Medizin-Lexikon: Einträge mit "M"

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  • Mikrostomie
    • Mikro|sto|mie

    • Englischer Begriff: microstomia

    abnorme Kleinheit des Mundes.

  • Mikrostrabismus
    • Englischer Begriff: microstrabism

    Schielen mit Schielwinkel unter 5° mit obligat anomaler Netzhautkorrespondenz. Unbehandelt besteht die Gefahr der Amblyopie.

  • Mikrosystemakupunktur
    • Mikro|system|akupunktur

    Sammelbegriff für neuere Akupunkturformen, deren Grundlage die Modellvorstellung der Projektion des menschlichen Embryos auf ein begrenztes Areal der Körperoberfläche ist. Die bekanntesten Formen der M. sind Ohrakupunktur, Schädelakupunktur nach Yamamoto, chinesische Schädelakupunktur, Handakupunktur u. Mundakupunktur nach Gleditsch und ECIWO (engl. Abk. für embryo containing the information of the whole organism). Eine gestörte Organ- oder Körperfunktion projiziert sich z.B. als reagibler Punkt in den auf dem Kopf stehenden Embryo der Ohrmuschel. Das Stechen dieses Punktes wirkt zurück auf die Funktionsstörung mit einem normalisierenden bzw. kompensierenden Effekt. Akupunkturpunkte (chinesisch „Xue“ = Akupunkturloch) sind anatomisch exakt definierte Punkte auf der Körperoberfläche. Sie liegen häufig über Gefäß-Nerven-Bündeln, in Faszienlücken, an Austrittsstellen sensibler Nerven oder an Triggerpunkten. Bei Funktionsstörungen bzw. Erkrankungen reagieren sie mit erhöhter Druckdolenz, Schwellung, verändertem elektrischem Widerstand oder veränderter Wärmeabstrahlung. Die Reizung eines Akupunkturpunktes erstreckt sich auf eine lokale u. eine Fernwirkung, Einfluss auf Organe bzw. Funktionskreise, auf die Lebenssubstanzen sowie auf pathogene Faktoren wie Hitze u. Kälte etc.

  • Mikroteleopsie
    • Mikro|tele|op|sie

    s.u. Mikropsie.

  • Mikrothelie
    • Mikro|the|lie

    • Englischer Begriff: microthelia

    abnorme Kleinheit der Brustwarzen.

  • Mikrotherapie
    • Mikro|therapie

    • Englischer Begriff: microtherapy

    interdisziplinäres Fachgebiet, das sich mit dem Einsatz von Mikromethoden u. deren Kontrolle mit bildgebenden Verfahren befasst. Als endoskopische M. die minimal invasive Chirurgie u. Neurochirurgie sowie Biopsiemethoden, als medikamentöse M. die Applikation starker Arzneimittel zielgenau am Wirkort z.B. in der Schmerz- u. der Tumortherapie.

  • Mikrothrombus
    • Mikro|thrombus

    • Englischer Begriff: microthrombus

    Thrombus in der Endstrombahn des Kreislaufsystems; z.B. bei Schocklunge; evtl. wandständig („parietaler M.“) u. nicht lichtungsverschließend (im Anfangsstadium der Arteriosklerose).

  • Mikrotie
    • Mi|kro|tie

    • Englischer Begriff: microtia

    abnorme Kleinheit der – fehlgebildeten – Ohrmuschel; evtl. nur Rudiment oder völlig undifferenziert (evtl. auch Aurikularanhänge, Gehörgangsatresie).

  • Mikrotom
    • Mikro|tom

    • Englischer Begriff: microtome

    Schneidegerät für die Anfertigung dünner mikroskopischer Schnitte; als Schlitten-, Rotations-, Gefrier-M.

  • Mikrotrabekel
    • Mikro|trabekel

    • Englischer Begriff: microtrabeculae

    • Fach: Zytologie

    elektronenmikroskopisch darstellbare, ein dreidimensionales Netz bildende Proteinstränge innerhalb des Zytoplasmas (dessen proteinreiche Polymerphase). Bestandteile des Zytoskeletts.

  • Mikrotransfusion
    • Mikro|transfusion

    • Englischer Begriff: microtransfusion

    über die Plazenta erfolgender Übertritt roter Blutkörperchen des Kindes in den mütterlichen Kreislauf (= fetomaternale Transfusion); s.a. Morbus haemolyticus neonatorum, Rhesus-Inkompatibilität.

