Medizin-Lexikon: Einträge mit "R"

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  • Romberg-Versuch
    Romberg
    • R.-Versuch

    • Englischer Begriff: R.'s test

    Prüfung des Gleichgewichtssinnes u. der Tiefensensibilität durch Aufrecht-stehen-Lassen mit geschlossenen Füßen unter beidseitigem Lidschluss. Schwanken u. Fallneigung (= positives R.-Zeichen, „positiver R.“) sprechen für eine spinale Störung; bei Auftreten bereits mit offenen Augen als Kleinhirn- bzw. vestibuläres Zeichen zu werten.

  • Romberg-Zeichen
    Romberg
    • R.-Zeichen

    • Englischer Begriff: R.'s sign

    • 1)
      Neuralgie des Nervus obturatorius, z.B... (mehr)
    • 2)
      s.u... (mehr)
  • Romberg-Zeichen 1)
    Romberg  >  Romberg-Zeichen
    • 1)

    • Synonyme: R.-Howship-Phänomen

    Neuralgie des Nervus obturatorius, z.B. bei Hernia obturatoria.

  • Romberg-Zeichen 2)
  • Ronchi
    • Ronchi

    • Englischer Begriff: rhonchi

    Rhonchi.

  • Ronchi-Theorie
    • Ronchi-Theorie

    Die Nachtmyopie beruht auf der bei maximaler Pupillenerweiterung verstärkten sphärischen u. chromatischen Aberration, dem Purkinje-Phänomen u. einer zentralen Vorwölbung der Linse infolge peripherer Verdrängung durch die Iris.

  • Rönne-Sprung
    • Rönne-Sprung

    • Englischer Begriff: Roenne's nasal step

    • Biogr.: Henning K. T. R., 1878–1947, Augenarzt, Kopenhagen

    keilförmiger nasenseitiger Gesichtsfeldausfall bei beginnendem Glaukom.

  • Röntgen
    • Röntgen

    • Synonyme: R (Abk.)

    • Englischer Begriff: roentgen

    • Fach: Radiologie

    die frühere (bis 1985 zulässige) Einheit der Ionendosis: 1 R = 2,5810–4 C/kg. – Ursprünglich (Stockholm 1928) als „internationales R.“ (Symbol: r) definiert u. später (Chicago 1937) wie folgt modifiziert: Röntgen- oder γ-Strahlenmenge, die je 0,001293 g Luft zu einer solchen Sekundärelektronenemission in Luft führt, dass die damit verbundene Ladungsmenge beiderlei Vorzeichens je 1 esE beträgt.

  • Röntgenanlage
    • Röntgen|anlage

    • Englischer Begriff: x-ray equipment; x-ray unit

    technische Einrichtung für die Erzeugung u. Anw. der Röntgenstrahlen. Bestandteile: Röntgenröhre (mit Schutzhaube), Röntgenapparat (= Teile zum Betrieb der Röhre: Hochspannungserzeuger [= Röntgengenerator], i.w.S. auch Schaltpult, Hochspannungskabel zwischen Apparat u. Röhre, Öltrennschalter), Röntgengerät. Wird ergänzt durch Strahlenschutzmittel u. Dunkelkammer mit Zubehör.

  • Röntgenaufnahme
    • Röntgen|aufnahme

    • Englischer Begriff: roentgenogram; radiograph

    Abbildung

    das auf speziellem photographischem Film oder Papier mittels Röntgenstrahlen erzeugte „Schattenbild“ (umgewandeltes Strahlungsrelief; in Grauschattierungen oder verschiedenen Farbwerten), z.B. eines Organs oder Körperteils; s.a. Weich-, Hartstrahltechnik. Die Anfertigung erfolgt unter – im Allgemeinen normierter – Lagerung des Patienten u. der Röhreneinstellrichtung, ohne oder mit Anw. eines Röntgenkontrastmittels (Leeraufnahme bzw. Kontrastuntersuchung), ohne oder mit Sichtleitung (= Übersichts- bzw. Zielaufnahme), evtl. auch in mehreren Ebenen (z.B. Sagittal-, Frontal-, Schrägaufnahme); s.a. Kontakt-, Fern-, Schichtaufnahme, Xeroradiographie, Computertomographie, Röntgenkymographie.

