Medizin-Lexikon: Einträge mit "P"

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  • Pankreaskarzinom
    • Pankreas|karzinom

    • Englischer Begriff: pancreatic carcinoma

    Abbildung

    maligner Tumor der Bauchspeicheldrüse. Nach Kolon- u. Magenkarzinom dritthäufigster maligner Tumor des Gastrointestinaltraktes mit einer Inzidenz von 10/100 000 Einwohnern. Meist Adenokarzinom (ausgehend vom Epithel der kleinen Pankreasgänge), selten Azinuszell- oder azinäres Zystadenokarzinom im Korpus-/Schwanzbereich. Die meisten P. sind im Pankreaskopf lokalisiert (70%, s.a. Abb.), Corpus u. Cauda sind seltener betroffen. Klassifik.: nach dem TNM-System. Ätiol.: nicht geklärt, als Risikofaktoren gelten chron. Pankreatitis, Nikotinabusus, Diabetes mellitus. Klinik: keine eigentlichen Frühsymptome, da der Tumor lange asymptomatisch bleibt. Dann Oberbauchschmerzen mit Ausstrahlung in rechte Flanke, linkes Schulterblatt u. Rücken; Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Übelkeit, Blähungen, Dyspepsie, evtl. Ikterus, positives Courvoisier-Zeichen, evtl. Pankreatitis, Thrombosen unklarer Genese, Diabetes mellitus. Diagn.: Oberbauchsonographie, Computertomographie, ERCP, Endosonographie, Feinnadelpunktion des Pankreas, Zöliakographie u. Splenoportographie; bei unklaren Befunden muss evtl. eine explorative Laparotomie durchgeführt werden. Ther.: bei Pankreaskopfkarzinom ist die subtotale Duodenopankreatektomie mit weit reichender Lymphknotendissektion notwendig; beim Vorliegen eines periampullären Karzinoms Durchführung einer partiellen Duodenopankreatektomie mit regionärer Lymphknotendissektion. Corpus- u. Caudakarzinome sind wegen Infiltration der A. mesenterica superior meist nicht resektabel. Palliative Maßnahmen: Schmerztherapie, endoskopische Stenteinlage oder Choledochojejunostomie.

  • Pankreaskarzinom-assoziiertes Antigen
    • Pankreas|karzinom-assoziiertes Antigen

    • Synonyme: PCAA (Abk.)

    • Englischer Begriff: pancreatic carcinoma-associated antigen

    ein Tumorantigen. Beim Pankreaskarzinom evtl. diagnostisch nutzbar.

  • Pankreaskopf
    • Pankreas|kopf

    • Englischer Begriff: head of pancreas

    Caput pancreatis.

  • Pankreaskopfkarzinom
    • Pankreas|kopf|karzinom

    s.u. Pankreaskarzinom.

  • Pankreaskörper
    • Pankreas|körper

    • Englischer Begriff: body of pancreas

    Corpus pancreatis.

  • Pankreasnekrose
    • Pankreas|nekrose

    • Englischer Begriff: pancreatic necrosis

    Gewebszerfall im Pankreas infolge toxischer, allerg., entzündl., mechan. oder degen. Schädigung der Parenchymzellen mit Fermentaktivierung u. Selbstverdauung; schwerste Verlaufsform der akuten hämorrhagischen Pankreatitis.

  • Pankreassaft
    • Pankreas|saft

    • Englischer Begriff: pancreatic juice

    der stark alkal. (pH 8,3–9,0), Pankreasenzyme (dort Tab.) enthaltende „Bauchspeichel“, der durch den Ductus pancreaticus major an der Papilla duodeni major (evtl. auch minor) zusammen mit der Galle in das Duodenum fließt (ca. 1,5–2 l/Tag). Physiologischer Sekretionsreiz ist der Speisebrei bzw. die von ihm in der Duodenalschleimhaut freigesetzten Hormone: Sekretin (durch HCl-Aktivierung von Prosekretin) für Saft- u. Bicarbonatproduktion aus zentroazinären u. Schaltzellen, Cholezystokinin-Pankreozymin für die Enzymsekretion aus den granulahalt. Azinuszellen. Stimulierung vorw. parasympath. (während Sympathikus stärkere Viskosität bewirkt); vermindert z.B. bei chron. Pankreatitis, Pankreasfibrose.

  • Pankreassekretion
    • Pankreas|sekretion

    die Absonderung des Pankreassaftes in den Zwölffingerdarm.

