Inzidenz
      • In|zidenz

      • Englischer Begriff: incidence

      Einfallen (z.B. eines Strahlenbündels), Vorkommen (z.B. einer Eigenschaft); in der Epidemiologie die Anzahl neuer Erkrankungsfälle in der Zeiteinheit; s.a. Prävalenz.

    • inzipient
      • in|zipient

      • Synonyme: incipiens

      • Englischer Begriff: incipient

      beginnend.

    • inzisal
      • in|zisal

      • Englischer Begriff: incisal

      die Schneidezähne (Dentes incisivi) oder deren Kanten betreffend.

    • Inzision
      • In|zision

      • 1)
        Einschneiden, Einschnitt (Suffix: „-tomie“), z.B... (mehr)
      • 2)
        Incisura... (mehr)
    • Inzision 1)
      Inzision
      • 1)

      • Synonyme: Incisio

      • Englischer Begriff: incision

      • Fach: Chirurgie

      Einschneiden, Einschnitt (Suffix: „-tomie“), z.B. als I.-Biopsie; meist als schichtweise Gewebsdurchtrennung, aber auch Eröffnung z.B. eines Abszesses, Hohlorgans (z.B. Gastro-, Enterotomie) etc. in einem Zug mit einem schneidenden Instrument (z.B. Skalpell).

    • Inzision 2)
      Inzision
      • 2)

      • Fach: Anatomie

      Incisura.

    • Inzisur
      • In|zisur

      • Englischer Begriff: incisura; incisure

      • Fach: Anatomie

      Einschnitt, Incisura.

    • Inzucht
      • Inzucht

      • Englischer Begriff: incest

      Befruchtung zwischen Individuen, die miteinander am nächsten verwandt u./oder einander genetisch sehr ähnlich sind.

    • Inzyklophorie
      • In|zyklo|phorie

      • Englischer Begriff: incyclophoria

      s.u. Zyklophorie.

    • Inzyklovergenz
      • In|zyklo|vergenz

      • Englischer Begriff: incyclovergence

      • Fach: Ophthalmologie

      Konklination.

    • Io
      • Fach: Chemie

      Symbol für Ionium.

    • IO-Gerät
      • Synonyme: Abk. für Im-Ohr-Gerät; IdO-Gerät

      im Ohr (im Gehörgang) zu tragendes Kleinsthörgerät, im Gegensatz zum HdO-Gerät (hinter-dem-Ohr). S.a. (Hörhilfe).

    • Io...

        s.a. Jo...

      • Iobitridol
        • Englischer Begriff: iobitridol

        jodhaltiges Röntgenkontrastmittel (s.u. Kontrastmittel).

      • Iod...

          neuere Schreibweise für Jod...

        • Iodixanol
          • Englischer Begriff: iodixanol

          jodhaltiges Röntgenkontrastmittel (s.u. Kontrastmittel).

        • Iodoform
          • Synonyme: Triiodmethan

          • Englischer Begriff: iodoform

          jodhaltiges Antiseptikum zur Wundversorgung.

        • Iodoxiuridin
          • Iodoxiuridin

          Idoxuridin.

        • Iohexol
          • Englischer Begriff: iohexol

          jodhaltiges Röntgenkontrastmittel (s.u. Kontrastmittel).

        • Iokaste-Komplex
          • Fach: Psychologie

          s.u. Jokaste-.

        • Iomeprol
          • Englischer Begriff: iomeprol

          jodhaltiges Röntgenkontrastmittel (s.u. Kontrastmittel).

        • Ionen
          • Ionen

          • Englischer Begriff: ions

          • Fach: Chemie

          (Faraday) elektrisch geladene Teilchen, die aus Atomen oder Molekülen entweder durch Entzug eines oder mehrerer Elektronen (= positives I. = Kation; z.B. H+) oder durch Elektronenzufuhr (= negatives I. = Anion; z.B. OH) entstehen; je nach Zahl der überschüssigen bzw. fehlenden Elektronen im Ion ein-, zwei- oder mehrfach geladen (in der Chemie „ein-“, „zweiwertig“ etc.); s.a. Base, Säure, Dissoziation, Ionisation.

        • Ionenaustauscher
          • Ionenaustauscher

          • Synonyme: Austauschharze

          • Englischer Begriff: ion exchanger; ion-exchange resins

          feste u. unlösliche Substanzen (Polyelektrolyte), die aus Elektrolyt-Lösungen Ionen im Austausch gegen eigene Ionen gleicher Ladung aufnehmen. Aufbau aus hochmolekularer „Matrix“ u. fest gebundenen „Ankergruppen“, d.h. aus entweder basischen oder sauren (in An- bzw. Kationenaustauschern) oder sauren u. basischen (= amphotere I.) „Festionen“ u. aus den heteropolar gebundenen, austauschbaren „Gegenionen“. Anw. finden v.a. die Kunstharz-I. (Polykondensations- u. Polymerisationsharze), z.B. zur Wasserentsalzung u. -enthärtung, für Chromatographie, präparative Anreicherung u. Isolierung von Natur- u. Wirkstoffen, sowie pharm zur Ther. bei Hyperkaliämie (z.B. Polystyroldivinylbenzolsulfonsäure) oder Hypercholesterinämie (z.B. Colestipol, Colestyramin).

