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  • Kraniostenose
    • Kranio|stenose

    • Synonyme: Stenozephalie

    • Englischer Begriff: craniostenosis

    Schädelfehlbildung infolge Verknöcherungs- = Ossifikationsstörung i.S. eines vorzeitigen (= „prämaturen“) knöchernen Verschlusses der Schädelnähte (Kraniosynostose). Führt – je nach Beteiligung der Nähte – zu Turm-, Kahnschädel etc. (Trigono-, Skapho-, Oxy-, Plagio-, Mikrozephalie).

  • Kraniosynostose, prämature
    • Kranio|syn|ostose, prämature

    • Englischer Begriff: premature craniosynostosis

    der u.U. zu Schädelfehlbildung (Dyszephalie, Kraniostenose) führende vorzeitige Verschluss der Schädelnähte.

  • Kraniotabes
    • Kranio|tabes

    • Englischer Begriff: craniotabes

    die federnd-elastische bis pergamentartige Erweichung des Hinterhauptes (v.a. beidseits der Lambdanaht) bei Rachitis u. Osteogenesis imperfecta im frühen Säuglingsalter.

  • Kraniotomie
    • Kranio|tomie

    • Englischer Begriff: craniotomy

    operative Schädeleröffnung (Trepanation); s.a. Kraniektomie.

  • kraniotympanale Leitung
    • kranio|tympanale Leitung

    Knochenleitung.

  • Kranium
    • Kranium

    • Englischer Begriff: cranium

    der Schädel; s.a. Cranium, Kranio...

  • Krankenbett
    • Kranken|bett

    Bett zur Lagerung u. Versorgung von Patienten, das den Erfordernissen des Kranken u. des betreuenden Personals entspricht. Es unterscheidet sich vom normalen Bett u.a. durch: äußere Form u. Beschaffenheit; Beweglichkeit (Räder, höhenverstellbar, Liegefläche verstellbar); Bettzubehör (Patientenaufrichter, Handtuchhalter, Kommandogerät zur Verstellung des Kopf- oder Fußteils). Es gibt verschiedene Spezialbetten: Herzbett: Kopf- u. Fußteil individuell verstellbar; Intensivbett: mit harter Unterlage für die Reanimation; Liegefläche ist höhenverstellbar, für Röntgenstrahlen durchlässig; Clinitron-Bett: segmentierte Luftkissen zur Lagerung mit niedrigem Auflagedruck (Low-Flow); für Schwerkranke, Patienten mit Verbrennungen, Dekubitus; Rotorest-Bett (mit Schaumstoff) u. Medicus Pulmonär-Bett (mit Luftkissensystem): spez. Intensivpflegebetten z.B. für Patienten mit schwersten Lungenkomplikationen, nach schweren Unfällen, Para- u. Tetraplegien; Drehbett (Rhönrad): mit zwei Liegeflächen u. Drehvorrichtung für querschnittsgelähmte Patienten; Sandwich-Bett: Spezialbett mit zwei Liegeflächen für querschnittsgelähmte Patienten; Entbindungsbett: fahrbar, mit verstellbarer Steißplatte u. Rückenlehne.

  • Krankenblatt
    • Kranken|blatt

    • Englischer Begriff: medical record

    s.u. Krankengeschichte.

  • Krankengeschichte
    • Kranken|geschichte

    • Englischer Begriff: case history

    die durch den Arzt u. Hilfspersonal vom Patienten u./oder von dessen Angehörigen in Erfahrung gebrachten Informationen über den bisherigen Gesundheitszustand (einschließlich bekannter Diagnosen, Heilmaßnahmen etc.; Anamnese) u. die aktuelle Gesundheitsstörung; i.w.S. die Gesamtheit der in den Krankenunterlagen, Arztbriefen etc. dokumentierten Daten des Patienten (evtl. einschließlich des aktuellen Vorgangs u. der Epikrise). – Auch Bez. für das Krankenblatt (die ärztlichen Aufzeichnungen eines aktuellen Krankheitsgeschehens). Alle für die Behandlung wichtigen Umstände müssen aufgezeichnet (Dokumentationspflicht) u. aufbewahrt werden (Aufbewahrungspflicht, -frist: u.a. Untersuchungsbefunde, Arztbriefe, sonographische Aufzeichnungen in der Regel 10 Jahre, Unterlagen über Strahlenbehandlungen 30 Jahre).

