Medizin-Lexikon: Einträge mit "M"

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  • Muskeldehnungsreflex
    • Muskel|dehnungsreflex

    • Englischer Begriff: muscle stretch reflex

    reflektorische, durch Längendehnung ausgelöste Kontraktion eines Muskels. Reflexbogen wird gebildet von primären Muskelspindelrezeptoren u. den monosynaptisch angeschlossenen α-Motoneuronen. Ist ein Glied eines längenstabilisierenden Regelkreises für die aufrechte Haltung u. Feinabstimmung der Willkürmotorik.

  • Muskeldehnungsreflex, dynamischer
    Muskeldehnungsreflex
    • M., dynamischer

    M. als reaktive Längenanpassung auf eine plötzliche unwillkürl. Muskeldehnung (z.B. infolge Gewichtsbelastung); beginnt mit kräftiger u. schneller Kontraktion der gedehnten extrafusalen Muskelfasern bei gleichzeitiger Aktivierung intrafusaler (= in den Muskelspindeln gelegener), welche die „erwünschte“ Länge annehmen u. damit die der Dehnungssituation angemessene reflektorische Längenanpassung unterstützen. Wird gefolgt vom statischen M.

  • Muskeldehnungsreflex, statischer
    Muskeldehnungsreflex
    • M., statischer

    M., der den dynam. M. überdauert und zu einer angemessenen erhöhten tonischer Kontraktion der extrafusalen Muskelfasern zur Bewältigung einer Dehnungssituation führt. Wird gesteuert durch den Servomechanismus der Muskelspindeln. Für fein abgestufte Bewegungen (z.B. Fingerbewegungen) verläuft die entsprechende Leitungsbahn über die Hirnrinde.

  • Muskeldystrophie
    • Muskel|dys|trophie

    • Englischer Begriff: muscular dystrophy; myodystrophia

    Sammelbegriff für nicht-neurogene Muskelschwunderkrankungen, Dystrophia musculorum progressiva. S.a. Muskelatrophie; Achor-Smith-Syndrom, Myatonia congenita.

  • Muskeleigenreflex
    • Muskel|eigen|reflex

    Muskeldehnungsreflex.

  • Muskeleiweiß
    • Muskel|eiweiß

    • Englischer Begriff: muscle protein; myoprotein

    die im Sarkoplasma enthaltenen Proteine; die unlösliche = kontraktile Fraktion befindet sich in den Myofibrillen u. enthält Myosin, Actin, Tropomyosin, Troponin, α- u. β-Actinin.

  • Muskelendplatte
    • Muskel|endplatte

    motorische Endplatte.

  • Muskelentspannung
    • Muskel|entspannung

    Muskelrelaxation.

  • Muskelentzündung
    • Muskel|entzündung

    • Englischer Begriff: muscular inflammation

    Myositis.

  • Muskelermüdung
    • Muskel|ermüdung

    • Englischer Begriff: muscular fatigue

    bei willkürlicher Muskelarbeit eintretende Abnahme von Hubhöhe bzw. Spannungsentwicklung im Muskel (unter isotonischen bzw. isometrischen Bedingungen), u. zwar proportional zur Höhe der Reizstärke u. -frequenz. Mit zentraler u. peripherer Komponente (Ermüdung der motorischen Zentren bzw. erschwerte neuromuskuläre Übertragung [z.B. bei Myasthenia gravis] bzw. mangelhafte Restitution der Energieträger). S.a. Muskelkater.

  • Muskelerschlaffung
    • Muskel|erschlaffung

    • Synonyme: Muskelrelaxation

    • Englischer Begriff: muscle relaxation

    das im Anschluss an die Muskelkontraktion erfolgende Nachlassen der Muskelverkürzung bis hin zur Ruhelänge, d.h. Auseinandergleiten der Myofilamente durch Inaktivierung der Myosin-ATPase bei – nach Ende der Depolarisation – absinkender Calcium-Konzentration im Myoplasma. Die M. kann nur erfolgen, wenn ATP verfügbar ist, sonst kommt es zu Muskelstarre.

