Medizin-Lexikon: Einträge mit "P"

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  • Phase 1)
    Phase
    • 1)

    • Fach: Genetik

    s.u. Zellzyklus.

  • Phase 2)
    Phase
    • 2)

    • Fach: Physiologie, Kardiologie

    Refraktär-Phase, vulnerable Phase.

  • Phase 3)
    Phase
    • 3)

    • Fach: Psychologie

    s.u. Phasenschema.

  • Phase 4)
    Phase
    • 4)

    • Fach: Anästhesiologie

    Narkosephasen.

  • Phase 5)
    Phase
    • 5)

    • Fach: Pharmazie

    in drei Phasen eingeteilter Entwicklungsgang vor Einführung eines neuen Arzneimittels; s.u. Arzneimittelprüfung.

  • Phase 6)
    Phase
    • 6)

    • Fach: Physik

    der veränderl. Winkel in der Sinus-Darstellung einer Größe, z.B. die Ph. eines Wechselstroms.

  • Phase 7)
    Phase
    • 7)

    • Fach: Chemie

    Zustandsform von Stoffen (fest, flüssig, gasförmig), z.B. in einem dispersen System (innere Ph. = disperse Ph., äußere Ph. = Dispergens bzw. Emulgator).

  • Phase 8)
    Phase
    • 8)

    • Fach: Bakteriologie

    z.B. bei Salmonellen die typen- u. die gruppenspezif. Ph. (= spezif. bzw. unspezif. Ph. = Ph. 1 bzw. 2 des H-Antigens), im Kauffmann-White-Schema durch Kleinbuchstaben bzw. durch arab. Ziffern oder Kombinationen von Kleinbuchstaben bezeichnet; s.a. Phasenwechsel.

  • Phase 9)
    Phase
    • 9)

    im EEG das Verhältnis zwischen der Auslenkung eines Potentials auf einem Registrierkanal zu der korrespondierenden Auslenkung dieses Potentials auf einer anderen simultan aufgezeichneten Registrierspur.

  • Phasenanalyse
    • Phasen|analyse

    • Fach: Röntgenologie

    zur Auswertung des Elektrokymogramms zeichnerisches Verbinden der synchronen Punkte zu sog. Isophasen, um nicht pulsationsbedingte Bewegungen zu eliminieren.

  • Phasengleichheit
    • Phasen|gleichheit

    • Englischer Begriff: isophase; in-phase

    s.u. Phasenverschiebung.

  • Phasenkontrastmikroskopie
    • Phasen|kontrast|mikroskopie

    • Englischer Begriff: phase-contrast microscopy

    (F. Zernike 1935) Verfahren, bei dem die sehr geringen Phasenänderungen, die das Licht bei Durchtritt durch das Objekt erfährt, sichtbar gemacht werden, indem das nicht gebeugte („direkte“) Licht gegenüber dem gebeugten durch eine „Phasenplatte“ (z.B. Glas mit ringförmiger Ätzung) in der Phase verschoben u. geschwächt wird. – Auch in Kombination mit Fluoreszenzmikroskopie.

  • Phasenschema der Psychoanalyse
    • Phasen|schema der Psycho|analyse

    • Englischer Begriff: model of psychoanalytical stages

    (S. Freud) die kindl. Entwicklungsphasen u. ihre Verbindungen zu Charaktereigenschaften des Erwachsenen: „orale Phase“ (1. Lj.; Mund u. Lippen sind die dominierenden Lustzonen) verbunden mit Besitzstreben, kaptativem Verhalten, Neid, auch kannibalist. Trieben, Aggressionen, ersten Schuldgefühlen; „1. u. 2. anale Phase“ (2. – 3. Lj.; gekennzeichnet durch bes. Vergnügen am Entleeren oder Zurückhalten des Stuhls): Sammeltrieb, Geiz, Pedanterie, Geldgier; „phall. Stadium“ (Penis erogen, Rivalität mit gleichgeschlechtl. Elternteil, Kastrationskomplex): Kühnheit bis Waghalsigkeit, Entschlossenheit, Festigkeit; „Latenzperiode“ (Schulalter bis Pubertät).

  • Phasenverschiebung
    • Phasen|verschiebung

    • Englischer Begriff: phase shift

    • Fach: Neurologie

    im EEG bei simultaner Ableitung von verschied. Hirnregionen zeitl. Unterschiede im Auftreten einer best. Potentialschwankung. Ergibt – ebenso wie Phasengleichgewicht („Homophase“) u. Phasenumkehr („Antiphase“) – Hinweise auf Entstehungsort u. Ausbreitung der Wellen.

  • Phasenwechsel
    • Phasen|wechsel

    • Englischer Begriff: change of phase

    • Fach: Bakteriologie

    bei Salmonellen der Wechsel zwischen typen- u. gruppenspezif. Phase, wobei Spontanmutation u. Rückmutation mit gleicher stammspezif. Mutationsrate erfolgen.

