Medizin-Lexikon: Einträge mit "N"

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  • Nervenmark
    • Nerven|mark

    Myelin.

  • Nervenmobilisation
    • Nerven|mobilisation

    Technik der manuellen Medizin zur Wiederherstellung der Neurodynamik. Der betroffene Nerv wird durch Beugung der entsprechenden Gelenke in gerade noch schmerzfreie Dehnung gebracht u. dann von proximal entspannt. Durch wiederholte kleine Bewegungen des distalen oder proximalen Gelenkes (bis zum Auftreten leichter Dehnschmerzen) wird der Nerv gegen Unterlage oder Hüllstrukturen verschoben. Anw.: z.B. zur Adhäsionsprophylaxe nach Bandscheiben-Op. oder bei peripheren Nervenläsionen.

  • Nervennaht
    • Nerven|naht

    • Englischer Begriff: nerve suture

    • Fach: Chirurgie

    spannungslose Vereinigung der gut präparierten Enden eines durchtrennten Nervs durch peri- oder paraneurale Nähte oder als interfaszikuläre N. (Adaptation der kongruenten Faszikelmuster); s.a. Nerventransplantation, Nervenpfropfung.

  • Nervenpfropfung
    • Nerven|pfropfung

    • Englischer Begriff: nerve graft(ing)

    Nervenplastik in Form der End-zu-Seit-Anastomosierung (in physiologischer Impulsrichtung) eines gesunden mit einem gelähmten Nerv oder aber mit einem Muskelbündel.

  • Nervenplastik
    • Nerven|plastik

    • Englischer Begriff: neuroplasty

    • Fach: Chirurgie

    Wiederherstellung der Funktion eines Nervs durch Nervenpfropfung oder Nerventransplantation.

  • Nervenpunkte
  • Nervenpunktmassage
    • Nerven|punkt|massage

    Massage schmerzempfindlicher Punkte in Haut u. Muskulatur (Trigger-Punkte). Dadurch werden Krankheitsbefunde umliegender Gewebebezirke reflektorisch beeinflusst.

  • Nervenquetschung
    • Nerven|quetschung

    umschriebene Kompression eines Nervs mit Funktionsausfall; je nach Grad der organ. Schädigung als Neurotmesis (partielle bis totale Kontinuitätstrennung von Markscheide und Axon), Axonotmesis (Erhalt der Nervenscheidenkontinuität, aber Unterbrechung des Axons) u. Neuropraxie (Nervenkommotion).

  • Nervenquetschung, therapeutische
    Nervenquetschung
    • N., therapeutische

    • Synonyme: Neurotripsie

    • Englischer Begriff: therapeutic crushing of a nerve

    op. N. für eine – meist – permanente Leitungsunterbrechung (z.B. Phrenikusquetschung).

  • Nervenregeneration
    • Nerven|regeneration

    • 1)
      Heilungsvorgang am durchtrennten Nerv; bereits am 3... (mehr)
    • 2)
      Unter bestimmten Voraussetzungen folgt der Waller-Degeneration (s.u... (mehr)
  • Nervenregeneration 1)
    Nervenregeneration
    • 1)

    • Englischer Begriff: regeneration of nerves

    Heilungsvorgang am durchtrennten Nerv; bereits am 3. Tag im proximalen Stumpf einsetzende Bildung der Büngner-Bänder als Schiene für die einsprossenden (u. sich evtl. aufzweigenden = Hyperneurotisation) Achsenzylinder; später Markscheidenbildung.

  • Nervenregeneration 2)
    Nervenregeneration
    • 2)

    Unter bestimmten Voraussetzungen folgt der Waller-Degeneration (s.u. Waller-Gesetz) ein langsames Aussprossen neuer Axone aus dem proximalen Stumpf. Bei nur partieller Axonotmesis kommt es bereits nach wenigen Tagen aus erhalten gebliebenen Axonen zu einer distalen kollateralen Reinnervation, indem diese durch Aussprossung zu den denervierten Muskelfasern Kontakt aufnehmen; s.a. Fehlsprossung.