  • Mikrotrauma
    • Mikro|trauma

    • Englischer Begriff: microtrauma

    sehr geringfügige Verletzung, i.e.S. als M. des Skelettsystems (führt bei vielfacher Wiederholung zu Dauerschäden, z.B. zu Osteochondropathien, Marschfraktur, aseptischen Epiphysennekrosen).

  • Mikrotubuli
    • Mikro|tubuli

    • Englischer Begriff: microtubules

    Abbildung

    elektronenmikroskopisch erkennbares Röhrensystem als Teil des Zytoskeletts; gebildet aus dem löslichen globulären Protein „Tubulin“, dessen Moleküle durch – GTP-abhängige – Selbstaggregation zu Protofilamenten verknüpft werden, von denen sich jeweils 13 zu einem Mikroröhrchen vereinigen. Wichtiger Faktor für die Zellform sowie – bei Orientierung „Zellkernnähe zu Plasmamembran“ – den Informationstransport von der Zelloberfläche zum Kern; bilden den Spindelapparat, sind an Bewegungsapparaten der Zelle beteiligt (Zilien, Flagellen) sowie am intrazellulären Transport in Nervenzellen („axoplasmatischer Transport“). Sog. Motorproteine (Dynein u. Kinesin) binden an den M., regeln den Organellentransport u. sind für Chromosomenwanderung u. -separierung verantwortlich. S.a. Abb.

  • Mikroventrikulie
    • Mikro|ventrikulie

    • Englischer Begriff: small ventricles

    durch erbliche Entwicklungsstörung bedingte Kleinheit der Hirnventrikel. Klinik: periodische vegetative u. Affektstörungen (z.B. Dipsomanie bzw. Erregungszustände, Aggressivität).

  • Mikroverkalkungen, gruppierte
    • Englischer Begriff: microcalcifications

    • Fach: Gynäkologie, Röntgenologie

    krebsverdächtiger Mammographiebefund, der mit Nestern von extrem kleinen (150–400 μm, Lupe!), oft unregelmäßig geformten Kalkschatten einhergeht; histologische Klärung unbedingt erforderlich; s.a. CDIS.

  • Mikrovilli
    • Mikro|villi

    • Synonyme: Kleinzotten

    • Englischer Begriff: microvilli

    Abbildung

    fingerförmige, meist unverzweigte Ausstülpungen (100–800 nm; 50–100 nm dick) der Plasmaoberfläche am Resorptionspol bestimmter Epithelzellen, z.B. der Enterozyten der Darmwand, in Nierentubuli, Plexus choroidei; bilden den sog. Bürstensaum dieser Epithelien (s.a. Tuftzellen); sind von einer Filamentschicht (fuzzy coat = Glykokalix) bedeckt; besitzen Verdauungsenzyme, aktive Transportaktivitäten (Carrier), Energiekonvertanten u. – innen – Längs- u. Querfilamente, deren Erstere in das Endnetz der Zellen einstrahlen. Durch Vergrößerung der Zelloberfläche verbessern sie die Resorption. S.a. Abb.

  • Mikrowellen
    • Mikro|wellen

    • Englischer Begriff: microwaves

    elektromagnetische Wellen im Dezi-, Zenti- u. Millimeterbereich.

  • Mikrowellentherapie
    • Mikrowellen|therapie

    • Synonyme: -diathermie

    • Englischer Begriff: microwave diathermy

    medizinische Anw. aus dem Bereich der Hochfrequenztherapie mit hochfrequenten Zentimeterwellen (meist 12,25 cm = 2450 MHz. Anw. in der physikalischen Therapie zur selektiven Erwärmung tiefer gelegener, besonders flüssigkeitsreicher Gewebe (Muskulatur, Knochen, innere Organe). Die Wärme entsteht am Ort der absorbierten elektromagnetischen Felder, muss also nicht durch Wärmeleitung von außen nach innen transportiert werden. Wirkt durchblutungsfördernd, schmerzlindernd, entzündungshemmend, muskelrelaxierend u. steigert den Stoffwechsel. Ind.: rheumatische Erkrankungen des Muskel-, Band- u. Skelettsystems u. der peripheren Nerven, gynäkologische Erkrankungen des Urogenitalsystems, HNO-Erkrankungen.

  • Mikrozentrum
    • Mikro|zentrum

    Zytozentrum, Zentrosom.