  • Krankengymnastik
    • Kranken|gymnastik

    • Englischer Begriff: therapeutic exercises

    planmäßige, individuell angepasste aktive u./oder passive körperliche Übungen. Teilbereich der Bewegungstherapie; der Begriff wurde früher auch i. S. der Physiotherapie verwendet.

  • Krankenhaus
    • Kranken|haus

    • Englischer Begriff: hospital

    öffentliche oder private Einrichtung nach den Vorgaben des Krankenhausfinanzierungsgesetzes u. des 5. Bundessozialgesetzbuches zur zeitweiligen Aufnahme von Kranken zwecks stationärer Pflege u. vollständiger ärztlicher Behandlung; evtl. mit Teileinrichtung auch für die ambulante Betreuung (s.a. Poliklinik, Ambulatorium) sowie zur ärztlichen Beratung u. Mitarbeit bei prophylaktischen Maßnahmen. Darüber hinaus evtl. auch Zentrum medizinischer Ausbildung u. Stätte sozialmedizinischer Forschung. Im Ggs. zu Vorsorge- u. Nachsorgeeinrichtungen stehen K. fachlich-medizinisch unter ständiger ärztlicher Leitung. Aus der Differenzierung nach Krankenhaus u. Vorsorge- bzw. Nachsorgeeinrichtungen ergibt sich ein unterschiedliches Kündigungsrecht der Krankenkassen.

  • Krankenhaushygiene

      Gesamtheit aller erforderlichen hygienischen Maßnahmen in stationären u. ambulanten Gesundheits- u. Sozialeinrichtungen. Hauptaufgabe ist die Verhütung des Auftretens u. der Weiterverbreitung von Krankenhausinfektionen; beinhaltet auch Fragen der Kommunalhygiene (Lärm, Klima, Beleuchtung, Farbgebung), der Lebensmittel- u. Ernährungshygiene, Bau- u. Psychohygiene.

    • Krankenhilfe
      • Kranken|hilfe

      Pflichtleistungen der gesetzlichen Krankenversicherung im Krankheitsfall (§ 182 RVO); umfasst ärztliche Behandlung, Versorgung mit Arzneien u. – begrenzt – mit Heilmitteln.

    • Krankenkassen, gesetzliche
      • Kranken|kassen, gesetzliche

      die Träger der gesetzlichen Krankenversicherung; in Deutschland die gemäß Reichsversicherungsordnung (RVO) tätigen Kassen (z.B. Orts-, Innungs-, Betriebs-K.), die landwirtschaftlichen Krankenkassen, die See-, Bundesknappschafts- u. Ersatzkassen. Gewähren als Regelleistungen „Krankenhilfe“, „Wochen-“ u. „Familienhilfe“, Sterbegeld. Versicherungspflicht besteht für Arbeiter, Angestellte, Rentner u. Arbeitslose bis zu einer bestimmten Einkommensgrenze, z.T. auch für Selbstständige; ansonsten besteht die Möglichkeit zur freiwilligen Versicherung oder zur Wahl einer privaten Krankenkasse. Aufgrund des Gesundheitsstrukturgesetzes besteht seit dem 1. 1. 1996 ein freies Krankenkassenwahlrecht. Versicherungspflichtige u. freiwillige Mitglieder („Versicherungsberechtigte“) können seitdem zwischen den verschiedenen Krankenkassen (Orts-, Betriebs-, Ersatzkasse usw.) frei wählen.

    • Krankenkost
      • Kranken|kost

      • Englischer Begriff: diet

      die hinsichtlich Menge, Zusammensetzung u. Form auf die Bedürfnisse des Kranken ausgerichtete Ernährung (s.a. Diät), z.B. Brei, Schonkost, Gallen-, Leber-, Magen-, Diabetikerdiät.

    • Krankenpflege
      • Kranken|pflege

      • Englischer Begriff: nursing

      Begriff, der überwiegend synonym zu Pflege benutzt, z.T. nur mit der professionellen Pflege durch ausgebildetes Pflegepersonal gleichgesetzt wird.

    • Krankenpflegegesetz
      • Kranken|pflege|gesetz

      • Synonyme: KrPflG (Abk.)

