Medizin-Lexikon: Einträge mit "K"

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  • KTP-Laser
    • Synonyme: Abk. für Kalium-Titanyl-Phosphat-Laser

    Spezial-Laser, der z.B. zur Verödung von Besenreiservarizen, aber auch zur Vaporisation von Prostatahyperplasien eingesetzt wird.

  • kubital
    • kubital

    • Synonyme: cubitalis

    • Englischer Begriff: cubital

    den Ellenbogen bzw. den Ellenbogenbereich (Cubitus) betreffend.

  • Kubitaltunnel-Syndrom
    • Kubital|tunnel-Syndrom

    • Englischer Begriff: cubital tunnel syndrome

    Zustand infolge Enge des Kubitaltunnels (Raum zwischen Sulcus nervi ulnaris, ellenseitigem Ligamentum collaterale des Ellenbogengelenkes u. – oben – Aponeurose des Musculus flexor carpi ulnaris). Klinik: Reizzustand des Nervus ulnaris mit örtlicher Druckempfindlichkeit, Verminderung der groben Kraft der Hand, Atrophie der Musculi interossei u. ellenseitigen Empfindungsstörungen (Par-, Dysästhesien) der Hand.

  • Kuboid
    • Kuboid

    • Englischer Begriff: cuboid

    das Würfelbein, Os cuboideum.

  • Kuchenniere
    • Kuchen|niere

    • Synonyme: Schildniere; Ren scutulatus

    • Englischer Begriff: cake kidney

    Verschmelzungsniere in Form einer rundlichen, evtl. beckenwärts verschobenen Scheibe; s.a. Klumpenniere.

  • Kufs-Syndrom
    • Kufs-Syndrom

    • Englischer Begriff: Kufs' disease

    • Biogr.: Hugo K., 1871–1955, Neurologe, Leipzig

    der sich erst im Erwachsenenalter manifestierende Typ der Gangliosidose. Meist mit wenig charakteristischen Symptomen beginnend (fortschreitender Intelligenzabbau, epileptische Anfälle, extrapyramidale Dyskinesien, Sehstörungen), daher Frühdiagnose nur anhand des familiären Vorkommens (meist autosomal-rezessiv erblich, aber auch Fälle mit dominantem Erbgang beschrieben).

  • Kugelberg-Welander-Syndrom
    • Kugelberg-Welander-Syndrom

    • Englischer Begriff: Kugelberg-Welander syndrome

    meist autosomal-rezessiv erbl., juvenile Form der progressiven spinalen Muskelatrophie; Gendefekt auf Chromosom 5. Klinik: Lähmungen und Atrophie der rumpfnahen Bein-, später auch Schultergürtel-, Arm- u. Handmuskulatur, Faszikulationen.

  • Kugelfische
    • Kugel|fische

    Tetrodontidae.

  • Kugelgelenk
  • Kugelherz
    • Kugel|herz

    • Englischer Begriff: globular heart

    das durch konzentrische Herzhypertrophie und -dilatation annähernd kugelförmige Herz des Kleinkindes beim Pompe-Syndrom.

  • Kugelthrombus
    • Kugel|thrombus

    • Englischer Begriff: ball thrombus

    gestielter, frei flottierender Herzthrombus (meist im linken Vorhof), der durch den Blutstrom Kugelform angenommen hat. Kann u.U. den Bluteinstrom behindern.

  • Kugelventilklappe
    • Kugel(ventil)klappe

    • Englischer Begriff: ball-type valve

    Herzklappenprothese, bestehend aus einem Verankerungsreif (zugleich Ventilsitz; meist Teflonfilz) u. einem aufmontierten Metalldrahtkäfig mit beweglicher Siliconkugel; z.B. nach Starr-Edwards, Cutter-Smeloff.

  • Kugelzange
    • Kugel|zange

    Fasszange mit rund gebogenen, spitzigen Enden der Maulteile.