  • Pankreassequester
    • Pankreas|sequester

    • Englischer Begriff: pancreas sequestra

    nekrotische Pankreasanteile als Folge entzündlicher Pankreaserkrankungen.

  • Pankreassklerose
    • Pankreas|sklerose

    Pankreasfibrose.

  • Pankreasstein
    • Pankreas|stein

    • Englischer Begriff: pancreatolith; pancreatic calculus

    im Gangsystem (als Sialolith) oder im Parenchym solitär oder multipel vork. Konkrement aus Calciumcarbonat u./oder -phosphat; v.a. bei chron. Pankreatitis, ferner bei Abflussbehinderung. Führt zu Stase u. damit zu Entzündung, evtl. Degeneration u. Nekrose. Klinik: Schmerzen, Pankreatitisschübe, Verdauungsinsuffizienz, Abszessbildung.

  • Pankreasstühle
    • Pankreas|stühle

    voluminöse, breiige Stühle von grauer Farbe mit vermehrtem Fettgehalt (Steatorrhö) als Folge verminderter Enzymproduktion bei chron. Pankreatitis.

  • Pankreasszintigraphie
    • Pankreas|szinti|graphie

    Szintigraphie des Pankreas nach Applikation radiomarkierter Aminosäuren (z.B. 75Se-Methionin i.v.). Heute ersetzt durch Positronen-Emissions-Tomographie nach Applikation von 18Fluor-Fluorodesoxyglucose (18F-FDG-PET).

  • Pankreastransplantation
    • Pankreas|transplantation

    • Englischer Begriff: pancreas transplantation

    Abbildung

    Transplantation des Pankreas bzw. eines P.-Segments unter Ausschaltung des exokrinen Anteils durch Ausguss des P.-Ausführungsgangs durch synthetische Polymere (Neoprene, Prolamin, Silikon). Eine andere Variante der Operation ist die Ableitung der Pankreassäfte in die Blase (sog. Blasendrainage; s.a. Abb.) oder in den Dünndarm (enterale Drainage-Technik). Die P. ist die derzeit einzige Methode, mit der eine Langzeitnormoglykämie u. damit positive Beeinflussung der diabetischen Spätschäden (Niere, Augenhintergrund, Polyneuropathie) erreicht werden kann. Die Operation wird meist in Kombination mit einer Nierentransplantation durchgeführt. Hauptindikation der P. ist der insulinpflichtige (juvenile) Typ 1 des Diabetes mellitus.

  • Pankreaszirrhose
    • Pankreas|zirrhose

    Pankreasfibrose.

  • Pankreaszyste
    • Pankreas|zyste

    • Englischer Begriff: pancreatic cyst

    1) echte Zyste: mit Epithel ausgekleidet, z.B. dysontogenetische Zyste. 2) Pseudozyste: ohne epitheliale Auskleidung, z.B. posttraumatisch, nach akuter Pankreatitis, bei chron. Pankreatitis usw. P. sind meist asymptomatisch, evtl. lässt sich ein Tumor nachweisen, manchmal Koliken. Die Zysten können in Nachbarorgane abszedieren oder perforieren. Diagn.: Sonographie, CT, evtl. Angiographie. Ther.: Verlaufsbeobachtung, Marsupialisation, Zystogastrostomie, Zystojejunostomie (innere Drainage).

  • Pankreatalgie
    • Pankre(at)algie

    • Englischer Begriff: pancreatalgia

    Pankreasschmerz.

  • Pankreatektomie
    • Pankreat|ektomie

    • Englischer Begriff: pancreatectomy

    die stets zu Diabetes mellitus führende op. Entfernung des Pankreas (= totale P.), meist bei gleichzeit. Entfernung von Milz u. Duodenum. – Ferner als partielle P. (nur Körper- u. Schwanzteil, nach Trauma auch kleinerer Abschnitte), insbes. als Pankreaskopfresektion (Duodenopankreatektomie) u. als duodenumerhaltende Pankreaskopfresektion.

  • pankreatiko...
    • Englischer Begriff: pancreatico...

    Wortteil „Ductus pancreaticus“. – Oft fälschlich für pankreato...

  • Pankreatikocholangiographie
    • Pankreatiko|cholangio|graphie

    • Englischer Begriff: cholangiopancreatography

    s.u. Pankreatographie.

  • Pankreatikographie
    • Pankreatiko|graphie

    • Fach: Röntgenologie

    s.u. Pankreatographie.

  • Pankreatikus
    • Pankreatikus

    • Englischer Begriff: pancreatic duct

    Ductus pancreaticus.