      Gesetz, welches das Führen von Berufsbezeichnungen in der Krankenpflege sowie der Ausbildung (Voraussetzungen, Ziele, Dauer u. Inhalt) sowie die Abschlussprüfungen regelt. Die Ausbildung für Krankenschwestern u. Krankenpfleger u. für Kinderkrankenschwestern u. Kinderkrankenpfleger soll die Kenntnisse, Fähigkeiten u. Fertigkeiten zur verantwortlichen Mitwirkung bei der Verhütung, Erkennung u. Heilung von Krankheiten vermitteln. Die Ausbildung für Krankenpflegehelferinnen u. Krankenpflegehelfer beinhaltet das Erlangen von Kenntnissen, Fähigkeiten u. Fertigkeiten für die Versorgung der Kranken sowie die damit verbundenen hauswirtschaftlichen u. sonstigen Assistenzaufgaben in Stations-, Funktions- u. sonstigen Bereichen des Gesundheitswesens. Aktuelle Fassung des Gesetzes vom 4. 6. 1985, zuletzt geändert durch Gesetz vom 17. 11. 2000 (BGBl. I, S. 1513).

    • Krankenpflegehelferin
      • Krankenpflegehelfer(in)

      Pflegekraft mit durch das Krankenpflegegesetz geregelter abgeschlossener 1-jähriger Ausbildung, die Pat. unter Anleitung einer Pflegefachkraft qualifiziert betreut u. pflegt.

    • Krankenpfleger

        männl. Berufsbezeichnung in der Pflege. S.a. Krankenschwester.

      • Krankenschwester

          professionelle Pflegefachkraft mit durch das Krankenpflegegesetz geregelter abgeschlossener 3-jähriger Ausbildung, die Menschen selbstständig u. eigenverantwortlich pflegt. Die männl. Berufsbezeichnung lautet Krankenpfleger. Aufgaben: K. führen eine sach- u. fachkundige, umfassende u. geplante Pflege durch, zu der neben eigenen Verantwortungsbereichen (Grundpflege) auch die Durchführung u. Überwachung ärztlicher Verordnungen (Behandlungspflege) gehören. Schwerpunkte sind außerdem Vorbereitung, Assistenz u. Nachbereitung bei diagn. u. ther. Maßnahmen, die Einleitung lebensnotwendiger Sofortmaßnahmen bis zum Eintreffen des Arztes u. die Beobachtung des körperlichen u. seelischen Zustandes des Pat. u. der Umstände, die dessen Gesundheit beeinflussen. Zum Tätigkeitsbereich gehören auch die Anregung u. Anleitung zu gesundheitsförderndem Verhalten (Prävention) sowie die Erledigung von Verwaltungsaufgaben, die in unmittelbarem Zusammenhang mit der Pflege stehen. Arbeitsbereiche: Pflegende arbeiten überwiegend in Krankenhäusern, Arztpraxen, Altenheimen, der Hauskrankenpflege u. anderen Bereichen des Gesundheitswesens. Ausbildung: Voraussetzungen für die Ausbildung an einer staatlich anerkannten Krankenpflegeschule sind der Realschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung, die Vollendung des 17. Lebensjahres u. die gesundheitliche Eignung. Die Ausbildung wird mit einer staatlichen Prüfung abgeschlossen. Eine Vielzahl von Weiterbildungen ermöglicht die Spezialisierung in bestimmten Fachgebieten (z.B. Fachkrankenschwester für Anästhesie, Intensivpflege, psychiatrische Pflege), im Bereich Management (z.B. Diplom-Pflegewirtin, Pflegedienst- bzw. Stationsleitung) u. in der Ausbildung (z.B. Diplom-Pflegepädagogin, Lehrerin für Pflegeberufe, Praxisanleiterin). Träger dieser Weiterbildungsmaßnahmen, die in Vollzeitform oder berufsbegleitend absolviert werden können, sind Kliniken, Weiterbildungsinstitute, Fachhochschulen u. Universitäten. Zulassungsvoraussetzungen sind in allen Fällen die 3-jährige Grundausbildung u. entsprechende Berufserfahrung.

        • Krankenversicherungsrecht
          • Kranken|versicherungs|recht

          alle gesetzlichen Bestimmungen zur Abdeckung der Kosten für ambulante u. stationäre Behandlung bei Krankheit, für Krankenhilfe, Einkommensausfall bei Krankheit, Mutterschaftshilfe, Schwangerschaftsabbruch nach Indikationsstellung durch eine Gutachterkommission, Sterilisation, Sterbegeld u. Familienhilfe sowie Rehabilitation; maßgeblich sind v.a. die Reichsversicherungsordnung (RVO) u. die gesetzliche Regelung der Personenversicherungen bei freiwillig Krankenversicherten; s.a. Unfallversicherungsrecht, Krankenkassen.

