Medizin-Lexikon: Einträge mit "S"

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  • Schnelltransfusion
    • Schnell|transfusion

    • Englischer Begriff: rapid transfusion; bolus t.

    v.a. im Rahmen der Schockbekämpfung durch Überdruck beschleunigte, meist auch massive Bluttransfusion, deren Geschwindigkeit optimal anhand des (zentralen) Venendrucks dosiert wird. Bei Anw. von Konservenblut Kompensation der hohen Citratzufuhr durch Calciumgaben.

  • Schniefen
    • Synonyme: Schnüffeln

    • Englischer Begriff: snuffles

    schnaubende Nasenatmung infolge Enge der Nasenwege, v.a. bei trockenem Schnupfen; u.a. beim Säugling bei angeborener Syphilis (als Coryza syphilitica).

  • Schnitt
    • Englischer Begriff: cut

    Inzision, Sectio.

  • Schnittbild
    • Schnitt|bild

    • Englischer Begriff: tomogram

    Tomogramm.

  • Schnittentbindung
    • Schnitt|entbindung

    • Synonyme: Sectio caesarea

    • Englischer Begriff: cesarean section

    das Herausholen der Leibesfrucht unter operativer Eröffnung des Uterus (Hysterotomie), allgemein unter Vorgehen durch die Bauchdecken i.S. der medianen Laparotomie (= Sectio caes. abdominalis); meist jedoch vom suprasymphysären Querschnitt aus; nach Zurückschieben der Blase Querinzision des unteren Uterinsegments. Ind.: unüberwindbares Geburtshindernis, Gefahren im Bereich der weichen Geburtswege, Gefahren für Mutter bzw. Kind. – Sonderformen: vaginale Sch. u. Sectio parva (Schwangerschaftsabbruch).

  • Schnittverletzung
    • Schnitt|verletzung

    • Synonyme: -wunde; Vulvus caesum s. sectum

    • Englischer Begriff: incised wound

    durch einen schneidenden Gegenstand herbeigeführte, glattwandige, in Abhängigkeit von Gewebsspannung u. Spaltrichtung klaffende Wunde (bei begleitender stumpfer Gewalt [Hiebwunde] mit gequetschten Rändern); oft kompliziert durch Mitverletzung von Sehnen, Muskeln, Gefäßen; Heilungstendenz meist gut.

  • Schnitzler-Metastasen
    • Schnitzler-Metastasen

    s.u. Magenkarzinom.

  • Schnüffeln
    • Englischer Begriff: sniffling

    • Fach: Pathologie

    Schniefen. S.a. Schnüffler.

  • Schnüffelstellung Hügin
    • Schnüffel|stellung (Hügin)

    der Magill-Sniffing-Air-Position entsprechende Kopfhaltung für die endotracheale Intubation durch den Mund: Vorneigen des Kopfes (Anteflexion der HWS) durch Unterlegen einer flachen Nackenrolle, so dass Schlund- u. Luftröhrenachse annähernd eine Gerade bilden (u. der Abstand Zahnreihe/Kehlkopfeingang optimal kurz ist).

  • Schnüffelversuch
    • Schnüffel|versuch

    • Englischer Begriff: sniff test

    • Fach: Röntgenologie

    s.u. Hitzenberger.

  • Schnüffler
    • Englischer Begriff: glue sniffer

    Person (meist jugendlich), welche gewohnheitsmäßig euphorisierend wirkende Lösungsmitteldämpfe (Aceton, Toluol, Chloroform, Alkohol) aus bestimmten Klebstoffen inhaliert (sog. glue sniffing). Bei längerem Missbrauch besteht Gefahr von Spätschäden an Leber, Niere, Knochenmark sowie Polyneuropathie. Teilweise zeigen sich schwere soziale Auswirkungen.

  • Schnupfen
    • Englischer Begriff: common cold

    Coryza; s.a. Rhinitis, Rhinopathia.

