Medizin-Lexikon: Einträge mit "R"

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  • Respirationstyp
    • Respirations|typ

    Thorakal-, Zwerchfellatmung.

  • Respirator
    • Re|spirator

    • Englischer Begriff: respirator

    Beatmungsgerät.

  • Respiratorhirn
    • Re|spirator|hirn

    • Englischer Begriff: respirator brain

    Autolysen u. Nekrosen des Gehirns bei trotz künstlicher Beatmung unzureichender Hirndurchblutung (Restkreislauf).

  • respiratorisch
    • re|spiratorisch

    • Englischer Begriff: respiratory

    die Atmung betreffend, atmungsbedingt (s.a. Atem...); z.B. respiratorische Alkalose, Arrhythmie, Narkosezeichen, Reanimation.

    • r. Insuffizienz
      die Lungeninsuffizienz, d.h... (mehr)
    • r. Quotient
      das Verhältnis der Kohlendioxid- = CO2-Ausscheidung zur Sauerstoff-... (mehr)
    • r. Viren
      durch Kontakt- oder Tröpfcheninfektion übertragbare, bevorzugt an Lunge... (mehr)
  • respiratorische Insuffizienz
    respiratorisch
    • r. Insuffizienz

    • Englischer Begriff: r. failure

    die Lungeninsuffizienz, d.h. der auf Störungen der Lungenbelüftung (Ventilation), des Gasaustausches (Diffusion) oder der Blutzirkulation in der Lunge beruhende Zustand. Führt zu Störungen der respiratorischen Homöostase: bei alleiniger Sauerstoffaufnahmestörung (= Partialinsuffizienz) zu O2-Mangel im Blut (Hypoxämie), bei allgemeiner alveolokapillärer Gasaustauschstörung (= Globalinsuffizienz) auch zu Kohlendioxidvermehrung (Hyperkapnie). Sie ist „obstruktiv“, d.h. durch Verengung des Bronchialbaumes bedingt, oder „restriktiv“, d.h. durch Störungen der Lungenausdehnungsfähigkeit, Mangel an funktionstüchtigem Gewebe, verminderte Gas-Blut-Kontaktzeit verursacht (z.B. bei Pneumothorax, Pleuraerguss oder -schwarte, Zwerchfellhernie, Pneumonie, Atelektase, Zustand nach Lungenresektion, Lungenfibrose, -stauung, arteriovenöse Fistel). Wird n. Cournand klassifiziert als „obstruktive oder restriktive ventilatorische Insuffizienz“ bzw. als „alveolorespiratorische I.“ – Nach Rossier unterscheidet man die latente r. I. (erst unter Belastung erkennbar; mit Belastungsdyspnoe u. verminderter Atemreserve [VK, AGW] bei normaler arterieller O2-Sättigung in Ruhe) u. die manifeste r. I. (= Ruheinsuffizienz; mit Zyanose, Störung der Gesamtventilation u. des alveolokapillären Gasaustausches, Hypoxämie mit oder ohne Hyperkapnie); u. zwar als – zu Polyglobulie führende – Globalinsuffizienz die (außer bei Lungenerkrankungen, -schädigungen) u.a. auftritt bei allgemeinen Ventilationsstörungen, z.B. bei Schädigung des Atemzentrums (durch Narkotika), bei Kreislaufversagen.

  • respiratorische Viren
    respiratorisch
    • r. Viren

    • Englischer Begriff: r. viruses

    durch Kontakt- oder Tröpfcheninfektion übertragbare, bevorzugt an Lunge bzw. Atemwegen krankheitswirksame (= „pneumotrope“ bzw. „Respirationstrakt-affine“) Viren: Myxo-, Paramyxo-, Adeno- (Typ 1–7, 14, 15, 21), RS-, Picorna-Viren (Coxsackie A, Typ 2, 4, 5, 6, 8, 10, 21–Coe; Rhinoviren).

  • respiratorischer Quotient
    respiratorisch
    • r. Quotient

    • Synonyme: RQ (Abk.)

    • Englischer Begriff: r. quotient

    das Verhältnis der Kohlendioxid- = CO2-Ausscheidung zur Sauerstoff- = O2-Aufnahme. Der Ruhenormwert liegt bei 0,8; verändert sich u.a. unter Hypo- u. Hyperventilation, unter körperlicher Belastung (Anstieg), Stoffwechseleinflüssen. S.a. Energieumsatz, Grundumsatz, Kalorimetrie.

  • respiratorius
    • respiratorius

    • Etymol.: latein.

    • Englischer Begriff: respiratory

    respiratorisch.

  • respiratory syncytial virus
    • Etymol.: engl.

    RS-Virus.

  • Respiratory-distress-Syndrom
    • Respiratory-Distress-Syndrom

    • Etymol.: engl.

    • 1)
      Oberbegriff für das Membransyndrom der Früh- u. Neugeborenen u. für ähnliche... (mehr)
    • 2)
      Atemnotsyndrom des Erwachsenen = ARDS... (mehr)
  • Respiratory-distress-Syndrom 1)
    Respiratory-distress-Syndrom
    • 1)

    • Fach: Pädiatrie

    Oberbegriff für das Membransyndrom der Früh- u. Neugeborenen u. für ähnliche Atemnotsyndrome ohne Membrannachweis.

