Medizin-Lexikon: Einträge mit "K"

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  • Kurorttherapie
    • Kur|ort|therapie

    • Englischer Begriff: health resort medicine

    die komplexe Anw. aller Therapiemethoden, die in einem Kurort neben den natürlichen Heilmitteln (s.a. Balneotherapie) angeboten werden; z.B. physikalische Therapie, psychotherapeutische u. Entspannungsverfahren, Atemtherapie.

  • Kürschnernaht
    • Kürschner|naht

    • Englischer Begriff: glover's suture

    • Fach: Chirurgie

    eine fortlaufende Naht; s.a. Mikulicz-, Matratzennaht.

  • Kursivanfall
    • Kursiv|anfall

    • Englischer Begriff: running fit

    Prokursivanfall.

  • Kuru-Kuru
    • Kuru(-Kuru)

    • Synonyme: Lachkrankheit; Schüttelkrankheit

    • Etymol.: papuan. = zittern

    • Englischer Begriff: kuru

    früher unter den Eingeborenen Westguineas (v.a. bei jungen Frauen) vorkommende, endemische Krankheit ähnlich der myatrophischen Lateralsklerose; eine Prionen-Infektion mit fortschreitender Degeneration im Kleinhirn u. im extrapyramidal-motorischen System, evtl. übertragen durch Kannibalismus (seit dessen Beseitigung kaum mehr vorkommend). Klinik: lokomotorische Ataxie, Zittern, Schielen, Schluck- u. Sprachstörungen; führt nach 6–9 Monaten zum Tode (jedoch auch subklinische Verläufe nur mit Schwäche u. Atrophie der Hände).

  • Kuru-Plaques
    • Englischer Begriff: kuru plaques

    bei Kuru(-Kuru), Creutzfeldt-Jakob- und Gerstmann-Sträussler-Krankheit sowie BSE u. anderen übertragbaren spongiformen Enzephalopathien (s.a. TSE) nachweisbare Ablagerungen v.a. im Gehirn; enthalten statt PrPc (ein Sialoglycanprotein, Bestandteil von Nervenzellmembranen) dessen Isoform PrPSc (PrP = Prionen-Protein). Hervorgerufen durch eine Prionen-induzierte Fehlfaltung des auf Chromosom 20 produzierten Proteins (bevorzugt betroffen, wenn Methionin in Position129 vorhanden ist).

  • Kurvatur
    • Kurvatur

    • Englischer Begriff: curvature

    Krümmung, Curvatura.

  • Kurz...
  • Kurzatmigkeit
    • Kurz|atmigkeit

    • Englischer Begriff: shortness of breath

    Dyspnoe.

  • Kurzdarm-Syndrom
    • Kurz|darm-Syndrom

    Short-Bowel-Syndrom (nach Dünndarmresektion).

  • Kurzhals, kongenitaler
    • Kurz|hals, kongenitaler

    • Englischer Begriff: congenital short neck

    Klippel-Feil-Syndrom.

  • kurzhypnotica
    • Kurzhypnoti|ca

    • Synonyme: -ka

    i.v. applizierbare Narkotika zur Kurznarkose; Wirkst.: z.B. Etomidat, Propofol.

  • Kurzköpfigkeit
    • Kurz|köpfigkeit

    • Englischer Begriff: brachycephaly

    Brachyzephalie.

  • Kurznarkose
    • Kurz|narkose

    • Englischer Begriff: short anesthesia

    Allgemeinnarkose von kurzer Dauer (ca. 3–4 Min.; als Ultra-K. mit Ultrakurznarkotika von ca. 20–30 Sek.); allgemein auch mit schnell abklingender postnarkotischer Phase (so dass bald Transport- oder Straßenfähigkeit besteht). Als Inhalationsnarkose mit Lachgas u. gut steuerbarem Inhalationsanästhetikum (Isofluran, Sevofluran, Desfluran) oder – häufig angewandt – als i.v. Narkose mit Propofol. Bei beiden Verfahren ggf. zusätzliche Applikation von kurz wirksamen Opioiden wie Alfentanil oder Remifentanil.

  • Kurzpsychotherapie
    • Kurz|psychotherapie

    Bez. für unterschiedliche psychotherapeutische Konzepte, die, im Gegensatz z.B. zur klassischen Psychoanalyse, nur einen relativ kurzen Therapiezeitraum umfassen (z.B. 12 Stunden über 12 Wochen; 40–50 Stunden über ein Jahr); unterschieden werden z.B. aufdeckende u. stützende „supportive“ Ansätze. Die Übergänge zu anderen Therapie- u. Interventionstechniken sind fließend, z.B. psychotherapeutisch orientierte Entspannungsverfahren, Gesprächspsychotherapie, Methoden der kognitiven Verhaltenstherapie.

