Medizin-Lexikon: Einträge mit "R"

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  • Reduktion 2)
  • Reduktion 3)
    Reduktion
    • 3)

    • Fach: Chirurgie

    Organverkleinerung (Reduktionsplastik). Ferner Reposition.

  • Reduktion 4)
    Reduktion
    • 4)

    • Englischer Begriff: reduction

    • Fach: Pathologie

    Organrückbildung im Rahmen der Phylogenese.

  • Reduktionsdiät
    • Reduktions|diät

    • Synonyme: -kost

    • Englischer Begriff: (weight) reduction diet

    kalorienarme Ernährung als Maßnahme zur Verminderung des Körpergewichtes („Gewichtsreduktion“).

  • Reduktionsmittel
    • Reduktions|mittel

    • Englischer Begriff: reducing agent

    chemischer Stoff, der bei Redoxreaktion durch Elektronenabgabe den Reaktionspartner reduziert u. selbst dabei oxidiert wird.

  • Reduktionsplastik
    • Reduktions|plastik

    • Englischer Begriff: reduction plasty

    • Fach: Chirurgie

    plastisch-operative Organverkleinerung, z.B. der Mamma.

  • Reduktionsprobe
    • Reduktions|probe

    • Englischer Begriff: reducing test

    • Fach: Labormedizin

    chemischer Nachweis von Kohlenhydraten anhand ihrer reduzierenden Eigenschaft gegenüber entsprechenden Reagenzien (z.B. Pikrinsäure, Ferricyankali, Cu2+; s.a. reduzierend).

  • Reduktionsteilung
    • Reduktions|teilung

    • Englischer Begriff: reduction division

    Meiose.

  • Redundanz
    • Red|undanz

    Überfülle.

    • 1)
      in der Informationstheorie die Menge „überflüssiger“ Information... (mehr)
    • 2)
      Fähigkeit von Genen, sich zumindest teilweise ersetzen zu können, wenn... (mehr)
  • Redundanz 1)
    Redundanz
    • 1)

    in der Informationstheorie die Menge „überflüssiger“ Information.

  • Redundanz 2)
    Redundanz
    • 2)

    • Englischer Begriff: redundancy

    • Fach: Genetik

    Fähigkeit von Genen, sich zumindest teilweise ersetzen zu können, wenn die Kodierung derselben Aminosäure durch mehrere verschiedene Codons der tRNS infolge Übereinstimmung in einer oder zwei Basen möglich ist. Gene mit redundanten Funktionen entstehen in der Evolution durch Genduplikation. S.a. Chromosomenduplikation.

  • Reduplikation
    • Re|du|plikation

    • Englischer Begriff: reduplication

    Verdoppelung; zytol Vermehrung von Zellorganellen durch Wachstum u. Teilung; i.e.S. die identische Nachbildung genetischer Strukturen (Matrizen) der Zelle vor der Kernteilung durch Aufnahme von Bausteinen aus dem umgebenden Milieu (= Autoduplikationen); in der Molekulargenetik meist als Replikation bezeichnet.

  • Reduviidae
    • Reduviidae

    die Familie „Raubwanzen“ [Heteroptera]; meist Insektenparasiten, die zuweilen auch den Menschen stechen (Arten der Gattungen Triatoma, Rhodnius u. Panstrongylus übertragen Trypanosoma cruzi).

  • redux
    • redux

    s.u. Crepitatio.

  • reduzierend
    • Englischer Begriff: reducing

    mit Wirkung i.S. der Reduktion.

    • r. Zucker
      Zucker mit Aldehyd- oder Ketogruppe in freier oder Halbacetalform, die... (mehr)
  • reduzierende Zucker
    reduzierend
    • r. Zucker

    • Englischer Begriff: r. sugars

    Zucker mit Aldehyd- oder Ketogruppe in freier oder Halbacetalform, die eine Carbonylreaktion geben (s.a. Reduktionsprobe).

  • Reed-Zelle
    • Reed-Zelle

    • Englischer Begriff: Reed cell

    • Biogr.: Dorothy Mendenhall R., 1874–1964, Pathologin, Baltimore

    Sternberg(-Reed)-Riesenzelle.

  • Reenstierna-Ito-Reaktion
    • Reenstierna-Ito-Reaktion

    • Englischer Begriff: Ito-Reenstierna reaction

    Ito-Syndrom.

  • Reentrance
    • Re|entrance

    • Synonyme: -entry

    • Etymol.: engl. = Wiedereintritt

    • Fach: Kardiologie

    Erregungsrückkehr. S.a. Umkehr-Extrasystole. – Die Reentry-Theorie erklärt die Entstehung von Extrasystolen durch Rückkehr der im betreffenden Myokardabschnitt kreisenden Erregung (s.a. Circus-Movement-Theorie); z.B. führt die subendokardiale Leitungsstörung im Infarkt-Grenzbereich zu einer Verzögerung der Reizleitung, so dass die Erregung auf nicht mehr refraktäre Myokardbereiche trifft u. diese erneut erregt. Diese Erregung wird dann wieder zum Störherd geleitet, der seinerseits wieder erregt wird (Bildung eines Circulus vitiosus).

