Medizin-Lexikon: Einträge mit "P"

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  • Plasmalogene
    • Plasmalogene

    • Englischer Begriff: plasmalogens

    • Fach: Biochemie

    Acetalphosphatide.

  • Plasmamantel
    • Plasma|mantel

    • Fach: Angiologie

    Randstrom.

  • Plasmamembran
    • Plasma|membran

    • Fach: Zytologie

    Plasmalemm.

  • Plasmapherese
    • Plasma|pherese

    • Englischer Begriff: plasmapheresis

    Abtrennung des Plasmas von den korpuskulären Elementen des Blutes (Erythrozyten, Leukozyten, Thrombozyten etc.); diese können zusammen mit Fremdplasma („Plasmaaustausch“), gereinigtem eigenem Plasma (nach Entfernung pathogener Stoffe = „Apherese“, z.B. durch Kryopräzipitation, Adsorption, Antikörper u. Antigene durch ein spez. Immunadsorbens), eiweißhaltigen (z.B. Humanalbumin) Lösungen oder Kochsalzlösung reinfundiert werden; s.a. Leukopherese. Methoden: v.a. im kontinuierlichen Blutfluss mit Zellseparatoren oder mit Plasmafiltern. Als ther. Maßnahme bei Vergiftungen, Paraproteinämie, Dysproteinämie (mit Hyperviskositätssyndrom), akuten Immunkomplex- bzw. Autoimmunkrankheiten (Moschcowitz-, Guillain-Barré-, Goodpasture-Syndrom, Myasthenia gravis, systemischer Lupus erythematodes), Transplantatabstoßung, familiärer Hypercholesterinämie („LDL-Apherese“), Coma hepaticum etc.; ferner zur Gewinnung von Plasmakonserven bzw. Plasmaproteinpräparaten.

  • Plasmaproteinat
    • Plasma|proteinat

    • Englischer Begriff: plasma proteinate

    Anion von Plasmaproteinen, wirksam als Pufferbase.

  • Plasmaproteine
    • Plasma|prote|ine

    • Englischer Begriff: plasma proteins

    Tabelle

    Eiweißstoffe des Blutplasmas. Das Blutplasma enthält über 100 verschiedene Proteine in einer Gesamtkonzentration von 65–80 g/l. Nach der elektrophoretischen Beweglichkeit lassen sich Albumin sowie Alpha-1-, Alpha-2-, Beta- u. Gammaglobuline unterscheiden. Die Mehrzahl sind keine reinen Proteine, sondern Glykoproteine, Lipoproteine u. Metallproteine mit Molekulargewichten zwischen einigen Tausend u. Millionen. Funktion: P. sind Komponenten des Gerinnungs- u. Komplementsystems, Proteaseinhibitoren, Immunglobuline u. Transportproteine (s. Tab.). Proteohormone u. durch Zellschädigung in das Plasma gelangte Proteine zählen nicht zu den P. im engeren Sinne. Aufgaben der P. sind: Aufrechterhaltung des kolloidosmotischen Drucks; Transport wasserunlöslicher Stoffe, z.B. Lipide oder Metallionen; Aufrechterhaltung der Immunität; Blutgerinnung; Hormon- u. Enzymtransport. Diagn.: Die relativen Anteile der P. zeigen erhebliche Unterschiede. So beträgt z.B. die Konzentration von Albumin ca. 40 g/l Plasma, die Konzentration von Immunglobulin E dagegen nur bis 0,1 g/l. Veränderungen in der Konzentration gehen meist mit Störungen im Gesamtstoffwechsel des Organismus einher, man unterscheidet zwischen Dysproteinämien (Verschiebungen im quantitativen Verhältnis der P.), Defektproteinämien (genetisch bedingter Mangel einzelner P.) u. Paraproteinämien (vermehrte Bildung bestimmter Immunglobuline oder Immunglobulinketten). Die gezielte Untersuchung einzelner oder mehrerer P. kann diagnostische Schlüsse erlauben. Analysemethoden sind z.B. Eiweiß- u. Immunelektrophorese, Plasmaproteinprofil, Immundiffusion. Die Auftrennung (Plasmafraktionierung) u. Anreicherung einzelner P. dienen v.a. zur Gewinnung von Plasmaproteinpräparaten.

