Medizin-Lexikon: Einträge mit "K"

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  • Kontusionspsychose
    • Kontusions|psychose

    • Englischer Begriff: acute organic (traumatic) psychosis

    Psychose infolge organischen Hirnschadens nach Contusio cerebri. Bewusstseinsstörung, motorische Unruhe, Delir, Aggressivität.

  • Kontusionsstar
    • Kontusions|star

    • Synonyme: -trübung

    • Englischer Begriff: contusion cataract

    ein irreversibler grauer Star (Cataracta) oder eine Trübung (v.a. Ödem) der lichtbrechenden Augenstrukturen nach Augapfelprellung (Contusio bulbi).

  • Konus
    • Konus

    • Englischer Begriff: cone; conus

    Conus. S.a. Konus...

  • Konusbildung
    • Konus|bildung

    • Englischer Begriff: conus formation

    Bildung eines Conus (1).

  • Konusstenose
    • Konus|stenose

    • Fach: Kardiologie

    • 1)
      Pulmonalisstenose, infundibuläre (= Konuseingangsstenose)... (mehr)
    • 2)
      subvalvuläre Aortenstenose (= muskuläre = infravalvuläre K.)... (mehr)
  • Konusstenose 1)
    Konusstenose
    • 1)

    Pulmonalisstenose, infundibuläre (= Konuseingangsstenose).

  • Konusstenose 2)
    Konusstenose
    • 2)

    • Englischer Begriff: conus stenosis

    subvalvuläre Aortenstenose (= muskuläre = infravalvuläre K.).

  • Konussyndrom
    • Konus|syndrom

    • Fach: Neurologie

    • 1)
      die Krankheitszeichen bei Rückenmarksschädigung im Bereich des Conus medullaris... (mehr)
    • 2)
      s.u... (mehr)
  • Konussyndrom 1)
    Konussyndrom
    • 1)

    • Englischer Begriff: medullary cone syndrome

    die Krankheitszeichen bei Rückenmarksschädigung im Bereich des Conus medullaris: Empfindungsstörung ab S3 (Reithosenanästhesie; evtl. dissoziiert), Funktionsstörung von Harnblase, Mastdarm u. Geschlechtsorganen, Dekubitus (infolge Störung der Trophik), evtl. auch motorische Lähmung; meist mit Kaudasyndrom kombiniert.

  • Konussyndrom 2)
    Konussyndrom
    • 2)

    • Englischer Begriff: pressure cone syndrome

    s.u. Kleinhirndruckkonus.

  • Konvektion
    • Kon|vektion

    • Englischer Begriff: convection

    „Mitführung“; physik als Wärme-K. der Wärmetransport durch molare Strömungen in Gasen oder Flüssigkeiten; ist ein der Wärmeabgabe dienender Faktor der physiologischen Wärmeregulation. – Analog wird z.B. auch der Transport der Atemgase durch das Blut u. mit der ventilierten Luft als Konvektionstransport bezeichnet.

  • Konvergenz
    • Kon|vergenz

    • Englischer Begriff: convergence

    die aufgrund des Zwangs zu Fusion beim Nahsehen erfolgende gleichsinnige Einwärtswendung beider Augen, die zur Vereinigung der Gesichtslinien vor den Augen führt. Ist gekoppelt mit entsprechender Akkommodation u. mit Pupillenverengung. Unvermögen zu K. (Konvergenzlähmung; z.B. bei Mittelhirnerkrankung) führt zu gekreuzten Doppelbildern beim Nahsehen. Ungenügende K. beim Nahsehen (Konvergenzschwäche; z.B. bei einseitiger Schwachsichtigkeit, Hypertelorismus) führt zu raschem Ermüden beim Nahsehen (Lesen). Das Zentrum für K. liegt im Mittelhirn (Perlia-Kern der Okulomotorius-Gruppe?).

  • Konvergenzbestrahlung
    • Konvergenz|bestrahlung

    • Englischer Begriff: convergent beam therapy

    veraltete Methode der Bewegungsbestrahlung, bei der die Ausrichtung der Strahlenquellen so ist, dass ein Strahlenkegel mit Spitze im Konvergenzpunkt (als Punkt mit konstanter Entfernung vom Brennfleck) resultiert.

  • Konvergenzreaktion
    • Konvergenz|reaktion

    • Englischer Begriff: convergence reaction

    die reflektorische Pupillenengstellung bei Konvergenz („Konvergenzmiose“, „-reflex“); das Fehlen dieser Reaktion (Konvergenzstarre) ohne gleichzeitige Lichtstarre der Pupille kommt z.B. bei epidemischer Enzephalitis vor. S.a. Pupillenreaktion.