  • Nervenreizpunkte
    • Nerven|reiz|punkte

    • Englischer Begriff: nerve stimulation points

    für die elektr. Erregbarkeitsprüfung peripherer Nerven geeignete Hautpunkte (mit oberflächennahem u. möglichst isoliertem Nervenverlauf); s.a. Muskelreizpunkte, Gesichtsneuralgie.

  • Nervenresektion
    • Nerven|resektion

    • Englischer Begriff: neurectomy

    op. Entfernung eines Nervenabschnitts, z.B. zur gezielten Ruhigstellung eines Organs (z.B. als Phrenikusresektion), zur Unterbrechung sympathischer Bahnen (z.B. Grenzstrangresektion), bei Spastik (Stoffel-Op.), zur Schmerzausschaltung (z.B. Cotte-Op.).

  • Nervenscheide
    • Nerven|scheide

    • Englischer Begriff: nerve sheath

    Endo-, Peri-, Epineurium, Neurolemm.

  • Nervenschmerz
    • Nerven|schmerz

    Neuralgie.

  • Nervenschwäche
    • Nerven|schwäche

    Neurasthenie.

  • Nervenstamm
    • Nerven|stamm

    • Englischer Begriff: nerve trunk

    Hauptabschnitt eines Nervs bis zu seiner peripheren Aufteilung in Äste.

  • Nervenstatus
    • Nerven|status

    • Englischer Begriff: neurostatus

    der neurolog. Untersuchungsbefund (Motorik, Sensibilität, Koordination).

  • Nervenstimulation
    • Nerven|stimulation

    • Englischer Begriff: nerve stimulation

    Reizung peripherer Nerven mittels elektrischer Impulse. Anw.: meist als transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS), ein Analgesieverfahren, das durch variable Einstellung von Intensität, Frequenz u. Impulsbreite eine individuelle Behandlung gestattet. Durch kleine Batteriegeräte ist eine Heim- u. Selbstbehandlung mgl. Wirkung durch Gate-Theorie erklärbar. Ind.: chronische, kausal nicht behandelbare Schmerzen wie Schmerzzustände am Bewegungsapparat (z.B. Rückenschmerzen), Spannungskopfschmerzen, Tumorschmerzen, Neuralgien, Stumpf- u. Phantomschmerzen.

  • Nervensystem
    • Nerven|system

    • Synonyme: Systema nervosum; NS (Abk.)

    • Englischer Begriff: nervous system

    Gesamtheit des Nervengewebes, bestehend aus Nervenzellen u. Nervenfasern (z.T. eingebettet in Neuroglia). Einteilung: unterteilt morphologisch in Zentralnervensystem (= Systema nervosum centrale; bestehend aus Gehirn u. Rückenmark) u. peripheres NS (Systema nervosum periphericum; bestehend aus Hirnnerven u. Spinalnerven samt Ganglien), funktionell in animales (somatisches, oikotropes) u. vegetatives (autonomes) NS, dieses wiederum in sympathisches u. parasympathisches NS (Sympathikus bzw. Parasympathikus; auch: ergotropes u. trophotropes System) sowie in ein enterisches NS (bestehend aus Auerbach- u. Meissner-Plexus). Ferner in pyramidal-motorisches u. extrapyramidal-motorisches System. Als zerebrospinales NS Hirn u. Rückenmark einschließlich ihrer Nerven. Als willkürliches NS der Teil des animalen NS, der die intendierten Funktionen trägt. Funktion: Grundleistungen des NS sind Umformung eines Außenweltreizes in systemeigenen Vorgang (z.B. Licht oder Schall in Erregung), Erregungsleitung zum ZNS (afferente Leitung), Erregungsleitung zur Peripherie (efferente Leitung; als direkte Reizantwort (Reflex [2]) oder nach Verarbeitung im Gehirn).