        • Krankheit
            • 1)
              subjektives u./oder objektives Bestehen körperlicher u./oder geistig-seelischer... (mehr)
            • 2)
              das „Etikett“ für eine aus ätio-, morpho-, typologischen oder anderen... (mehr)
          • Krankheit 1)
            Krankheit
            • 1)

            • Englischer Begriff: illness; sickness; disease

            subjektives u./oder objektives Bestehen körperlicher u./oder geistig-seelischer Störungen bzw. Veränderungen (s.a. Gesundheit). Im Arbeitsrecht u. in der Sozialversicherung der regelwidrige Verlauf leiblicher, seelischer oder geistiger Lebensvorgänge, der Krankenpflege notwendig macht u. Arbeitsunfähigkeit zur Folge haben kann; in der Rentenversicherung die eingeschränkte Erwerbsfähigkeit. S.a. Erb-, Autoimmun-, Berufs-, Geschlechts-, Infektionskrankheit, meldepflichtige übertragbare Krankheiten.

          • Krankheit 2): Krankheitsbegriff
            Krankheit
            • 2)

            • Synonyme: Krankheitsbegriff

            • Englischer Begriff: disease

            das „Etikett“ für eine aus ätio-, morpho-, typologischen oder anderen Gründen zusammengefasste Gruppe von Krankheitsabläufen, die als Entität mit mehr oder weniger typischen Zeichen (Symptomen) aufgefasst wird (s.a. Syndrom, Symptomenkomplex). – In der Psychiatrie unterschieden als K. mit körperlichem Korrelat (Hirnkrankheit, Hirnabbauprozess, Begleiterscheinungen einer Allgemeinkrankheit), als seelenveränderndes Geschehen mit vermutetem körperlichem Korrelat (endogene Psychose, Schizophrenie, manisch-depressive Erkr.) sowie als Variation menschlichen Lebens u. Handelns mit deutlicher Normabweichung (Psychopathie, Neurose, Intelligenztiefstand).

          • Krankheitserreger
            • Krankheits|erreger

            • Englischer Begriff: disease agent

            Erreger; s.a. Mikroorganismus.

          • Krankheitslehre
            • Krankheits|lehre

            Nosologie; s.a. Pathologie.

          • Krankheitsmitigierung
            • Krankheits|mitigierung

            • Englischer Begriff: mitigation

            Abwandlung eines typischen Krankheitsbildes i.S. der Leicht- oder Abortivform, z.B. bei Masern durch Immunglobulin-Gaben (passive Immunisierung).

          • Krankheitsüberträger
            • Krankheits|überträger

            • Englischer Begriff: disease carrier

            Überträger, Konduktor.

          • Krankheitsursache
            • Krankheits|ursache

            • Synonyme: Ätiologie

            • Englischer Begriff: etiology

            der eine Krankheit bedingende innerliche = endogene (Anlage, Disposition, Diathese) oder äußerliche = exogene Faktor (z.B. Chemikalie, bekanntes Gift, Klima, ionisierende Strahlen, Verletzung, Parasit, Mikroorganismus). S.a. Pathogenese.

            • K. in der TCM
              in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) gelten als Krankheitsauslöser... (mehr)
          • Krankheitsursachen in der TCM
            Krankheitsursache
            • K. in der TCM

            in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) gelten als Krankheitsauslöser: sieben innere emotionelle Faktoren (Angst, Ärger, Schreck, Freude bzw. Erregung, Sorge, Kummer), sechs äußere, klimatische Faktoren (Kälte, Wind, Feuer, Hitze, Feuchtigkeit, Trockenheit), Fehlernährung, falsche Lebensweise, Traumata, Parasiten und genetische Faktoren.

          • Krankheitsverhütung
            • Krankheits|verhütung

            Prophylaxe, Prävention.

          • Kranzarterie
            • Kranz|arterie

            Arteria coronaria; s.a. Koronar...

          • Kranzfurche
            • Kranz|furche

            Sulcus coronarius.

          • Kranznahtresektion
            • Kranz|naht|resektion

            • Englischer Begriff: resection of coronary suture

            operative Entfernung der Kranznaht (Sutura coronalis) des Schädels; v.a. bei Hirndruck als Folge prämaturer Kraniosynostose i.S. „Turmschädel“.