  • Mikrozephalie
    • Mikro|zepha|lie

    • Englischer Begriff: microcephaly

    abnorme Kleinheit des Kopfes infolge primärer Fehlentwicklung des Gehirns (Mikrenzephalie; s.a. Mikrokranie) u. vorzeitigen Schlusses der Schädelnähte.

  • Mikrozirkulation
    • Mikro|zirkulation

    • Englischer Begriff: microcirculation

    die Blutbewegung in der Endstrombahn. Bestimmende Faktoren: die funktionelle Organisation dieses Bereiches (Hämodynamik), Strömungseigenschaften (s.a. Fluidität), Lichtungsweitenveränderungen (unter Berücksichtigung geometrischer Faktoren gemäß dem Hagen-Poiseuille-Gesetz), der arteriolovenöse Druckgradient als treibende Kraft, der transmurale Druck sowie die Permeabilität u. Stoffaustauschmechanismen. Die Perfusion wird aktiv modifiziert durch die glatten Muskeln der Arteriolen (welche ihrerseits durch örtliche metabol., nervöse u. hormonelle Mechanismen sowie Ionen beeinflusst werden) i.S. der Anpassung des treibenden Druckgradienten u. des transmuralen Drucks an die örtl. Bedürfnisse. – Hier tritt auch ein Teil des Plasmawassers (evtl. auch Teile der Plasmaproteine) durch die Kapillarendothelien in das Interstitium aus, um es – nach Perfusion bzw. Diffusion – am venolären Endstrombahnende u. durch Lymphkapillaren wieder zu verlassen. Die Bewegung der Erythrozyten erfolgt hier unter Einfluss der Plasmaströmung passiv u. unter elastischer Verformung („Panzerkettenrotation der Membran“); die weniger flexiblen kernhaltigen Blutzellen (Lympho- u. Leukozyten) können dagegen die örtl. Blutströmung verlangsamen; mitgeführte Thrombozyten bewirken – wenn nicht aggregierend – keine nennenswerte Strömungsbehinderung. – Funktionelle Beschleunigung der M. äußert sich in Hyperämie. Störungen der M. ergeben sich bei ausgeprägter Blutdruckminderung (z.B. bei Schock), bei Endstrombahneinengung bis -verlegung (z.B. arterielle Verschlusskrankheit, Mikroembolien [auch bei Thrombozytose, DIC]), venösem Rückstau (Thrombose), vermehrter Blutviskosität (z.B. bei Hämokonzentration). – Auch Bez. für die Endstrombahn selbst.

  • mikrozystisch
    • mikro|zystisch

    • Englischer Begriff: microcystic

    kleinzystisch.

  • Mikrozyt
    • Mikro|zyt

    • Englischer Begriff: microcyte

    Erythrozyt mit Ø < 7 μm.

  • Mikrozytose
    • Mikro|zytose

    • Englischer Begriff: microcythemia; microcytosis

    vermehrtes Vorkommen von Mikrozyten im peripheren Blut, z.B. bei Eisen- u. Eiweißmangel-, Blei-, Kugelzellenanämie, Thalassaemia minima.

  • Miktion
    • Mik|ti|on

    • Englischer Begriff: micturition; urination

    die natürliche Harnentleerung aus der Blase, v.a. als Funktion des Detrusor vesicae (dessen Dehnung die M. reflektorisch in Gang setzt; s.a. Blasenzentrum, Musculus sphincter urethrae). Der Miktionsdruck beträgt normal 60–70 mmHg. S.a. Blasenautonomie, -automatie, Uroflowmetrie.

    • M., imperative
      der durch reflektorische Erhöhung der Muskelspannung der Harnblase bedingte... (mehr)
  • Miktion, imperative
    Miktion
    • M., imperative

    • Englischer Begriff: urgent m.

    der durch reflektorische Erhöhung der Muskelspannung der Harnblase bedingte „Harnzwang“, dem sofort nachgegeben werden muss u. der so stark sein kann, dass eine relative Harninkontinenz vorgetäuscht wird; z.B. bei Reizblase, spastischer Blase (bei akuter Zystitis, Prostatitis etc.), funktioneller Schrumpfblase.

  • Miktionsprotokoll
    • Miktions|protokoll

    Hilfsmittel bei der Diagnostik der Harninkontinenz mit exakter Protokollierung über Zeitpunkt, Menge u. evtl. Anlass des Harnabgangs. Zusätzliche Informationen liefern u.a. Angaben über Nahrungs- u. Medikamenteneinnahme, Stuhlgang. Das M. enthält wichtige Informationen über die Blasenentleerungsverhältnisse, darüber hinaus dient es zur Therapiekontrolle sowohl für den Arzt als auch für den Patienten.