  • Röntgenbestrahlung
    • Röntgen|bestrahlung

    • Englischer Begriff: irradiation; radiotherapy

    Strahlentherapie mit Röntgenstrahlen.

  • Röntgenbild
    • Röntgen|bild

    • Englischer Begriff: x-ray image

    s.u. Röntgenaufnahme.

  • Röntgenbildspeicher
    • Röntgen|bild|speicher

    • Englischer Begriff: x-ray video tape recorder

    Vorrichtung, die die Hochfrequenz eines elektronisch erfassten Leuchtschirmbildes oder einer Durchleuchtungsszene speichert u. bei Bedarf wiedergibt. Als Magnetbandspeicher (mit Möglichkeit sofortiger Bildwiedergabe zur Qualitätskontrolle) oder als Plattenspeicher (mit Einrichtung für Zeitdehnung u. -raffung).

  • Röntgenbildverstärker
    • Röntgen|bild|verstärker

    • Englischer Begriff: x-ray image amplifier

    elektronischer Bildverstärker für die Röntgendurchleuchtung u. Schirmbildphotographie oder als Teil einer Fernsehkette (beides zur Einsparung von Dosis bzw. Adaptationszeit). Ein Primärleuchtschirm (Photokathode in einer Hochvakuumröhre) liefert ein dem Helligkeitsrelief entsprechendes Elektronenrelief, dessen Teilchen beschleunigt u. fokussiert werden, so dass auf dem Sekundärschirm ein umgekehrtes u. verkleinertes, aber 100- bis 1000fach helleres Bild entsteht, das dann beidäugig mittels umkehrender u. auf Normal vergrößernder Optik betrachtet wird.

  • Röntgendermatitis
    • Röntgen|dermatitis

    • Englischer Begriff: x-ray dermatitis

    Radiodermatitis.

  • Röntgendiagnostik
    • Röntgen|diagnostik

    • Englischer Begriff: roentgen (or x-ray) diagnosis

    Diagnostik mittels Röntgenaufnahmen bzw. -durchleuchtung. – Als „Röntgenfunktionsdiagnostik“ unter Erfassung von Abläufen an inneren Organen, z.B. als Magen-Darm-Passage, Pyeloskopie, Röntgenkinematographie.

  • Röntgendosis
    • Röntgen|dosis

    • Englischer Begriff: radiation dose

    Dosis, Dosiseinheiten, Dosimeter.

  • Röntgendurchleuchtung
    • Röntgen|durch|leuchtung

    • Englischer Begriff: x-ray fluoroscopy

    Abbildung

    Beobachtung mittels Röntgenstrahlen auf dem Leuchtschirm sichtbar gemachter innerer Organe oder Skelettabschnitte; mit Einsatz einer Bildverstärkerfernsehkette u. geeigneter Röntgenkontrastmittel.

  • Röntgenerythem
    • Röntgen|erythem

    • Englischer Begriff: radiation erythema

    s.u. Früherythem, Hauptreaktion, Radiodermatitis. – S.a. Hauterythemdosis.

  • Röntgenfilm
    • Röntgen|film

    • Englischer Begriff: x-ray film

    für Röntgenstrahlen u. Fluoreszenzlicht empfindlicher Film. Besteht in der Regel als Doppelschichtfilm aus einem Schichtträger u. – beidseits – je einer Haftschicht, einer lichtempfindlichen Emulsionsschicht (evtl. mit Verstärkungsfolie) u. einer dünnen Schutzschicht. Formate genormt.

  • Röntgenfilter
    • Röntgen|filter

    • Englischer Begriff: x-ray filter

    s.u. Filter.

  • Röntgenfrühreaktion
    • Röntgen|früh|reaktion

    Früherythem.

  • Röntgenfunktionsdiagnostik
    • Röntgen|funktions|diagnostik

    s.u. Röntgendiagnostik; s.a. Aufnahme, gehaltene.

  • Röntgengenerator
    • Röntgen|generator

    • Englischer Begriff: x-ray generator

    s.u. Röntgenanlage (bzw. -apparat).