          • Kranzstar
            • Kranz|star

            • Synonyme: Cataracta coronaria

            • Englischer Begriff: coronary cataract

            grauer Star als kranzförmige Trübung der Rindenschicht der Augenlinse.

          • Krasenlehre
            • Krasen|lehre

            • Etymol.: griech. krasis = Mischung; Getränk

            • Englischer Begriff: humoral theory

            historische Krankheitslehre auf dem Boden der Hippokratischen Humoralpathologie, die eine Abhängigkeit örtlicher Krankheitsvorgänge von der Mischung der Körpersäfte postulierte.

          • Kratometer
            • Krato|meter

            • Englischer Begriff: kratometer

            in der Orthoptik verwendete Prismenleiste zur subjektiven Bestimmung des Schielwinkels am Maddox-Kreuz.

          • Kratotherme
            • Krato|therme

            Thermalquelle mit > 1 g fester gelöster Bestandteile pro kg Wasser.

          • Kratschmer-Holmgren-Reflex
            • Kratschmer(-Holmgren)-Reflex

            • Englischer Begriff: Kratschmer-Holmgren reflex

            über den Trigeminus ausgelöster reflektorischer Atemstillstand mit Herzstillstand durch Einwirkung stark reizender Stoffe (Äther, Chloroform, Essigsäure) auf die Nasenschleimhaut.

          • Krätze
            • Englischer Begriff: itch; scabies

            durch Milben hervorgerufener Hautausschlag, i.e.S. die Skabies; s.a. Acarodermatitis.

          • Kratztest
            • Kratz|test

            • Synonyme: Skarifikationstest

            • Englischer Begriff: scratch test

            Allergentestung durch Aufbringen einer Lösung des verdächtigen Antigens auf eine angeritzte (aber nicht blutende) Hautstelle. Bei Allergie tritt nach 5–20 Min. als Reaktion vom Soforttyp eine große Quaddel mit spinnenfußartigen Ausläufern u. rotem Hof auf.

          • Kratzwürmer
            • Kratz(würm)er

            Acanthocephala.

          • Kraurosis
            • Kraurosis

            • Synonyme: Craurosis

            • Englischer Begriff: kraurosis

            atrophisierend-sklerosierender Schrumpfungsprozess der Halbschleimhäute mit starkem Juckreiz. Gilt (wie auch die Leukoplakie) als Präkanzerose. Ätiol.: K. penis und K. vulvae entstehen am häufigsten durch einen Lichen sclerosis et atrophicus.

          • Kraurosis penis
            Kraurosis
            • K. penis

            K. der Vorhaut u. Eichel; führt evtl. zum narbigen Verschluss der Harnröhrenmündung.

          • Kraurosis vulvae
            Kraurosis
            • K. vulvae

            ältere Bezeichnung für Vulvadystrophie.

          • Krause
            • Krause

            • Biogr.: 1) Arlington Colton K., geb. 1896, amerik. Augenarzt; 2) Fedor K., 1857–1937, Chirurg, Berlin; 3) Karl Friedrich Theodor K., 1797–1868, Anatom, Hannover; 4) Wilhelm K., 1833–1910, Anatom, Berlin

          • Krause-Band
            Krause
            • K.-Band

            • Biogr.: Karl Friedrich Theodor K.

            Ligamentum transversum perinei.

          • Krause-Drüsen
            Krause
            • K.-Drüsen

            • Englischer Begriff: Krause's glands

            • Biogr.: Karl Friedrich Theodor K.

            Glandulae conjunctivales.

          • Krause-Heine-Uhthoff-Zeichen
            Krause
            • K.-Heine(-Uhthoff)-Zeichen

            • Englischer Begriff: Uhthoff's sign

            • Biogr.: Wilhelm K.

            Hypotonie der Augäpfel im Coma diabeticum.

          • Krause-Körperchen
            Krause
            • K.-Körperchen

            • Synonyme: K.-Endkolben; Corpuscula bulboidea

            • Englischer Begriff: Krause's corpuscles

            • Biogr.: Wilhelm K.

            kolbenförmiger Mechanorezeptor mit knäuelartig verschlungenen Axonen, von einer Kapsel umgeben; v.a. in der Mund-, Zungen- u. endständigen Mastdarmschleimhaut.

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