  • Muskelfaser
    • Muskel|faser

    • Englischer Begriff: muscle fiber

    Abbildung

    das kontraktile, zylindrische (bis 20 cm lange u. 10–100 μm dicke) Grundelement des quer gestreiften Skelettmuskels. Ein zahlreiche Zellkerne enthaltendes „Reihenplasmodium“ mit schlauchartiger Bindegewebshülle (Sarkolemm, Endomysium); enthält im Sarkoplasma außer Glykogen u. Fetttröpfchen zahlreiche Mitochondrien sowie zahlreiche dicht gepackte, parallele Myofibrillen; s.a. Abb. Nach funktionellen Gesichtspunkten (u. Enzymausstattung) werden sog. rote u. weiße Muskelfasern unterschieden; Erstere – reicher an Myoglobin – als dauerleistungsfähige Tonusfasern, Letztere als Zuckungsfasern. Ferner werden intra|fusale M. (myofibrillenarm bis -frei, tonisch) bzw. extra|fusale M. (sog. schnelle M. außerhalb der Muskelspindel) unterschieden. Sind im Skelettmuskel zu Bündeln zusammengefasst; werden – wie auch die intrafusalen – von Motoneuronen aus innerviert. S.a. Muskelkontraktion; motorische Endplatte, Muskelzelle.

  • Muskelfibrillieren
    • Muskel|fibrillieren

    • Englischer Begriff: fibrillation

    das Auftreten von Fibrillationspotentialen am Skelettmuskel. S.a. faszikuläre Zuckungen („Muskelflimmern“), Fibrillation.

  • Muskelgewebe
    • Muskel|gewebe

    • Synonyme: Textus muscularis

    hoch spezialisiertes Gewebe, in dem in Form von ATP gespeicherte chemische Energie unter Wärmeentwicklung in mechanische Arbeit (Spannung u./oder Kontraktion) umgesetzt wird. Träger dieser Aktivität sind die kontraktilen Proteine im Plasma der Muskelzelle bzw. -faser.

    • M., glattes
      M. aus Muskelzellen; mit langsamer Kontraktion u. Erschlaffung, v.a... (mehr)
    • M., quer gestreiftes
      das aus quer gestreiften Muskelfasern bestehende Gewebe der Skelettmuskulatur... (mehr)
  • Muskelgewebe, glattes
    Muskelgewebe
    • M., glattes

    M. aus Muskelzellen; mit langsamer Kontraktion u. Erschlaffung, v.a. zur Entwicklung u. Erhaltung der Muskelspannung in Hohlorganen (Verdauungs-, Harntrakt; Gefäßsystem, Drüsenausführungsgänge), Haut, Augen.

  • Muskelgewebe, quer gestreiftes
    Muskelgewebe
    • M., quer gestreiftes

    • Englischer Begriff: muscle tissue

    das aus quer gestreiften Muskelfasern bestehende Gewebe der Skelettmuskulatur sowie das aus quer gestreiften Herzmuskelzellen bestehende M. des Myokards.

  • Muskelgruppe
    • Muskel|gruppe

    • Englischer Begriff: muscle group

    funktionell gleich arbeitende Muskeln, z.B. als Extensoren-, Flexorengruppe.

  • Muskelhämoglobin
    • Muskel|hämo|globin

    • Englischer Begriff: muscle hemoglobin

    Myoglobin.

  • Muskelhärte
    • Muskel|härte

    • Englischer Begriff: myogelosis

    Myogelose.

  • Muskelhartspann
    • Muskel|hart|spann

    reflektorischer Dauertetanus eines quer gestreiften Muskels (wie Myogelose, jedoch den ganzen Muskelbauch betreffend).

  • Muskelhernie
    • Muskel|hernie

    • Synonyme: Muskelbruch

    • Englischer Begriff: muscular hernia; myocele

    als „echte“ Hernia muscularis der Durchtritt von Teilen eines Skelettmuskels durch einen Defekt der Muskelfaszie; klinisch als Vorwölbung, die bei Kontraktion deutlich kleiner wird.