  • Kurzripp-Polydaktylie-Syndrome

      Gruppe autosomal-rezessiv erblicher Skelettdysplasien mit charakteristisch kurzen Rippen (mit Brustkorb- u. Lungenhypoplasie, Ateminsuffizienz); häufig mit Polydaktylie.

    • Kurzrok-Miller-Test
      • Kurzrok-Miller-Test

      • Synonyme: Invasionstest; Barton-Wiesner-Test

      • Englischer Begriff: Kurzrok-Miller test

      • Biogr.: Raphael K., 1895–1961, österr. Frauenarzt, New York

      als „gekreuzter Spermienpenetrationstest“ ein Objektträgertest zur Differentialdiagnostik der Sterilität. Es wird sicher fertile Samenflüssigkeit (Sperma) mit präovulatorischem Zervixsekret der Probandin, dann das Sperma des Ehemannes mit dem Sekret einer sicher fertilen Frau zusammengebracht. Positiver Test (= Invasion der Spermien in beiden Fällen) spricht – zus. mit negativem Postkoitaltest – für „Unverträglichkeit“ von Sperma u. Zervixsekret der Probanden.

    • Kurzschädeligkeit
      • Kurz|schädeligkeit

      • Englischer Begriff: brachycrania

      Brachykranie, s.u. Brachyzephalie.

    • Kurzschluss der Gefäße

        Bypass, Shunt (auch als arteriovenöse Fistel u. als a.v. Aneurysma).

      • Kurzsichtigkeit
        • Kurz|sichtigkeit

        • Englischer Begriff: short-sightedness; near-sightedness

        Myopie.

      • Kurzstäbchen
        • Kurz|stäbchen

        • Englischer Begriff: short rods

        Bakterien, deren Länge geringer ist als die doppelte Breite.

      • Kurzwellen
        • Kurz|wellen

        • Englischer Begriff: short waves

        der elektrische Wellenbereich zwischen 10 u. 100 m (3 · 106 bis 2 · 107 Hz).

      • Kurzwellentherapie
        • Kurzwellen|therapie

        • Englischer Begriff: short-wave therapy

        Hochfrequenztherapie mit Strömen von 10–300 MHz (3–30 m); entweder im Kondensatorfeld (mit Schliephake-Elektroden) oder im Spulenfeld (Magnetfeld einer Spulenelektrode; erzeugt Wirbelströme). Es werden fast nur thermische Effekte erzielt (im Spulenfeld v.a. oberflächliche). Anw. bei Arthrosen, Insertionstendopathien, lokalisierten chronischen Schmerzsyndromen. Kontraind.: Schrittmacherpatienten oder vorhandene Metallimplantate im Körper. S.a. Diathermie.

      • Kurzzeit-Assay, biochemisches
      • Kurzzeitgedächtnis
        • Kurzzeit|gedächtnis

        • Synonyme: unmittelbares Gedächtnis (Weinschenk)

        • Englischer Begriff: short-term memory

        die Fähigkeit, einen Sachverhalt für kurze Zeit (ca. 10 Sek.) zu „behalten“, ohne das eigentliche Gedächtnis zu belasten. Kann bei schweren Gedächtnisstörungen (z.B. bei seniler Demenz) erhalten sein, aber auch isoliert fehlen. S.a. Langzeitgedächtnis.

      • Kurzzeitpflege

          vorübergehende Rund-um-die-Uhr-Betreuung pflegebedürftiger Menschen in einer Einrichtung (z.B. Altenpflegeheim), häufig während einer Erkrankung oder des Urlaubs ihrer häuslichen Pflegeperson. Unter bestimmten Voraussetzungen werden die Kosten von der Pflegeversicherung übernommen.

        • Kushi-Diät
          • Kushi-Diät

          s.u. Makrobiotik.

        • Kuskokwim-Krankheit

            bei den Inuit im südlichen Alaska vorkommende, wahrscheinlich autosomal-rezessiv erbliche Krankheit ähnlich der Arthrogryposis multiplex, jedoch ohne myo- oder neurogene Komponente.

          • Kussmaul
            • Kussmaul

            • Biogr.: Adolf K., 1822–1902, Internist, Heidelberg

          • Kussmaul-Aphasie
            Kussmaul
            • K.-Aphasie

            • Englischer Begriff: Kussmaul's aphasia

            • 1)
              totale sensorische Aphasie... (mehr)
            • 2)
              veralteter Begriff für psychogenen Mutismus... (mehr)
          • Kussmaul-Aphasie 1)
            Kussmaul  >  Kussmaul-Aphasie
            • 1)

            totale sensorische Aphasie.

