Medizin-Lexikon: Einträge mit "L"

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  • Labium inferius oris
    Labium
    • L. inferius (oris)

    • Englischer Begriff: lower lip

    die Unterlippe (des Mundes).

  • Labium internum ossis ilii
    Labium
    • L. internum (ossis ilii)

    die innere Knochenleiste des Darmbeinkammes; Urspr. des M. transversus abdominis.

  • Labium leporinum
    Labium
    • L. leporinum

    • Fach: Pathologie

    „Hasenlippe“ (Lippenspalte).

  • Labium limbi tympanicum
    Labium
    • L. limbi tympanicum

    die vom Limbus laminae spiralis osseae des Corti-Organs in die Lamina basilaris übergehende locker-bindegeweb. untere Lippe (mit Foramina nervosa).

  • Labium limbi vestibulare
    Labium
    • L. l. vestibulare

    die vom Limbus laminae spiralis osseae ausgehende, frei im Ductus cochlearis endende derb-bindegeweb. Lippe.

  • Labium majus pudendi
    Labium
    • L. majus pudendi

    die paarige „große Schamlippe“ als Teil der Vulva, deren Spalt umschließend; fettreiche, außen behaarte Hautfalte mit Talg- u. Schweißdrüsen.

  • Labium minus pudendi
    Labium
    • L. minus pudendi

    die paarige „kleine Schamlippe“ als seitl. Scheidenvorhofbegrenzung; Hautfalte aus Bindegewebe u. mehrschichtigem, an der Außenseite schwach verhorntem Plattenepithel, mit Talgdrüsen.

  • Labium posterius portionis vaginalis uteri
    Labium
    • L. posterius (portionis vaginalis uteri)

    die hintere Muttermundlippe.

  • Labium superius oris
    Labium
    • L. superius (oris)

    • Englischer Begriff: upper lip

    die Oberlippe (des Mundes).

  • Labium vocale
  • Laboratoriumsmedizin
    • Laboratoriums|medizin

    • Englischer Begriff: laboratory medicine

    medizinisches Fachgebiet, das sich mit der Anwendung u. Bewertung morphologischer, chemischer, physikalischer, immunologischer, biochemischer, molekularbiologischer u. mikrobiologischer Untersuchungsverfahren von Körpersäften, ihren morphologischen Bestandteilen u. der Ausscheidungs- u. Sekretproduktion zur Erkennung physiol. Eigenschaften u. krankhafter Zustände befasst. Der Facharzt für L. (Laborarzt; engl. = laboratory physician) berät u. unterstützt in der Vorsorge u. Krankenbehandlung tätige Ärzte bei der Erkennung von Krankheiten u. deren Ursachen, der Überwachung des Krankenverlaufs u. bei der Bewertung therapeutischer Maßnahmen. Die Weiterbildungszeit beträgt 5 Jahre.

  • Labrum
    • La|brum

    • Etymol.: latein.

    • Englischer Begriff: labrum; lip

    Lippe. Anatomie Lippe einer Gelenkpfanne.

  • Labrum acetabulare
  • Labrum glenoidale
    Labrum
    • L. glenoidale

    • Englischer Begriff: glenoid lip

    die mit den Sehnen des langen Bizeps- u. des Trizepskopfes verwachsene Gelenklippe auf dem Rand der Schultergelenkpfanne.

  • Labyrinth
    • Labyrinth

    • Englischer Begriff: labyrinth

    • Fach: Anatomie

    Labyrinthus.

  • labyrinthär
    • labyrinthär

    • Englischer Begriff: labyrinthine

    das Ohrlabyrinth (Labyrinthus) betreffend.

    • l. Syndrom
      Kombination von Innenohrschwerhörigkeit, Ohrensausen und Drehschwindel... (mehr)
  • labyrinthäres Syndrom
    labyrinthär
    • l. Syndrom

    • Englischer Begriff: l. syndrome

    Kombination von Innenohrschwerhörigkeit, Ohrensausen und Drehschwindel; Prototyp: Menière-Syndrom.

  • Labyrinthdruckversuch
    • Labyrinth|druck|versuch

    • Fach: Otologie

    s.u. Ewald.

  • Labyrinthektomie
    • Labyrinth|ek|tomie

    • Englischer Begriff: labyrinthectomy

    operative Entfernung (= Exstirpation) oder Ausschaltung des Innenohres.