    • M., falsche
      Vorwölbung eines Muskels im Bereich eines geschwächten Faszienabschnitts... (mehr)
  • Muskelhernie, falsche
    Muskelhernie
    • M., falsche

    Vorwölbung eines Muskels im Bereich eines geschwächten Faszienabschnitts; sog. Myozele; von der Kontraktion weitgehend unabhängig, bei Bewegung leicht krepitierend. – I.w.S. auch ein Muskelriss mit hernienähnlichem Kontraktionswulst.

  • Muskelhypertonie
    • Muskel|hypertonie

    • Englischer Begriff: muscular hypertonia

    Zunahme des Muskeltonus; s.a. Rigor, Spasmus, Stiff-Man-Syndrom.

  • Muskelhypertrophie
    • Muskel|hypertrophie

    • Englischer Begriff: muscular hypertrophy; myopachynsis

    Dickenzunahme der Muskelfaser durch Zunahme des Sarkoplasmas oder der Myofibrillen. Physiologisch bei übermäßiger Dauerbeanspruchung („Arbeitshypertrophie“), pathologisch z.B. als angeborene M. mit Myotonie (u. zwar auf Muskelgruppen u. Zunge beschränkt oder – (De)-Lange-Syndrom – generalisiert).

  • Muskelhypotonie
    • Muskel|hypotonie

    • Englischer Begriff: muscular hypotonia

    angeborene oder erworbene – auf erhöhtem Membranpotential der Muskelzelle beruhende – Verminderung des Muskeltonus. Bei Erkrankungen des Nervensystems, z.B. des Kleinhirns (z.B. Louis-Bar-Syndrom), der Hinterstränge (z.B. Dana-Syndrom), der Vorderhörner (Myatonia congenita Oppenheim) oder der peripheren Nerven (z.B. bei Ischiassyndrom), bei Mesenchymschwäche (Stiller-Syndrom), endokrin, bei Elektrolyt- oder Stoffwechselstörung.

  • Muskelinnervation
    • Muskel|innervation

    • Englischer Begriff: nerve supply of muscle

    die nervöse Versorgung des Muskels (Musculus).

  • Muskelkater
    • Muskel|kater

    • Englischer Begriff: stiffness after exertion

    vorübergehende schmerzhafte Muskelermüdung (evtl. mit Krampfneigung) nach Überbeanspruchung als Folge von Mikrofaserrissen und Anreicherung von Stoffwechselprodukten.

  • Muskelkontraktion
    • Muskel|kontraktion

    • Englischer Begriff: muscle contraction

    Abbildung

    durch direkte oder indirekte Reizung des Muskels ausgelöste, unter ATP-Verbrauch erfolgende Verkürzung des Muskels (mit nachfolgender Relaxation = Muskelerschlaffung). Je nach den Bedingungen von Längen- u. Spannungsänderungen werden folgende Kontraktionsformen unterschieden: a) isometrische M. (reine Spannungs- bzw. Kraftzunahme ohne Verkürzung), b) isotonische M. (reine Verkürzung bei konstanter Spannung), c) auxobare M. (mit Verkürzung gleichzeitig zunehmende Spannung), d) Anschlagszuckung oder -kontraktion (zunächst isotonische Verkürzung bis zu einem Anschlag, der keine weitere Verkürzung mehr zulässt, dann Spannungszunahme), e) Unterstützungszuckung oder -kontraktion (zunächst Spannungszunahme, bis die Kraft zum Anheben der Last ausreicht, dann Verkürzung). Die M. erfolgt dadurch, dass die Actinfilamente direkt mit den „Köpfen“ der Myosinfilamente Kontakt finden (s.a. Actomyosin) u. teleskopartig zwischen Letztere geschoben werden (unter Verkürzung der I-Bande der Sarkomere; s.a. Myofibrille); erfolgt in der quer gestreiften Muskelfaser rel. schnell; in der glatten Muskelzelle beruht die – etwas langsamere – Kontraktion auf einem ähnl. Prinzip, auch wenn hier Myosin- u. Actinfilamente weniger streng geometrisch geordnet sind. – Am quer gestreiften Herzmuskel entspricht die Kontraktion der Systole, die Relaxation der Diastole. – Die M. setzt nach dem durch Depolarisation der Zellmembran erfolgenden Einstrom der Calcium-Ionen u. deren Bindung an Troponin ein (s.a. Calciumantagonisten). – Aus der Überlagerung (Superposition) rhythmisch aufeinander folgender Einzelzuckungen resultiert eine Dauerverkürzung (tetanische M.; Entladungen der motorischen Einheiten erfolgen asynchron).

