Medizin-Lexikon: Einträge mit "P"

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  • Psoriasis vulgaris inversa
    Psoriasis (vulgaris)
    • P. inversa

    P. in intertriginösen Räumen (häufig Verwechslung mit Candidamykosen).

  • Psoriasis vulgaris pustulosa
    Psoriasis (vulgaris)
    • P. pustulosa

    • Englischer Begriff: pustular p. (of Zumbusch)

    exsudative Form der P. mit bis glasstecknadelkopfgroßen Munro-Abszessen, auch – mit rotem Hof – auf scheinbar gesunder Haut, z.T. gruppiert u. konfluierend; an Handtellern u. Fußsohlen (P. p. palmaris et plantaris) als Typ Barber-Königsbeck, generalisiert mit Störung des Allgemeinbefindens als Typ v. Zumbusch.

  • Psoriasis-Phänomene

      lassen sich an psoriatischen Hautveränderungen auslösen u. gelten als pathognomonisch: 1. Kerzen(tropfen)-Phänomen; 2. Phänomen des letzten Häutchens (blattartiges, feucht wirkendes Häutchen nach Entfernen der Schuppe); 3. Auspitz-Phänomen.

    • PSP
      • Englischer Begriff: P.S.P

      Abk. für Phenolsulfonphthalein.

    • PSR
    • PSS

        Abk. für progressive systemische Sklerodermie.

      • psych...

          Wortteil „Seele“; s.a. psycho...

        • Psychagogik
          • Psych|agogik

          • Englischer Begriff: psychagogy

          i.e.S. die Resozialisierung verhaltensgestörter Kinder mit psychoanalyt. u. pädagogischen Methoden.

        • Psychalgie
          • Psych|algie

          • Synonyme: Neuralgismus

          • Englischer Begriff: psychalgia; psychogenic pain

          psychogene Kopf-, Brust-, Herzschmerzen etc., die sich nicht an die anatom. Grenzen der Schmerzempfindung halten u. die als nicht körperlich empfunden werden.

        • Psychasthenie
          • Psych|asthenie

          • Englischer Begriff: psychasthenia

          histor. Begriff (19. Jh.) für konstitutionell bedingte Neurosen mit Ängsten, Unvollkommenheitsgefühl, Willensschwäche, Phobien, verminderter emotionaler Belastbarkeit (im Unterschied zur Hysterie).

        • Psyche
          • Psy|che

          • 1)
            i.w... (mehr)
          • 2)
            in der Psychiatrie alle bewussten u. unbewussten seelischen Vorgänge als... (mehr)
        • Psyche 1)
          Psyche
          • 1)

          i.w.S. die Seele im Gegensatz zum Leib;

        • Psyche 2)
          Psyche
          • 2)

          • Englischer Begriff: psyche

          in der Psychiatrie alle bewussten u. unbewussten seelischen Vorgänge als dualistischer Gegenbegriff zum Biologisch-Körperlichen des Menschen.

        • Psychedelica
          • Psyche|delica

          • Synonyme: -delika

          • Englischer Begriff: psychedelics; psychodelics

          Wirkstoffe (Halluzinogene), die in Verbindung mit mystischem Erleben verdrängte seelische Inhalte freilegen, z.B. LSD.

        • psychedelische Behandlung
          • psyche|delische Behandlung

          • Englischer Begriff: psychedelic treatment

          Psychother. mit Anw. von Halluzinogenen u. vorherigem Einstimmen durch Musik u. Worte auf ein bes. Erleben (v.a. bei Alkoholismus u. im Finalstadium schwerster organ. Erkrankungen); heute kaum noch angewandt.

        • Psychiater
          • Psych|iater

          • Englischer Begriff: psychiatrist

          Arzt mit abgeschlossener (mindestens 5-jähriger) Weiterbildung in Psychiatrie.

