Medizin-Lexikon: Einträge mit "K"

Roche Lexikon Logo
Medizin-Lexikon durchsuchen

Wonach suchen Sie? Bitte geben Sie Ihren Suchbegriff ein:

Suchergebnisse

  • Koebner
    • Koebner

    • Biogr.: Heinrich K., 1838–1904, Hautarzt, Breslau, Berlin

    • K.-Krankheit
      Form der Epidermolysis bullosa hereditaria... (mehr)
    • K.-Phänomen
      die durch eine unspezifische Hautreizung erfolgende Auslösung der typischen... (mehr)
  • Koebner-Krankheit
  • Koebner-Phaenomen
    Koebner
    • K.-Phänomen

    • Synonyme: isomorpher Reizeffekt

    • Englischer Begriff: Koebner's phenomenon

    die durch eine unspezifische Hautreizung erfolgende Auslösung der typischen Hauterscheinungen einer an anderen Stellen bereits manifesten Hautkrankheit (z.B. Psoriasis).

  • Koenen-Tumor
    • Koenen-Tumor

    • Englischer Begriff: Koenen's tumor

    Abbildung

    vom Nagelfalz ausgehender derber, rötlicher, bis kirschgroßer, evtl. hahnenkammartiger fibromatöser Knoten bei tuberöser Hirnsklerose (s. Abb.).

  • Koenzym
    • Ko|enzym

    • Englischer Begriff: coenzyme

    • Fach: Biochemie

    Coenzym.

  • Koeppe-Knötchen
    • Koeppe-Knötchen

    • Englischer Begriff: Koeppe nodules

    Irisknötchen am Pupillarsaum bei chronisch granulomatöser Uveitis (v.a. Sarkoidose)

  • Kofaktor
    • Ko|faktor

    • Englischer Begriff: cofactor

    Cofaktor.

  • Koferment
    • Ko|ferment

    • Englischer Begriff: coenzyme

    Coenzym.

  • Koffein
    • Koffein

    • Englischer Begriff: caffeine

    Coffein.

  • Kofferath-Syndrom
    • Kofferath-Syndrom

    angeborene oder geburtstraumatische, durch Schädigung bzw. Verletzung der Wurzel des 4. Spinalnervs bedingte einseitige Zwerchfelllähmung, evtl. kombiniert mit Ausfallerscheinungen des Zervikalplexus, Déjerine-Klumpke-Lähmung, Duchenne-Erb- u. Horner-Syndrom; auch nach Phrenikusexhairese auftretend.

  • kognitiv
    • ko|gnitiv

    • Englischer Begriff: cognitive

    das Erkennen (Wahrnehmen, Denken) betreffend; erkenntnismäßig.

  • Kognitivismus
  • KOH

      chem. Formel für Kaliumhydroxid (= Kalilauge).

    • Kohabitation
      • Ko|habitation

      • Englischer Begriff: intercourse

      Beischlaf, Koitus. S.a. Impotentia coeundi.

    • Kohärenz
      • Ko|härenz

      • Englischer Begriff: coherence

      • Fach: Physik

      Eigenschaft zweier Wellenzüge, in jedem Raumpunkt eine zeitlich konstante oder sich gesetzmäßig ändernde Phasendifferenz zu haben.

    • Kohäsion
      • Englischer Begriff: cohesion

      • Fach: Physik

      Zusammenhalt der Moleküle durch Anziehungskräfte.

    • Kohle
      • Synonyme: Carbo

      • Englischer Begriff: coal

      stark kohlenstoffhaltige Zersetzungsprodukte organischer Substanzen (Braun-, Stein-K. etc.). Ferner als künstliche (unter Luftabschluss entstehende Substanzen) Blut-, Holz- oder Knochen-K. (Carbo). S.a. Anthrako...