  • Nerventransplantation
    • Nerven|trans|plantation

    • Englischer Begriff: nerve graft(ing)

    Abbildung

    ein- oder zweizeitige Verpflanzung eines Nervenabschnitts, insbes. zur Überbrückung eines traumat. Defekts. Optimal durch Zwischenschaltung (Interposition) von autologem Nervengewebe (meist des N. suralis) als freies oder als Kabel-Transplantat (mit mehreren Nervenfasersträngen; evtl. mit interfaszikulärer Naht), wobei die Adaptation vollkommen spannungsfrei erfolgen muss. S.a. Neurotisation.

  • Nerventumoren
    • Nerven|tumoren

    • Englischer Begriff: nerve tumors

    vom Nervengewebe ausgehende Neoplasmen; a) am vegetativen Nervensystem als Neuroblastoma sympathicum, Ganglioneurom, Paragangliom (Phäochromozytom, Chromaffinom), Glomustumor; b) am peripheren als Amputationsneurom, Neurofibrom, Neurinom (Neurilemmom, Schwannom), malignes Schwannom; c) am zentralen als Hirn-, Rückenmarkstumoren.

  • Nervenverletzung
    • Nerven|verletzung

    • Englischer Begriff: nerve injury

    offene oder gedeckte Verletzung eines peripheren oder eines Hirnnervs, z.B. als Nervenerschütterung, -quetschung, -luxation, partielle bis totale Durchtrennung (Axono- bzw. Neurotmesis); ferner als iatrogene N. (z.B. Injektionsschaden, Kompression durch Verband oder Lagerung bei Operationen). Mit Ausnahme der Nervenerschütterung (u.U. auch -luxation) gefolgt von degenerativen Veränderungen u. Ausfällen (evtl. unter dem Bild einer Zweiphasen-Symptomatik); bei ungenügender Regeneration mit Dauerschaden. Diagn.: klin. Funktionsprüfung, EMG, Elektroneurographie.

  • Nervenwachstumsfaktor
    • Nerven|wachstums|faktor

    • Synonyme: NGF (Abk.)

    • Englischer Begriff: nerve growth factor

    (Levi-Montalcini) embryonaler Induktionsstoff (Protein) mit Fördereffekt auf Nervenwachstum und -regeneration.

  • Nervenwurzel
    • Nerven|wurzel

    • Englischer Begriff: nerve root

    die am ZNS ein- u. austretenden Nervenfasern u. Faserbündel, i.e.S. die Spinal(nerven)wurzel (s.u. Radix; s.a. Radikul[o]..., Wurzel...).