  • Muskelkontraktur
    • Muskel|kontraktur

    • Englischer Begriff: muscular contracture

    s.u. Kontraktur.

  • Muskelkontraktur, ischämische
    Muskelkontraktur
    • M., ischämische

    • Englischer Begriff: ischemic m. c.

    Volkmann-Kontraktur.

  • Muskelkrampf
    • Muskel|krampf

    • Englischer Begriff: cramp; spasm

    Spasmus; i.e.S. die anfallartige, schmerzhafte, tonische oder klonische teilweise Muskelkontraktion, z.B. bei Ischämie, Übermüdung. S.a. Crampussyndrom.

  • Muskellähmung
    • Muskel|lähmung

    • Englischer Begriff: motor paralysis or paresis

    Funktionsausfall eines Muskels (Parese, Paralyse), i.e.S. als Folge eines krankhaften Muskelgeschehens (d.h. als myogene M. im Gegensatz zur nerval bedingten = neurogenen).

  • Muskelplasma
    • Muskel|plasma

    • Englischer Begriff: myoplasm

    Sarkoplasma.

  • Muskelpumpe
    • Englischer Begriff: muscular pump

    als „Venen-Muskel-Pumpe“ die Förderung des Rückstroms von Venenblut in den unteren Gliedmaßen durch die Muskeltätigkeit („peripheres Herz“). S.a. Varikose.

  • Muskelreflex
    • Muskel|reflex

    • Englischer Begriff: muscle reflex

    Eigen- oder Fremdreflex, dessen Antwort in einer Muskelkontraktion besteht.

  • Muskelreflexzonenmassage
    • Muskel|reflexzonen|massage

    Reflexzonenmassage bei reflektorisch verspannten Muskeln. S.a. tender points.

  • Muskelreizpunkte
    • Muskel|reizpunkte

    • Englischer Begriff: muscle stimulation points; muscular trigger points

    definierte Hautstellen, an denen durch elektrische Reizung ein Muskelaktionspotential (u. Muskelkontraktion) eines bestimmten Muskels auslösbar ist. S.a. Nervenreizpunkte.

  • Muskelrelaxanzien
    • Muskelrelaxanzien

    • Englischer Begriff: muscle relaxants

    Neuromyopharmaka, die eine Muskelentspannung herbeiführen. Je nach Angriffpunkt werden peripher u. zentral wirksame M. unterschieden.

  • Muskelrelaxanzien, depolarisierende
    Muskelrelaxanzien
    • M., depolarisierende

    • Synonyme: Nicotinrezeptor-Agonisten

    periphere M. mit lang anhaltender Endplatten-Depolarisation (Hemmung der polysynaptischen Reflexe) u. daraus resultierender Unmöglichkeit von Erregungsübertragung durch Acetylcholin; Wirkst.: z.B. Suxamethonium (Succinylcholin). Botulinus-Neurotoxine (Typ A u. B) wirken nach s.c. bzw. i.m. Injektion nur auf den entsprechenden Muskel durch Hemmung der Acetylcholin-Freisetzung an der motorischen Endplatte. Wirkungseintritt meist nach wenigen Tagen, Wirkdauer mehrere Monate, danach ggf. Wiederholung. Anw. bei Dystonien, hemifazialen Spasmen, Blepharospasmus.

  • Muskelrelaxanzien, direkt wirkende
    Muskelrelaxanzien
    • M., direkt wirkende

    periphere M., die über eine Blockade der elektromechanischen Koppelung wirken. Wirkst.: z.B. Dantrolen; Anw. i.v. bei maligner Hyperthermie, oral auch bei Skelettmuskelspastik nach ZNS-Schädigung.