    • Kohlendioxid
      • Kohlen|dioxid

      • Synonyme: CO2

      • Englischer Begriff: carbon dioxide

      Abbildung

      weit verbreitetes, farb- u. geruchloses, in Wasser unter Bildung von Kohlensäure (H2CO3) leicht lösliches Gas. Es ist schwerer als Luft und erstarrt unter Druck zu festem Kohlensäureschnee (Trockeneis). Stoffwechsel: CO2 ist eine für die meisten Lebewesen essentielle Verbindung („Fixierung“ durch Pflanzen in der Photosynthese; s. Abb.). Beim Menschen ist CO2 das Endprodukt vieler Abbauwege (z.B. im Citratzyklus; bei Decarboxylierung von Ketosäuren), das zum überwiegenden Teil durch die Lungen abgeatmet wird. Gelangt aus den Zellen über die interstitielle Körperflüssigkeit in die Blutkapillaren, wo ein kleiner Teil (10%) zu Kohlensäure hydratisiert wird, die in Bicarbonat u. Protonen dissoziiert (HCO3 u. H+; Letztere werden von Puffern des Plasmas abgefangen). Der Rest wird nach Diffusion in die roten Blutkörperchen z.T. an Aminogruppen des Hämoglobins (Carbaminobindung) gebunden, zum größten Teil aber durch Carbonat-dehydratase in Kohlensäure hydratisiert, die – wie oben beschrieben – zu Bicarbonat wird, das im Austausch gegen Chloridionen des Plasmas (Chloridverschiebung) in das Plasma gelangt (ca. 75–80% des CO2-Transportes). In der Lunge, wo über die atemanregende Wirkung des CO2 auf das Atemzentrum durch einen Reglerkreis der CO2-Partialdruck selbst auf ca. 40 mmHg eingestellt ist, wird – bis zum Ausgleich der Partialdrücke – CO2 vom Blut an die Atemluft abgegeben. Dies erfolgt durch Freisetzung des in roten Blutkörperchen (u. z.T. in Plasmaeiweißkörpern) gebundenen CO2, v.a. aber durch – Carboanhydrase-beschleunigte – CO2-Bildung (in Umkehr der CO2-Einschleusung) aus dem im Blut vorhandenen Bicarbonat u. aus Protonen, die bei der Bildung sauerstoffbeladenen Hämoglobins (Oxyhämoglobin) freigesetzt werden. Giftigkeit: In unnatürlicher Konzentration ist K. giftig; Vergiftungen treten akut, z.B. in Gärkellern, Silos, Schiffsräumen auf oder chronisch bei Bronchialasthma, Emphysem, pulmonaler Globalinsuffizienz. Sie äußern sich in Kopfschmerzen, Herzklopfen, Blutdruckanstieg, Erregung; ab 6 Vol.-% in Atemnot, Tachykardie, Taumeln, Krämpfen, Bewusstlosigkeit („Kohlensäurenarkose“), Atemstillstand (bei 12% sofortiger Tod). Anw.: K. wurde früher wegen seiner atemanregenden Wirkung als Zusatz zu Narkosegas (Carbogen), ferner als Kältemittel u. in Bädern eingesetzt. S.a. Kohlensäure..., Carbonat...

    • Kohlendioxidvergiftung
      • Kohlen|dioxid|vergiftung

      • Englischer Begriff: carbon dioxide poisoning

      s.u. Kohlendioxid.

    • Kohlenhydrate
      • Kohlen|hy|drate

      • Synonyme: Saccharide; KH (Abk.)

      • Englischer Begriff: carbohydrates

      die im Allgemeinen aus Kohlen-, Wasser- u. Sauerstoff zusammengesetzten „Zucker“ (Polyhydroxyaldehyde u. -ketone) sowie deren chemische Abkömmlinge u. monomeren Bausteine (Monosaccharide). Kalorisch hochwertige Energielieferanten u. Baustoffe, die im Körper einer raschen, hormonal gesteuerten Verwertung unterliegen (Kohlenhydratstoffwechsel), z.T. aber in polymerer Form (z.B. als Glykogen) gespeichert werden. Sind als Polysaccharide wenig löslich u. relativ stabil, als Mono- u. Oligosaccharide gut löslich u. von süßem Geschmack. Werden unterschieden als einfache KH (Monosaccharide) u. als zusammengesetzte KH (d.h. als Disaccharide, Oligosaccharide, Polysaccharide [= Glykane]; ferner konjugierte Verbindungen: Glykolipide u. proteingebundene KH). S.a. Stärke.

    • Kohlenhydrate, proteingebundene
      Kohlenhydrate
      • KH, proteingebundene

      • Englischer Begriff: protein-bound c.

      Glykoproteine, Proteoglykane u. Glykosaminoglykane.