  • Konversion

      Umkehrung.

      • 1)
        das Umschlagen (Inversion) der negativen Reagibilität in eine positive... (mehr)
      • K., serologische
        das Auftreten von Antikörpern (AK) im bisher AK-freien Serum als Impfeffekt... (mehr)
      • 2)
        Wandlung der Antigenstruktur von Bakterien durch Einwirkung des Milieus... (mehr)
      • 3)
        Umwandlung bzw... (mehr)
      • 4)
        Elektrokonversion... (mehr)
    • Konversion 1)
      Konversion
      • 1)

      das Umschlagen (Inversion) der negativen Reagibilität in eine positive, z.B. nach Impfung oder Erkrankung (z.B. [Mantoux] als Positivwerden einer bis dahin negativen Tuberculinprobe nach einer interkurrenten Erkrankung).

      • K., serologische
        das Auftreten von Antikörpern (AK) im bisher AK-freien Serum als Impfeffekt... (mehr)
    • Konversion 2)
      Konversion
      • 2)

      Wandlung der Antigenstruktur von Bakterien durch Einwirkung des Milieus; z.B. als Umwandlung vegetativer Stäbchen in Sporen. S.a. lysogene Konversion.

    • Konversion 3)
      Konversion
      • 3)

      • Englischer Begriff: conversion

      • Fach: Psychologie

      Umwandlung bzw. Ausdruck eines seelischen Konflikts in körperliche Beschwerden (Konversionssymptome; z.B. hysterische Blindheit, funktionelle Lähmung); s.a. dissoziative Störungen.

    • Konversion 4)
      Konversion
      • 4)

      • Fach: Kardiologie

      Elektrokonversion.

    • Konversion, serologische
      Konversion  >  Konversion 1)
      • K., serologische

      • Synonyme: Serokonversion

      das Auftreten von Antikörpern (AK) im bisher AK-freien Serum als Impfeffekt.

    • Konversionshemmer
      • Konversions|hemmer

      ACE-Inhibitor.

    • Konversionsneurose
      • Konversions|neurose

      • Englischer Begriff: conversion neurosis

      von Symptomen der Konversion (3) beherrschte Neurose; fast immer ein hysterisches Zustandsbild (Konversionshysterie); heute als dissoziative Störungen bezeichnet.

    • Konvertinmangel
      • Konvertin|mangel

      • Englischer Begriff: convertin deficiency

      Hypoproconvertinämie.

    • konvex
      • konvex

      • Englischer Begriff: convex

      nach außen gewölbt (z.B. Konvexlinse).

    • Konvex-Konkav-Regel

        manualtherapeutisches Behandlungsprinzip nach Kaltenborn, das die Behandlungsrichtung bei eingeschränkter Gelenkbeweglichkeit aus der Form der Gelenkflächen ableitet. Besagt Folgendes: Gelenke mit distal konkavem u. proximal konvexem Gelenkpartner haben ihren Drehpunkt hinter dem Gelenkspalt; die Gleitbewegung des distalen Gelenkpartners verläuft somit in Richtung der Funktionsbewegung, es wird immer in Richtung der eingeschränkten Gleitbewegung mobilisiert. Gelenke mit distal konvexem u. proximal konkavem Gelenkpartner haben ihren Drehpunkt vor dem Gelenkspalt; die Gleitbewegung des distalen Gelenkpartners verläuft somit entgegen der Richtung der Funktionsbewegung.

      • Konvexitätsmeningitis
        • Konvexitäts|meningitis

        • Englischer Begriff: convexity meningitis

        Meningitis im Bereich der Wölbung der Hirnhemisphären, Haubenmeningitis.

      • Konvexlinse
        • Konvex|linse

        • Englischer Begriff: convex lens

        Abbildung

        sphärische Linse mit zentraler konvexer Nach-außen-Wölbung einer oder beider Flächen, unterschieden als Bi-, Plan- u. Konkav-K. Bewirkt Konvergenz der Lichtstrahlen („Sammellinse“). Anw. z.B. zur Korrektur der Hyperopie („Plusglas“). S.a. Abb.

      • Konvexobasie
        • Konvexo|basie

        • Englischer Begriff: convexobasia

        Basilarimpression.

      • Konvolut
        • Kon|volut

        • Englischer Begriff: convolute

        Knäuel; z.B. als miteinander verklebte oder verwachsene Darmschlingen, Blutgefäße (v.a. Varizen).