  • Miktionsstörung
    • Miktions|störung

    • Englischer Begriff: urinary dysfunction

    erschwerte, verzögerte oder verlangsamte Harnblasenentleerung (Miktion). Ätiol.: mechanisch (z.B. Prostatahyperplasie), neurogen, entzündlich, psychogen. Klinik: als Harnstrahlveränderung, Blasenautomatie, -autonomie, Incontinentia urinae. Zunächst oft schmerzlos, später evtl. mit Dysurie, Nykturie, Pollakisurie oder Strangurie.

  • Miktionsurogramm
    • Miktions|uro|gramm

    • Englischer Begriff: voiding cystourethrogram

    • Fach: Röntgenologie

    Urethrozystographie während des Wasserlassens.

  • Mikulicz
    • Mikulicz

    • Biogr.: Johann Freiherr von M.-Radecki, 1850–1905, Chirurg, Breslau

    • M.-Klemme
      (mehr)
    • 1)
      Peritonealklemme; mittellang, mit leicht gebogenen, 1 : 2-gezähnten, quer... (mehr)
    • 2)
      Spornquetsche zur Durchtrennung der Trennwand einer axialen Fistel... (mehr)
    • M.-Krankheit
      (mehr)
    • 1)
      im Jugendalter auftretende solitäre, einkammerige Zyste in Epiphysennähe... (mehr)
    • 2)
      symmetrische Schwellung von Tränen- u. Mundspeicheldrüsen (Versiegen des... (mehr)
    • 3)
      chronisch rezidivierende Aphthen... (mehr)
    • M.-Magenresektion
      modifizierte Billroth-II-Operation (Gastrojejunostomia anterior oralis... (mehr)
    • M.-Naht
      einstülpende dreischichtige Naht (fasst Schleimhaut/Serosa an einer, Serosa/Schleimhaut... (mehr)
    • M.-Tampon
      locker mit Mullstreifen gefüllter Gazebeutel zur Tamponade größerer u... (mehr)
  • Mikulicz-Klemme
    Mikulicz
    • M.-Klemme

    • Englischer Begriff: Mikulicz clamp

    • 1)
      Peritonealklemme; mittellang, mit leicht gebogenen, 1 : 2-gezähnten, quer... (mehr)
    • 2)
      Spornquetsche zur Durchtrennung der Trennwand einer axialen Fistel... (mehr)
  • Mikulicz-Klemme 1)
    Mikulicz  >  Mikulicz-Klemme
    • 1)

    Peritonealklemme; mittellang, mit leicht gebogenen, 1 : 2-gezähnten, quer gestreiften Branchen.

  • Mikulicz-Klemme 2)
    Mikulicz  >  Mikulicz-Klemme
    • 2)

    Spornquetsche zur Durchtrennung der Trennwand einer axialen Fistel.

  • Mikulicz-Krankheit
    Mikulicz
    • M.-Krankheit

    • 1)
      im Jugendalter auftretende solitäre, einkammerige Zyste in Epiphysennähe... (mehr)
    • 2)
      symmetrische Schwellung von Tränen- u. Mundspeicheldrüsen (Versiegen des... (mehr)
    • 3)
      chronisch rezidivierende Aphthen... (mehr)
  • Mikulicz-Krankheit 1)
    Mikulicz  >  Mikulicz-Krankheit
    • 1)

    • Synonyme: Ostitis fibrosa localisata

    im Jugendalter auftretende solitäre, einkammerige Zyste in Epiphysennähe in Röhrenknochen.

  • Mikulicz-Krankheit 2)
    Mikulicz  >  Mikulicz-Krankheit
    • 2)

    • Englischer Begriff: M. disease; M. syndrome

    symmetrische Schwellung von Tränen- u. Mundspeicheldrüsen (Versiegen des Tränenflusses, Trockenheit des Mundes) als Begleiterscheinung z.B. bei Neoplasma, Sialose. S.a. Sjögren-Syndrom (1).

  • Mikulicz-Krankheit 3)
    Mikulicz  >  Mikulicz-Krankheit
    • 3)

    • Synonyme: M.-Aphthen

    chronisch rezidivierende Aphthen.