  • Röntgengerät
    • Röntgen|gerät

    • Englischer Begriff: x-ray apparatus

    der der Strahlenanwendung dienende Teil einer therapeutischen („Bestrahlungsgerät“) oder diagnostischen Röntgenanlage. Stativ für Röhrenhaube, Lagerungstisch, evtl. Kassettenstativ, Blenden, Einstell- u. Fixierungshilfen.

  • Röntgenkarzinom
    • Röntgen|karzinom

    • Englischer Begriff: radiation carcinoma

    Strahlenkarzinom (s.u. Strahlenkanzerogenese).

  • Röntgenkastration
    • Röntgen|kastration

    • Englischer Begriff: x-ray castration

    Strahlenkastration; s.a. Menolyse.

  • Röntgenkater
    • Röntgen|kater

    • Englischer Begriff: x-ray sickness

    Strahlenkater.

  • Röntgenkaustik
    • Röntgen|kaustik

    • Englischer Begriff: x-ray cautery

    Röntgen-Oberflächentherapie (Nahbestrahlung) mit hoher Einzeldosis bei Hauttumoren. Bezweckt Provokation einer starken Hautreaktion (Epithelitis exsudativa). Infolge geringer Eindringtiefe erfolgt Heilung meist ohne Narbenbildung.

  • Röntgenkinematographie
    • Röntgen|kinemato|graphie

    • Englischer Begriff: roentgenocinematography; cinefluorography

    Röntgenfunktionsdiagnostik mit sehr schneller Aufnahmefolge. Als indirekte R. die Photographie des Leuchtschirmbildes mittels Filmkamera; als direkte R. unter Verwendung großformatiger, schnell wechselnder, folienverstärkter Röntgenfilme.

  • Röntgenkontrastmittel
    • Röntgenkontrastmittel

    • Synonyme: RKM (Abk.)

    • Englischer Begriff: contrast material; c. medium

    Kontrastmittel.

  • Röntgenkymographie
    • Röntgen|kymo|graphie

    • Englischer Begriff: roentgenkymography

    s.u. Kymographie.

  • Röntgenleeraufnahme
    • Röntgen|leer|aufnahme

    • Synonyme: Nativaufnahme

    Röntgenaufnahme ohne bzw. vor Kontrastmittel-Anw., z.B. als Abdomenleeraufnahme in der Ileusdiagnostik bzw. bei Röntgenfunktionsdiagnostik.

  • röntgennegativ
    • röntgen|negativ

    • Englischer Begriff: radioparent; x-ray negative

    ohne Kontrasteffekt („Schatten“) im Röntgenbild.

  • Röntgenoderm
  • Röntgenographie
    • Röntgeno|graphie

    • Englischer Begriff: roentgenography

    Röntgendiagnostik mit Anfertigung von Aufnahmen.

  • Röntgenologie
    • Röntgeno|logie

    • Englischer Begriff: roentgenology

    die Lehre von den Röntgenstrahlen u. deren diagnostischer u. therapeutischer Anw.; s.a. diagnostische Radiologie.

  • röntgenpositiv
    • röntgen|positiv

    • Englischer Begriff: radiopaque

    im Röntgenbild einen Kontrastschatten gebend.

  • Röntgenreihenuntersuchung
    • Röntgen|reihen|untersuchung

    • Englischer Begriff: serial x-ray examination

    früher bei größeren Bevölkerungsteilen in regelmäß. Abständen durchgeführte Vorsorgeuntersuchung der Thoraxorgane (meist im Röntgenschirmbildverfahren), z.B. zur Tuberkulose-, Pneumokoniosen- u. Bronchialkarzinomerfassung.

  • Röntgenreiztherapie
    • Röntgen|reiz|therapie

    Strahlentherapie mit niedrigen Röntgendosen zur Anregung der unspezif. Abwehr, v.a. als Entzündungsbestrahlung.

