Medizin-Lexikon: Einträge mit "K"

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  • kompensatorisch
    • Englischer Begriff: compensatory

    ausgleichend, kompensierend; z.B. kard k. Pause, genet k. Mutation (Rückmutation, v.a. als Suppression; s.a. Komplementation, Rekombination).

  • kompetitiv
    • kompetitiv

    • Englischer Begriff: competitive

    auf Wettbewerb beruhend; z.B. k. Antagonismus; k. Bindungsanalyse (Konkurrenz einer unbekannten Menge eines biolog. Stoffes mit einer definierten Menge des gleichen, aber – radioaktiv – markierten Stoffes um den in begrenzter Menge vorliegenden Akzeptor; z.B. RIA).

  • Komplement
    • Kom|plement

    • Synonyme: C (Abk.)

    • Englischer Begriff: complement (system)

    Abbildung   Abbildung

    (Ehrlich) im Blutplasma des Menschen (u. fast aller Tiere) in unterschiedlicher Menge, Wirksamkeit u. Zusammensetzung vorhandenes, der Abwehr dienendes, funktionelles System („Komplementsystem“), das aus thermolabilen Plasmaproteinen (alle als Proteasen definiert) besteht. Im klassischen System unterscheidet man 11 Proteine, bezeichnet – nach dem Zeitpunkt ihrer Aufklärung – als C1 (C1q, C1r, C1s) bis C9 sowie durch den Zusatz „a“ oder „b“ für aktivierte Fragmente = Spaltprodukte u. durch Querstrich über dem Gesamtsymbol als Zeichen der Aktivierung (s.a. Abb.). Im Komplementsystem wird ein alternativer Weg der K.-Aktivierung vom klassischen Weg der K.-Aktivierung durch Antigen-Antikörper-Komplexe (AG-AK-Komplexe) unterschieden. Die K.-Aktivierung führt zu Zerstörung (Lyse) von Fremdzellen, zu Änderung der Oberflächeneigenschaften von Zellmembranen u. zu Membranaktivierung (Freisetzung von biologisch wirksamen Substanzen). Hierbei werden auch Mechanismen des unspezifischen Abwehrsystems in Gang gesetzt (z.B. Opsonin, Komplement-Properdin-System). Bei starkem Verbrauch erfolgt sehr rasch Neubildung (in Makrophagen, Fibroblasten, Epithelzellen u. in den Kupffer-Zellen der Leber). Reaktionsreihenfolge des klassischen K.-Aktivierungswegs: zunächst Bindung von C1q an das Fc-Fragment der Immunglobuline IgG oder IgM u. Bildung von aktiviertem C1qrs, das dann als Esterase C4 spaltet; das Fragment C4b wird am AG-AK-Komplex verankert u. bindet – bei Anwesenheit von Mg2+ – C2, das durch C1-Esterase ebenfalls gespalten wird; C2a verbindet sich mit C4b zum 4-2-Enzym („C3-Konvertase“), welches wiederum C3 u. C5 spaltet. Die freigesetzten Fragmente C3a u. C5a sind Entzündungsmediatoren (i.S. der anaphylaktischen u. chemotaktischen Aktivität); C3b bildet mit dem 4-2-Enzym einen biologisch aktiven Komplex, der Immunadhärenz, Opsonisierung, Konglutination bewirkt. Die Aktivierung von C6–C9 erfolgt über C5b nicht enzymatisch, sondern durch Anlagerung; der fertige Komplex „C5b678Poly9“ führt über Zellmembranschädigung zur Zytolyse. Die K.-Aktivierung des alternativen Wegs erfolgt Antikörper-unabhängig durch Kombination der Faktoren C3b u. B zu C3bB, welches eine starke C3-Konvertase ist (Verstärkungsschleife), z.B. durch Properdin, Membranbestandteile oder Lipopolysaccharide. Komplementsynthesedefekte manifestieren sich in erblichem angioneurotischem Ödem („HANE“; s.u. Angioödem durch C1-Inhibitor-Mangel), gehäuften Infektionen, Lupus erythematodes u. LE-ähnlichen Krankheiten, Glomerulonephritis, Dermatomyositis. Krankheiten mit Komplementverbrauch infolge Aktivierung des klassischen Ablaufs durch AG-AK-Komplexe sind immunhämolytische Anämien, akute Glomerulonephritis, Glomerulonephritis mit zirkulierenden Immunkomplexen, Kryoglobulinämie, Lupus erythematodes, rheumatoide Arthritis, generalisierte Vaskulitiden, Pemphigus vulgaris, bullöses Pemphigoid, Hepatitis, Denguefieber mit hämorrhagischem Schock, Malaria, die Frühphase der Transplantatabstoßung; Krankheiten mit Komplementverbrauch infolge Aktivierung des Properdinsystems sind die hypokomplementämische membranoproliferative Glomerulonephritis, Taubenzüchterkrankheit, Herpes gestationis, Dermatitis herpetiformis, das Shwartzman-Sanarelli-Syndrom u. die paroxysmale nächtliche Hämoglobulinurie (Marchiafava-Anämie). Komplementerniedrigung mit ungeklärter Ursache liegt vor bei α1-Antitrypsin-Mangel, Agammaglobulinämie. Erhöhung des Komplementspiegels erfolgt unspezifisch bei Infektionen (als Akute-Phase-Proteine), bei Mukoviszidose (C3 u. C5). S.a. Schema.