      • Konvulsion
        • Konvulsion

        • Englischer Begriff: convulsion

        ein sich in Serien wiederholendes klonisches oder tonisches Krampfgeschehen der Körpermuskulatur; i.e.S. als kurze Kontraktionen mit kurzen Entspannungsintervallen (Myoklonus) oder als länger anhaltendes Geschehen mit nachfolgender weitgehender Muskelerschlaffung (= klonische Krämpfe); ausgelöst durch einen Irritationsbereich („Krampfzentrum“) des Gehirns oder Rückenmarks, z.B. bei Durchblutungsnot (Ischämie, Synkope), durch ein Krampfgift (z.B. Strychnin), ferner bei Epilepsie oder als Fieberkrampf.

      • konvulsiv
        • konvulsiv

        • Englischer Begriff: convulsive

        krampfartig, krampfend (Konvulsion).

      • Konzentration
          • 1)
            Mengenangabe eines gelösten Stoffes pro Volumen (oder Masse) des Lösungsmittels... (mehr)
          • 2)
            Steigerung des Gehaltes des Harns an gelösten Stoffen; Konzentrationsversuch... (mehr)
          • 3)
            Aufmerksamkeitsbindung an ein vorgegebenes Ziel... (mehr)
          • K., maximal zulässige
            max... (mehr)
        • Konzentration 1)
          Konzentration
          • 1)

          • Fach: Physik

          Mengenangabe eines gelösten Stoffes pro Volumen (oder Masse) des Lösungsmittels; molal, molar.

        • Konzentration 2)
          Konzentration
          • 2)

          • Fach: Nephrologie

          Steigerung des Gehaltes des Harns an gelösten Stoffen; Konzentrationsversuch; Konzentrationsschwäche: Hyposthenurie, Isosthenurie.

        • Konzentration 3)
          Konzentration
          • 3)

          • Englischer Begriff: concentration

          • Fach: Psychologie

          Aufmerksamkeitsbindung an ein vorgegebenes Ziel. Mangelzustände (Konzentrationsschwäche) treten auf z.B. bei Ermüdung, nach aufwühlenden seelischen Erlebnissen, bei Vergiftungen (durch Coffein, Amphetamine), nach Hirnverletzungen (als posttraumatische Hirnleistungsschwäche), Manie (Ideenflucht).

        • Konzentration, maximal zulaessige
          Konzentration  >  Konzentration 3)
          • K., maximal zulässige

          max. Arbeitsplatzkonzentration.

        • Konzentrationsgifte
          • Konzentrations|gifte

          Wirkstoffe, deren Giftwirkung sich in direkter Beziehung zur Konzentration der zugeführten Menge erhöht; s.a. Summationsgifte.

        • Konzentrationsschwäche
          • Konzentrations|schwäche

          s.u. Konzentration (2, 3).

        • Konzentrationsversuch
          • Konzentrations|versuch

          • Englischer Begriff: concentration test

          s.u. Volhard.

        • konzentrisch
          • kon|zentrisch

          • Englischer Begriff: concentric

          mit gemeinsamem Mittelpunkt, um das Zentrum herum; z.B. k. Sklerose (neur Balo-Krankheit).

        • Konzeption
          • Englischer Begriff: conception

          • Fach: Biologie

          Empfängnis, d.h. die Vereinigung der Ei- u. der Samenzelle (mit der nachfolgend erforderlichen [Blastozysten-]Nidation); erfolgt beim Menschen meist im Eileiter, in den das Ei nach dem Follikelsprung u. die Spermien einige Stunden nach dem Beischlaf gelangt sind. Ablauf: Auflösung der Zona pellucida der Eizelle durch Hyaluronidase der Spermien, Eindringen einer Spermie – unter Verlust des Schwanzteils – in die Eizelle, Vereinigung des in Eizellenmitte vorgedrungenen Spermienkopfes mit dem haploiden Eizellkern zur diploiden Zygote. Als Konzeptionsoptimum gilt der Zeitpunkt der Ovulation (meist der 12.–13. Tag; s.a. Basaltemperatur).

        • Konzeptionsalter

            befruchtungsfähiges Alter der Frau.