  • Röntgenröhre
    • Röntgen|röhre

    • Englischer Begriff: x-ray tube

    Abbildung

    spezielle Elektronenröhre zur Erzeugung von Röntgenstrahlen; hochevakuiert, mit Glühkathode u. Wehnelt-Zylinder zur Emission bzw. elektrostatischen Fokussierung der Elektronenstrahlen, die an der Anode (= Antikathode; aus hochschmelzendem Metall hoher Ordnungszahl, z.B. Wolfram; s.a. Drehanode) im sog. Brennfleck, dem Ausgangspunkt der Röntgenstrahlen, abgebremst werden. S.a. Abb.

  • Röntgenschaden
    • Röntgen|schaden

    • Englischer Begriff: radiation injury

    Strahlenschaden.

  • Röntgenschirmbildverfahren
    • Röntgen|schirmbild|verfahren

    • Englischer Begriff: fluorography

    älteres Diagnostikverfahren (v.a. für Röntgenreihenuntersuchung), bei dem das Bild eines Spezialleuchtschirms photographiert wurde (Kleinbild- oder Mittelformat). Die Auswertung erfolgte am Projektionsbild oder bei Lupenbetrachtung.

  • Röntgenschutz
    • Röntgen|schutz

    • Englischer Begriff: radiation protection

    Strahlenschutz.

  • Röntgensensibilität
    • Röntgen|sensibilität

    • Englischer Begriff: radiosensitivity

    Strahlensensibilität.

  • Röntgenstereographie
    • Röntgen|stereo|graphie

    • Englischer Begriff: stereoscopic roentgenography

    früher gebräuchliche dreidimensionale Darstellung eines Objektes. Prinzip: Anfertigen zweier Röntgenaufnahmen mit seitlich parallel verschobenem Zentralstrahl bei unveränderter Film- u. Objektstellung. Auswertung erfolgte mit einem speziellen Betrachtungsgerät. Anw. v.a. zur Lokalisation von Fremdkörpern.

  • Röntgenstereometrie
    • Röntgen|stereo|metrie

    • Englischer Begriff: stereoradiometry

    Radiometrie (v.a. des Beckens) am – virtuellen – stereoskopischen Bild.

  • Röntgenstereoskopie
    • Röntgen|stereo|skopie

    • Englischer Begriff: radiostereoscopy

    Röntgendurchleuchtung mit dreidimensional erscheinendem Schirmbild.

  • Röntgenstrahlen
    • Röntgen|strahlen

    • Englischer Begriff: x-rays; roentgen rays

    • Biogr.: Wilhelm Conrad R., 1845–1923, Physiker, Würzburg, München; Entdecker [1895] der – später nach ihm benannten – X-Strahlen; 1901 Nobelpreis für Physik

    Abbildung

    kurzwellige, in der Röntgenröhre (hochenergetisch auch im Betatron oder Synchrotron) erzeugte elektromagnetische Strahlung anschließend an das UV. Ihre Qualität (Härte) wird durch die Betriebsspannungswerte der Röhre definiert. Entstehen 1) als Photonenstrahlung (charakteristische Röntgenstrahlung) in Atomhüllen des Anodenmaterials als Folge der durch Elektroneneinschlag bedingten Atomanregungen bzw. Elektronensprünge u. 2) im Coulomb-Feld der Atomkerne als Bremsstrahlung; das diskrete charakteristische Spektrum der „charakteristischen Strahlung“ ist ein vom Anodenmaterial abhängiges Linienspektrum, das der Bremsstrahlung ist kontinuierlich; s.a. Abb. Sehr weiche (= langwellige) R. bereits von Luft merklich absorbiert; mit zunehmender Energie (u. abnehmender Wellenlänge) nimmt das Durchdringungsvermögen zu (u. die – durch Dichte u. OZ des Materials bestimmte – Absorption ab). Außerdem entsteht an der Anode Wärme (Kühlung daher nötig). Nachweis erfolgt anhand von Filmschwärzung (Röntgenaufnahme), Gas-Ionisation, Fluoreszenz (am Leuchtschirm). S.a. Dosimetrie, Radio...

  • Röntgensyndrom
    • Röntgen|syndrom

    • 1)
      Gruppe spezifischer (evtl... (mehr)
    • 2)
      Strahlensyndrom nach Röntgentherapie... (mehr)
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