  • Reese-Blodi-Krause-Syndrom
    • Reese(-Blodi-Krause)-Syndrom

    • Englischer Begriff: encephalo-ophthalmic syndrome; encephalo-ophthalmodysplasia; Reese-Blodi-Krause syndrome

    • Biogr.: Algeron B. R.; Frederick D. B.; Arlington K.; Augenärzte, New York

    erbliches okulozerebrales Syndrom mit – an paarigen Organen beidseitigen – Fehlbildungen zahlreicher Eingeweide u. des Skelettes. Klinik: u.a. Augenfehlbildungen (z.B. Retinadysplasie) mit Sehkraftminderung (bis Amaurose), Lähmungen u. psychische Störungen.

  • Reevolution
    • Re|evolution

    • Englischer Begriff: re-evolution

    das „Aufwachstadium“ nach einem epileptischen Anfall, mit noch bestehenden Orientierungs- u. Sprachstörungen (Echolalie, Paraphasie, Verbigeration) u. inkohärentem Denken.

  • REF

      Abk. für renaler erythropoetischer Faktor, Erythropoietin (s.a. renale Anämie).

    • Referenzwerte
      • Englischer Begriff: reference values

      • Fach: Labormedizin

      Normalwerte.

    • Refertilisierung
      • Refertili|sierung

      • Synonyme: -sation

      • Englischer Begriff: refertilization; reversal of sterilization

      Maßnahmen zur Beseitigung einer operativ herbeigeführten Sterilität, d.h. zur Wiederherstellung der Potentia generandi oder concipiendi. Operative Rekanalisation von Ei- oder Samenleiter (z.B. Kontinuitätsresektion, Neoimplantation).

    • Refetoff-de-Wind-de-Groot-Syndrom
      • Refetoff-(de-)Wind-(de-)Groot-Syndrom

      • Englischer Begriff: Refetoff syndrome

      autosomal-rezessiv (?) erbliche Resistenz gegen Schilddrüsenhormone mit stark erhöhten T4- u. T3-Werten im Blutserum u. weicher, diffuser Struma; ferner Innenohr-Taubheit u. verzögertes Knochenwachstum.

    • Reflektometer
      • Reflekto|meter

      • Englischer Begriff: reflectance meter

      Gerät zur Auswertung von Teststreifen (v.a. zur Blutzucker-Schnellbestimmung) durch Messung des reflektierten Lichtes.

    • reflektorisch
      • re|flektorisch

      • Englischer Begriff: reflectory

      als Reflex ablaufend, reflexbedingt.

      • r. Störung
        Funktionsstörung als Effekt von einem anderen – erkrankten oder verletzten... (mehr)
    • reflektorische Störung
      reflektorisch
      • r. Störung

      Funktionsstörung als Effekt von einem anderen – erkrankten oder verletzten – Organ ausgehender Reflexe; z.B. als Schonhaltung.

    • Reflektorspiegel
      • Reflektor(spiegel)

      • Englischer Begriff: reflector

      konkaver oder – selten – planer Beleuchtungsspiegel für Untersuchung im reflektierten Licht; als Hand- (z.B. Zahn-, Augenspiegel) oder Stirnreflektor (Ohrenspiegel).

    • Reflex
      • Re|flex

    • Reflex 1)
      Reflex
      • 1)

      • Fach: Optik

      der von einem spiegelnden Körper zurückgeworfene Licht-Widerschein; s.a. Reflexion.

    • Reflex 2)
      Reflex
      • 2)

      • Englischer Begriff: reflex

      • Fach: Physiologie

      Tabelle

      die automatische (unmittelbare u. unwillkürliche) Antwort eines Organgewebes (Muskel, Drüse) auf einen Reiz. Der R. verläuft über das Nervensystem („neurogen“) und ist im Allg. regelmäßig reproduzierbar. Die Reizaufnahme (= Perzeption) erfolgt im Allg. durch einen Rezeptor und führt über einen Reflexbogen zur Reflexauslösung am Erfolgsorgan (Effektor), d.h. – über die motorische Endplatte – am Muskel bzw. an der Drüsenzelle. Der R. ermöglicht eine schnelle u. optimale Einstellung des Organismus auf die Umwelt u. ein reibungsloses Zusammenspiel der Körperteile. Einteilung: Die R. werden unterschieden bzw. benannt z.B. nach ihrem Vorkommen im intakten bzw. kranken Organismus (physiologische bzw. pathologische R.; Erstere evtl. anerzogen = bedingter Reflex), nach dem Ursprung der Reize (intero- bzw. exterozeptiver R.), der räumlichen Beziehung zwischen Reizempfänger (Rezeptor) u. dem Erfolgsorgan (bei Identität = propriozeptiver oder Eigenreflex; ansonsten heterozeptiver oder Fremdreflex); ferner nach dem Auslösungsort (v.a. Sehnen, Muskeln bzw. die ihnen als Ansatzort dienenden Knochen; z.B. Achilles-, Bizeps-, Patellar- u. Trizepssehnenreflex; Adduktoren-, Masseter-, Kremaster-, Orbicularis-oris-, Pronatoren-, Radiusperiostreflex) bzw. dem Erfolg (z.B. Fingerbeuge-, Ejakulations-, Defäkations-, Schluck-, Würgereflex); auch nach dem Erstbeschreiber (z.B. Babinski-, Moro-, Rossolimo-R.), der Anzahl der Synapsen im Reflexbogen (z.B. mono-, di-, oligo-, polysynaptischer R.) oder der Muskelkontraktion (klonischer oder tonischer R.). S.a. Säuglingsalter (dort Tab. frühkindlicher Reflexe).