          • Kussmaul-Aphasie 2)
            Kussmaul  >  Kussmaul-Aphasie
            • 2)

            veralteter Begriff für psychogenen Mutismus.

          • Kussmaul-Atmung
            Kussmaul
            • K.-Atmung

            • Synonyme: K.-Kien-Atmung

            • Englischer Begriff: K. respiration

            die sog. große Atmung.

          • Kussmaul-Koma
          • Kussmaul-Maier-Krankheit
            Kussmaul
            • K.(-Maier)-Krankheit

            Periarteriitis nodosa.

          • Küster
            • Küster

            • Biogr.: Ernst G. F. K., 1839–1930, Chirurg, Marburg, Berlin

          • Küster-Hernie
            Küster
            • K.-Hernie

            • Englischer Begriff: Küster's hernia

            interparietale, evtl. bilokuläre Leistenhernie mit Bruchsack zwischen Subkutanfaszie u. Aponeurose des äußeren schrägen Bauchmuskels.

          • Küster-Syndrom
          • Küster-Zeichen
            Küster
            • K.-Zeichen

            • Englischer Begriff: K.'s sign

            Abschwächung bis Fehlen der Bauchdeckenvorwölbung bei Einatmung als Appendizitiszeichen.

          • Küstner
            • Küstner

            • Biogr.: 1) Heinz K., geb. 1897, Gynäkologe, Leipzig; 2) Otto E. K., 1849–1931, Frauenarzt, Dorpat, Breslau

          • Küstner-Handgriff
            Küstner
            • K.-Handgriff

            • Englischer Begriff: Küstner's maneuver

            • Biogr.: Otto E. K.

            Abbildung

            kräftiger, kopfwärts gerichteter Druck mit (gestreckten Fingern) oberhalb der Symphyse gegen die Gebärmutter. Bei noch nicht gelöster Plazenta tritt die Nabelschnur zurück, bei gelöster P. unveränderte Lage oder gar Tiefertreten der Nabelschnur (als Lösungszeichen); s. Abb.

          • Küstner-Nabelschnurzeichen
            Küstner
            • K.-Nabelschnurzeichen

            • Englischer Begriff: K.'s umbilical cord sign

            • Biogr.: Otto E. K.

            Lösungszeichen der Plazenta bei K.-Handgriff.

          • Küstner-Phänomen
            Küstner
            • K.-Phänomen

            • Englischer Begriff: Prausnitz-Küstner reaction

            • Biogr.: Heinz K.

            • Fach: Allergologie

            Prausnitz-Küstner-Reaktion.

          • kutan
            • kutan

            • Synonyme: cutaneus

            • Englischer Begriff: cutaneous

            die Haut (Integumentum commune), i.e.S. aber nur die Cutis (= Epidermis u. Dermis = Corium) betreffend.

          • kutaneo...
            • kutaneo...

            Wortteil „Haut“ (s.a. kutan); u.a. als Wortelement von Syndrom-Bezeichnungen (z.B. als k.-muko-uveales Syndrom das Behçet-Syndrom, als k.-ossales Syndrom das Miescher-Burckhardt-Syndrom).

          • Kutikula
            • Kutikula

            • Fach: Histologie

            Cuticula.

          • Kutikularsaum
            • Kutikularsaum

            • Englischer Begriff: cuticular border

            Bürstensaum.

          • Kutis
            • Kutis

            • Englischer Begriff: cutis

            Cutis. – Auch klinische Bezeichnung für das Korium (= Corium = Dermis). S.a. Haut.

          • Kutisblatt
            • Kutis|blatt

            • Fach: Embryologie

            Dermatom (1).

          • Kutisfissur
            • Kutis|fissur

            • Englischer Begriff: skin fissure

            bis in die Lederhaut reichender Oberhauteinriss; s.a. Rhagade.

          • Kutislappen
            • Kutis|lappen

            • Englischer Begriff: skin flap

            freies, autologes Hauttransplantat, bestehend aus Epidermis u. Korium oder aus Epidermis u. einer nur dünnen Koriumschicht (= Vollhaut- bzw. Spalthautlappen; Ersterer evtl. als Mesh-Transplantat); ferner der Koriumlappen mit abgetragener Epidermis (Rehn); s.a. Wolfe-Krause-Lappen; Epidermislappen. Der Vollhautlappen für Kutisplastik zur Hautdefektdeckung, der Loewe-Rehn-Lappen v.a. zum Bruchpfortenverschluss u. als Sehnen-, Ligamentersatz.

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