  • Respiratory-distress-Syndrom 2)
    Respiratory-distress-Syndrom
    • 2)

    Atemnotsyndrom des Erwachsenen = ARDS.

  • Response
    • Etymol.: engl.

    Reaktion.

  • Response-to-Injury-Theorie
  • Ressourcen
    • Fach: Krankenpflege

    vorhandene Fähigkeiten, Kräfte u. Möglichkeiten, die dem Patienten (bzw. alten Menschen etc.) helfen, sein Leben u. seine Krankheit zu bewältigen. Unterschieden werden äußere (z.B. positive Beziehungen zu Verwandten, Freunden, soziale u. finanzielle Absicherung) u. innere (u.a. Lebenswille, Lebensmut) Faktoren; verschiedene Pflegemodelle betonen die Bedeutung der R., die bei der Pflege erkannt u. gefördert werden sollten.

  • Rest-N
  • restaurativ
    • Englischer Begriff: restorative

    • Fach: Chirurgie

    reparativ.

  • Restblutmenge
    • Rest|blut(menge)

    • Englischer Begriff: endsystolic ventricular volume

    das am Ende der Systole in der Herzkammer verbleibende Blutvolumen = „endsystolisches Ventrikelvolumen“ (ESV); unterteilbar in das – bei Bedarf noch mobilisierbare – Reservevolumen u. das kleinere Residualvolumen.

  • Restempyem
    • Rest|empyem

    • Englischer Begriff: empyema residue

    durch eine „Schwarte“ abgekapselter Restzustand eines Pleuraempyems; häufig als sog. Empyemresthöhle.

  • Resterkrankung, minimale
    • Synonyme: MRD (Abk.)

    • Englischer Begriff: minimal residual disease

    durch die Erkennung kleinster Restmengen von Leukämiezellen im Knochenmarkpunktat definierter diagnostischer Begriff.

  • Restharn
    • Rest|harn

    • Englischer Begriff: residual urine

    die bei Entleerungsstörungen der Harnblase (z.B. bei neurogener Blase, Blasenstarre, Prostataadenom, Harnröhrenstriktur) nach dem Wasserlassen in der Harnblase verbliebene Harnmenge; ist bestimmbar durch Katheterismus, Sonographie, i.v. Urographie (mit Blasenaufnahme nach der Miktion), nuklearmedizinisch; größerer Harnrückstau (s.a. Reflux) führt zu sekundären Veränderungen, z.B. zu Pseudodivertikelbildung der Harnblase, Hydronephrose.

  • restiformis
    • restiformis

    • Etymol.: latein.

    • Englischer Begriff: restiform

    strangförmig, z.B. Corpus restiforme (Pedunculus cerebellaris inferior).

  • Restitutio
    • Re|stitutio

    • Synonyme: -stitution

    • Etymol.: latein.

    • Englischer Begriff: restitution

    Wiederherstellung. S.a. Regeneration, Reparation. Als R. ad integrum die spontane oder operativ erzielte Heilung mit vollständiger Wiederherstellung der ursprünglichen Verhältnisse (engl.: full recovery).

  • Restkaverne
    • Rest|kaverne

    • Englischer Begriff: residual cavity

    der konservativen Behandlung widerstehende (= „therapieresistente“) tuberkulöse (Lungen-)Kaverne mit ständiger oder gelegentlicher Erregerausscheidung.

  • Restkohlenstoff
    • Rest|kohlen|stoff

    • Synonyme: Rest-C (Abk.)

    • Englischer Begriff: nonprotein carbon

    die im enteiweißten Blutserum verbliebenen, analytisch auf Kohlenstoff (C) bezogenen C-haltigen Verbindungen (v.a. Kohlenhydrate, Rest-N-Substanzen). Normal 0,18%; mit Reststickstoff (Rest-N) gleichsinnig ansteigend.

  • Restkreislauf
    • Rest|kreislauf

    • Englischer Begriff: residual circulation

    der bei weitgehendem Kreislaufstillstand im Hirnbereich (z.B. infolge Kammerflimmerns, Hirnschwellung) fortbestehende Minimalkreislauf; das Ausmaß ist entscheidend für die Wiederbelebungsfähigkeit; s.a. Respiratorhirn.

  • Restless-Legs-Syndrom
    • Restless-Legs(-Syndrom)

    • Etymol.: engl.

    „Syndrom der unruhigen Beine“, s.u. Wittmaack-Ekbom.

  • Restniere
    • Rest|niere

    • Englischer Begriff: remaining kidney

    • Fach: Pathologie

    sekundäre Solitärniere.

  • Restriktion
    • Englischer Begriff: restriction

    Einschränkung, Vorbehalt. – genet Verhinderung der Replikation bestimmter DNS-Phagen in bestimmten Bakterienstämmen durch Degradation der Virus-DNS mittels stammspezifischer Restriktionsenzyme.