  • Schnupfenviren
    • Schnupfen|viren

    Rhinoviren.

  • Schnupfphänomen
    • Schnupf|phänomen

    • Synonyme: -versuch

  • Schnupfphänomen 1)
  • Schnupfphänomen 2)
  • Schnürfurche
    • Schnür|furche

    • Englischer Begriff: strangulation mark

    • Fach: Geburtshilfe

    s.u. amniotisch. Ferner als Quetschmarke infolge Incarceratio, Strangulation.

  • Schnutenphänomen
    • Schnuten|phänomen

    • Englischer Begriff: snout reflex

    Heben der Oberlippe u. der Mundwinkel im Rahmen des reflektorischen Brustsuchens beim Säugling (bis zum 3. Monat physiologisch); auslösbar auch durch Beklopfen von Oberlippe oder Nasenflügel.

  • Schober-Methode
    • Schober-Methode

    • Biogr.: Paul Sch., Arzt, Wildbad, Stuttgart

    zur Objektivierung einer Bewegungseinschränkung der Lendenwirbelsäule Aufsetzen einer Hautmarke über dem Dornfortsatz S1 u. einer zweiten 10 cm darüber; normalerweise vergrößert sich der Abstand der Hautmarken bei maximaler Vorneigung auf ca. 15 cm.

  • Schock
    • Englischer Begriff: shock

    globales komplexes Kreislaufversagen, das infolge Missverhältnisses zwischen Herzzeitvolumen u. Durchblutungsbedarf der Organe auftritt. Pathogen.: zunächst Störung der Makrozirkulation, dann kritische Verminderung der Mikrozirkulation mit konsekutiver Hypoxie der Gewebe u. metabolischen Störungen (metabolische Azidose). Der Blutdruckabfall bewirkt eine vermehrte Ausschüttung von Catecholaminen mit daraus resultierendem Herzfrequenzanstieg sowie eine Engerstellung der Arteriolen u. Venen u. Zentralisation der verbleibenden Restblutmenge zugunsten von Herz u. Gehirn. Die zunehmende Gewebshypoxie u. Anhäufung saurer Metaboliten (metabolische Azidose) führen zu Verlusten an intravasaler Flüssigkeit, der Volumenmangel wird dadurch verstärkt. Durch Gefäßatonie verstärkt sich das Sludge-Phänomen der Erythrozyten, es bilden sich Mikrothromben mit der möglichen Folge einer Verbrauchskoagulopathie. Organbeteiligungen beim Sch.: Herzinsuffizienz wegen verminderter koronarer Durchblutung; Oligurie/Anurie; Schocklunge (ARDS) mit Gefahr der respiratorischen Insuffizienz; DIC (disseminierte intravasale Gerinnung). Ther.: Die als Intensivtherapie durchgeführten symptomatischen u. ätiotropen Gegenmaßnahmen richten sich nach klinischen u. Laborwerten (Blutdruck, Pulsfrequenz, EKG, Hauttemperatur, Temperaturgradient zwischen Körperkern u. -schale, Venenfüllung bzw. zentraler Venendruck, Nagelbettfarbe, Diurese bzw. Blutgaswerte, Gerinnungsstatus, Hämatokrit, Blutvolumen, Elektrolytwerte). Sie sind ausgerichtet auf schnelle Normalisierung von Atmung, intravasalem Blutvolumen (v.a. Zufuhr von Blut oder Blutderivaten; Kolloidtherapie) u. Blutviskosität sowie auf die Sicherung der Herzfunktion (Myokardleistung bzw. Herzzeitvolumen) u. der peripheren Durchblutung (einschl. der Behebung der – evtl. fixierten – Zentralisation des Kreislaufs), auf Wiederherstellung des Säure-Basen- u. Elektrolyt-Gleichgewichts und auf Energiezufuhr. S.a. Schocksyndrom.

  • Schock, allergischer
    Schock
    • Sch., all|ergischer

    • Synonyme: ana|phylaktischer Sch.