    • Reflex, alternierender
      Reflex  >  Reflex 2)
      • R., alternierender

      R., bei dem auf die reflektorische Aktion der Agonisten eine Aktion der Antagonisten folgt; bei Querschnittslähmung.

    • Reflex, bedingter
      Reflex  >  Reflex 2)
      • R., bedingter

      • Englischer Begriff: conditioned r.

      bedingter Reflex.

    • Reflex, direkter
      Reflex  >  Reflex 2)
      • R., direkter

      • Englischer Begriff: direct r.

      als homolateraler = homonymer R. einer mit Reizort u. -antwort auf der gleichen Körperseite.

    • Reflex, exterorezeptiver
      Reflex  >  Reflex 2)
      • R., extero(re)zeptiver

      R. auf äußere Reizeinwirkungen; z.B. Nies-, Hustenreflex.

    • Reflex, gastrokardialer
      Reflex  >  Reflex 2)
      • R., gastro|kardialer

      Koronarienengstellung infolge Magendruckes gegen das Herz (Roemheld[-Tecklenburg-Ceconi]-Syndrom).

    • Reflex, gekreuzter
      Reflex  >  Reflex 2)
      • R., gekreuzter

      • Synonyme: diagonaler = konsensueller R.

      • Englischer Begriff: crossed r.

      mit Reizantwort auf der gegenseitigen Körperhälfte; z.B. bei Dezerebration.

    • Reflex, homonymer
      Reflex  >  Reflex 2)
      • R., homonymer

      direkter R.

    • Reflex, interozeptiver
      Reflex  >  Reflex 2)
      • R., interozeptiver

      R. auf Reize aus dem Körperinneren.

    • Reflex, kardiovaskulärer
      Reflex  >  Reflex 2)
      • R., kardiovaskulärer

      reflektorische Vorgänge mit Auswirkung auf Herz/Kreislauf; z.B. Bainbridge-, vasomotorischer R.; s.a. Bulbus(druck)versuch, Karotissinus...

    • Reflex, kutiviszeraler
      Reflex  >  Reflex 2)
      • R., kuti|viszeraler

      R. mit Reizort Haut (s.a. Head-Zone) u. Reizantwort an Eingeweiden.

    • Reflex, paradoxer
      Reflex  >  Reflex 2)
      • R., paradoxer

      Antagonistenreaktion bei Versuch, eine Agonistenreaktion auszulösen.

    • Reflex, pathologischer
      Reflex  >  Reflex 2)
      • R., pathologischer

      • Englischer Begriff: pathologic r.

      krankhafter R. als Folge einer Erkrankung des Zentralnervensystems, z.B. der Pyramidenbahn (als Babinski-, Gordon-, Mendel-Bechterew-Reflex etc.); s.a. Massenbewegung, Hyperreflexie (bzw. Areflexie), Magnus...

    • Reflex, propriozeptiver
      Reflex  >  Reflex 2)
      • R., propriozeptiver

      Eigenreflex.

    • Reflex, psychogalvanischer
      Reflex  >  Reflex 2)
      • R., psychogalvanischer

      bei seelischer Erregung eintretende Herabsetzung des elektrischen Hautwiderstandes bzw. Schwankungen des Hautpotentials.

    • Reflex, pupillomotorischer
      Reflex  >  Reflex 2)
      • R., pupillomotorischer

      • Englischer Begriff: pupillomotor r.

      Pupillenreflex.

    • Reflex, reziproker
      Reflex  >  Reflex 2)
      • R., reziproker

      s.u. Reflexumkehr.

    • Reflex, spastischer
      Reflex  >  Reflex 2)
      • R., spastischer

      klonischer oder präspastischer R. bei spastischer Lähmung infolge Pyramidenbahnschädigung.

    • Reflex, spinaler
      Reflex  >  Reflex 2)
      • R., spinaler

      • Englischer Begriff: spinal r.

      Rückenmarkreflex ohne Beteiligung höherer Strukturen des Zentralnervensystems; s.a. Blasenautonomie.

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