  • Nervenzelle
    • Nerven|zelle

    • Synonyme: Neurozyt; Neurocytus; Neuronum

    • Englischer Begriff: nerve cell; neurocyte

    Abbildung

    hochdifferenzierte, zu Empfang, Verarbeitung u. Weiterleitung nervöser Erregungen befähigte Zelle des Nervengewebes. Strukturelles Grundelement des Nervensystems (dessen morphologische, trophische u. funktionelle Einheit). Eine N. mit all ihren Fortsätzen wird als Neuron bezeichnet. Aufbau: Von einem Zellleib (Corpus neuroni) gehen mindestens zwei Fortsätze ab: Dendrit mit zellulipetaler Leitung u. zellleibnaher Verzweigung, Axon (Neurit) mit zellulifugaler Leitung u. Endverzweigung (Telodendron) weit entfernt (bis zu 1 m) vom Zellleib. Der Teil des Zellleibs um den Kern herum wird als Perikaryon bezeichnet. Der Zellkern ist sehr groß, hell mit großem Nukleolus als Ausdruck hoher Transkriptionsaktivität. Die Zellmembran (mit funktionsdifferentem Aufbau: Rezeptor, axonaler konduktiler Abschnitt, Dendrit, Synapse) reagiert auf entsprechende Reize mit unterschiedlichen Permeabilitätsänderungen. Das Zytoplasma mit Nissl-Schollen (raues endoplasmatisches Retikulum der Nervenzelle), Golgi-Apparat (sehr gut entwickelt), Mitochondrien (sehr zahlreich, da hoher Energiebedarf für die Ionengradienten), Zytoskelett aus Neurofilamenten bzw. Neurofibrillen (lichtmikroskopisch durch Silberimprägnation darstellbar) u. Mikrotubuli für Transportvorgänge. An den Nervenendigungen der Axone Depolarisation der postsynaptischen Membran durch funktionsspezifische Transmitter (z.B. cholinerge, noradrenerge, serotoninerge, dopaminerge Fasersysteme) oder durch direkte elektrische Übertragung (z.B. axo-somatische, axo-dendritische, axo-axonale Übertragung oder über die motorische Endplatte). Formen: Bipolarzellen (bipolare N.): zwei getrennt abgehende Fortsätze; Vorkommen z.B. in der Retina (im Stratum nucleare internum) u. in Ganglien des Innenohrs; pseudounipolare N.: ein Fortsatz, der sich zellleibnah in Dendriten u. Axon gabelt, kommt in sensiblen Ganglien vor; multipolare N.: viele Dendriten, ein Axon (s. Abb.); Vorkommen in der grauen Substanz des ZNS u. in vegetativen Ganglien. Als multipolare N. mit langem Axon (Deiters-Typ; Projektionsneurone) u. als multipolare N. mit kurzem Axon (Golgi-Typ; Schaltneurone). Nach Anordnung der Dendriten u. Form des Zellleibs Unterteilung z.B. in Pyramidenzellen, Sternzellen, Spindelzellen. Außerdem adendritische N. (unipolare N.): ein Fortsatz; Vorkommen nur beim Embryo in der Histogenese der N. Besondere N. sind (neuro)sekretorische N. des Zwischenhirn-Hypophysen-Systems. Ferner unterscheidet man u.a. exzitatorische (erregende) u. inhibitorische (hemmende) N. (bzw. Neurone), Horizontalzellen, Golgi-Zellen, Purkinje-Zellen, Haarzellen, Pyramidenzellen, Korbzellen, amakrine Zellen, Motoneurone.

  • Nervenzentrum
    • Nerven|zentrum

    • Englischer Begriff: nerve center

    abgegrenztes Gebiet der grauen Substanz des Zentralnervensystems (s.a. Hirnrindenkarte) zur Aufnahme, Verarbeitung u. Auswertung sowie Aussendung nervaler Erregungen zur Regulation von Funktionen u. Reaktionen des Organismus, z.B. Atem-, Kreislauf-, Schlaf-, Defäkationszentrum, Centrum ciliospinale.

  • Nervenzucken
    • Nerven|zucken

    • Englischer Begriff: nerve twitching

    Tic.

  • Nervenzusammenbruch
    • Nerven|zusammen|bruch

    • Englischer Begriff: nervous breakdown

    umgangssprachliche Bez. für akute, heftige psychische Symptome; Folgezustand intensiver Emotionen, die zumeist nach akutem Auslöser auftreten. S.a. Nervenkrise.

  • Nervi
    • Englischer Begriff: nerves

    Plur. von Nervus.

  • Nervi accelerantes
    Nervus
    • Nn. accelerantes

    die Herzschlagfolge beschleunigende Herznerven; s.a. N. cardiacus.

  • Nervi alveolares superiores
    Nervus
    • Nn. alveolares superiores

    zu Oberkiefer-Zähnen u. zugehörigem Zahnfleisch abgehende Ästchen des N. maxillaris.

  • Nervi cavernosi clitoridis
    Nervus
    • Nn. cavernosi cli|toridis

    aus dem sympath. Plexus uterovaginalis; für Corpora cavernosa.

  • Nervi cavernosi penis
    Nervus
    • Nn. cavernosi penis

    aus dem Plexus cavernosus penis; für die Penisschwellkörper.

  • Nervi cervicales
    Nervus
    • Nn. cervicales

    die 8 Spinalnervenpaare des Halsmarks; 1. zwischen Os occipitale u. Atlas, 2.–8. durch die Foramina intervertebralia der HWS austretend; Aufteilung in Rami dorsales u. ventrales; 1. dorsaler Ast (= N. suboccipit.) motorisch, alle übrigen auch sensibel; ventr. Äste bilden den Plexus cervicalis u. Pl. brachialis.