    • Englischer Begriff: allergic s.; anaphylactic s.

    Anaphylaxie.

  • Schock, apoplektischer
    Schock
    • Sch., apoplektischer

    • Englischer Begriff: apoplectic s.

    primärer neurogener Sch. infolge Versagens der Kreislaufregulation bei Apoplexia cerebri bzw. spinalis.

  • Schock, dekompensierter
    Schock
    • Sch., dekompensierter

    • Synonyme: Entspannungskollaps

    • Englischer Begriff: decompensated s.

    Sch. mit stoffwechselbedingter Vagotonie nach Versagen der sympathikotonen Regulationen, d.h. mit Weitstellung des Gefäßsystems u. Versacken eines großen Teils des Blutvolumens in Niederdruckbereiche des Kreislaufs, v.a. in das Splanchnikusgebiet; entwickelt sich, falls unbehandelt, zum irreparablen u. damit tödlichen Sch. S.a. Schockindex.

  • Schock, elektrischer
    Schock
    • Sch., elektrischer

    • Englischer Begriff: electric s.; electroshock

    Sch. infolge Elektrounfalls; mit Kammerflimmern, -flattern, Stenokardie, Schädigung der Kreislaufzentren. – Ferner Bez. für die Elektrokrampftherapie.

  • Schock, endokriner
    Schock
    • Sch., endo|kriner

    • Englischer Begriff: endocrine s.

    Sch. infolge hormonaler Störung (z.B. als hypovolämischer Sch. bei diabetischem Koma oder als zusätzlich kardiogener Sch. bei Hyperparathyreoidismus).

  • Schock, febriler
    Schock
    • Sch., febriler

    • Englischer Begriff: febrile s.

    durch infektiös-toxische Wirkungen (s.a. Schock, toxischer); mit Steigerung der Körpertemperatur; Kapillarschädigung, Vasomotorenlähmung; ist im Extremfall, v.a. bei spätem Eingreifen, meist refraktär.

  • Schock, hämorrhagischer
    Schock
    • Sch., hämor|rhagischer

    • Synonyme: Blutungsschock

    • Englischer Begriff: hemorrhagic s.

    hypovolämischer Sch. nach akutem passivem oder chronisch-rezidivierendem Blutverlust.

  • Schock, hypoglykämischer
    Schock
    • Sch., hypoglyk|ämischer

    • Englischer Begriff: hypoglycemic s.

    hypoglykämischer Anfall; s.a. Insulinschock.

  • Schock, hypovolämischer
    Schock
    • Sch., hypovol|ämischer

    Abbildung

    ausgelöst durch massive Blutverluste (> 1000 ml). Stadien: I: Blutdruck normal, blasse, feuchtkühle Haut; II: Blutdruck < 100 mmHg, Puls > 100/Min., Durst, Oligurie, Halsvenen im Liegen kollabiert; III: Puls kaum fühlbar, Blutdruck < 60 mmHg, Bewusstseinsstörung, erweiterte Pupillen, Atmung flach, Anurie. Ther.: Volumensubstitution (Plasmaexpander, hyperonkotische Salzlösungen, Erythrozytenkonzentrate bei größeren Blutverlusten), Bicarbonatpuffer (Korrektur der metabolischen Azidose), Behandlung einer drohenden Schocklunge u. -niere.

  • Schock, irreversibler
    Schock
    • Sch., irreversibler

    • Englischer Begriff: irreversible s.

    paralytischer Sch.

  • Schock, kardiogener
    Schock
    • Sch., kardiogener

    verursacht durch akute Beeinträchtigung der Herzfunktion mit konsekutivem Kreislaufversagen (z.B. Myokardinfarkt, Myokarditis, Pericarditis constrictiva, Rhythmusstörungen, angeborene Herzfehler etc.), systolischer Blutdruck bei < 80–90 mmHg, ZVD erhöht, gestaute Halsvenen. Ther.: kausal (z.B. Fibrinolyse bei Infarkt); symptomatisch (Beatmung, Sedierung etc.).

