Medizin-Lexikon: Einträge mit "K"

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Suchergebnisse

  • Kapillaroskopie
    • Kapillaro|skopie

    • Englischer Begriff: capillarioscopy

    Kapillarmikroskopie.

  • Kapillarpermeabilität
    • Kapillar|permeabilität

    • Englischer Begriff: capillary permeability

    die Durchlässigkeit der Wand der Blutkapillaren für Wasser mit echt oder unecht gelösten Stoffen (i.w.S. auch für kolloidale Plasmaeiweißkörper). Störungen (Steigerung) treten auf bei Über-, Unterdruck, nach Einwirkung von Kapillargiften, H-Substanz u. artfremder Eiweißkörper, bei Stoffwechselstörungen, Kreislaufstörungen (z.B. Stase, kapillarvenöse Hyperämie, Vitaminmangel), d.h. allgemein bei Störungen des Kapillargrundhäutchens; sie führen zu Ödem-, Exsudat-, Quaddelbildung, bei gleichzeitiger Kapillarfragilität auch zu Petechien.

  • Kapillarpuls
    • Kapillar|puls

    • Englischer Begriff: capillary pulse

    der schon bei leichtem Druck auf den Fingernagel sichtbare, mit der Herzaktion zeitgleiche Wechsel von Blässe u. Röte des Nagelbetts bei erhöhter Blutdruckamplitude, v.a. bei Aorteninsuffizienz.

  • Kapillarpunktion
    • Kapillar|punktion

    • Englischer Begriff: capillary puncture

    Mikropunktion.

  • Kapillarresistenz
    • Kapillar|resistenz

    • Englischer Begriff: capillary resistance

    der Widerstand der Blutkapillarenwand gegen den Innendruck (s.a. Kapillardruck) u. damit gegen das Austreten der Blutbestandteile. Wird ermittelt im Allgemeinen anhand der Durchlässigkeit für Erythrozyten, d.h. der künstlichen Purpura bei Über- oder Unterdruck mittels Blutdruckmanschette (Rumpel-Leede-Phänomen) bzw. Saugglocke (z.B. Kapillarresistometer n. Küchmeister).

  • Kapillarthrombose
    • Kapillar|thrombose

    • Englischer Begriff: capillary thrombosis

    Bildung von Kleinstthromben durch Konglutination von Blutkörperchen (Erythro-, Thrombo-, Leukozyten) u. Fibrin in der Lichtung der Kapillaren (1); evtl. gefolgt von Homogenisierung (Bildung eines hyalinen Thrombus). Bei Kreislaufstörung, toxisch-infektiösen oder allergischen Krankheitsprozessen, z.B. bei thrombotischer Mikroangiopathie.

  • Kapillarzirkulation
    • Kapillar|zirkulation

    • Englischer Begriff: capillary circulation

    Mikrozirkulation.

  • Kapistration
    • Ka|pis|tra|ti|on

    • Synonyme: Capistratio

    • Englischer Begriff: capistration

    • Fach: Urologie

    s.u. Phimose.

  • Kapitatum
    • Ka|pi|ta|tum

    • Englischer Begriff: capitate (bone)

    Os capitatum.

  • Kaplan-Syndrom
    • Kaplan-Syndrom

    • 1)
      ursächlich ungeklärte Kombination von Sarkoidose, Psoriasis u. Gicht... (mehr)
    • 2)
      Zuelzer-K... (mehr)
  • Kaplan-Syndrom 1)
    Kaplan-Syndrom
    • 1)

    • Synonyme: K.-Klatskin-Syndrom

    • Biogr.: Herbert Ka.; Gerald Kl., amerikan. Ärzte

    ursächlich ungeklärte Kombination von Sarkoidose, Psoriasis u. Gicht.

  • Kaplan-Syndrom 2)
  • Kapnographie
    • Kap|no|graphie

    • Etymol.: griech. kapnos = Rauch

    • Englischer Begriff: capnography

    Bestimmung u. graphische Aufzeichnung des Kohlendioxidgehaltes der Ausatmungsluft mittels eines Infrarotanalysators.

  • Kapnophilie
    • Kapno|philie

    • Synonyme: Carboxyphilie; Karboxiphilie

    Eigenschaft von Bakterien (kapnophile Bakterien), von Kohlendioxid abhängig zu sein.

  • Kaposi
    • Kaposi

    • Biogr.: Moritz K. K., 1837–1902, Hautarzt, Wien

  • Kaposi-Dermatitis
    Kaposi
    • K.-Dermatitis

    • 1)
      Ekzema herpeticatum... (mehr)
    • 2)
      Dermatitis diabetica papillomatosa... (mehr)
  • Kaposi-Dermatitis 1)
    Kaposi  >  Kaposi-Dermatitis
    • 1)

    • Englischer Begriff: Kaposi's varicelliform eruption

    Ekzema herpeticatum.

  • Kaposi-Dermatitis 2)
    Kaposi  >  Kaposi-Dermatitis
    • 2)

    Dermatitis diabetica papillomatosa.

  • Kaposi-Spiegler-Syndrom
    Kaposi
    • K.-Spiegler-Syndrom

    Bäfverstedt-Syndrom.