  • Kugelzelle
    • Kugel|zelle

    • Synonyme: Sphärozyt

    • Englischer Begriff: spherocyte

    • Fach: Hämatologie

    Erythrozyt von kleiner kugelförmiger = sphärozytärer bzw. mikrosphärozytärer Gestalt (Ø 6 μm, Dicke bis 4 μm) u. ohne die für rote Blutkörperchen typische zentrale Eindellung; besitzt eine kleinere Oberfläche u. eine erhöhte mittlere Hämoglobinkonzentration bei fast normalem Einzelvolumen u. Hämoglobingehalt. Kommt vor bei Kugelzellenanämie (u. anderen schweren Anämien), wahrscheinlich auch als prähämolytische Form des normalen Ery.

    • K., basophile
      K. mit starker Polychromasie bei überstürzter Blutneubildung nach hämolytischen... (mehr)
  • Kugelzelle, basophile
    Kugelzelle
    • K., basophile

    K. mit starker Polychromasie bei überstürzter Blutneubildung nach hämolytischen Krisen.

  • Kugelzellenanämie
    • Kugelzell(en)anämie

    • Synonyme: konstitutionelle hämolytische A.; hereditäre Sphärozytose; familiärer hämolytischer Ikterus

    • Englischer Begriff: spherocytic anemia

    meist autosomal-dominant vererbte (25% autosomal-rezessiv), häufigste erbliche hämolytische Anämie in Mitteleuropa (Inzidenz 1:5000) durch Defekt am Zytoskelett-Molekül Spektrin der Erythrozytenmenbran. Bereits im Neugeborenenalter bei 50% der Patienten Erhöhung des indirekten Bilirubins (DD: AB0-Inkompatibilität, weist ebenfalls Kugelzellen auf). Typische Symptome sind Blässe, Ikterus u. Splenomegalie im Kindesalter. Fieberhafte Infekte können zu einer gefährlichen Kombination aplastischer u. verstärkter hämolytischer Phasen führen. Bei massiver Hämolyse kann splenektomiert werden, möglichst aber erst nach dem 6. Lj.

  • Kühlebakterien
    • Kühle|bakterien

    s.u. psychrophil.

  • Kühlungszentrum
    • Kühl(ungs)zentrum

    • Fach: Anatomie

    Zentrum für Wärmeabgabe im Rahmen der Wärmeregulation.

  • Kuhmilch...

      s.u. Milch(...).

    • Kuhmilchallergie
      • Kuhmilch|all|ergie

      • Englischer Begriff: cow milk allergy

      Allergie gegen Kuhmilch-Eiweiß (meist Kasein oder Molkeproteine), v.a. im Säuglings-, Kleinkindalter. Manifestiert sich zumeist an der Haut oder im Magen-Darm-Trakt, seltener in den Atemwegen.

    • Kuhmilchanämie
      • Kuhmilch|anämie

      • Englischer Begriff: cow milk anemia

      hypochrome, eisenrefraktäre Anämie als Eisen- u. Kupfermangelanämie beim nur mit Kuhmilch ernährten Säugling.

    • Kuhn
      • Kuhn

      • Biogr.: Franz K., 1866–1929, Chirurg, Berlin, Kassel

      • K.-System
        Narkose-Beatmungssystem, das über einen Beutel als Gasreservoir sowohl... (mehr)
      • K.-Tubage
        (1902) laryngoskopische Intubation für die „pulmonale“ Chloroformnarkose... (mehr)
    • Kuhn-System
      Kuhn
      • K.-System

      Narkose-Beatmungssystem, das über einen Beutel als Gasreservoir sowohl Spontanatmung als auch Handbeatmung durch Beuteldruck zulässt. Anw. bei Kindern.

    • Kuhn-Tubage
      Kuhn
      • K.-Tubage

      • Englischer Begriff: Kuhn's intubation

      (1902) laryngoskopische Intubation für die „pulmonale“ Chloroformnarkose (wird heute so nicht mehr angewandt). Der K.-Tubus (ursprünglich als biegsames Metallrohr; jetzt aus elast. Material; auch für andere Inhalationsnarkosen) ist schwach S-förmig, besitzt eine Ballonmanschette (s.a. Magill-Tubus) u. passt sich – nach Glottispassage um 180° gedreht – den anatom. Verhältnissen des Rachens an.