  • Schock, kompensierter
    Schock
    • Sch., kompensierter

    • Englischer Begriff: compensated s.

    die Anfangsstadien („Spannungskollaps“; mit Kreislaufzentralisation) des – v.a. hypovolämischen – Schocks; mit Tachykardie u. erhöhtem diastolischem u. um 100 mmHg liegendem systolischem Blutdruck (kleine Amplitude). S.a. Schockindex.

  • Schock, latenter
    Schock
    • Sch., latenter

    • Englischer Begriff: latent s.

    Sch. mit anfangs nur diskreten Symptomen.

  • Schock, neurogener
    Schock
    • Sch., neurogener

    • Englischer Begriff: neurogenic s.

    entsteht als Folge einer durch nozizeptive Reflexe ausgelösten Vagus-Parasympathikus-Reizung bei schmerzhafter Verletzung, Verbrennung, Lungenembolie, aber auch nach direkter Schädigung spinaler Zentren (s.a. Schock, spinaler); nervale Komponenten auch bei anderen Schockformen.

  • Schock, orthostatischer
    Schock
    • Sch., ortho|statischer

    • Englischer Begriff: orthostatic s.

    akutes Kreislaufversagen beim Aufrechtstehen; Blutversacken in Niederdruckbereiche.

  • Schock, paralytischer
    Schock
    • Sch., paralytischer

    • Englischer Begriff: paralytic s.

    das auch als irreversibler oder refraktärer Sch. bezeichnete Endstadium des nicht oder nicht rechtzeitig behandelten Schocks; mit fortschreitender zentraler – arterieller u. venöser – Vasokonstriktion bei gleichzeitiger peripherer, lähmungsbedingter, auf eine primäre Konstriktion folgender Gefäßweitstellung (Kreislaufdissoziation), mit unbeeinflussbarem Absinken des systolischen Blutdrucks < 80 mmHg, Steigerung der Tachykardie auf > 140/Min. u. zum Tode führender Dysmetabolie.

  • Schock, psychischer
    Schock
    • Sch., psychischer

    • Englischer Begriff: psychogenic s.

    ein als Reaktion auf ein plötzliches, überwältigendes Erlebnis auftretendes emotionelles Syndrom oder ein Emotionsstupor, begleitet von vegetativen Symptomen; bei stärkerer Wirkung auch als echter Schock ähnlich dem primär-neurogenen.

  • Schock, septischer
    Schock
    • Sch., septischer

    • Englischer Begriff: septic s.

    lebensbedrohliche Komplikation der Sepsis, meist ausgelöst durch Endotoxine gramnegativer Bakterien. Klinik: Fieber, Hypotonie, Oligurie, Hyperventilation, warme trockene Haut, Blutungen (Verbrauchskoagulopathie). Ther.: Breitbandantibiotika bei unbekanntem Erreger, Volumensubstitution, Behandlung der metabolischen Azidose, Prophylaxe u. Therapie von Komplikationen (Verbrauchskoagulopathie).

  • Schock, spinaler
    Schock
    • Sch., spinaler

    • Englischer Begriff: spinal s.

    Zustand erloschener Eigentätigkeit des Rückenmarks unmittelbar nach schwerer Rückenmarkverletzung; mit Verlust der Sensibilität, des Muskeltonus u. der Willkürmotorik, der Eigen- u. Fremdreflexe u. aller spinal-reflektorischen vegetativen Regulationen; ferner Zeichen des neurogenen Schocks. Die Rückenmarkabschnitte kaudal der Schädigung verhalten sich zunächst wie bei Zerstörung; s.a. Schockblase.

  • Schock, toxischer
    Schock
    • Sch., toxischer

    • Englischer Begriff: toxic s.

    Schock durch bakterielle Toxine; s.a. Schocksyndrom.