  • Plasmaproteinlösung
    • Plasma|protein|lösung

    • Synonyme: PPL (Abk.)

    • Englischer Begriff: plasma protein solution

    Blutersatz-Lsg., die, gewonnen durch Entsalzen von Blutplasma mit Ionenaustauschern, sich ohne wesentl. Denaturierung pasteurisieren lässt.

  • Plasmaproteinpolymorphismus
    • Plasma|protein|poly|morphismus

    • Englischer Begriff: plasma protein polymorphism

    Auftreten genetisch bedingter Varianten von Plasmaproteinen (meist autosomal-kodominanter Erbgang, unabhängig von Blutgruppen), die biochemisch (z.B. durch Gelelektrophorese, isoelektr. Fokussierung) oder immunologisch unterscheidbar sind. Anw. v.a. für Vaterschaftsgutachten u. forensische Untersuchungen (z.B. Spermaanalyse). Beispiele: GC-, HP-, Pi-, TF-(Transferrin-), Km-, Gm-, OR-(Orosomucoid-)System; ferner der P. der Komplement-Faktoren (C3, C4a u. C4b sowie des Properdins [Bf]), des Plasminogens (PLG), des Faktors XIII b (der Blutgerinnung), der Lipoprotein-Gruppen (v.a. ApoE) u. die verschiedenen Typen der Plasma-Cholinesterase.

  • Plasmaproteinpräparat
    • Plasma|protein|präparat

    • Englischer Begriff: plasma (protein) concentrate

    durch Anreicherung von Plasmaproteinen (dort Methoden) gewonnenes Blutderivat (s.a. Plasmakonserve); z.B. Gerinnungsfaktoren zur Therapie von Störungen der Blutgerinnung, als Immunglobulinfraktion oder als Humanalbumin. Neben der Auswahl gesunder Blutspender wird das Risiko der Infektionsübertragung durch Virusinaktivierung minimiert.

  • Plasmaproteinprofil
    • Plasma|protein|profil

    • Synonyme: PPP (Abk.)

    • Englischer Begriff: plasma protein profile

    gleichzeitige immunelektrophoretische Untersuchung mehrerer Plasmaproteine mit monospezifischen Immunseren.

  • Plasmaseparation
    • Plasma|separation

    • Englischer Begriff: plasmapheresis

    Trennung von Plasma u. korpuskulären Bestandteilen des Blutes z.B. durch Plasmapherese.

  • Plasmaskimming
    • Plasma|skimming

    • Etymol.: engl. = Abschöpfen

    strömungsmechanische Separierung von Plasma u. Erythrozyten in der terminalen Strombahn.

  • Plasmaspende
    • Plasma|spende

    Plasmapherese unter Rückführung der zellulären Blutbestandteile in den Körper des gesunden Spenders zur Gewinnung von Plasmakonserven.

  • Plasmathrombinzeit
    • Plasma|thrombin(zeit)

    Thrombin(zeit).

  • Plasmathrombokinase
    • Plasma|thrombo|kinase

    • Synonyme: -plastin

    • Englischer Begriff: plasma thrombo|kinase; -plastin

    Blutthrombokinase.

  • Plasmathromboplastingenerationstest
    • Plasma|thrombo|plastin|generations|test

    • Fach: Labormedizin

    s.u. Biggs.

  • plasmatisch
    • Englischer Begriff: plasm(at)ic

    das Blut- bzw. Zellplasma betreffend.

  • Plasmaviskosität
    • Plasma|viskosität

    • Englischer Begriff: plasma viscosity

    die Viskosität des Blutplasmas, abhängig von der Konzentration der Plasmaproteine (v.a. der des Fibrinogens u. der Temperatur); s.a. Viskosimetrie; s.a. Blutviskosität.

  • Plasmavolumen
    • Plasma|volumen

    • Englischer Begriff: plasma volume

    das Gesamtvolumen des Blutplasmas; ca. 40–50 ml/kg Körpergewicht bzw. 55% des Blutvolumens.

  • Plasmazelldyskrasie
    • Plasma|zell|dys|krasie

    s.u. Paraproteine.