    • Kuhnt
      • Kuhnt

      • Biogr.: Hermann K., 1850–1925, Augenarzt, Jena, Bonn

    • Kuhnt-Junius-Krankheit
      Kuhnt
      • K.-Junius-Krankheit

      • Englischer Begriff: Junius-Kuhnt syndrome

      eine scheibenförmige Makuladegeneration im Greisenalter.

    • Kuhnt-Meniskus
      Kuhnt
      • K.-Meniskus

      eine mehr oder weniger dicke, ring- oder sichelförmige Lage von Neuroglia im Bereich der Optikuspapille.

    • Kuhpocken
      • Kuh|pocken

      • Englischer Begriff: cowpox

      durch das Kuhpockenvirus hervorgerufene milde Pockenerkrankung des Rindes (als Euterinfektion), die beim Melken auf den Menschen übertragen wird u. meist auf die Hände beschränkt bleibt (Melkerknoten), mit Lymphadenitis, Lymphangitis u. Fieber einhergeht; sehr selten auch mit – tödlicher – Meningoenzephalitis.

    • Kuhpockenvirus
      • Kuhpocken|virus

      • Englischer Begriff: cowpox virus

      ein DNS-Virus der Untergruppe Vaccinia der Pockenviren. – Die meisten Stämme des Vaccinia-Virus sind möglicherweise Varianten des K.; die für die Impfung benutzten erhielten vermutlich durch ihre Passage in Labortieren neue Eigenschaften. Die Impfung (Vakzination) mit „originärer“ (später auch mit „humanisierter“) Kuhpockenlymphe war bereits in der Volksmedizin des 18. Jh. bekannt u. wurde durch Edward Jenner (ab 1796) wissenschaftlich untermauert.

    • Kuldoskopie
      • Kuldo|skopie

      • Synonyme: Douglasoskopie; Kolpolaparoskopie

      • Englischer Begriff: culdoscopy

      die – bei ausgelegtem Pneumoperitoneum u. nach Kuldozentese – vom hinteren Scheidengewölbe aus erfolgende Betrachtung des Douglas-Raumes bzw. des inneren Genitales mittels eines Kaltlicht-Endoskops („Kuldoskop“); evtl. kombiniert mit Tubendurchblasung.

    • Kuldotomie
      • Kuldo|tomie

      • Englischer Begriff: culdotomy

      operative Eröffnung des Peritonealsackes von der Scheide aus im Bereich des hinteren Douglas-Raumes (= Kolpozöliotomie).

    • Kuldozentese
      • Kuldo|zentese

      • Englischer Begriff: culdocentesis

      • Fach: Gynäkologie

      Variante der Kuldotomie unter Anw. eines Trokars, einer Lanzette oder Punktionskanüle; für die Kuldoskopie, auch zur Eizellentnahme.

    • Kulenkampff-Plexusanästhesie
      • Kulenkampff-Plexus|anästhesie

      • Englischer Begriff: Kulenkampff's anesthesia

      • Biogr.: Dietrich K., 1880–1967, Chirurg, Zwickau

      für Armoperationen entwickelte supraklavikuläre Leitungsanästhesie des Plexus brachialis; die Injektion des Betäubungsmittels an das Armgeflecht führt meist zugleich zur Blockade des Nervus phrenicus u. des zervikalen Grenzstrangs (d.h. zu einseit. Zwerchfelllähmung, Horner-Komplex).

    • Kulissenödem
      • Kulissen|ödem

      Knöchelödem hinter dem Innenknöchel zur Ferse hin; diskreteste Form des Unterschenkelödems.

    • Kulissenschnitt
      • Kulissen|schnitt

      • Synonyme: Falltürschnitt

      Bauchdeckenschnitt unter sich nicht deckender Durchtrennung der einzelnen Muskelschichten, die nach Durchtrennung seitlich weggezogen werden. Bei Nahtverschluss liegen die einzelnen Nahtreihen nicht deckend übereinander. Allgemein als Lennander-K.

    • Kultschitzky
      • Kultschitzky

      • Biogr.: Nicholas K., 1856–1925, Histologe, Krakau

    • Kultschitzky-Tumor
      Kultschitzky
      • K.-Tumor

      • Englischer Begriff: Kulchitsky's carcinoid tumor

      Tumor aus enterochromaffinen (= K.-)Zellen (Argentaffinom, Karzinoid).