  • pankreatisches Polypeptid
    • pankreatisches Poly|peptid

    • Englischer Begriff: pancreatic polypeptide

    s.u. Polypeptid.

  • Pankreatitis
    • Pankreatitis

    • Synonyme: Pancreatitis

    • Englischer Begriff: pancreatitis

    Entzündung des Pankreas; nach dem Verlauf unterschieden als akute u. chronische P.

    • P., akute   Abbildung
      akute Entzündung der Bauchspeicheldrüse... (mehr)
    • P., chronische   Abbildung
      chronisch fibrosierende Entzündung des Pankreas mit fortschreitendem diffusem... (mehr)
  • Pankreatitis, akute
    Pankreatitis
    • P., akute

    • Englischer Begriff: acute p.

    Abbildung

    akute Entzündung der Bauchspeicheldrüse. In 80–90% liegt eine komplikationslose interstitiell-ödematöse P. vor, Letalität unter 1%. Bei 10–20% hämorrhagisch-nekrotisierende P. mit klinisch schwerem Verlauf u. Multiorganschäden, Letalität bei 20–40%. Ätiol.: am häufigsten biliär (40–60%) u. alkoholtoxisch (20–40%) verursacht, seltener idiopathisch, traumatisch, postoperativ, post-ERCP, medikamentös (z.B. Valproinsäure, Azathioprin, Diuretika), durch bakterielle oder virale Infektionen, Divertikel, Hyperlipoproteinämie, Hyperparathyreoidismus oder als Transplantatpankreatitis. Klinik: heftiger, ausstrahlender, evtl. gürtelförmiger Oberbauchschmerz, Übelkeit u. Erbrechen, Subileus/Ileus, Fieber, Hypotonie, Schock, Aszites, EKG-Veränderungen, Pleuraerguss, Cullen-Zeichen, Grey-Turner-Zeichen. Diagn.: Labor: Erhöhung von Amylase u. Lipase in Serum, Urin); starker Anstieg des CRP (C-reaktives Protein), kann Hinweis auf nekrotisierende Pankreatitis sein; evtl. Erhöhung der Cholestaseparameter bei biliärer P. Sonographie, Endosonographie, Abdomen-Übersichtsaufnahme, CT, ERCP, Feinnadelpunktion. DD: Ulkus, Herzinfarkt, Aortenaneurysma, chron. Pankreatitis. Kompl.: Schock, Verbrauchskoagulopathie, Abszessbildung, Pseudozystenentwicklung. Ther.: 1) konservativ: Nulldiät, Volumen- u. Elektrolytersatz, Analgetika, Antibiotika bei nekrotisierender Form. 2) kausal: evtl. Entfernung eines Gallengangssteines nach Papillotomie; Zystenpunktion/-drainage, Abszessdrainage. 3) chirurgisch: bei nekrotisierender P. Entfernung der infizierten Nekrosen u. Spül-Saug-Drainage.

  • Pankreatitis, chronische
    Pankreatitis
    • P., chronische

    • Englischer Begriff: chronic p.

    Abbildung

    chronisch fibrosierende Entzündung des Pankreas mit fortschreitendem diffusem oder segmentalem narbigem Ersatz des exokrinen Parenchyms, mit oder ohne Pseudozysten u. mit oder ohne Verkalkungen im Gangsystem. Einteilung: Unterschieden werden die chronische P. mit fokaler Nekrose, mit segmentaler bzw. diffuser Fibrose u. die kalzifizierende Form. Als Sonderform gilt die chronisch-obstruktive P. Ätiol.: Chronischer Alkoholkonsum ist die häufigste Ursache (60–90%). Selten werden Hyperparathyreoidismus, Pankreasobstruktion, hereditäre Faktoren oder keine Ursachen gefunden. Klinik: Leitsymptome sind rezidivierende bzw. persistierende abdominelle Schmerzen, dyspeptische Beschwerden u. Gewichtsverlust. Erst bei Ausfall großer Pankreasteile kommt es zur Beeinträchtigung der exokrinen u. endokrinen Funktion mit Maldigestion u. Diabetes mellitus. Kompl.: Zysten, Abszesse, Stenosen im Gangsystem, Thrombosen; Risikofaktor für ein Pankreaskarzinom. Ther.: Eine kausale u. damit kurative Therapie ist bisher nicht bekannt, trotz Beendigung des Alkoholabusus kann die Entzündung chronisch-progredient werden. Neben der absoluten Alkoholkarenz stehen Schmerztherapie u. Substitution der exokrinen u. endokrinen Insuffizienz im Vordergrund. Chirurg. Intervention bei Auftreten von Komplikationen wie Gallengangs- oder Duodenalstenose, Pseudozyste, Milzvenenthrombose mit Varizenblutung, pankreatogener Aszites oder Pleuraerguss.

