Medizin-Lexikon: Einträge mit "P"

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  • Peripleuritis
    • Peri|pleuritis

    • Englischer Begriff: peripleuritis

    Parapleuritis.

  • Periporitis Jadassohn
    • Peri|poritis (Jadassohn)

    • Englischer Begriff: periporitis

    beim Säugling staphylogene Entzündung der Schweißdrüsenausführungsgänge; kleine gelblich-rötl. Papeln an Hinterkopf, Nacken, Brust, Rücken; evtl. Abszessbildung (Furunculus atonicus Alibert).

  • periportal
    • peri|portal

    • 1)
      in Umgebung der Leberpforte; z.B... (mehr)
    • 2)
      um die Pfortader (Vena portae)... (mehr)
  • periportal 1)
    periportal
    • 1)

    in Umgebung der Leberpforte; z.B. p. Feld (Glisson-Dreieck);

  • periportal 2)
    periportal
    • 2)

    • Englischer Begriff: periportal

    um die Pfortader (Vena portae).

  • Periproktitis
    • Peri|proktitis

    • Synonyme: Paraproktitis

    • Englischer Begriff: periproctitis

    Abbildung

    Entzündung des Bindegewebes um Mastdarm u. After (Periproktium), meist von den Proktodealdrüsen ausgehend. Häufige Komplikation bei Thrombophlebitis eines inneren Hämorrhoidalknotens bei der Colitis ulcerosa oder Crohn-Krankheit, ferner nach Enddarmverletzung. Zur periprokti(ti)ischen Abszessbildung (pelvi-, ischio- oder intrarektal-submukös; auch intra- oder subkutan; s.a. Abb.) kommt es auch nach Proktitis (durch Rhagaden, Hämorrhoiden, Kratzeffekte bei Oxyuriasis, Fremdkörper, Tuberkulose etc.); hierbei Neigung zu perinealer oder analer Fistelbildung, Putrifizierung, Mastdarmzerstörung.

  • Periprostatitis
    • Peri|pro|statitis

    • Synonyme: Paraprostatitis

    • Englischer Begriff: periprostatitis

    Entzündung des die Prostata umgebenden Bindegewebes, evtl. auf Samenbläschen und Harnröhre übergreifend.

  • Peripyelitis
    • Peri|pyelitis

    Entzündung der „Adventitia“ der Nierenbeckenwand bei Pyelitis, Nierenbeckenwandphlegmone, nach Stein- oder instrumenteller Perforation etc.

  • perirektal
    • peri|rektal

    • Englischer Begriff: perirectal

    in Umgebung des Mastdarms.

  • perirenal
    • peri|renal

    • Englischer Begriff: perirenal

    in Umgebung der Niere; s.a. perinephritisch.

  • periretinal
    • peri|retinal

    in der äußersten Peripherie der Netzhaut bzw. auf der Pars plana des Ziliarkörpers gelegen.

  • Perisalpingitis
    • Peri|salpingitis

    • Englischer Begriff: perisalpingitis

    Entzündung der Eileiterserosa, vom Tubeninnern her fortgeleitet, aber auch vom Bauchraum übergreifend (z.B. Appendizitis); führt zu Verklebungen.

  • perisinuös
    • peri|sin(u)ös

    • Synonyme: perisinusoidal

    • Englischer Begriff: perisinuous

    in der Nachbarschaft eines Sinus, z.B. p. Abszess (am Hirnblutleiter).

  • periskopisches Glas
    • peri|skopisches Glas

    • Englischer Begriff: periscopic lens

    • Fach: Optik

    s.u. Meniskus (3).

  • Perispermatozystitis
    • Peri|sperma(to|zys)titis

    • Englischer Begriff: perispermatitis

    Entzündung der die Samenblasen umgebenden Gewebe, meist von hinterer Harnröhre oder Prostata fortgeleitet (bei Prostatitis, Spermatozystitis, Epididymitis); typischer Präsakralschmerz.

  • Perisplenitis
    • Peri|splenitis

    • Englischer Begriff: perisplenitis

    Entzündung der Milzkapsel.