        • Psychiatrie
          • Psych|iatrie

          • Synonyme: Seelenheilkunde

          • Englischer Begriff: psychiatry

          zusammen mit der Psychotherapie medizinisches Fachgebiet, das sich mit der Erkennung, nichtoperativen Behandlung, Prävention, Rehabilitation u. Begutachtung hirnorganischer, endogener, persönlichkeitsbedingter, neurotischer u. situativ-reaktiver psychischer Krankheiten u. Störungen einschließlich sozialer u. psychosomatischer Anteile befasst. Nachbardisziplinen, deren Erkenntnisse u. Methoden die P. teilweise übernommen hat, sind v.a. die Psychologie u. Neurologie. Teilbereiche sind u.a. die Sozialpsychiatrie, Gerontopsychiatrie, forensische Psychiatrie; die Kinder- u. Jugendpsychiatrie ist mittlerweile ein eigenständiges Fachgebiet. Die Weiterbildungszeit bis zum Facharzt für P. u. Psychotherapie (Psychiater u. Psychotherapeut) beträgt 5 Jahre.

        • psychisch
          • Englischer Begriff: psychic

          seelisch (im Gegensatz zu körperlich = somatisch), die Psyche betreffend; psychomotorischer Anfall.

        • psycho...

            Wortteil „Seele“; s.a. psych...

          • Psychoanaleptica
            • Psychoanalep|tica

            • Synonyme: -tika

            • Englischer Begriff: psychoanaleptics

            Medikamente mit steigernder Wirkung auf die psychische Aktivität; Psychotonika u. Antidepressiva.

          • Psychoanalyse
            • Psycho|analyse

            • Englischer Begriff: psychoanalysis

            von Freud 1886 begründete medizinisch-psychologische Lehre, in der er drei Bedeutungsebenen unterscheidet: 1) eine Untersuchungsmethode, mit der die unbewusste Bedeutung seelischer Vorgänge aufgeschlüsselt werden kann. Sie bedient sich v. a. der Methode der freien Assoziationen; 2) eine psychotherapeutische Behandlungsmethode, die sich auf 1) gründet u. v.a. die Deutung der Übertragung, des Widerstandes u. unbewusster Wünsche als Technik benutzt; 3) ein Denkmodell psychologischer u. psychopathologischer Theorien, die die psychoanalytischen Untersuchungs- u. Behandlungsmethoden strukturieren. Die beobachteten psychischen Phänomene wurden dabei zur Schichtenlehre ausgebaut; s.a. Ich, Es, Über-Ich, Tiefenpsychologie. Im weiteren Verlauf der wissenschaftstheoretischen u. praktisch-therapeutischen Entwicklung der P. spalten sich weitere psychoanalytische Schulen, v.a. von C. G. Jung („Analytische Psychologie“) u. A. Adler („Individualpsychologie“), später zahlreiche weitere theoretisch u. technisch modifizierte Richtungen ab. P. als medizinischer Bereich, in dem Ärzte nach entsprechender Weiterbildung eine Zusatzbezeichnung erwerben können, umfasst die Erkennung u. psychoanalytische Behandlung von Krankheiten u. Störungen, denen unbewusste seelische Konflikte zugrunde liegen, sowie die Anwendung in Prävention u. Rehabilitation.

          • psychoanämisches Syndrom
            • psycho|anämisches Syndrom

            depressiv oder schizophren gefärbte Psychose (oder dementielles Syndrom) bei perniziöser Anämie bzw. bei anderen makrozytären Anämieformen infolge Malabsorption.

          • Psychochirurgie
            • Psycho|chirurgie

            • Englischer Begriff: psychosurgery

            offene oder stereotakt. Hirnoperationen z.B. zur Ther. von Psychosen; wegen fraglicher Wirkung u. z.T. erheblicher Persönlichkeitsveränderungen stark umstritten bzw. obsolet; z.B. Rindenunterschneidung, Topektomie, Leuko-, Thalamo-, Forniko-Amygdalotomie.