  • Plasmazelle
    • Plasma|zelle

    • Synonyme: Plasmozyt

    • Englischer Begriff: plasma cell; plasmacyte

    ovale bis rundl., nicht granulierte Zelle (Mono- bis Lymphozytengröße), oxidasefrei, mit stark basophilem Protoplasma (ergastoplasma- u. ribosomenreich), kleinem exzentr. Radspeichenkern u. hellem Zytoplasmahof (mit Golgi-Apparat) in Kernnähe; reifste Differenzierungsform („enddifferenzierte Form“) des B-Lymphozyten (= reife B-Zelle) als Produzent von Antikörpern.

    • P., geflammte
      „Flammzelle“; mit eosinophilem Plasma, PAS-positiv, Produzent des... (mehr)
  • Plasmazelle, geflammte
    Plasmazelle
    • P., geflammte

    „Flammzelle“; mit eosinophilem Plasma, PAS-positiv, Produzent des Schleimhaut-IgA; tritt v.a. bei reaktiver Plasmozytose u. beim (IgA-)Plasmozytom auf; s.a. Mott-Zelle.

  • Plasmazellenhepatitis
    • Plasmazellen|hepatitis

    Hepatitis, lupoide.

  • Plasmazellenleukämie
    • Plasmazellen|leukämie

    • Englischer Begriff: plasma cell leukemia

    diffuse Myelomatose (Leukozyten bis > 200 000) mit Proliferation von Plasmazellen im Knochenmark u. Ausschwemmung in das periphere Blut, ferner Vergrößerung von Leber u. Milz, seltener auch Lymphknoten; sehr selten als Spätphase eines multiplen Myeloms.

  • Plasmide
    • Plasmide

    • Englischer Begriff: plasmids

    extrachromosomale Gene in Bakterien, die – direkt oder durch Bakteriophagen – auf andere Zellen übertragen, evtl. auch in deren Genom eingebaut werden können u. dem Wirt neue – unter normalen Bedingungen entbehrliche – Eigenschaften verleihen (z.B. Penicillinasebildung, Resistenzfaktoren). Plasmide werden als Vektoren in der Gentechnologie verwendet.

  • Plasmin
    • Plasmin

    • Synonyme: Fibrinolysin

    • Englischer Begriff: plasmin; fibrinolysin

    das durch Aktivierung von Plasminogen entstehende proteolytische Enzym im Serum; ist befähigt zur Hydrolyse von Peptiden, l-Arginin- u. l-Lysinestern u. zum Abbau (Auflösung) von Fibrin(gerinnseln), in geringerem Maße auch von Fibrinogen u. anderen Plasmaproteinen zu löslichen Polypeptiden. – S.a. Fibrinolyse, Fibrinolysetherapie.

  • Plasminogen
    • Plasmino|gen

    • Synonyme: Profibrinolysin

    • Englischer Begriff: plasminogen; profibrinolysin

    inaktive Vorstufe des Plasmins, die durch Spaltung einer Arginin-Lysin-Bindung u. Umlagerung in Plasmin („Fibrinolysin“) überführt (= aktiviert) wird.

  • Plasminogenaktivator-Inhibitoren
    • Plasminogen|aktivator-Inhibitoren

    • Synonyme: PAI (Abk.)

    • Englischer Begriff: plasminogen activator inhibitors

    Stoffe, die die Plasminogenaktivatoren u. damit die Fibrinolyse hemmen; labor erhöhte Konzentrationen führen zu Thromboseneigung.

  • Plasminogenaktivatoren
    • Plasminogen|aktivatoren

    • Englischer Begriff: plasminogen activators

    proteolytische Enzyme, die Plasminogen zu Plasmin aktivieren. Physiologische Aktivatoren sind v.a. Gewebe-Plasminogenaktivator (t-PA) u. die aus Prourokinase entstehende Urokinase. pharm Anw. als Fibrinolytika; s.a. Anistreplase, Staphylokinase, Streptokinase.

  • plasmo...

      Wortteil „Blut“, „Zellplasma“, „Plasmazelle“; s.a. plasma...

    • Plasmocytoma
      • Plasmo|cytoma

      • 1)
        Myelom, multiples... (mehr)
      • 2)
        Balanitis chronica circumscripta plasmacellularis... (mehr)
    • Plasmocytoma 1)
      Plasmocytoma
      • 1)

      • Englischer Begriff: plasmacytoma

      Myelom, multiples.