  • Komplement-Properdin-System
    • Komplement-Properdin-System

    • Englischer Begriff: complement-properdin system

    das durch Properdin, Mg2+ u. Komplementinhibitoren ergänzte Komplementsystem (Komplement).

  • komplementär

      ergänzend.

      • k. Strang
        der jeweils zum Partner innerhalb der Doppelhelix passende bzw... (mehr)
    • komplementärer Strang
      komplementär
      • k. Strang

      • Englischer Begriff: complementary; complemental

      • Fach: Genetik

      der jeweils zum Partner innerhalb der Doppelhelix passende bzw. bei der Replikation unter spezifischer Basenpaarung (am „Template-Strang“) gebildete DNS-Strang.

    • Komplementärluft
      • Komplementär|luft

      • Englischer Begriff: complemental air

      das inspiratorische Reservevolumen.

    • Komplementärmedizin
      • Komplementär|medizin

      Sammelbegriff naturheilkundlich orientierter Heilverfahren; zu unterscheiden ist die ärztliche K. nach den Standards (ärztlich-)wissenschaftlicher Fachgesellschaften von den Therapien durch Heilpraktiker u. der Volksmedizin. Unter Letzteren verstehen die Ärztekammern alle Behandlungsverfahren, die als wissenschaftlich nicht anerkannt gelten. In der deutschen Gesetzgebung wird auch von „Methoden der besonderen Therapierichtungen“ gesprochen. Die Synthese ärztlich bewährter Methoden der K. wird in der Regulationsmedizin gelehrt. In der Schweiz ist die K. ein exakt definierter Begriff, seitdem dieser Behandlungszweig per Volksinitiative Bestandteil der offiziellen Medizin ist und an der Universität Bern ein Lehrstuhl für K. eingerichtet wurde. Hier werden unter dem Begriff K. Homöopathie, Anthroposophische Medizin, Neuraltherapie nach Huneke, Traditionelle Chinesische Medizin u. Akupunktur zusammengefasst.

    • Komplementärraum
      • Komplementär|raum

      • Englischer Begriff: complemental space

      der Reserveraum im Bereich des Recessus costodiaphragmaticus bzw. -mediastinalis, in den sich die Lunge normalerweise bei der Einatmung ausdehnt.

    • Komplementation
      • Englischer Begriff: complementation

      • Fach: Genetik

      Ausgleich zweier verschiedener Defektmutanten zum Normalphänotyp nach Kombination nichtalleler Gene oder von Allelen mit nicht identisch mutierten Untereinheiten.