  • Labyrinthfistel
    • Labyrinth|fistel

    Bogengangsfistel.

  • Labyrinthflüssigkeit
    • Labyrinth|flüssigkeit

    Endolymphe.

  • Labyrinthhydrops
    • Labyrinth|hy|drops

    Hydrolabyrinth.

  • Labyrinthitis
    • Labyrin|thitis

    • Englischer Begriff: labyrinthitis

    umschriebene (bei Bogengangsfistel) oder diffuse Entzündung des Innenohrs. Ätiol.: serös durch Toxindurchwanderung bei intakten Labyrinthfenstern (v.a. bei Otitis media, Meningitis, Scharlach- oder Diphtherie-Otitis, Cholesteatom), eitrig bei Otitis media mit Knocheneinschmelzung oder Fensterdefekt, hämorrhagisch durch Trauma mit direktem massivem Keimeinfall oder schwere Allgemeinerkrankung. Klinik: stärkste Vestibularis-Reizsymptome (Schwindel, Erbrechen, Ertaubung, Reiznystagmus zur kranken, später Ausfallnystagmus zur gesunden Seite); bei eitriger L. evtl. totaler Ausfall, bei seröser L. Heilung möglich; Gefahr meningealer u. zerebraler Komplikationen.

  • Labyrinthnystagmus
    • Labyrinth|nystagmus

    • Englischer Begriff: labyrinthine nystagmus

    vestibulärer Nystagmus.

  • Labyrinthotomie
    • Labyrin|tho|tomie

    • Englischer Begriff: labyrinthotomy

    operative Eröffnung des Innenohrlabyrinths (im horizontalen Bogengang oder am Foramen ovale = Sakkulotomie) bei Menière-Syndrom.

  • Labyrinthprüfung
    • Labyrinth|prüfung

    • Englischer Begriff: labyrinthine test

    die klin. Funktionsprüfung des Gehörs (Audiometrie) u. des Gleichgewichtssinnes (Vestibularisprüfung).

  • Labyrinthreflexe, tonische
    • Labyrinth|reflexe, tonische

    • Englischer Begriff: tonic labyrinth reflexes

    von den Otolithen des Labyrinths ausgehende Tonusreflexe der Augen-, Hals- u. Skelettmuskulatur i.S. der statischen Koordination; ausgelöst durch Bewegungs- u. Richtungsänderung des Körpers u. Lage- u. Haltungsänderung des Kopfes im Raum (= Labyrinthstellreflex). Bewirken bei unphysiol. Reizung Nystagmus, typ. Körperhaltung (z.B. Diskuswerferstellung), subjektive Missempfindungen (Schwindel, Gleichgewichtsstörung).

  • Labyrinthschwerhörigkeit
    • Labyrinth|schwerhörigkeit

    • Englischer Begriff: labyrinthine deafness

    Innenohrschwerhörigkeit.

  • Labyrinthschwindel
    • Labyrinth|schwindel

    • Englischer Begriff: labyrinthine vertigo

    s.u. Schwindel.

  • Labyrinthstellreflex
    • Labyrinth|stellreflex

    • Englischer Begriff: labyrinthine righting reflexes

    s.u. Labyrinthreflexe.

  • Labyrinthus
    • Labyrin|thus

    • Etymol.: latein. = Irrgang-ähnliches Gebilde

    • Englischer Begriff: labyrinth

    • 1)   Abbildung
      das in der Felsenbeinpyramide gelegene Innenohrlabyrinth (Auris interna)... (mehr)
    • 2)
      die Gesamtheit der Siebbeinzellen (Cellulae ethmoidales)... (mehr)
  • Labyrinthus 1)
    Labyrinthus
    • 1)

    • Englischer Begriff: acoustic labyrinth

    Abbildung   Abbildung

    das in der Felsenbeinpyramide gelegene Innenohrlabyrinth (Auris interna), unterteilt in das Schneckenlabyrinth (L. cochlearis) als Teil des Hörorgans mit Spatium perilymphaticum, Scala vestibuli u. tympani, Ductus cochlearis, Organum spirale (s. Abb.) u. das Vorhoflabyrinth (L. vestibularis) als Gebilde des Gleichgewichtsorgans (s.a. Vestibularapparat). Ferner unterschieden als L. membranaceus (häutiges L.), mit Endolymphe gefüllte Gebilde (Ductus cochl., Utriculus, Sacculus, Ductus semicirculares), u. als L. osseus (knöchernes L.), die besonders harte Knochenhülle der Hohlräume, unterteilt in Cochlea, Vestibulum, Canales semicirculares ossei mit Ampullae osseae, Meatus acusticus internus (s. Abb.).