    • Plasmocytoma 2)
    • Plasmodesma
      • Plasmo|desma

      • Englischer Begriff: plasmodesm(a)

      • Fach: Zytologie

      „Plasmabrücke“ zwischen zwei Zellen (elektronenmikroskopisch: Protoplasmaverzahnung); s.a. Desmosom.

    • Plasmodium
      • Plasmodium

      • 1)
        Gattungsname der Malaria-Parasiten; mit ungeschlechtlicher Phase in Reptilien... (mehr)
      • P. falciparum
        (Welch 1897) Erreger der Malaria tropica; Entwicklung wie bei P. vivax... (mehr)
      • P. malariae   Abbildung
        (Laveran 1881) Erreger der – rel... (mehr)
      • P. ovale
        dem P. vivax ähnlicher Erreger Tertiana-ähnlicher Malaria (jedoch Schizonten... (mehr)
      • P. vivax
        (Grassi, Feletti 1890) Erreger der Malaria tertiana in Tropen u. gemäßigten... (mehr)
      • 2)
        vielkernige Zytoplasmamasse durch Amitosen ohne anschließende Zellteilung... (mehr)
    • Plasmodium 1)
      Plasmodium
      • 1)

      • Englischer Begriff: Plasmodium

      • Fach: Protozoologie

      Gattungsname der Malaria-Parasiten; mit ungeschlechtlicher Phase in Reptilien, Vögeln u. Säugern (einschl. Mensch) u. geschlechtl. Entwicklung (Befruchtung u. Sporogonie) in der übertragenden (♀)  Anopheles-Mücke; s.a. Abb., Malariazyklus (dort auch Abb.).

      • P. falciparum
        (Welch 1897) Erreger der Malaria tropica; Entwicklung wie bei P. vivax... (mehr)
      • P. malariae   Abbildung
        (Laveran 1881) Erreger der – rel... (mehr)
      • P. ovale
        dem P. vivax ähnlicher Erreger Tertiana-ähnlicher Malaria (jedoch Schizonten... (mehr)
      • P. vivax
        (Grassi, Feletti 1890) Erreger der Malaria tertiana in Tropen u. gemäßigten... (mehr)
    • Plasmodium 2)
      Plasmodium
      • 2)

      • Fach: Zytologie

      vielkernige Zytoplasmamasse durch Amitosen ohne anschließende Zellteilung.

    • Plasmodium falciparum
      Plasmodium  >  Plasmodium 1)
      • P. falci|parum

      (Welch 1897) Erreger der Malaria tropica; Entwicklung wie bei P. vivax, jedoch nur präerythrozytäre Schizonten, Erlöschen der präerythrozytären Phase nach 1. Blutbefall (nach 7 Tagen), daher keine Rezidivbildung; erythrozytäre Schizogonie 48 Std., über Stunden andauerndes Fieber an jedem 2. Tag, bei zwei Populationen Übergang in Kontinua. Nachweis wie P. vivax, Blutabnahme kurz nach dem Fieber (meist Ringstadien vorhanden); jüngste Parasiten mit 1/6 Erythrozytendurchmesser als „Siegelringform“ (einzelne ältere Ringe 2-kernig); Erythrozyten mit Schizonten v.a. in Kapillaren der inneren Organe (z.B. Gehirn), im peripheren Blut im Allg. erst beim Moribunden nachweisbar. Gametozyten bohnenförmig, befallene Ery unverändert, gelegentlich mit Maurer-Fleckung; serologische Diagnose mit Immunfluoreszenz-Technik.

    • Plasmodium malariae
      Plasmodium  >  Plasmodium 1)
      • P. malariae

      Abbildung

      (Laveran 1881) Erreger der – rel. seltenen, meist herdartig in den Tropen verbreiteten – Malaria quartana. Entwicklung wie bei P. vivax, jedoch exoerythrozytärer Zyklus über 10–20 J. (mit mögl. Rezidivbildung); erythrozytäre Schizogonie 72 Std. (Fieber jeden 2. Tag). Nachweis wie P. vivax; die Parasiten kompakt, 1- bis 2-kernig, Bandform; Schizonten-Kernzahl im allg. 8 („Gänseblümchenform“); Erythrozyten nicht verändert; serologische Diagnose mit Immunfluoreszenz-Technik.