  • Schock, traumatischer
    Schock
    • Sch., traumatischer

    • Englischer Begriff: traumatic s.

    komplexer (hämorrhagischer, neurogener u. psychogener) Schock nach äußerer Gewalteinwirkung, v.a. nach Polytraumatisierung.

  • Schockanurie
    • Schock|anurie

    • Englischer Begriff: shock anuria

    zunächst nur funktionelle (Vasokonstriktion), nerval (Sympathikotonus) u. humoral (Catecholamine, Renin-Angiotensin-Mechanismus) gesteuerte Leistungsminderung der Schockniere; evtl. mit einer 2., organisch bedingten Phase (d.h. durch mikrozirkulatorisch-metabolische Parenchymveränderungen).

  • Schockbehandlung
    • Schock|behandlung

    • 1)
      überfallartiges Stören („Schocken“) des humoralen u. neurovegetativen... (mehr)
    • 2)
      Behandlung eines Schocks... (mehr)
  • Schockbehandlung 1)
    Schockbehandlung
    • 1)

    überfallartiges Stören („Schocken“) des humoralen u. neurovegetativen Gleichgewichts als Behandlungsmaßnahme. Wird bei therapieresistenten Depressionen u. bestimmten Katatonieformen angewandt. Ursprünglich als Kaltwasserschock, später als Pentetrazol-, Insulin-, Amphetamin-, Elektroschock. Letztere Methode wird heute wieder verstärkt (in Narkose) angewendet: i.d.R. 3-mal wöchentlich, insgesamt 12-mal.

  • Schockbehandlung 2)
    Schockbehandlung
    • 2)

    • Englischer Begriff: shock therapy

    Behandlung eines Schocks.

  • Schockblase
    • Schock|blase

    • Englischer Begriff: shock bladder

    Blasenatonie (mit Harnverhaltung) bei spinalem Schock.

  • Schockfragment
    • Schock|fragment

    • Englischer Begriff: localized allergic symptoms

    die im Gegensatz zur generalisierten allergischen Schockreaktion nur auf ein Organsystem begrenzten allergischen Symptome.

  • Schockindex
    • Schock|index

    • Englischer Begriff: shock index

    (Allgöwer u. Burri 1967) Quotient aus Pulszahl u. systolischem Druck als orientierender Parameter für das Volumendefizit im Schock. Der Normalwert von 0,5 steigt mit zunehmendem Blutverlust auf 1 u. mehr an (= kompensierter bzw. dekompensierter Schock).

  • Schocklagerung
    • Schock|lagerung

    • Englischer Begriff: Trendelenburg position

    Abbildung

    spezielle Lagerung eines Patienten im hypovolämischen Schock, wobei zur Kompensation des Volumenmangels („Autotransfusion“) der Oberkörper tief- u. die Beine hochgelagert werden. Eine Ausnahme bildet der kardiogene Schock, bei welchem der Oberkörper hochgelagert wird. S.a. Schock.

  • Schockleber
    • Schock|leber

    • Englischer Begriff: hepatic stress syndrome

    Zustand der Leber im Schock als Folge des kreislaufbedingten Sauerstoffmangels u. des begleitenden Druckanstiegs im Pfortader- u. Mesenterialbereich mit daraus resultierenden Veränderungen des Organs u. des Stoffwechsels (v.a. zentrale Leberzellverfettung bis -nekrosen; Glykogenverarmung). Führt zu Zunahme bzw. – bei Anoxybiose (mit Lactatazidose) – Abnahme der Gluconeogenese, zu Rückgang der Bilirubinkonjugation u. -sekretion, des Aminosäuren- u. Ferritinabbaus, der Harnstoffbildung (u. damit zu Ammoniakzunahme), der Prothrombin-, Fibrinogen-, Proteinsynthese, der Bildung energiereicher Phosphate u. der Enzym- u. RES-Aktivität (dadurch stärkere Wirkung im Darm gebildeter Endotoxine; s.a. Schock).

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