  • Kaposi-Syndrom
    Kaposi
    • K.-Syndrom

    • Synonyme: K.-Sarkom(atose); Pseudosarcomatosis haemorrhagica pigmentosa; Retikuloangiomatose; Sarcoma idiopathicum multiplex haemorrhagicum

    • Englischer Begriff: Kaposi's syndrome

    Abbildung

    v.a. bei Männern jenseits des 50. Lj. zahlreich u. symmetrisch an den Füßen (s. Abb.) u. Händen auftretende schmerzhafte, rot-violette, derb-elast. Knötchen u. Knoten (zellreiche Granulome mit reichlicher Gefäßneubildung) mit Blutung u. Hämosiderineinlagerung sowie Ausbreitung durch Wachstum u. Bildung neuer Knoten; evtl. auch Geschwürbildung, nach jahrelangem Bestehen Metastasierung. Auch als Komplikation von AIDS: häufigster maligner Tumor bei HIV-Infizierten, hier meist vor dem 50. Lj. auftretend u. mit atypischem Verlauf, z.B. Lokalisation auch in der Mundhöhle u. im Gastrointestinaltrakt sowie – klinisch ähnlich – nach immunsuppressiver Therapie; evtl. virusbedingt.

  • kappa
    K
    • Κ, κ

    griechischer Buchstabe Kappa.

  • Kappazismus
    • Kappa|zismus

    • Synonyme: Kappatismus

    • Englischer Begriff: kappacism

    Stammeln mit Fehlbildung des Lautes „k“ (griechisch = Kappa), der ausgelassen oder durch „t“ oder „d“ ersetzt wird; Form der Dyslalie.

  • Kappeler
    • Kappeler

    • Biogr.: Alexander O. K., 1841–1909, Chirurg, Konstanz

    • K.-Handgriff
      Vorschieben des Unterkiefers (u. damit des Zungenbeins) einer in Rückenlage... (mehr)
    • K.-Naht
      bei der Billroth-II-Resektion des Magens „hohe Aufhängung“ des zuführenden... (mehr)
  • Kappeler-Handgriff
    Kappeler
    • K.-Handgriff

    Vorschieben des Unterkiefers (u. damit des Zungenbeins) einer in Rückenlage befindlichen Person zur Freihaltung der Atemwege (d.h. des Hypopharynx). Hierzu liegen die Daumen des Helfers beidseits hinter dem aufsteigenden Unterkieferast, der 2.–5. Finger unter der Kinnspitze. Anw. v.a. bei Narkose, Ohnmacht, Schock.

  • Kappeler-Naht
    Kappeler
    • K.-Naht

    bei der Billroth-II-Resektion des Magens „hohe Aufhängung“ des zuführenden Schenkels der Jejunumschlinge an der kleinen Kurvatur zur Refluxprophylaxe.

  • Kapron-; Kapryl-
    • Kapron-; Kapryl-

    Capron-; Capryl-.

  • Kapsel
    • Englischer Begriff: capsule

    • Fach: Anatomie, Pharmazie

    Capsula. S.a. bakt Kapselbakterien.

  • Kapselbakterien
    • Kapsel|bakterien

    • Englischer Begriff: encapsulated bacteria

    Bakterien, die eine Schleimkapsel bilden (enthält Polysaccharide aus Galakturonsäure, Acetylhexosamin, Glucose); i.e.S. die Gruppe der Klebsiella. S.a. K-Antigen.

  • Kapselblutung
    • Kapsel|blutung

    • Englischer Begriff: (intra)capsular hemorrhage

    Blutung in das Innere einer anat. Kapsel, z.B. in die Capsula interna des Gehirns (als Massenblutung der Arteriae lenticulostriatae; meist mit Hemiplegie) oder als Hämarthros bei Gelenkkapselverletzung.

  • Kapselfärbung
    • Kapsel|färbung

    • Englischer Begriff: capsule staining

    färberische Darstellung der Bakterienkapsel, u. zwar negativ (z.B. durch Tuscheausstrich) oder positiv (z.B. mit Gram-Substanz; Gram-Färbung).

  • Kapselhäutchenglaukom
    • Kapsel|häutchen|glaukom

    • Englischer Begriff: pseudoexfoliative glaucoma

    Glaucoma capsulare, Pseudoexfoliationsglaukom.

  • Kapselhernie
    • Kapsel|hernie

    zum Gelenkspalt offene, hernienartige Ausstülpung einer Gelenkkapsel; s.a. Baker-Zyste.

  • Kapselmuster

      Begriff aus der Manualtherapie (nach Cyriax), der das Verhältnis der zueinander bestehenden Bewegungseinschränkungen eines funktionsgestörten Gelenks beschreibt. Je nach betroffenem Gelenk sind die Gelenkbewegungen in ganz bestimmter Reihenfolge unterschiedl. stark eingeschränkt. Das charakteristische K. wird bei der passiven Bewegungsprüfung erfasst.

    • Kapselphlegmone
      • Kapsel|phlegmone

      Gelenkkapselphlegmone.