    • Plasmodium ovale
      Plasmodium  >  Plasmodium 1)
      • P. ovale

      • Synonyme: P. vivax minutum

      dem P. vivax ähnlicher Erreger Tertiana-ähnlicher Malaria (jedoch Schizonten 8-kernig, Erythrozyten oval u. ausgefranst).

    • Plasmodium vivax
      Plasmodium  >  Plasmodium 1)
      • P. vivax

      • Synonyme: P. tertianae

      (Grassi, Feletti 1890) Erreger der Malaria tertiana in Tropen u. gemäßigten Zonen. Vermehrung zunächst zu prä- oder exoerythrozytären Schizonten in der Leber. Nach wenigen Tagen Befall der Erythrozyten. Exoerythrozytärer Zyklus für 2–3 J. (mit mögl. Rezidivbildung), Schizogoniezyklus 48 Std. (Fieber jeden 2. Tag), bei mehreren Populationen alle 24 Std. (Malaria tertiana duplicata s. quotidiana). Mikroskop. Nachweis (Giemsa-Färbung) im „Dicken Tropfen“ oder Methanol-fixierten Blutausstrich (Entnahme kurz vor oder im Fieber): Parasiten amöboid, Schizonten 16-kernig, Erythrozyten vergrößert mit Schüffner-Tüpfelung; serologische Diagnose mit Immunfluoreszenz-Technik.

    • Plasmogamie
      • Plasmo|gamie

      • Englischer Begriff: plasmogamy

      • Fach: Biologie

      Vereinigung der Protoplasmakörper bei der Befruchtung.

    • Plasmokinin
      • Plasmo|kinin

      • Englischer Begriff: plasmokinin

      Faktor VIII.

    • Plasmozyt
      • Plasmo|zyt

      • Englischer Begriff: plasmacyte

      Plasmazelle.

    • Plasmozytom
      • Plasmo|zytom

      • Synonyme: Plasmom; Kahler(-Bozzolo)-Krankheit

      • Englischer Begriff: plasmacytoma

      früher allg. gebräuchliche Bez. für das multiple Myelom. Heute wird der Begriff meist eingeschränkt gebraucht für das solitäre P. des Knochens u. das solitäre extramedulläre P. (z.B. in den oberen Atmungsorganen oder im Magen-Darm-Trakt) als seltene Varianten (Myelom, solitäres).

    • Plasmozytomniere
      • Plasmo|zytom|niere

      • Englischer Begriff: plasmacytoma kidney

      die „paraproteinämische Nephrose“ mit starker Eiweißausscheidung (v.a. als Bence-Jones-Eiweißkörper) u. Einschränkung der Nierenfunktion bei Plasmozytom (Myelom, multiples); Niere stark vergrößert, Kanälchen erweitert oder atrophisch, mit Eiweißniederschlägen (Zylinder).

    • Plasmozytose
      • Plasmo|zytose

      • Englischer Begriff: plasmacytosis

      reaktive Plasmazellvermehrung in Blut u. Gewebe (v.a. Knochenmark), z.B. bei chron. Infekt, Kollagenose, Malignom.

    • Plastibell-Methode
      • Plasti|bell-Methode

      • Etymol.: engl. bell = Glocke

      Zirkumzision nach Einschieben einer Kunststoff-„Glocke“ in den Präputialsack u. durch Vorhautligatur auf dem ringförm. Rand der „Glocke“ (die nach 7–10 Tagen mit dem – nekrotisch gewordenen – Präputiumrest abfällt).

    • Plastide
      • Plastide

      • Englischer Begriff: plastids

      Organellen in Pflanzenzellen, z.B. Chromatophoren.

    • Plastik
      • Englischer Begriff: plastic surgery; plasty

      • Fach: Chirurgie

      plastischer operativer Eingriff, als Ersatz-, reparative oder rekonstruktive Plastik sowie als Form-P. (zur Wiederherstellung ästhetischer Körperformen); s.a. plastische u. kosmet. Chirurgie sowie Osteo-, Kantho-, Blasen-, Hautlappenplastik usw.

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