        • Ionenbindung
          • Ionen|bindung

          • Englischer Begriff: ionic bond

          elektrostatische oder -valente Bindung zwischen metallischen u. nichtmetallischen Elementen durch Vereinigung der durch Elektronenabgabe bzw. -aufnahme entstandenen Kationen bzw. Anionen dieser Elemente.

        • Ionendosis
          • Ionen|dosis

          s.u. Strahlungsfeldgrößen (dort Tab.).

        • Ionenkanäle
          • Ionen|kanäle

          s.u. Ionentheorie der Erregung (Na+-Kanäle, K+-Kanäle).

        • Ionenkanalerkrankungen
          • Ionenkanal|erkrankungen

          Gruppe von Erbkrankheiten, die durch Mutationen in den Ionenkanal-Genen verursacht sind. Typisch ist ein vermehrtes oder vermindertes Öffnen der membranständigen Kanalproteine mit der Folge einer Störung der Erregbarkeit des betroffenen Gewebes. Zu den I. zählen Skelettmuskelerkrankungen wie die Myotonien (Chloridkanalerkrankungen), periodische Paralysen sowie die maligne Hyperthermie, aber auch zentralnervöse Erregungsstörungen (episodische Lähmungen, familiäre hemiplegische Migräne sowie Formen dominant-erblicher Epilepsien) und kardiale Arrhythmien (QT-Syndrome, idiopathisches Kammerflimmern).

        • Ionenpumpe
          • Ionen|pumpe

          • Englischer Begriff: mechanism of active transport (e.g. sodium-potassium pump)

          • Fach: Physiologie

          der aktive, unter Energieverbrauch verlaufende Ionentransport durch eine Membran, entgegen einem elektrochemischen Gradienten. So werden die charakteristischen Unterschiede in den Ionenkonzentrationen zwischen intra- u. extrazellulärem Raum aufgebaut u. aufrechterhalten. Als wichtigste I. die gekoppelte Natrium-Kalium-Pumpe.

        • Ionenstrahlen
          • Ionen|strahlen

          die aus schnell bewegten Ionen (nackten Atomkernen) bestehenden Protonen-, Deuteronen- u. α-Strahlen.

        • Ionentheorie der Erregung
          • Ionen|theorie der Erregung

          • Englischer Begriff: ionic theory of excitation

          Abbildung

          (Hodgkin u. Huxley, Nobelpreis 1963) Die erregbare Membran von Nerven- u. Muskelzellen verfügt über selektiv für Na+-Ionen durchlässige Kanäle (Natrium-Kanäle) u. selektiv für K+-Ionen durchlässige Kalium-Kanäle. Die in Ruhe stärkere K+-Leitfähigkeit (mehr Kalium-Kanäle offen) ist für das Ruhepotential verantwortlich (Innenseite der Zellmembran –60 bis –90 mV gegenüber der Außenseite). Bei Erregung werden zunächst die Na-Kanäle geöffnet, die Natrium-Leitfähigkeit gNa steigt an (Abb.), u. es kommt zu einem Aktionspotential: Das Membranpotential wird kurzfristig positiv (Overshoot). Die Na-Kanäle verschließen sich rasch wieder, u. die Kalium-Kanäle werden geöffnet (gK steigt an), was zur Repolarisation der Zellmembran führt. – S.a. Erregung.

        • Ionentherapie
          • Ionen|therapie

          • 1)
            Elektrolyttherapie... (mehr)
          • 2)
            Iontophorese... (mehr)
          • 3)
            Strahlentherapie mit Ionenstrahlen... (mehr)
        • Ionentherapie 1)
        • Ionentherapie 2)
        • Ionentherapie 3)
          Ionentherapie
          • 3)

          • Englischer Begriff: iontotherapy

          Strahlentherapie mit Ionenstrahlen.

        • Ionisation
          • Ionisation

          • 1)
            Bildung von Ionen aus Atomen oder Molekülen durch Zuführung von Ionisierungsenergie... (mehr)
          • 2)
            der durch Vorhandensein von Ionen hervorgerufene Zustand eines Gases... (mehr)
          • 3)
            die elektrolytische Dissoziation... (mehr)
        • Ionisation 1)
          Ionisation
          • 1)

          Bildung von Ionen aus Atomen oder Molekülen durch Zuführung von Ionisierungsenergie (z.B. durch ionisierende Strahlung); i.w.S. auch die Erzeugung von Ionenpaaren aus einem neutralen Atom oder Molekül.

        • Ionisation 2)
          Ionisation
          • 2)

          der durch Vorhandensein von Ionen hervorgerufene Zustand eines Gases.

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