    • Kohlenhydratmalabsorption
      • Kohlenhydrat|mal|absorption

      Störung des Abbaus bzw. der Resorption von Kohlenhydraten mit osmotisch bedingter Diarrhö. Vorkommen z.B. als Monosaccharidmalabsorption (Glucose, Galaktose), Disaccharidmalabsorption (Lactose-, Saccharose- oder Maltoseintoleranz) oder Insuffizienz der Stärkeverdauung.

    • Kohlenhydratstoffwechsel
      • Kohlenhydrat|stoffwechsel

      • Englischer Begriff: carbohydrate metabolism

      die Aufnahme u. Resorption sowie der Ab-, Um- und Aufbau der Kohlenhydrate (KH) im Organismus als Vorgang der Energieversorgung der Zelle (s.a. Adenosintriphosphat, NADPH), bei der Glucose u. Glucose-6-phosphat eine zentrale Bedeutung besitzen. Steht unter Kontrolle von Insulin, Glucagon u. STH. Beginnt mit der hydrolytischen Spaltung von Di- u. Polysacchariden zu Monosacchariden u. der Resorption dieser Zucker durch die Darmwand (Kohlenhydratverdauung). Die Nutzung erfolgt durch aerobe u. anaerobe Glykolyse sowie durch direkte Oxidation im Pentosephosphatzyklus. Über Zwischenprodukte der Glykolyse u. des Citratzyklus besteht Verbindung zum Stoffwechsel der Aminosäuren (Transaminierung von Brenztraubensäure, α-Ketoglutarsäure u. Oxalessigsäure zu Alanin, Glutaminsäure, Asparaginsäure) u. der Lipide (über α-Glycerophosphat u. Acetyl-CoA; s.a. Gluconeogenese). Die Speicherung erfolgt in Form von Glykogen, aus dem durch Abbau (mittels Phosphorylasen) im Bedarfsfall Glucosefreisetzung erfolgt. Krankhafte Störungen äußern sich in Diabetes mellitus, als Galaktosediabetes, Galaktosämie, Fructose-, Lactose- u. Saccharoseintoleranz, Fructos- u. Pentosurie, Favismus, Glykogenose.

    • Kohlenhydratverdauung
      • Kohlenhydrat|verdauung

      • Englischer Begriff: carbohydrate catabolism

      die im Darm erfolgende Spaltung der Nahrungskohlenhydrate als Voraussetzung für die Kohlenhydratresorption. Beginnt im Mund (durch α-Amylase, das „Ptyalin“ des Speichels) u. – nichtenzymatisch – im Magen (v.a. für Disaccharide) u. setzt voll ein im Darm durch Wirkung der Carboanhydrasen aus Pankreas u. Dünndarm (d.h. durch die Enzyme Amylase, α-Glucosidase, β-Galaktosidase) u. durch die Dickdarmflora; die derart entstandenen Monosaccharide gelangen nach Resorption durch die Darmwand im Pfortaderblut zur Leber. Am schnellsten werden Glucose, Fructose, Galaktose, langsamer Mannose u. Pentosen resorbiert. S.a. Disaccharid-Malabsorption.

    • Kohlenmonoxid
      • Kohlen|mon|oxid

      • Synonyme: Kohlenoxid; CO (Abk.)

      • Englischer Begriff: carbon monoxide

      farb- u. geruchloses, brennbares (unter Kohlendioxidbildung) u. explosibles, äußerst giftiges Gas (Kohlenmonoxidvergiftung), z.B. in Grubengas, Vulkangasen, Wassergas (40%), Generatorgas (bis 30%), Leuchtgas (5–22%), Auspuffgasen (4–6%), bei Schwelbränden u. im Ofenrauch; an der Bildung von Smog beteiligt.

    • Kohlenmonoxidhämoglobin
      • Kohlen(mon)oxid|hämoglobin

      • Synonyme: Carboxy-Hb; CO-Hb (Abk.)

      • Englischer Begriff: carboxyhemoglobin

      Hämoglobin von hellroter Farbe, an dessen 2-wertigem Häm-Eisen Kohlenmonoxid (CO) angelagert ist; CO hat bei Körpertemperatur eine im Vergleich zu Sauerstoff (O2) 210fache Affinität zum Blutfarbstoff u. blockiert so die O2-Bindungsplätze. Zerfällt ca. 10 000-mal langsamer als Oxyhämoglobin (O2-Hb) u. bedingt O2-Transportstörung. Das Blut enthält geringe Mengen durch Tabakrauch, Auspuffgase etc., ganz geringe (0,72–1,13%) auch aus dem physiologischen Blutabbau; hohe Werte bei Kohlenmonoxidvergiftung.