  • Phaseolus vulgaris
    • Phaseolus vulgaris

    • Synonyme: Phasin

    • Englischer Begriff: kidney bean; phasin

    Gartenpflanze; in ungekochtem Zustand giftig wegen ihres Gehalts an hitzeempfindlichen hämagglutinierenden Toxalbuminen; die samenfreie Hülse wird in spezieller Aufbereitung bei dysurischen Beschwerden genutzt, s.a. Bohnengift.

  • phasisch
    • Englischer Begriff: phasic

    in Phasen ablaufend, eine Phase betreffend.

  • Phatno...

      Wortteil „Zahnalveole“.

    • PHC-Syndrom

        Böök-Syndrom (mit Prämolarenunterzahl, Hyperhidrosis, Canities praematura).

      • Phe
        • Englischer Begriff: phe

        Abk. für Phenylalanin.

      • Phemister-Operation
        • Phemister-Operation

        • Englischer Begriff: Phemister operation

        bei verzögerter Kallusbildung oder Pseudarthrose subperiostales Anlegen oder Einlegen eines Knochenspans („Beilegespan“, Ph.-Span), evtl. mit Marknagelung.

      • Phen...
        • Fach: Chemie

        Präfix bei Phenyl- u. Benzolderivaten.

      • Phenacetin
        • Phen|acetin

        • Synonyme: -azetin; p-Äthoxyacetanilid

        • Englischer Begriff: phenacetin; acetophenetidine

        (Duisberg u. Hinsberg 1887) Antipyretikum u. Analgetikum; wegen starker NW nicht mehr zulässig. Das neben dem Hauptmetaboliten N-Acetyl-p-aminophenol (Exkretion als Glucuronid oder Sulfat) gering vorkommende p-Äthoxyanilin oder p-Phenetidin bewirkt beim Säugling (Enzymmuster noch nicht voll ausgebildet) Met-Hb-, Verdoglobin-S- (Sulfhämoglobin), Heinz-Körper-Bildung u. Anämie; bei einmaligem Abusus im Allg. nur Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit, Parästhesien, Bewusstseinstrübungen, bei chron. Vergiftung in Kombination mit anderen Analgetika (z.B. Acetylsalicylsäure) interstitielle Nephritis („Ph.-Niere“, Analgetikanephropathie), ferner ZNS-Störung (Tremor, Nervosität, Schlaflosigkeit, Abnahme der Merkfähigkeit etc.).

      • Phenamazid
        • Englischer Begriff: phenamacide

        ein synthetisches Spasmolytikum.

      • Phenanthren
        • Phen|anthren

        • Englischer Begriff: phenanthrene

        aromat. Kohlenwasserstoff im Steinkohlenteer; Grundgerüst natürlicher u. synthet. Wirkstoffe.

      • Phenazon
        • Phenazon

        • Synonyme: Phenyldimethylpyrazolon; 2,3-Dihydro-1,5-dimethyl-2-phenyl-1H-pyrazol-3-on

        • Englischer Begriff: phenazone; antipyrine

        ein Antipyretikum u. Analgetikum (auch als Salicylat).

      • Phenazopyridin
        • Englischer Begriff: phenazopyridine

        ein Harnwegsanalgetikum.

      • Phencyclidin
        • Synonyme: Phenylcyclohexylpiperidin; PCP (Abk.)

        • Englischer Begriff: phencyclidine; PCP

        früher als Anästhetikum eingesetzter, heute als Rauschmittel („angel dust“, „killerweed“) missbrauchter Stoff. Klinik: kann als Halluzinogen u.a. aggressives Verhalten auslösen; evtl. gravierende vegetative Symptome. Bei Einnahme in der Schwangerschaft ist eine P.-Fetopathie möglich.

      • Pheniramin
        • Englischer Begriff: pheniramine

        ein älteres Antihistaminikum (H1-Rezeptoren-Blocker); nur noch topische Anw.

      • Phenobarbital
        • Phenobarbital

        • Englischer Begriff: phenobarbital

        ein Hypnotikum (Barbiturat); Anw. wegen erheblicher NW nur noch als Antiepileptikum.

      • Phenol
        • Phenol

        • Englischer Begriff: phenol

        Phenolum cristallisatum.

      • Phenol-Methanal-Harnstoff-Polykondensat, sulfoniert

          ein synthetischer Gerbstoff; Adstringens.

        • Phenole
          • Phenole

          • Englischer Begriff: phenols

          Gruppenbez. für aromat. Hydroxylverbindungen (Phenol, Resorcin, Brenzcatechin, Pyrogallol, Kresole etc.), die z.T. zellschädigend wirken u. Protoplasmagifte sind (Phenolvergiftung); z.B. Chlorkresol wird bei tumorbedingten Schmerzen zur Neurolyse im Wirbelsäulenbereich eingesetzt.

        • Phenoloxidase
          • Phenol(oxid)ase

          • Englischer Begriff: phenoloxidase

          Diphenol-oxidase.