  • Muskelrelaxanzien, nicht depolarisierende
    Muskelrelaxanzien
    • M., nicht depolarisierende

    • Synonyme: stabilisierende M.; Nicotinrezeptor-Antagonisten

    periphere M., die als Blocker der n-Cholinozeptoren (= Nicotinrezeptoren) motorischer Endplatten wirken. Wirkung: verhindern die physiologisch durch Acetylcholin, toxisch z.B. durch Nicotin bewirkte Depolarisation der postsynaptischen Membran. Wirkst.: z.B. Atracurium, Cisatracurium, Pancuronium, Alcuronium, Vecuronium, Rocuronium u. Mivacurium („Curare-Gruppe“); Antidot: Neo-, Pyridostigmin (Cholinesterasehemmer).

  • Muskelrelaxanzien, periphere
    Muskelrelaxanzien
    • M., periphere

    Substanzen zur Anw. in der Anästhesie (bewirken auch in oberflächlicheren Narkosestadien genügende Muskelerschlaffung [„Relaxationsnarkose“]), als Prämedikation vor bestimmten Elektrotherapie-Maßnahmen sowie als krampfhemmendes Mittel bei Strychninvergiftung, Tetanus. S.a. Curare, myotrope Spasmolytica.

  • Muskelrelaxanzien, zentrale
    Muskelrelaxanzien
    • M., zentrale

    Substanzen, welche den Muskeltonus zentralnervös dämpfen. Wirkst.: z.B. Benzodiazepin-Derivate (Tetrazepam, Diazepam), Baclofen, Tolperison, Pridinol, Methocarbamol, Tizanidin. Anw. bei neurogenen Muskelspasmen, auch bei bestimmten Arthroseformen, z.B. bei paravertebralen Muskelverspannungen infolge WS-Degeneration.

  • Muskelrelaxation
    • Muskel|relaxation

    Muskelentspannung (s.a. Muskelerschlaffung); physiologisch oder therapeutisch z.B. durch Muskelrelaxanzien.

  • Muskelrelaxation, progressive nach Jacobson
    Muskelrelaxation
    • M., progressive (nach Jacobson)

    • Synonyme: progressive Muskelrelaxation; PMR (Abk.); progressive Muskelentspannung; Tiefenmuskelentspannung (nach Jacobson); progressive muscle relaxation

    • Biogr.: Edmund J., 1885–1976

    Entspannungsverfahren, bei dem schrittweise (progressiv) immer weitere Muskelgruppen trainiert (angespannt, entspannt) werden; die Effekte ähneln den Schwere-Wärmeübungen des autogenen Trainings. Anw. u.a. bei Nervosität, Schlafstörungen, An- u. Verspannung, zur Schmerzlinderung.

  • Muskelrezeptor
    • Muskel|rezeptor

    • Englischer Begriff: muscle receptor

    Propriorezeptor der Muskulatur, der die Muskellänge/-dehnung (Muskelspindel) bzw. die Muskelspannung/-kraft (Sehnenspindel) misst. S.a. Tiefensensibilität.

  • Muskelrheumatismus
    • Muskel|rheumatismus

    • Englischer Begriff: muscular rheumatism

    schmerzhafte, funktionsbeeinträchtigende rheumatische Zustände der Muskulatur; z.B. als Myositis, Fibrositis, Muskelhartspann, Myogelose, Myopathien; häufig als sekundäre Erkrankung bei Infektions- u. Gefäßkrankheiten, endokrinen Störungen, Erkrankungen des Stützapparates.

  • Muskelriss
    • Muskel|riss

    • Synonyme: -ruptur

    • Englischer Begriff: myorrhexis

    Einriss bis Zerreißung eines Skelettmuskels, oft am Übergang zur Sehne. Folge direkter Gewalteinwirkung oder aber nach plötzlicher u./oder übermäßiger Muskelkontraktion; z.B. als Sportverletzung, bei Tetanus, durch Elektroschock. Klinik: plötzlicher Schmerz, Kraftlosigkeit, bei totalem Riss evtl. grabenförm. Eindellung mit Hämatom.

  • Muskelschicht
    • Muskel|schicht

    • Englischer Begriff: muscle layer

    Tunica muscularis.

  • Muskelschwiele
    • Muskel|schwiele

    Narbe als Folge eines Muskelrisses oder Muskelgewebeuntergangs; auch als Herzmuskelschwiele.

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