    • Kohlenmonoxidvergiftung
      • Englischer Begriff: carbon monoxide poisoning

      Vergiftung durch CO, das v.a. die Aktivität der Cytochrome hemmt. Folgen sind verminderter Sauerstofftransport (Kohlenmonoxidhämoglobin) und Sauerstoffmangel (Anoxämie), zentrale Störung der Regulation des Kohlenhydratstoffwechsels (mit Hyperglykämie), Leukozytose, bei chronischen Vergiftungen evtl. neurologische Spätschäden. Typische Zeichen sind u.a. rosige Haut, Atemnot, Schwindel, Kopfschmerz, leichte Ermüdbarkeit; bei höheren Graden Bewusstseinsverlust.

    • Kohlenoxid
      • Kohlen|oxid

      Kohlenmonoxid.

    • kohlensauer
      • kohlen|sauer

      • Synonyme: bicarbonicus

      Salze der Kohlensäure bezeichnendes Adjektiv.

    • kohlensauer Kochsalzquelle
      kohlensauer
      • k. Kochsalzquelle

      Kochsalzsäuerling.

    • kohlensauer Quelle
      kohlensauer
      • k. Quelle

      • Synonyme: Säuerling

      • Englischer Begriff: carbonic

      Mineralquelle mit mindestens 1 g gelöstem freiem Kohlendioxid/1 kg Wasser; Heilanzeigen: Herz-Kreislauf-Krankheiten: s.a. Kohlensäurebad.

    • Kohlensäure
      • Kohlen|säure

      • Synonyme: Acidum carbonicum

      • Englischer Begriff: carbonic acid

      H2CO3; schwache, durch Lösung von Kohlendioxid (CO2) in Wasser entstehende Säure mit 2 Salzformen: Carbonate (z.B. CaCO3 = Calciumcarbonat) u. Bicarbonate (z.B. NaHCO3 = Natriumhydrogencarbonat = saures kohlensaures Natron). Auch inkorrekte Bez. für Kohlendioxid (= Kohlensäureanhydrid).

    • Kohlensäureanhydratase
      • Kohlensäure|anhydr(at)ase

      • Synonyme: Kohlensäuredehydratase

      Carbonat-dehydratase; s.a. Kohlendioxid.

    • Kohlensäurebad
      • Kohlensäure|bad

      • Englischer Begriff: carbon dioxide bath

      Teil- oder Vollbad mit kohlensäurehaltigem Quellwasser (= natürliches K.) oder im durch CO2-Zuleitung bzw. Zusatz von Chemikalien aufbereiteten Wasser (= künstliches K.).

      • K., trockenes
        Nutzung natürlich, aus kohlensaurer Quelle, entstehenden Kohlensäuregases... (mehr)
    • Kohlensäurebad, trockenes
      Kohlensäurebad
      • K., trockenes

      • Synonyme: Kohlensäuregasbad

      Nutzung natürlich, aus kohlensaurer Quelle, entstehenden Kohlensäuregases als Bademittel ohne hydrostatische Wirkung. Als indifferentes Gasbad, heißes Trockengasbad oder Kohlensäuregas-Dampfbad. Ind.: Herz-Kreislauf-Krankheiten, funktionelle Durchblutungsstörungen, Raynaud-Phänomen, diabetische Mikroangiopathie, AVK (Stadium I u. II nach Fontaine); chronische, schlecht heilende Wunden u. Dekubitus, trophische Störungen, Sudeck-Dystrophie.

    • Kohlensäurebindungsvermögen
      • Kohlensäure|bindungsvermögen

      Alkalireserve. S.a. Haldane-Effekt (dort Abb.).

    • Kohlensäuredehydratase
      • Kohlensäure|de|hy|dratase

      Carbonat-dehydratase.

    • Kohlensäureeis
      • Kohlensäure|eis

      • Englischer Begriff: dry ice

      festes Kohlendioxid („Trockeneis“); s.a. Kohlensäureschnee.

    • Kohlensäuregradient
      • Kohlensäure|gradient

      • Synonyme: alveolokapillärer CO2-Gradient

      die Differenz der Kohlendioxid- = CO2-Partialdrücke in Alveolarluft u. arteriellem Blut; normal 1–3 Torr zugunsten des Letzteren.