    • Komplementbindungsreaktion
      • Komplement|bindungsreaktion

      • Synonyme: KBR (Abk.)

      • Englischer Begriff: complement fixation reaction

      Abbildung

      (Bordet, Gengou 1901) serologische Standardmethode, um mit Hilfe eines Antigen-Antikörper-Systems (Schema) u. eines hämolytischen Systems (als Indikator) unter Zugabe von Komplement (meist Meerschweinchen- oder Kaninchenserum) bei bekanntem Antigen (AG) den Antikörper (AK) oder bei bekanntem AK das AG zu bestimmen. Bei erfolgender Antigen-Antikörper-Reaktion wird das Komplement (C1, 2 u. 4, fraglich auch C3) gebunden („fixiert“, „abgelenkt“), so dass keine Hämolyse im II. System eintritt (s. Schema).

    • Komplementsystem
      • Komplement|system

      s.u. Komplement.

    • Komplex
      • Englischer Begriff: complex

      • 1)
        Gruppe zusammengehöriger Einzelerscheinungen; z.B... (mehr)
      • 2)
        eine Folge von zwei oder mehr Wellen im EEG, die eine charakteristische... (mehr)
      • 3)
        serol... (mehr)
      • 4)
        (S. Freud u. Breuer 1895; C. G... (mehr)
      • 5)
        ein Zellorganell (z.B... (mehr)
    • Komplex 1)
      Komplex
      • 1)

      Gruppe zusammengehöriger Einzelerscheinungen; z.B. im EKG als Kammerkomplex (Elektroventrikulogramm), im EEG als S/W-Komplex.

    • Komplex 2)
      Komplex
      • 2)

      eine Folge von zwei oder mehr Wellen im EEG, die eine charakteristische, gemeinsame, bei wiederholtem Auftreten ziemlich gleiche Form aufweisen u. sich von der Hintergrundstätigkeit abheben.

    • Komplex 3)
    • Komplex 4)
      Komplex
      • 4)

      • Fach: Psychologie

      (S. Freud u. Breuer 1895; C. G. Jung: „affektiver K.“) in gegenseitiger Verbindung stehende, wegen ihrer peinlich-konflikthaften Art größtenteils verdrängte Vorstellungen (allgemein aus Situationen der frühesten Kindheit), die unter Ausschaltung einer bewussten Kontrolle das Denken, Fühlen u. Handeln beeinflussen; z.B. Ödipus-, Elektrakomplex.

    • Komplex 5): Complexus
      Komplex
      • 5)

      • Synonyme: Complexus

      • Fach: Anatomie

      ein Zellorganell (z.B. Complexus Golgi = Golgi-Apparat).

    • Komplexbewegungen
      • Komplex|bewegungen

      • Fach: Physiologie

      die entwicklungsgeschichtlich alten, z.T. bereits angeborenen Gemeinschafts- oder Prinzipalbewegungen wie Schlucken, Gehen, Hinsetzen. Ihr geordneter Ablauf hängt von der in subkortikalen Strukturen koordinierten Aktivität mehrerer, z.T. räumlich entfernter Muskelgruppen ab.

    • Komplexbildner
      • Komplex|bildner

      Chelatbildner.

    • Komplexion
      • Englischer Begriff: complexion

      • Fach: Anthropologie

      die Übereinstimmung der Pigmentierung von Haut, Regenbogenhaut u. Haaren. K., rötliche: Erythrismus.

    • Komplexmittelhomöopathikum

        homöopathisches Arzneimittel, das in fixer Kombination verschiedene Einzelmittel enthält, wobei diese Mittel ganz bestimmten Organen bzw. Körperfunktionen zugeordnet sind; wird ohne spezielle homöopathische Anamnese eingesetzt.

      • Kompliance
      • Komplikation
        • Englischer Begriff: complication

        jedes außerordentliche – u. meist mit besonderen Symptomen einhergehende – Krankheitsgeschehen, das im Verlauf einer Grundkrankheit auftritt u. deren Verlauf ungünstig gestaltet.