  • Nervi ciliares
    Nervus
    • Nn. ci|lia|res

    zu den Augen führende Nerven; als Nn. c. breves (aus Ziliarganglion; für Mm. sphincter pupillae u. ciliaris), als Nn. c. longi (sympathisch aus Karotisplexus; u. sensibel aus dem N. nasociliaris).

  • Nervi clunium
    Nervus
    • Nn. clu|ni|um

    die Gesäßhaut sensibel versorgende Nerven.

  • Nervi craniales
    Nervus
    • Nn. cra|nia|les

    • Englischer Begriff: cranial nerves

    die 12 Kopf- bzw. Hirnnerven.

  • Nervi digitales
    Nervus
    • Nn. digitales

    Finger- bzw. Zehennerven.

  • Nervi encephalici
    Nervus
    • Nn. encephalici

    Nervi craniales, Hirnnerven.

  • Nervi erigentes
  • Nervi ethmoidales
    Nervus
    • Nn. ethmo|idales

    Äste des N. nasociliaris durch die Siebbeinzellen zur Nasen-, Keilbein-, Siebbeinzellen-Schleimhaut; s.a. Charlin-Syndrom.

  • Nervi intercostales
    Nervus
    • Nn. inter|costales

    • Englischer Begriff: intercostal nerves

    die in den Interkostalräumen verlaufenden Rami ventr. der Nn. thoracici; Verlauf unterhalb der Rippen, zunächst im Sulcus costae. Je ein seitl. u. vorderer Hautast für – z.T. überlappende – segmental-gürtelförm. sensible Versorgung der Rumpfwand (Thorax-Bauch-Bereich), Muskulatur (Mm. intercostales u. subcostales, transversus thoracis; innerer schräger u. querer Bauchmuskel); sensible Äste (vom 4. Nerv) zur Brust als Rami mammarii laterales bzw. med.

  • Nervi lumbales, Nervi lumbares
    Nervus
    • Nn. lumbales = lumbares

    • Englischer Begriff: lumbar nerves

    die 5 Spinalnervenpaare des Lendenmarks; dorsale Äste für tiefe autochthone Rückenmuskeln, laterale für Haut der Lenden- u. oberen Gesäßgegend (Nn. clunium sup.); ventrale für Plexus lumbalis.

  • Nervi olfactorii
    Nervus
    • Nn. olfactorii

    • Synonyme: Fila olfactoria

    • Englischer Begriff: olfactory nerves

    etwa 20 kleine Bündel markloser Riechzellen-Neuriten (Geruchsfasern); dringen durch die Lamina cribrosa des Siebbeines in den Bulbus olfactorius ein u. gehen in den Glomeruli olfactorii synapt. Verbindungen mit Dendriten der Mitralzellen ein; 1. Neuron der Riechbahn.

  • Nervi palatini
    Nervus
    • Nn. palatini

    Gaumennerven (aus dem N. maxillaris); mehrere kleine u. 1 großer. Für Schleimhaut von Gaumen, Gaumenbögen, -tonsillen, -zäpfchen; angeschlossen parasympathische Fasern für Gaumendrüsen.

  • Nervi perineales
    Nervus
    • Nn. perineales

    motor.-sensible Äste des N. pudendus; in der Fossa ischiorectalis zum Damm u. Anus.

  • Nervi rectales inferiores
    Nervus
    • Nn. rectales inferiores

    motor.-sensible Ästchen des N. pudendus (im Alcock-Kanal u. durch Fascia obturatoria u. Fossa ischiorect.) für Haut der Aftergegend u. Sphincter ani externus.

  • Nervi sacrales
    Nervus
    • Nn. sa|crales

    die 5 Spinalnervenpaare des Sakralmarks; Rami dors. durch die Foramina sacr. dors. bzw. (der unterste) durch den Hiatus sacr. zum kaudalen Abschnitt des M. multifidus u. an Haut von Gesäß-, Kreuz- u. Steißbeingegend; Rr. ventr. durch die Foramina sacr. pelvina, bilden den Plexus sacralis.

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