    • Kapselstar
      • Kapsel|star

      • Synonyme: Cataracta capsularis

      • Englischer Begriff: capsular cataract

      Katarakt im Linsenkapselbereich.

    • Kapsid
      • Kap|sid

      • Synonyme: Capsid

      • Englischer Begriff: capsid

      Proteinhülle, die das Genom der Viren umgibt und aus Untereinheiten (Kapsomere) besteht. Bildet zusammen mit der zugehörigen Virus-Nucleinsäure das Nucleokapsid; s.a. Virion.

    • Kaptation
      • Kap|ta|ti|on

      • Fach: Gynäkologie

      Eiabnahme.

    • Kara Yara
      • Kara Yara

      • Etymol.: türkisch = schwarze Wunde

      Hautporphyrie (mit Koproporphyrinurie u. Porphyrinurie) als Folge einer phototoxischen Reaktion durch das Fungizid Hexachlorbenzol (bei Genuss damit präparierten Saatgutes).

    • Karaya-Gummi
      • Karaya-Gummi

      • Englischer Begriff: karaya gum

      mit Wasser emulgierbare, polysaccharidreiche Ausscheidung tropischer Bäume der Gattung Sterculia. Anw. als Abführmittel, für Schleimsalben u. für Dichtungsringe an Kunstafterpelotten. S.a. Magnetkunstafter.

    • Karb...

        s.a. Carb...

      • Karbamid
        • Karb|amid

        • Englischer Begriff: carbamide

        Harnstoff.

      • Karbolismus
        • Kar|bo|lis|mus

        • Synonyme: Karbol|säure|vergiftung

        • Englischer Begriff: carbolism

        Phenolvergiftung.

      • Karbonisation
        • Englischer Begriff: carbonization

        • Fach: Pathologie

        Verkohlung des Gewebes bei Verbrennung IV. Grades.

      • Karbunkel
        • Kar|bun|kel

        • Synonyme: Car|bunculus

        • Englischer Begriff: carbuncle

        eitrige Entzündung (Staphylodermie) zahlreicher Haarfollikel u. ihrer Umgebung, mit brettharter entzündlicher Infiltration der Haut u. Unterhaut u. mit – im Gegensatz zum solitären Furunkel – zahlreichen Gewebseinschmelzungen und siebartigen Hautdurchbrüchen sowie Lymphangitis, Fieber. Bevorzugt an Nacken u. Rücken. – Auch Bez. für Organinfiltrationen mit Nekrose (z.B. Milzbrand-, Nieren-K.).

      • Kard...

          Bez. für „Herz“ oder „Magen“ in zusammengesetzten Wörtern. S.a. Card...

        • Kardamomfrüchte
        • Kardia
          • Kardia

          • Synonyme: Pars cardiaca ventriculi; Magenmund

          • Englischer Begriff: cardia

          der Übergang zwischen Speiseröhre (Ösophagus) u. Magen, der Mageneingang.

        • Kardiaachalasie
          • Kardia|acha|la|sie

          • Englischer Begriff: achalasia of the cardia; cardiospasm; cardiochalasia

          Abbildung

          Störung der Funktion des unteren Speiseröhrenabschnittes (Kardia), u. zwar eine Peristaltikstörung (bis Aperistalsis) bei gleichzeitiger Öffnungsstörung. Ätiol.: zumeist infolge Ganglienzellmangels der Wandung (Aganglionosis) mit Öffnungsstörung des Kardiamechanismus u. Behinderung der Nahrungspassage. Es besteht ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung eines Ösophaguskarzinoms. Diagn.: Endoskopie, Röntgen (das Röntgenbild zeigt eine trichterförmige Verengung u. Breitenaufdehnung der Speiseröhre über der Enge; Abb.), Manometrie. Klinik: Schluckstörungen (Dysphagie), Regurgitation, Retrosternalschmerz, Gewichtsverlust. Ther.: Nifedipin, evtl. pneumatische Dilatation, konventionelle oder laparoskopische Ösophaguskardiomyotonie nach Heller.

        • Kardiainsuffizienz
          • Kardia|insuffizienz

          teilweise bis völlige Schlussunfähigkeit der Kardia infolge Störung des Kardiamechanismus. Führt zu Rückfluss von Magen-, evtl. auch Dünndarminhalt (Refluxösophagitis); tritt auf z.B. bei Hiatushernie (oder -insuffizienz), Kardiatumor, nach Vagotomie. – Eine reifungsbedingte physiologische Funktionsstörung kommt als Kardiaklaffen beim Säugling vor (Kardiaachalasie).

        • Kardiaka
          • Kardiaka

          • Synonyme: Cardiaca remedia

          • Englischer Begriff: cardioactive agents; c. drugs

          • Fach: Pharmazie

          Herzmittel; Arzneimittel mit Einfluss auf Herzmuskel (v.a. Herzglykoside), Herzrhythmus (Antifibrillanzien, Antiarrhythmika) u. Koronargefäße (Koronardilatanzien wie Nitrate). Ferner indirekt oder unspezifisch wirkende Substanzen (z.B. Catecholamine, Betarezeptorenblocker).

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