      • komplizierter Knochenbruch
        • komplizierter Knochen|bruch

        • Englischer Begriff: complicated fracture

        offene Fraktur.

      • Komposit-Füllung
      • Kompositum
        • Synonyme: Compositum (remedium)

        • Englischer Begriff: composed

        • Fach: Pharmazie

        jedes Kombinationspräparat.

      • Kompresse
          • 1)
            zusammengefaltetes Tuch, das nach Eintauchen in kaltes oder heißes Wasser... (mehr)
          • 2)
            sterile, quadratisch gefaltete Verbandmulllagen als großer Tupfer oder... (mehr)
        • Kompresse 1)
          Kompresse
          • 1)

          zusammengefaltetes Tuch, das nach Eintauchen in kaltes oder heißes Wasser (evtl. unter Zugabe anderer Stoffe) u. Auswringen als Auflage oder Umschlag verwendet wird.

        • Kompresse 2)
          Kompresse
          • 2)

          • Englischer Begriff: compress

          sterile, quadratisch gefaltete Verbandmulllagen als großer Tupfer oder – gesteppt – als Mullplatte (mit Eckfaden für Markierungsklemmen etc.) zum intraoperativen Abdrängen von Organen bzw. Gewebe; mit Zellstoffeinlage als Wundverband.

        • Kompression
          • Englischer Begriff: compression

          Compressio; s.a. Kompressions..., Druck... (z.B. Kompressionsarthrodese = Druckarthrodese).

        • Kompressionsatelektase
          • Kompressions|atelektase

          • Englischer Begriff: compression atelectasis

          Lungenatelektase durch ein raumforderndes, die Lunge teilweise zusammendrückendes Geschehen (z.B. Pleuraerguss, Zwerchfellhochstand) bzw. eine die Lungenentfaltung hemmende Maßnahme (z.B. Pneumothorax).

        • Kompressionsbruch
          • Kompressions|bruch

          • Englischer Begriff: compression fracture

          komplette oder inkomplette Fraktur durch Stauchung oder Zusammenquetschung, z.B. des Fersenbeins oder eines Wirbelkörpers durch Sturz auf Füße, Gesäß oder Kopf. An langen Röhrenknochen evtl. mit Einkeilung (Schaft in Epiphyse), häufig bei Osteoporose, Spondylodiszitis, Ileosakralarthritis; bei Jugendlichen als Wulst-, Faltungsbruch durch „Aufwerfen“ der Kortikalis.

        • Kompressionsliquor
          • Kompressions|liquor

          Sperrliquor; s.a. Froin-Symptom.

        • Kompressionsmyelitis
          • Kompressions|myelitis

          • Englischer Begriff: compression myelitis

          durch örtliche Druckwirkung bedingte, begrenzte Rückenmarkentzündung (Myelitis), z.B. bei Wirbelbruch, Tumor außerhalb des Rückenmarks; führt zu Unterbrechung von Leitungsbahnen, Durchblutungsmangel (Druckischämie u. evtl. Kolliquationsnekrose, evtl. mit Ausbreitung auf den ganzen Markquerschnitt), sekundär zu Strangdegenerationen; s.a. Sperrliquor.

        • Kompressionsosteosynthese
          • Kompressions|osteo|synthese

          • Englischer Begriff: compression osteosynthesis

          Druckosteosynthese; i.w.S. auch die Kompressionsnagelung mittels speziellen Knochennagels. S.a. Osteosynthese (AO-Methode).

        • Kompressionsstrumpf
          • Kompressions|strumpf

          • Englischer Begriff: elastic stocking

          elastisch gewebter Strumpf (heute meist nicht mehr aus Gummi) zur Prophylaxe u. Therapie der Varikose, der tiefen Venenthrombose, des postthrombotischen Syndroms, des Lymphödems u. sonstiger Schwellungszustände unterschiedlicher Genese. Nach der Länge wird zwischen Waden- u. Schenkelkompressionsstrumpf u. Kompressionsstrumpfhose unterschieden. Nach dem Andruck in Fesselhöhe werden vier Kompressionsklassen unterschieden: I (ca. 20 mmHg) für unkomplizierte Varikose; II (etwa 30 mmHg) für ausgeprägtere Varikose u. leichtes postthrombotisches Syndrom; III (etwa 40 mmHg) für ausgeprägtes postthrombotisches Syndrom u. Lymphödem; IV (ca. 60 mmHg u. mehr) für schweres Lymphödem.