        • Phenolphthalein
          • Phenolphthalein

          • Englischer Begriff: phenolphthalein

          Phthalein-Derivat; Anw. pharm als Laxans (Peristaltikanregung nach ca. 5–6 Std.; evtl. NW: Hauteruptionen, Nierenreizung), chem als Indikator (1%ig) in der Alkalimetrie (bei pH 8,2 farblos, bei 9,0 tiefrot, ab 9,8 rotviolett), labor zum Blutnachweis (Boas-Probe).

        • Phenolrot
          • Phenol|rot

          • Englischer Begriff: phenol red

          Phenolsulfonphthalein.

        • Phenolsulfonphthalein
          • Phenol|sulfo(n)phthalein

          • Synonyme: PSP (Abk.)

          • Englischer Begriff: phenolsulfonphthalein

          das dem Phenolphthalein analoge „Phenolrot“; Anw.: klin früher für einen tubulären Funktionstest (Phenolrot-Clearance) u. zur Prüfung der Tubendurchgängigkeit; heute obsolet; chem (0,04%ig) als pH-Indikator (gelb = pH 6,4; rot = pH 8,2).

        • Phenolum cristallisatum
          • Phenol(um cristallisatum)

          • Synonyme: Acidum phenolicum; Monohydroxybenzol; Karbolsäure

          • Englischer Begriff: phenol

          stark ätzendes, strukturell einem Alkohol ähnelndes Hydroxylderivat des Benzols (C6H5OH). Grundstoff für zahlreiche aromat. Stoffklassen; Anw. als Desinfektionsmittel obsolet (toxisch), histol in Färbelösungen u. als Aufhellungsmittel; s.a. Phenole.

        • Phenolvergiftung
          • Phenol|vergiftung

          • Englischer Begriff: phenol intoxication

          Vergiftung durch Phenol. Bei innerer Anw. 1–4 g toxisch, 10–15 g tödlich. Nach Trinken schmerzlose Verätzungen (Phenol wirkt lokalanästhetisch). Bildung weißer Schorfe. Schnelle Resorption. Tod im Schock. Wegen guter Resorbierbarkeit durch die Haut systemische Vergiftungen möglich.

        • Phenothiazine
          • Phen(o)thiazine

          • Englischer Begriff: phenothiazines

          Abbildung

          Derivate des Phenothiazins (= Dibenzo-p-thiazin), unterschieden als aliphatische, Piperidin- u. Piperazin-Gruppe (z.B. Chlorpromazin bzw. Thioridazin bzw. Perphenazin). Anw. als Neuroleptika, Antihistaminika, Antiemetika u. Sedativa.

        • Phenoxy...
          • Phen|oxy...

          die chem. Gruppierung C6H5–O–.

        • Phenoxybenzamin
          • Phenoxybenzamin

          • Synonyme: (RS)-N-Benzyl-N-(2-chlorethyl)-1-methyl-2-phenoxyethylamin

          • Englischer Begriff: phenoxybenzamine

          ein Alpharezeptorenblocker; Vasodilatans u. Antihypertonikum. Anw. bei neurogenen Blasenentleerungsstörungen u. Phäochromozytom

        • Phenoxymethylpenicillin
          • Phenoxy|methyl|penicillin

          • Englischer Begriff: phenoxymethylpenicillin; penicillin V

          Penicillin V; Oralpenicillin.

        • Phenoxymethylpenicillin-Benzathin
          • Englischer Begriff: phenoxymethylpenicillin benzathine

          Penicillin V (Oralpenicillin).

        • Phenprocoumon
          • Englischer Begriff: phenprocoumon

          Vitamin-K-Antagonist (Cumarin-Derivat); Antikoagulans.

        • Phentanyl
        • Phentolamin
          • Phentolamin

          • Englischer Begriff: phentolamine

          obsoleter Alpharezeptorenblocker; ein Sympatholytikum (Imidazolin-Derivat).

        • Phenyl-

            der Benzolrest C6H5–.

          • Phenylalanin
            • Synonyme: Phe (Abk.); (S)-2-Amino-3-phenylpropionsäure; F (Abk.)

            • Englischer Begriff: phenylalanine; Phe

            essentielle Aminosäure; tägl. Mindestbedarf 1–2 g der l-Form; zu ca. 75% durch Tyrosin ersetzbar. Vorkommen in freier Form (ca. 10 mg/l Plasma, 13 mg/24-Std.-Harn) u. in Proteinen; metabol. Abbau zu Oxalessigsäure u. Acetyl-CoA (Homogentisinsäure als Zwischenprodukt). Pathophysiologie: bei Phenylketonurie erhöhte Werte in Körperflüssigkeiten u. Harnexkretion von Phenylbrenztraubensäure.

          • Phenylalaninase
            • Phenyl|alaninase

            • Synonyme: Phenylalanin-4-hydroxylase

            • Englischer Begriff: phenylalanine 4-hydroxylase

            Oxidoreductase (Leber) mit Reaktion: l-Phenylalanin + Tetrahydropteridin + O2l-Tyrosin + Dihydropteridin + H2O. Genet. Defekt führt zur Phenylketonurie.

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