  • Peristaltik
    • Peri|staltik

    • Englischer Begriff: peristalsis

    zirkulär einschnürende Kontraktion, die sich in normaler Transportrichtung (orthograde P.) weiterbewegt u. so dem Weitertransport des Inhalts dient, in Verdauungstrakt u. Ureter (als retrograde P. die Antiperistaltik). Beruht teils auf Eigenrhythmus der glatten Muskulatur (Ureter, Magen), teils auf lokal-nervalen Reflexen (peristaltischer Reflex beim Darm), teils auf zentral-nervöser Steuerung (Ösophagus); in der Regel Förderung durch Parasympathikus u. Dehnung, Hemmung durch Sympathikus.

  • Peristase
    • Peri|stase

    • Englischer Begriff: peristasis

    die auf einen Genotyp einwirkenden Umweltfaktoren.

  • Peristole
    • Peri|stole

    • 1)
      allseitige Kontraktion eines Hohlorgans in Anpassung an die jeweil... (mehr)
    • 2)
      Herzzyklus (mit Dia- u. Systole)... (mehr)
  • Peristole 1)
    Peristole
    • 1)

    • Englischer Begriff: peristole

    allseitige Kontraktion eines Hohlorgans in Anpassung an die jeweil. Füllung; i.w.S. auch die ringförm. Kontraktion i.S. der Peristaltik.

  • Peristole 2)
    Peristole
    • 2)

    Herzzyklus (mit Dia- u. Systole).

  • Peristomfeld
    • Peri|stom|feld

    • Englischer Begriff: peristome

    • Fach: Protozoologie

    bei Ziliaten die mit Wimpern besetzte trichterförmige Einbuchtung mit der Mundöffnung (Zytostoma).

  • Peritendineum
    • Peri|tendineum

    • Englischer Begriff: peritendineum

    das die Sehne umhüllende lockere, fibröse Bindegewebe („Sehnengleitgewebe“).

  • Peritheliom
    • Peri|theliom

    • Englischer Begriff: perithelioma

    von Perithelium-Zellen abstammendes Neoplasma; s.a. Ewing-Sarkom.

  • Perithelium
    • Peri|thelium

    • Englischer Begriff: perithelium

    aus Fibrozyten aufgebaute Zellscheide um kleine u. kleinste Nerven.

  • peritoneal...
    • Englischer Begriff: peritoneal

    Wortteil „Bauchfell“ (Peritoneum), „Bauchhöhle“ (= intraperitoneal).

  • Peritonealdialyse
    • Peritoneal|dialyse

    • Englischer Begriff: peritoneal dialysis

    intrakorporales Nierenersatzverfahren, bei dem das Bauchfell u. dessen Gefäß(wänd)e als halb durchlässige Dialysemembran dienen. Durchführung: Das sterile Dialysat wird 4- bis 6-mal tgl. (vom Betroffenen) über einen implantierten Dauerkatheter in die Bauchhöhle eingeleitet u. dort 5–8 Std. belassen. Dann Ablassen der verbrauchten Flüssigkeit u. Wiederholen des gleichen Vorgangs (kontinuierliche ambulante P. = CAPD). Modifikationen des Verfahrens sind die kontinuierliche zyklische P. (CCPD) u. intermittierende P. (IPD), bei der nachts über ein P.-Gerät nach programmierten Daten ein kurzzeitiger Austausch der Dialyseflüssigkeit durchgeführt wird. Bei der IPD ist der Betroffene tagsüber von der Dialyse unabhängig. Vorteil: kann ohne Hilfe durchgeführt werden, gewährleistet maximale Unabhängigkeit u. Flexibilität (gut geeignet für Kinder). Geringere Gewichtsschwankungen als bei der Hämodialyse; Konzentration der harnpflichtigen Substanzen gleichmäßiger. Kompl.: erhöhte Gefahr einer Peritonitis (durchschnittlich alle 2 Jahre) mit Vernarbungsprozessen u. erschwertem Stoffaustausch. Gewichtszunahme infolge der in die Blutbahn aufgenommene Glucose, die dem Dialysat zur Entwässerung zugesetzt ist; Ausbildung einer Stoffwechselstörung.