          • Psychodelicum
            • Psycho|delicum

            • Synonyme: -delikum

            Psychedelica.

          • Psychodrama
            • Psycho|drama

            • Englischer Begriff: psychodrama

            (J. L. Moreno 1921) psychotherapeutische Methode, bei der im freien Gruppenspiel durch schauspielerische Darstellung konfliktbesetzter Situationen die Spontaneität gelockert, der Konflikt abreagiert u. im anschließenden Gespräch die Darstellung gemeinsam analysiert werden.

          • Psychodynamik
            • Psycho|dynamik

            • Englischer Begriff: psychodynamics

            (Kurt Lewin) das Gesamt der innerseel. Energieimpulse, hervorgerufen durch die Aktion der einzelnen Instanzen des psych. Apparates untereinander oder auch – bei Verdrängung, Fehlleistung, Phobie – gegeneinander.

          • Psychodysleptica
            • Psycho|dys|lep|tica

            • Synonyme: -tika

            • Englischer Begriff: psychodysleptic agents; hallucinogens

            Halluzinogene.

          • psychodysleptisch
            • psycho|dys|leptisch

            • Englischer Begriff: psychodysleptic

            seelisch enthemmend.

          • psychogalvanischer Haut-Reflex
            • psycho|galvanischer (Haut-)Reflex

            • Englischer Begriff: psychogalvanic reflex

            Herabsetzung des elektr. Hautwiderstandes (= Féré-Effekt) u. Schwankung des Hautpotentials (= Tarchanov-Effekt) bei psychischer Erregung (mit verstärkter Schweißsekretion); Anw. in der Forschung u. beim sog. Lügendetektor.

          • psychogen
            • psycho|gen

            • Englischer Begriff: psychogenic; psychogenous

            in der Psyche begründet, durch seel. Vorgänge verursacht.

          • psychogene Reaktion
            psychogen
            • p. Reaktion

            eine durch zurückliegende (oft frühkindl.) oder aktuelle Ereignisse ausgelöste abnorme Erlebnisreaktion (Fixierung oder Ausfall) mit charakterlichem oder neurot. Fehlverhalten, z.B. Amnesie, Bewusstseinstrübung, psychot. Episode, Aphonie, Blindheit, Taubheit, Lähmung etc. eine P.r. kann auch auftreten bei Angst, Depression, Wutanfall.

          • Psychogenie
            • Psycho|genie

            • Englischer Begriff: psychogenesis

            die „seelische“ Herkunft (Ursachenzusammenhang) des Verhaltens u. seiner Störungen.

          • Psychohygiene
            • Psycho|hygiene

            • Englischer Begriff: psychohygiene

            Teilgebiet der angewandten Psychologie, das sich mit der Erhaltung u. Pflege der geistig-seel. Gesundheit des Menschen befasst (i.S. der Prävention).

          • Psychokatharsis
            • Psycho|katharsis

            • Englischer Begriff: psychocatharsis

            Katharsis.

          • Psycholagnie
            • Psycho|lagnie

            • Englischer Begriff: psycholagny

            sexuelle Erregung durch Vorstellungen u. Tagträume.

          • Psycholeptica
            • Psycholep|tica

            • Synonyme: -tika

            • Englischer Begriff: psycholeptics

            (Delay) Arzneimittel mit dämpfender Wirkung auf psych. Funktionen u. höhere Nerventätigkeit; z.B. Neuroleptika, Antidepressiva, Tranquilizer u.andere.

          • Psychologie
            • Psycho|logie

            • Englischer Begriff: psychology

            „Seelenkunde“, Lehre von den Funktionen des Bewusstseins u. des Verhaltens, den Ursachen u. Wirkungen unbewusster Vorgänge u. Zustände sowie deren Rolle bei der Entwicklung der Persönlichkeit. Nach Grundlagenfächern unterschieden als allgemeine P., Entwicklungs-P., Tiefenpsychologie, differentielle P. (Persönlichkeits-P., Charakterkunde), Sozial-P., physiologische P. (einschl. Psychophysiologie, Neurophysiol. u. Psychopharmakol.); nach Anwendungsfächern als klinische P., pädagogische P., Arbeits-, Betriebs- u. Organisations-P.; ferner die medizinische P. (z.B. Arzt-Patient-Beziehung, P. ärztlichen Handelns etc.).