  • pankreato...
    • Englischer Begriff: pancreato...

    Wortteil „Bauchspeicheldrüse“ (Pancreas); s.a. pankreatiko...

  • Pankreatoduodenektomie
    • Pankreato|duoden|ektomie

    • Englischer Begriff: pancreatoduodenectomy

    Duodenopankreatektomie.

  • Pankreatoenterostomie
    • Pankreato|entero|stomie

    • Englischer Begriff: pancreatoenterostomy

    op. Anastomosierung des Pankreas mit dem Dünndarm; z.B. als End-zu-Seit-Pankreatoduodeno- oder -jejunostomie (nach partieller Duodenopankreatektomie) zur Sekretableitung.

  • Pankreatographie
    • Pankreato|graphie

    • Englischer Begriff: pancreatography (e.g. endoscopic retrograde)

    Abbildung

    (Léger 1953) intraop. Röntgendarstellung des Pankreasgangsystems nach Inj. eines Kontrastmittels in den Ductus pancreaticus (Katheter durch die Papilla Vateri). Auch als „endoskopisch-retrograde Pankreatiko-Cholangiographie“ (ERPC = ERCP; s.a. Cholangiographie); s. Abb.

  • Pankreatolith
    • Pankreato|lith

    • Englischer Begriff: pancreatolith

    Pankreasstein.

  • Pankreatopathie
    • Pankre(at)o|pathie

    • Englischer Begriff: pancreatopathy

    Erkrankung der Bauchspeicheldrüse.

  • Pankreatopeptidase E
    • Pankreato|peptidase E

    • Englischer Begriff: pancreatopeptidase E

    Elastase; s.a. Pankreasenzyme (dort Tab.).

  • Pankreatozystoduodenostomie
    • Pankreato|zysto|duodeno|stomie

    • Englischer Begriff: pancreatocystoduodenostomy

    op. Anastomosierung einer Pankreas(pseudo)zyste mit dem Duodenum.

  • Pankreolauryltest
    • Pan|kreo|lauryl|test

    Test der exokrinen Pankreasfunktion, basiert auf der Spaltung von Fluoresceindilaurat.

  • pankreopriv
    • pankreo|priv

    • Englischer Begriff: pancreoprivic

    nach Ausfall des Pankreas.

  • Pankreozymin
    • Pankreo|zymin

    • Englischer Begriff: pancreozymin

    s.u. Cholezystokinin; s.a. Sekretin-Pankreozymin-Test.

  • Panlabyrinthitis
    • Pan|labyrinthitis

    Labyrinthitis mit Beteiligung des vestibulären u. kochlearen Anteils.

  • Panmixie
    • Pan|mixie

    • Englischer Begriff: panmixis; random mating

    • Fach: Genetik

    (Weismann 1895) Paarungssystem innerhalb einer Population ohne Bevorzugung bestimmter Geno- oder Phänotypen u. ohne Auswahl durch Selektionsprozesse.

  • Panmyelopathie
    • Pan|myelo|pathie

    • Englischer Begriff: panmyelopathy

    Störung der Blut bildenden Knochenmarkfunktion, meist i.S. der Panmyelophthise (mit leerem oder pseudoregenerativ-vollem Mark). Formen u. Ätiol.: Als konstitutionelle P. v.a. das Fanconi-Zinsser-Syndrom; neben idiopath. Formen auch solche bekannter Ursache; z.B. die toxisch-aregenerator. P. nach viralem oder bakteriellem Infekt, durch Benzol, Chloramphenicol, Gold, Zytostatika, allerg.-hyperergisch durch Barbiturate, Santonin, Kalomel, Aminopyrin, Sulfonamide, Penicillin, Antihistaminika, Thyreostatika, nach Strahlenschäden, bei Immunprozessen, Osteomyelofibrose, Thesaurismosen; auch durch Autoantikörper (oft nur als Erythroblastopenie); ferner die lupoide P. (durch antinukleäre Faktoren) mit Fragmenten des disseminierten Lupus erythematodes u. die bei Hypersplenismus. – Evtl. Vorstadium einer akuten Leukämie („Präleukämie“). Klinik: Blässe, rezidivierende Infektionen, Haut- u. Nasenblutungen. Diagn.: Knochenmarkhistologie. Ther.: Immunsuppression, Knochenmarktransplantation, symptomatisch Transfusion von Blutprodukten.