  • Peritonealhöhle
    • Peritoneal|höhle

    • Englischer Begriff: peritoneal cavity

    Cavitas peritonealis.

  • Peritonealisierung
    • Englischer Begriff: peritonealization

    • Fach: Chirurgie

    Wiederherstellung des Bauchfellüberzuges eines Abdominalorgans oder auch Deckung extraperitonealer Gebilde mit Bauchfell (z.B. im Bereich des Beckenbodens), nach Verletzung oder Op. durch Naht oder Transplantation (z.B. Aufsteppen eines Netzzipfels).

  • Peritonealkarzinose
    • Peritoneal|karzinose

    • Englischer Begriff: peritoneal carcinomatosis

    diffuse Bauchfellmetastasierung; v.a. bei Tumoren im Magen-Darm-Trakt, bei Pankreas-, Ovarial-, Mammakarzinom; s.a. Peritonitis carcinomatosa.

  • Peritoneallavage
    • Peritoneal|lavage

    • Englischer Begriff: peritoneal lavage

    Bauchhöhlenspülung zum Nachweis einer intraperitonealen Blutung; heute weitgehend durch Sonographie ersetzt.

    • P., postoperative
      P. nach entsprechenden Operationen zur beschleunigten Entfernung von entzündlichem... (mehr)
  • Peritoneallavage, postoperative
    Peritoneallavage
    • P., post|operative

    P. nach entsprechenden Operationen zur beschleunigten Entfernung von entzündlichem Sekret u. Eiter als Folgen verschiedener chirurgischer Erkrankungen der Bauchhöhle, u. zwar als geschlossene kontinuierliche P. (durch Drainagen, die während der Operation gelegt wurden) oder als sog. programmierte P. oder Etappenlavage, d.h. unter geplanter Wiedereröffnung der Bauchhöhle nach provisorischem Verschluss der Bauchdecken.

  • Peritonealspülung
    • Peritoneal|spülung

  • Peritonealspülung 1)
  • Peritonealspülung 2)
    Peritonealspülung
    • 2)

    • Englischer Begriff: peritoneoclysis

    Peritoneallavage.

  • Peritonealtuberkulose
    • Peritoneal|tuberkulose

    Peritonitis tuberculosa.

  • Peritonealtumoren
    • Peritoneal|tumoren

    benigne oder maligne Tumoren des Peritoneums.

  • Peritonealtumoren, primäre
    Peritonealtumoren
    • P., primäre

    kommen relativ selten vor, z.B. als Lipom, Fibrom, malignes Mesotheliom etc.

  • Peritonealtumoren, sekundäre
    Peritonealtumoren
    • P., sekundäre

    • Englischer Begriff: peritoneal tumors

    z.B. das Pseudomyxoma peritonei (Gallertbauch) oder die Peritonealkarzinose.

  • Peritoneopexie
    • Peritoneo|pexie

    • Englischer Begriff: peritoneopexy

    op. Fixierung eines Bauchhöhlenorgans an das parietale Peritoneum.

  • Peritoneoskopie
    • Peritoneo|skopie

    • Englischer Begriff: peritoneoscopy

    Laparoskopie ohne Anlegen eines Pneumoperitoneums, i.e.S. die Kuldoskopie.

  • Peritoneum
    • Peri|toneum

    • Englischer Begriff: peritoneum (parietal; visceral)

    das als P. parietale die Bauchhöhlenwand u. bauchseitig die retroperitonealen Eingeweide, als P. viscerale die Baucheingeweide überziehende „Bauchfell“ (ca. 1,7–2 m2), bestehend aus Tunica serosa (Mesothel, den Liquor peritonei absondernd) u. Tela subserosa (Bindegewebe).

  • Peritonismus
    • Peri|tonismus

    • Englischer Begriff: peritonism

    klin. Bild mit Reizerscheinungen seitens des Bauchfells, aber ohne eigentl. Peritonitis.