    • Kultschitzky-Zelle
      Kultschitzky
      • K.-Zelle

      • Englischer Begriff: K.'s cell

      enterochromaffine Zelle.

    • Kultur
      • Englischer Begriff: culture

      Züchtung (Kultivierung) von Mikroorganismen oder Zellen durch Suspension in einem Nährsubstrat (Medium) mit geeigneten Milieubedingungen; i.w.S. auch das dabei erfolgende Wachstum(sresultat; s.a. Kulturtypen); s.a. Bakterien-, Gewebe-, Zellkultur, Pilznährböden, Viruszüchtung.

    • Kulturtypen
      • Kultur|typen

      • Englischer Begriff: culture types

      die an Kulturen auf Differentialnährböden anhand der bakteriologisch feststellbaren Merkmale (z.B. Zuckervergärung) unterschiedenen Typen einer Bakterien-, z.B. Salmonellen-Art. S.a. Serovar, R-, Glattform.

    • Kumarin
      • Kumarin

      • Englischer Begriff: coumarine

      • Fach: Pharmazie

      Cumarin.

    • Kümmel

        s.u. Carum carvi (Feld- oder Wiesenkümmel); Pimpinella anisum (süßer K. = Anis).

      • Kümmell
        • Kümmell

        • Biogr.: Hermann K., 1852–1937, Chirurg, Hamburg

      • Kümmell-Punkt
        Kümmell
        • K.-Punkt

        ein Appendizitisdruckpunkt ca. 2 cm seitlich des Nabels auf der Verbindungslinie Nabel – oberer Darmbeinstachel.

      • Kümmell-Verneuil-Syndrom
        Kümmell
        • K.-Verneuil-Syndrom

        • Synonyme: Spondylopathia traumatica

        • Englischer Begriff: Kümmell's disease

        eine meist erst Wochen bis Jahre nach oft nur geringgradiger Wirbelsäulenverletzung auftretende Gibbusbildung (K.-Buckel) v.a. der unteren Brust- u. oberen Lendenwirbelsäule (die Genese ist unklar; zweizeitige oder Dauerfraktur?). Nach zunehmend heftigen Spontan- u. Druckschmerzen tritt plötzlich ein „Wirbelkollaps“ ein (zunächst Deckplatteneinbruch; schließlich Keil- oder Biskuitform des Wirbels mit Sklerosierung, Bandscheibenverbreiterung).

      • Kümmerwuchs
        • Synonyme: Hyposomie

        • Englischer Begriff: hyposomia

        • Fach: Anthropologie

        umgangssprachl. für die Minusvarianten des Längenwachstums mit Körperhöhe von (♂) 136–150 bzw. (♀) 124–136 cm; s.a. Minder-, Kleinwuchs.

      • Kumulation
          • 1)
            Anhäufung eines Wirkstoffs im Organismus u. Gefahr toxischer Wirkungen... (mehr)
          • 2)
            die Summierung der Strahlenwirkungen einzelner, zu verschiedenen Zeitpunkten... (mehr)
        • Kumulation 1)
          Kumulation
          • 1)

          Anhäufung eines Wirkstoffs im Organismus u. Gefahr toxischer Wirkungen bei wiederholter Dosis, wenn die Einzeldosen schneller zugeführt werden, als sie vom Organismus aufgrund ihrer Halbwertszeit eliminiert werden können. Besonders große praktische Bedeutung bei Wirkstoffen mit sehr langer Halbwertszeit (z.B. Digitoxin oder Diazepam); s.a. Summationsgifte (= Kumulationsgifte).

        • Kumulation 2)
          Kumulation
          • 2)

          • Englischer Begriff: cumulation

          • Fach: Radiologie

          die Summierung der Strahlenwirkungen einzelner, zu verschiedenen Zeitpunkten erhaltener Strahlendosen. Der kumulative Effekt unterliegt aber durch Elimination u. Reparation geschädigter Zellen starken Schwankungen.

        • Kumyss
          • Kumys(s)

          • Englischer Begriff: koumiss

          durch Vergärung gewonnenes, dem Kefir ähnliches, leicht verdauliches Milchgetränk aus Stuten- oder Eselsmilch.

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