  • Mikulicz-Magenresektion
    Mikulicz
    • M.-Magenresektion

    modifizierte Billroth-II-Operation (Gastrojejunostomia anterior oralis partialis inferior isoperistaltica). S.a. Heineke-M..

  • Mikulicz-Naht
    Mikulicz
    • M.-Naht

    einstülpende dreischichtige Naht (fasst Schleimhaut/Serosa an einer, Serosa/Schleimhaut an der anderen Lefze) bei (Magen-)Darmanastomosierung.

  • Mikulicz-Tampon
    Mikulicz
    • M.-Tampon

    • Englischer Begriff: M.'s drain

    locker mit Mullstreifen gefüllter Gazebeutel zur Tamponade größerer u. tieferer Wundhöhlen; dient der Sekretaufsaugung u. dem Offenhalten des Wundbettes für eine Sekundärheilung.

  • Milben
    • Milben

    • Englischer Begriff: mites

    Acarida; z.B. Demodex folliculorum (Haarbalg-M.), Dermanyssus-Arten (Vektoren = Überträger von Infektionserregern, z.B. der Rickettsien), Glyciphagus domesticus (Haus-M.; auf Lebensmittelresten), Pyemotes (Kugelbauch-M.; auf Getreideprodukten), Sarcoptes (Räudemilben; Sa. scabici als Krätze-M., Skabies), Trombicula (Ernte-M.).

  • Milbendermatitis
    • Milben|dermatitis

    • Englischer Begriff: acarodermatitis

    Acarodermatitis, Skabies.

  • Milbengang
    • Milben|gang

    • Englischer Begriff: cuniculus

    linearer Kanal, den die ♀ Krätzemilbe zur Eiablage in die Haut gräbt. Typisch bei Krätze (Skabies).

  • Milch
    • Synonyme: Lac

    • Englischer Begriff: (cow's) milk

    das gelblich-weißliche, durch emulgiertes Fett u. kolloidales Eiweiß undurchsichtige Sekret der Milchdrüse (Glandula mammaria) weiblicher Säuger; s.a. Kolostrum. – I.e.S. die Kuhmilch. – Enthält 83–87% Wasser, Milchfett (als Trinkmilch mindestens 3%), Eiweiße (Casein ca. 3%, Lactalbumin u. -globulin 0,5 bzw. 0,1%), Milchzucker (4–6%), Salze, Zitronensäure, Phosphatide (Lecithin, Kephalin, Sterine, Provitamin D), Enzyme (bakteriell hinzutretende zersetzen Milch), Vitamine (A, β-Carotin, E, B1, B2, B12, C, D) u. – als Frauenmilch – für den Säugling wichtige Immunstoffe. Muss laut gesetzlicher Vorschrift als Vollmilch – u. zwar auch nach jeglicher Behandlung – mindestens 3,5% natürliches Fett, als entrahmte oder Magermilch weniger oder kein Milchfett, jedoch stets alle übrigen natürlichen Nährstoffe enthalten. S.a. Lact..., Lakt..., Galakto...

  • Milch-Alkali-Syndrom
    • Milch-Alkali-Syndrom

    • Englischer Begriff: milk-alkali syndrome

    Burnett-Syndrom.

  • Milch, adaptierte
    Milch
    • M., ad|aptierte

    • Englischer Begriff: adapted m.

    Kuhmilchpräparate, die in ihrer Zusammensetzung der Frauenmilch angenähert = „adaptiert“ sind: Eiweißgehalt höchstens 1,9 g/100 ml unter besonderer Reduzierung von Casein u. Anreicherung von Molkeproteinen; Veränderung des Milchfettes durch Zusatz von Pflanzenfett (Mais- u. Weizenkeimöl) mit hohem Anteil an ungesättigten Fettsäuren; als einziges Kohlenhydrat Lactose; Salzgehalt < 0,4 g/100 ml. – Als teiladaptiert werden Milchpräparate bezeichnet, die mehr Eiweiß u. auch andere Kohlenhydrate enthalten.

  • Milch, humanisierte
    Milch
    • M., humanisierte

    adaptierte Milch.

  • Milchbrustgang
    • Milch|brustgang

    Ductus thoracicus.

  • Milchdiät
    • Milch|diät

    • Englischer Begriff: milk diet

    nur oder vorwiegend aus Milch(produkten) bestehende Heil- bzw. Schonkost.

  • Milchdrüse
    • Milch|drüse

    • Fach: Gynäkologie

    Glandula mammaria.

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