  • Labyrinthus 2)
    Labyrinthus
    • 2)

    • Synonyme: L. ethmoidalis

    die Gesamtheit der Siebbeinzellen (Cellulae ethmoidales).

  • Lac
    • Englischer Begriff: lac; milk

    (latein.) Milch.

  • Lac femininum
    Lac
    • L. femininum s. muli|erum

    Frauenmilch.

  • Lac neonatorum
    Lac
    • L. neonatorum

    Hexenmilch.

  • Lac Papaveris
    Lac
    • L. Papaveris

    Opium.

  • Lac sulfuris
  • lacer
    • lacer

    • Etymol.: latein.

    zerrissen, z.B. Foramen lacerum.

  • Laceratio
    • Laceratio

    • Etymol.: latein.

    • Englischer Begriff: laceration

    Riss, Einriss, Lazeration.

  • Laceratio cervicis
  • Laceratio perinei
    Laceratio
    • L. perinei

    • Englischer Begriff: laceration

    Dammriss.

  • Lacerti cordis
    • Lacerti cordis

    • Etymol.: latein.

    Musculi pectinati.

  • Lacertus
    • Lacertus

    • Etymol.: latein.

    sehniger Muskelursprung.

  • Lacertus fibrosus
  • Lachen
    • Englischer Begriff: laughter

    angeborenes Instinktverhalten des Menschen. Als „queres“ u. „schiefesL. bei doppel- bzw. einseitiger Fazialislähmung. Als pathologisches motor. Phänomen z.B. bei Schizophrenie (im Kontrast zum erlebten Affekt u. Anlass; s.a. Zwangsaffekt), in manischer Phase (übertrieben; oft aggressiv), bei Mittel-Zwischenhirn-Erkr., Pseudobulbärparalyse, Polysklerose (explosiv-krampfhaft, als zentral gesteigerte Mimik), ferner als Lachschlag, -anfall, Risus sardonicus („grünes“ oder „sardonisches L.“).

  • Lachgas
    • Lach|gas

    • Englischer Begriff: laughing gas; nitrous oxide

    Distickstoffoxid (N2O). Anw. für Inhalationsnarkose (Davy 1799, Wells 1844) in geschlossenem, halb geschlossenem oder halb offenem System oder durch Insufflation, mit Sauerstoffbeimischung von mind. 21%, Analgesie bereits nach 1 Min. (N2O-Konz. 40–50%), im Allg. nur als Kurz- oder als Basisnarkose (auch zur Narkoseeinleitung), zu ergänzen durch kleine Barbiturat-, Relaxans-, Opiat-Mengen u./oder ein zweites Inhalationsnarkotikum. Rascher Wirkungseintritt, schnelle Bewusstseinswiederkehr (1–2 Min.); aufgrund emetischer Nebenwirkung, Störung des erythropoetischen Systems u. ökologischen Faktoren (Zerstörung der Ozonschicht) wird Lachgas zunehmend seltener eingesetzt.

  • Lachman-Test
    • Lachman-Test

    Abbildung

    Test zur Feststellung der Ruptur des Kreuzbands in 20-Grad-Beugestellung des Kniegelenks. Bei kompletter Ruptur des vorderen Kreuzbands lässt sich die Tibia schubladenartig gegen den Oberschenkelknochen nach vorn (sog. vordere Schublade), bei Durchriss des hinteren Kreuzbandes in gleicher Weise nach hinten ziehen (sog. hintere Schublade).

  • Lachmuskeln
    • Lach|muskeln

    Musculus risorius u. – i.w.S. – M. zygomaticus.

  • Lachschlag
    • Lach|schlag

    • Synonyme: Geloplegie

    • Englischer Begriff: geloplegia

    affektiver Tonusverlust bei heiterer Gemütserregung; in Verbindung mit imperativem Schlafdrang z.B. als Symptom der Narkolepsie.

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