  • Panmyelophthise
    • Pan|myelo|phthise

    • Synonyme: Knochenmarkschwund

    • Englischer Begriff: panmyelophthisis

    Abbildung

    fortschreitende, alle Zellsysteme betreffende Aplasie des Knochenmarks (s.a. Panmyelopathie), mit Panzytopenie im peripheren Blut (s. Abb.). Klinik: hämorrhagische Diathese, nekrotisierend-ulzeröse Schleimhautprozesse, Anämie.

  • Panner-Krankheit
    • Panner-Krankheit

    • Englischer Begriff: Panner's disease

    • Biogr.: Hans Jessen P., 1871–1930, Radiologe, Kopenhagen

    juvenile (androtrope) Epiphysennekrose des Capitulum humeri. Klinik: örtlicher Druckschmerz, Beuge- u. Streckhemmung; meist Spontanheilung (evtl. Osteochondrosis dissecans).

  • Panneuropathie, hyaline
    • Pan|neuro|pathie, hyaline

    Alexander-Syndrom.

  • Panniculitis
    • Panniculitis

    • Englischer Begriff: panniculitis

    Abbildung

    Entzündung des subkutanen Fettgewebes (s. Abb.) u. lipophage Granulome (Lipogranulomatose). Ätiol.: meist infolge tiefer Vaskulitis bzw. hyperton. Durchblutungsstörung, seltener im Rahmen einer Hypodermitis. Sonderformen: P. nodularis non suppurativa febrilis et recidivans (Pfeifer-Weber-Christian-Syndrom). P. mesenterica: mit entzündl. Gekröseschrumpfung u. Verlegung der Lymphbahnen, evtl. Ileus. Lipogranulomatosis subcutanea (Rothmann-Makai-Krankheit): spontan u. ohne Allgemeinerscheinungen, v.a. an Unterschenkeln mit bis walnussgroßen, teils konfluierenden derb-weichen Knoten der tieferen Kutis, evtl. auch im Fettgewebe innerer Organe. Weitere Formen: Kältepanniculitis (v.a. bei jüngeren Kindern u. adipösen Frauen; klinisch zeigen sich livid-rote Knoten); P. durch Silikon oder Paraffin (endzündl. Knoten durch Injektion); P. durch Medikamente (nodöse Erytheme, z.B. nach Einnahme von Kontrazeptiva); P. artefacta (Folge selbstschädigender Traumen oder durch Autoinokulation von Fremdmaterialien); metabolische P. (Pankreaserkrankungen, α1-Trypsininhibitor-Mangel); infektiöse P. (Bakterien, Pilze); postphlebitische P.; P. bei Bindegewebskrankheiten (Lupus erythematodes profundus, Sklerodermie, eosinophile Faszitis); P. bei proliferativen Krankheiten (Leukämie); Adipositas subcutanea neonatorum; Sclerema adiposum neonatorum. S.a. Cellulitis.

  • Panniculus
    • Panniculus

    • Etymol.: latein.

    • Englischer Begriff: panniculus

    kleiner Lumpen, Lappen; ärmliches Kleidchen.

    • P. adiposus
      die durch bindegewebige Septierung u. Maschenbildung unterteilte (Träubchen-... (mehr)
    • P. carnosus
      Hautmuskel aus quer gestreiften Muskelfasern; beim Menschen nur rudimentär... (mehr)
  • Panniculus adiposus
    Panniculus
    • P. adiposus

    die durch bindegewebige Septierung u. Maschenbildung unterteilte (Träubchen- u. Läppchenformen) Fettgewebsschicht der Unterhaut (= Tela subcutanea).

  • Panniculus carnosus
    Panniculus
    • P. car|no|sus

    Hautmuskel aus quer gestreiften Muskelfasern; beim Menschen nur rudimentär als Platysma.

  • Pannikulitis
    • Pannikulitis

    • Englischer Begriff: panniculitis

    Panniculitis.

  • Pannikulose
    • Pannikulose

    Cellulitis (3).

  • Pannus
    • Pannus

    • Englischer Begriff: pannus

    gefäßreiche, entzündlich-reaktive Bindegewebsbildung.

    • P. corneae
      flächenhafte Gefäßeinsprossung vom Limbus her in das Hornhautstroma (unter... (mehr)
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