        • Kompressionssyndrom
          • Kompressions|syndrom

          • 1)
            Crush-Syndrom... (mehr)
          • 2)
            Nonne-Froin-Syndrom... (mehr)
          • 3)
            Vertebralsyndrom durch Druckwirkung... (mehr)
          • 4)
            die fast alle Hirnverletzungen begleitende Symptomatik der Compressio... (mehr)
          • 5)
            Schulter-Arm-Syndrom infolge Gefäßkompression (s.a... (mehr)
          • 6)
            Nervenkompressionssyndrome... (mehr)
        • Kompressionssyndrom 1)
        • Kompressionssyndrom 2)
        • Kompressionssyndrom 3)
          Kompressionssyndrom
          • 3)

          • Fach: Orthopädie

          Vertebralsyndrom durch Druckwirkung.

        • Kompressionssyndrom 4)
          Kompressionssyndrom
          • 4)

          die fast alle Hirnverletzungen begleitende Symptomatik der Compressio cerebri.

        • Kompressionssyndrom 5)
          Kompressionssyndrom
          • 5)

          • Englischer Begriff: compression syndrome

          • Fach: Angiologie

          Schulter-Arm-Syndrom infolge Gefäßkompression (s.a. Kompartmentsyndrom, Schultergürtelkompressionssyndrom); ferner das K. des Truncus coeliacus.

        • Kompressionssyndrom 6)
        • Kompressionsverband
          • Kompressions|verband

          • Synonyme: Druckverband

          • Englischer Begriff: compression bandage; pressure dressing

          mit angemessen dosiertem Druck angelegter – meist zirkulärer – Bindenverband, z.B. als Maßnahme bei Krampfadern, Thrombophlebitis, tiefer Venenthrombose (z.B. Unna-Zinkleimverband, Fischer-Druckverband); als „Fixverband“ mit unelastischem oder wenig elastischem Material (Zinkleimbinden, textilelastische Kurzzugbinden, Klebebinden), als Wechselverband mit elastischem Material (gummielastische Kurzzug- oder Langzugbinden). Bei verletzungsbedingter Blutung (bei flächenhafter Bl. mittels Kompressen; bei starker arterieller Bl. durch Druck auf das entsprechende Hauptgefäß [Arterie] am „Ort der Wahl“; Kompressorium), nach Distorsion u. nach Punktionen, zum „Andrücken“ eines Hauttransplantats (engl. = tie-over dressing). S.a. Tourniquet, Blutleere.

        • Kompressorium
          • Kompressorium

          • 1)
            Gerät zum indirekten Zusammenpressen eines Blutgefäßes i.S... (mehr)
          • 2)
            Nierenkompressorium... (mehr)
        • Kompressorium 1)
          Kompressorium
          • 1)

          • Englischer Begriff: compressor; compressorium

          Gerät zum indirekten Zusammenpressen eines Blutgefäßes i.S. der zeitweiligen Blutstillung oder künstlichen Blutleere; z.B. Esmarch-Binde, Stahlbügel (nach Sehrt; für Oberschenkel), Aortenkompressorium, Ballonsonde (z.B. Blakemore-Sengstaken-Sonde).

        • Kompressorium 2)
          Kompressorium
          • 2)

          • Fach: Röntgenologie

          Nierenkompressorium.

        • kompulsiv
          • Englischer Begriff: compulsive

          nötigend, zwingend, zwanghaft (Zwangs...).

        • Könästhesie
          • Kön|äs|thesie

          • Englischer Begriff: cenesthesia

          Zönästhesie; s.a. Schizophrenie, zönästhetische.

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