          • Konzeptionsverhütung
            • Konzeptions|verhütung

            • Synonyme: Antizeption; Kontrazeption

            • Englischer Begriff: contraception

            Empfängnisverhütung. Als nichthormonale K. die durch Vermeiden des Geschlechtsverkehrs (sexuelle Abstinenz) während des Ovulationstermins u. unter Einhaltung bestimmter Methoden zu dessen Berechnung, z.B. – als sog. Rhythmusmethoden – die Knaus-Ogino-Methode (als Kalendermethode), verschiedene auf Registrierung der Basaltemperatur gestützte Temperaturmethoden, evtl. unter Einbeziehung der Spinnbarkeit oder – als symptothermale Methode – der Verflüssigung des Zervixschleims (auf letzteren Faktor als einziges Bezugszeichen gestützt die Billings-Methode). Ferner die Anw. von Kondomen, Pessaren (Okklusiv-, v.a. Intrauterin-Pessar) als Kontrazeptiva. Als hormonale K. die durch Anw. von Östrogen-Gestagen-Präparaten in Form der sog. Pille oder als Injektionspräparat, wobei eine Hemmung des Follikelsprunges (Ovulation) u./oder Veränderungen der Gebärmutterschleimhaut, des Zervixschleimes u. des Eitransportes im Eileiter (durch Änderung der Eileitermotilität) erzielt werden (Ovulationshemmer). S.a. Interzeption, Kontragestion, Sterilisation.

          • Konzertina-Effekt
            • Fach: Kardiologie

            Concertina-Effekt.

          • Kooperativität
            • Englischer Begriff: cooperativity

            allgemein die Eigenschaft eines Moleküls, ein anderes Molekül zu einer Reaktion anzuregen. Die K. spielt besonders in der Enzymkinetik eine Rolle. Als positive K. bezeichnet man die von einem aktiven Zentrum (Molekül A) nach Bindung an ein bestimmtes Substrat ausgehende Wirkung auf das Molekül B, ebenfalls eine Molekül-Substrat-Bindung einzugehen. Negative K. liegt vor, wenn die Bindung des ersten Substratmoleküls die Bindung eines zweiten hemmt.

          • Koordination
            • Englischer Begriff: coordination

            • Fach: Physiologie

            das geordnete Zusammenwirken von Organen oder Organteilen im Ablauf der Gesamtfunktion.

          • Koordination, motorische
            Koordination
            • K., motorische

            • Englischer Begriff: motoric c.

            K. der Muskeln i.S. der Synergie der Agonisten u. Antagonisten bei Bewegung u. aufrechter Körperhaltung (Motorik, Statomotorik); mit Zentren v.a. in Kleinhirn, Formatio reticularis (roter u. Deiters-Kern), Stirn-, Schläfen-, Scheitellappen, Vierhügelplatte u. Stammganglien. Störungen im System äußern sich als Ataxie, Tremor, Adiadochokinese, Asynergie, Rückschlagphänomen. S.a. visuomotorische Koordination.

          • Kopf
            • Englischer Begriff: head

            Caput, Kephalon. S.a. Kopf...

          • Kopf-Hals-Tumoren
            • Synonyme: HNO-Tumoren

            Tabelle

            Oberbegriff für gutartige u. bösartige Neoplasmen im Kopf-Hals-Bereich; bei den malignen, relativ seltenen Tumoren handelt es sich in der Mehrzahl um Plattenepithelkarzinome unterschiedlicher Differenzierung (Sonderform: Lymphoepitheliom im Nasopharynxbereich). Risikofaktoren: Rauchen, Alkohol. Klassifik.: nach dem TNM-System, wobei die Ausdehnungen des Primärtumors (T1–T4) für jede Tumorlokalisation besonders definiert sind, und anatomisch: 1) Tumoren der Lippen u. Mundhöhle (s.u. Lippen-, Zungenkarzinom, Mundhöhlentumoren); 2) Nasopharynxkarzinom (s.u. Nasentumoren, Lymphoepitheliom); 3) Oropharynxkarzinome; überwiegend Tonsillen- (s.u. Tonsillenmalignom) u. Zungen(grund)karzinome; 4) Hypopharynxkarzinom; 5) Larynxkarzinom (Kehlkopfkarzinom); 6) Tumoren der Nasennebenhöhlen u. der inneren Nase; Lokalisation meist Kieferhöhle (ca. 60%); Nasenhaupthöhle (ca. 20%); Siebbeinzellen (ca. 15%); s.a. Nasentumoren; 7) Speicheldrüsentumoren; 8) Ohrtumoren. Ther.: je nach Lokalisation u. Stadium des Tumors; s.a. Tab.

          • Kopf-Zervix-Reflex

              Wehenauslösung bei Dehnung der Zervix durch den kindlichen Kopf, wobei der Dehnungsreiz die Ausschüttung von Oxytocin aus dem Hypophysenvorderlappen bewirken soll.

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