  • Peritonitis
    • Peri|tonitis

    • Englischer Begriff: peritonitis

    Entzündung des Bauchfells (serös, fibrinös, eitrig, jauchig oder kombiniert), die lokalisiert (P. circumscripta; bei nur örtlichem Reiz Verklebung) oder diffus („P. libera“) auftreten kann. Ätiol.: Die akute P. (engl.: acute p.) ist meist hervorgerufen durch Mikroorganismen u. deren Toxine (nach penetrierendem Trauma, hämatogen, fortgeleitet als Durchwanderungs- oder Perforations-P. von Magen-Darm, weibl. Genitale, Nieren, Bauchwand, Pleura etc.; meist diffus-eitrig), seltener – als aseptische P. – durch physikalisch-chemische Noxen wie Op.-Trauma, Blut, Galle, Harn, Verdauungsenzyme, Zysteninhalt. Die chronisch-exsudative P. tritt v.a. auf bei Tuberkulose, Grippe, rheumatischen Erkrankungen. Klinik: Die akute P. verläuft mit heftigen bis foudroyanten Symptomen: Fieber, Leukozytose, Kollaps/Schock, Exsikkose, Facies hippocratica, akutes Abdomen, jähe oder kontinuierl., anfangs meist lokalisierte, später mehr diffuse Leibschmerzen, Druckschmerzhaftigkeit, Peristaltikstörung (Erbrechen, Ileus, Miserere), Aszites („Hydro-P.“); anatomisch: glanzlose Serosa, Gefäßinjektionen, seröse bis fibrinöse Exsudation mit Fibrinbelägen der Serosa. Die chronisch-exsudative P. ist gekennzeichnet durch schwielige Veränderungen („Zuckergussdarm“ etc.), Adhäsionen (Peritonitis productiva), Aszites, Ileus. Ther.: Beseitigung der Ursachen, v.a. durch Laparotomie mit Verschluss der Infektionsquelle durch Übernähung oder Entfernung der entsprechenden Gewebsbezirke, Säuberung der Bauchhöhle durch Absaugung u. Peritoneallavage (auch als offene Spülbehandlung oder Etappenlavage) mit geeigneten Lösungen, sowie Einlegen von Drainagen, evtl. auch mit geplanter Relaparotomie des provisorisch verschlossenen Abdomens zur Inspektion u. Spülung der Bauchhöhle (Etappenlavage). Daneben Intensivüberwachung mit Infusionstherapie, Gabe von Breitbandantibiotika u. Behandlung von Komplikationen (septischer Schock, ARDS, akute Niereninsuffizienz etc.).

  • Peritonitis arenosa
    Peritonitis
    • P. arenosa

    chron. P. mit Bildung sandkornartiger Granulationsherde (Kalkeinlagerungen).

  • Peritonitis carcinomatosa
    Peritonitis
    • P. carcinomatosa

    • Englischer Begriff: carcinomatous p.

    v.a. bei Peritonealkarzinose (mit diffuser kleinherdiger Bauchfellmetastasierung, ausgehend v.a. von Magen-Darm, Pankreas, Ovarien, Mamma), aber auch bei die Serosa penetrierendem Organkarzinom vorkommende reaktive P. mit fleckiger bis diffuser Rötung u. serofibrinösem, oft hämorrhag. Exsudat.

  • Peritonitis circumscripta
    Peritonitis
    • P. circum|scripta

    • Englischer Begriff: circumscribed p.; localized p.

    lokalisierte Peritonitis.

  • Peritonitis deformans
  • Peritonitis libera
    Peritonitis
    • P. libera

    diffuse Peritonitis.

  • Peritonitis productiva
    Peritonitis
    • P. productiva

    vorwiegend fibrinöse P. mit bindegewebiger Organisation des Exsudats („P. in organisatione“), dadurch flächenhafte oder strangförm. Adhäsionen; als Extremform die P. deformans s. obliterans, bei der Baucheingeweide (v.a. Darm) zu einer kompakten Masse verbacken sind.

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