  • Restriktionsenzyme
    • Restriktions|enzyme

    • Englischer Begriff: restriction enzymes

    • Fach: Genetik, Bakteriologie

    (Arber, Nathans, Smith; Nobelpreis 1978) Endoribonucleasen, die sequenzspezifisch an typischen Stellen die Desoxyribonucleinsäure (= DNS) spalten; z.B. bei der Gentechnologie genutzt zum Zerschneiden von DNS u. zur Bildung von Restriktionsfragmenten, die in andere DNS-Ketten eingebaut werden können; ferner zur Bestimmung von Punktmutationen (s.u. Restriktionsfragmentlängenpolymorphismen-Analyse).

  • Restriktionsfragmentlängenpolymorphismen-Analyse
    • Restriktions|fragment|längen|polymorphismen-Analyse

    • Synonyme: RFLP-Analyse (Abk.)

    • Englischer Begriff: restriction fragment length polymorphism analysis

    Analyse der unterschiedlichen Längen der Restriktionsfragmente, die durch bestimmte Restriktionsenzyme erzeugt u. durch Punktmutationen, die deren typische Erkennungs- u. Schnittstellen zerstören, hervorgerufen werden.

  • restriktiv
    • restriktiv

    • Englischer Begriff: restrictive

    einschränkend, infolge Einschränkung; z.B. r. Ventilationsstörung, r. Dermopathie.

  • Reststickstoff
    • Rest|stick|stoff

    • Synonyme: Rest-N (Abk.); RN (Abk.)

    • Englischer Begriff: nonprotein nitrogen; NPN (Abk.)

    Tabelle

    das Gesamt des im eiweißfreien Filtrat von Blut, Lymphe, Liquor oder Milch gemeinsam (n. Kjeldahl) nachweisbaren Stickstoffs (N); i.w.S. die damit erfasste heterogene Gruppe meist ausscheidungspflichtiger organischer Substanzen (Tab.). Ist erhöht u.a. bei eiweißreicher Kost, gesteigertem Gewebszerfall, v.a. aber bei Nierenerkrankungen mit Einschränkung des Glomerulusfiltrats um > 50% (z.B. Glomerulonephritis, Nierenversagen, Urämie; Azotämie). Wird unterteilt in Harnstoff-N (50–95% des RN) u. Residual-N = Nichtharnstoff-N (= RN minus Harnstoff-N), die wie folgt zu berechnen sind (Peters u. van Slyke):
    RN (in mg%) = 10 + (1,07 × Harnstoff-N);
    Harnstoff-N = (RN – 10) : 1,07;
    Harnstoff = Harnstoff-N × 2,14.
    Umfasst ferner das sog. Rest-Nitrogen; im Blut ca. 45% des RN = 5–18 mg% N, das sich nach Subtraktion aller N-Werte der chemisch bekannten Substanzen (Ammoniak, Harnstoff, Harnsäure, Creatinin, Creatin, Aminosäuren etc.) ergibt.

  • Restvirulenz
    • Rest|virulenz

    die Virulenz attenuierter Lebendimpfstoffe, die das „Angehen“ der Impfung ermöglicht.

  • Restvolumen
    • Rest|volumen

  • Restvolumen 1)
  • Restvolumen 2)
    Restvolumen
    • 2)

    • Englischer Begriff: residual volume

    Residualluft; s.a. Lungenvolumina.

  • Resusci-Anne#(r)
    • Resusci-Anne®

    • Synonyme: -Andy®

    • Etymol.: engl.

    • Englischer Begriff: resuscitation

    Übungsphantom für die Atemspende oder äußere Herzmassage im Rahmen der Reanimation.

  • Ret
  • Ret-Gen
  • retard
    • retard(us)

    • Synonyme: retardiert

    • Englischer Begriff: retarded; delayed

    verzögert, verspätet (Retardation).

  • Retardation
    • Re|tardation

    • Synonyme: Retardierung

    • Englischer Begriff: retardation

    gegenüber dem Lebensalter bestehende Verzögerung der körperl. u./oder intellektuellen Entwicklung als Reifungsverzögerung oder Reifungshemmung, z.B. infolge frühkindlicher Hirnschädigung.

  • Retardierungsmittel
  • Retardpräparat
    • Retardpräparat

    • Fach: Pharmazie

    Depotpräparat.

  • Rete
    • Rete

    • Etymol.: latein.

    • Englischer Begriff: rete; network

    Netz, z.B. anat Fasern-, Blutgefäß-, Nervennetz. S.a. Plexus.

  • Rete articulare
    Rete
    • R. articulare

    Retia vasculosa.

  • Rete epidermale
    Rete
    • R. epidermale

    das – in der Aufsicht netzig strukturierte – Stratum basale (u. spinosum) der Haut.

  • Rete Malpighi
    Rete
    • R. Malpighi

    Sammelbezeichnung für R. epidermale u. R. mirabile.

  • Rete mirabile
    Rete
    • R. mirabile

    das in den Verlauf kleinerer Arterien eingeschaltete „Wundernetz“ (z.B. als Nierenglomerulus), das eine Verlangsamung des Blutstromes bewirkt.

  • Rete pigmentosum
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