          • Psychologie, analytische
            Psychologie
            • P., analytische

            • Englischer Begriff: analytic p.

            (C. G. Jung) s.u. Tiefenpsychologie; s.a. Psychoanalyse.

          • Psycholyse
            • Psycho|lyse

            • Englischer Begriff: psycholysis

            (R. A. Sandison 1954) Auflösung belastender Erlebniskomplexe durch niedrig dosierte Halluzinogene (v.a. LSD, Psilocybin, Mescalin) nach vorbereitender Psychoanalyse; kaum noch angewandte Methode.

          • Psycholytica
            • Psycho|lytica

            • Synonyme: -lytika

            Halluzinogene.

          • Psychometrie
            • Psycho|metrie

            • Englischer Begriff: psychometry, -metrics

            möglichst objektive Erfassung psychischer Funktionen u. Persönlichkeitsmerkmale mit Hilfe von Tests.

          • Psychomimetika
            • Psycho|mimetika

            Halluzinogene.

          • Psychomotorik
            • Psycho|motorik

            • Englischer Begriff: psychomotor function

            Struktur der Psyche (konstitutions- u. temperamentsabhängig), die die Körpermotorik beeinflusst. I.w.S. die für das Individuum typische Gesamtheit seiner willkürl. Bewegungen; auch Ausdruck des Antriebs, der über die P. sekundär erfassbar ist. Kann durch psychische Erkrankungen u. Hirnschäden weitgehend gestört werden.

          • psychomotorisch
            • psycho|motorisch

            • Englischer Begriff: psychomotor

            die Psychomotorik betreffend.

          • psychomotorischer Anfall
            psychomotorisch
            • p. Anfall

            • Synonyme: Dämmerattacke; Krise; komplex fokaler epileptischer Anfall

            • Englischer Begriff: p. seizure

            Sek. bis Min. dauernde „Pseudoabsence“ („dreamy state“) mit Bewegungsautomatismen, meist auch vegetativen Begleitzeichen, als Ausdruck einer Schläfenlappenläsion (= symptomat. Temporallappenepilepsie).

          • Psychoneuroimmunologie
            • Psycho|neuro|immunologie

            • Synonyme: PNI (Abk.)

            zunehmend an Bedeutung gewinnendes interdisziplinäres Wissenschaftsgebiet, in dem das komplexe Zusammenspiel von seelischen Faktoren (Psyche), Immun- u. Nervensystem untersucht wird.

          • Psychoneurose
            • Psycho|neurose

            • 1)
              (S. Freud 1894) aufgrund eines frühkindl... (mehr)
            • 2)
              schwere oder im Organischen verwurzelte Neurose mit vorw... (mehr)
            • 3)
              rein psychogene Neurose (Dubois), als Abgrenzung gegenüber dem ursprünglichen... (mehr)
          • Psychoneurose 1)
            Psychoneurose
            • 1)

            (S. Freud 1894) aufgrund eines frühkindl. Konfliktes entstandene Übertragungs- oder narzisstische Neurose (Gegensatz: Aktualneurose).

          • Psychoneurose 2)
            Psychoneurose
            • 2)

            schwere oder im Organischen verwurzelte Neurose mit vorw. psych. Symptomen (im Ggs. zur Organ- oder Konversionsneurose).

          • Psychoneurose 3)
            Psychoneurose
            • 3)

            • Englischer Begriff: psychoneurosis

            rein psychogene Neurose (Dubois), als Abgrenzung gegenüber dem ursprünglichen Neurosebegriff, der noch zahlreiche organische Störungen beinhaltete.

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