    • Kohlensäurenarkose
      • Kohlensäure|narkose

      s.u. Kohlendioxid.

    • Kohlensäureschnee
      • Kohlensäure|schnee

      • Englischer Begriff: carbon dioxide snow

      Kohlendioxid in Schneeform, entsteht bei Ausströmen des Gases unter Druck (Schmelzpunkt –80 °C). Findet Anw. zur Kältetherapie, z.B. bei Warzen, Naevus flammeus. Die Wirkung ist abhängig von Gasdruck u. Dauer: nach 6–10 Sek. Weißgefrieren des Gewebes; nach 20 Sek. Blasenbildung; nach 40–60 Sek. Nekrose (heilt evtl. unter Depigmentierung).

    • Kohlenstaublunge
      • Kohlenstaub|lunge

      Anthracosis pulmonum.

    • Kohlenstoff
      • Kohlen|stoff

      • Synonyme: Carboneum; C (Abk.)

      • Englischer Begriff: carbon

      nichtmetallisches, 2- bis 4-wertiges Element mit zwei natürlichen Modifikationen (Diamant, Graphit); Atomgew. 12,01115, OZ 6. Isotope: 10C–15C; das radioaktive 14C (HWZ 5568 a; biologische u. effektive HWZ 35 d) dient als nuklearmedizinischer Tracer für Stoffwechseluntersuchungen; s.a. Radiocarbontest. – K. ist ein weit verbreiteter Stoff, dessen organische Verbindungen als metabolisch aktiver Hauptbestandteil der Naturstoffe zentrale Bedeutung für alle Lebensvorgänge haben.

    • Kohlenstoff-Faser-Implantat
      • Synonyme: C-Faser-Implantat

      • Englischer Begriff: carbon fiber implant

      ein zum Ersatz von chronisch instabilen Gelenkbändern sowie von Sehnen geeignetes Implantat aus Kohlenstoff-Fasern.

    • Kohlenwasserstoffe
      • Kohlen|wasserstoffe

      • Synonyme: KW-Stoffe

      • Englischer Begriff: hydrocarbons

      Klasse der C-H-Verbindungen. Als 1) azyklische K. (= aliphatische K.; als „gesättigte“ die Paraffine, als „ungesättigte“ Olefine u. Polyene) oder 2) als zyklische K. (= ringförmige K.); a) als Isozyklen oder carbozyklische K. mit Ring nur aus Kohlenstoffgliedern, u. zwar als Alizyklen = Cyclane mit 3–30 C-Atomen im Ring (z.B. Cycloparaffine, Cyclohexan) u. als Aromate mit Benzol-bezogener Struktur; als b) Heterozyklen auch mit N, O, S u. anderen Elementen im Ring, z.B. als Fünfring Pyrrol, als Sechsring Pyridin. Meist wasserunlöslich, brennbar, angereichert in Kohle, Erdöl (v.a. Benzin, Benzol). Sind oft giftig, z.T. auch – lokal – karzinogen (v.a. die polyzyklischen aromatischen K.); kommen ubiquitär vor, v.a. in Steinkohlen- u. Tabakteer, Ruß u. Autoabgasen.

    • Köhler-Krankheit
      • Köhler-Krankheit

      • Biogr.: Alban K., 1874–1947, Röntgenologe, Wiesbaden

    • Köhler-Krankheit 1): Köhler I
      Köhler-Krankheit
      • 1) Köhler I

      • Englischer Begriff: Köhler's disease

      Abbildung

      juvenile aseptische Osteonekrose des Kahnbeins (Os naviculare). Klinik: schmerzhafte Weichteilschwellung des Fußes, röntg Bälkchenverschmälerung, später Strukturverdichtung u. Bisquitform (Abb.). Nach ca. 3 Jahren Spontanheilung.

    • Köhler-Krankheit 2): Köhler II
    • Kohlrausch-Biegung
      • Kohlrausch-Biegung

      • Synonyme: K.-Knick

      der den Übergang von Zapfen- zu Stäbchenadaptation anzeigende Knick in der Adaptationskurve bei zunehmender Dunkeladaptation des Auges.

    • Kohlrausch-Falte
      • Kohlrausch-Falte

      • Englischer Begriff: Kohlrausch's fold

      die mittlere u. größte der Mastdarmfalten (Plicae transversales).

    13359