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  • Schultersteife, schmerzhafte
    • Schulter|steife, schmerzhafte

    • Englischer Begriff: frozen shoulder

    Periarthritis humeroscapularis.

  • Schultz
    • Schultz

    • Biogr.: Werner Sch., 1878–1947, Hämatologe, Berlin

  • Schultz-Angina
    Schultz
    • Sch.-Angina

    • Englischer Begriff: Schultz's angina

    Angina agranulocytotica.

  • Schultz-Charlton-Auslösch-Phänomen
    Schultz
    • Sch.-Charlton(-Auslösch)-Phänomen

    • Englischer Begriff: Sch.-Charlton reaction

    • Biogr.: Willi Ch., geb. 1889, Arzt, Berlin

    innerhalb von 12–24 Std. erfolgende Rückbildung eines frischen Scharlachexanthems im Bereich einer subkutanen Injektion von 0,1–0,2 ml Scharlachrekonvaleszenten-Serum.

  • Schultze
    • Schultze

    • Biogr.: 1) Bernhard S. Sch., 1827–1919, Frauenarzt, Jena; 2) Maximilian J. S. Sch., 1825–1874, Anatom, Bonn; 3) Walter H. G. Sch., 1880–1964, Pathologe, Göttingen

  • Schultze-Bündel
    Schultze
    • Sch.-Bündel

    • Englischer Begriff: comma bundle of Schultze

    • Biogr.: Maximilian J. S. Sch.

    Fasciculus semilunaris.

  • Schultze-Modus
    Schultze
    • Sch.-Modus

    • Synonyme: -Mechanismus

    • Englischer Begriff: Sch.'s placenta; Sch.'s mechanism

    • Biogr.: Bernhard S. Sch.

    Abbildung

    häufigster Plazentalösungs- u. -austrittsmechanismus; Ablösung beginnt im Zentrum mit Bildung eines retroplazentaren Hämatoms, das die Plazenta von ihrer fetalen Seite becherartig vorstülpt, so dass der Nabelschnuransatz vorangeht (s. Abb.). S.a. Duncan-Mechanismus.

  • Schultze-Oxidase-Peroxidase-Färbung
    Schultze
    • Sch.-Oxidase-Peroxidase-Färbung

    • Biogr.: Walter H. G. Sch.

    α-Naphthol-Oxidase- (n. Sch.-Winkler) bzw. Benzidin-Peroxidase-Reaktion für Blutausstriche; positiv i.S. der Peroxidase(reaktion) reagieren Granula von Granulozyten u. eines Teils der Monozyten, negativ die von Blasten, Lymphozyten, Plasmazellen u. Plättchen.

  • Schulz-Arndt-Gesetz
    • Schulz-Arndt-Gesetz

    s.u. Arndt-Schulz...

  • Schuppe
    • Englischer Begriff: squama; scale; dandruff

    Squama; derm s.a. Schuppung, Effloreszenzen (dort Abb.).

  • Schuppenflechte
    • Schuppen|flechte

    • Synonyme: -krankheit

    Psoriasis.

  • Schuppenkruste
    • Schuppen|kruste

    • Englischer Begriff: scaly crust

    mit serösem oder blutigem Exsudat vermischte, eingetrocknete Hautschuppen (z.B. beim nässenden Ekzem).

  • Schuppenzellen
    • Schuppen|zellen

    • Englischer Begriff: squamous cells

    bis in die angrenzende Schläfenbeinschuppe reichende Cellulae mastoideae.

  • Schuppli-Syndrom
    • Schuppli-Syndrom

    • Synonyme: Leukonycholysis paradentotica

    • Biogr.: Rudolf Sch., Hautarzt, Basel

    schubweise Nageldystrophie (Weißwerden, Verdünnung, Ablösung) u. Paronychie.

  • Schuppung
    • Englischer Begriff: desquamation

    Desquamatio; sie ist kleie- (= Desquamatio pityriasiformis = furfuracea), plättchen- (= psoriasiformis), häutchen- (= kutikulär), blätter- (= klein-, großlamellös), lappenförmig (= membranös), schälend (= exfoliativ), hornig (= keratotisch), körnig (= granulös), halskrausenartig („Collerette“) oder festsitzend (= follikular).

    • Sch., latente
      nur nach Reiben, Kratzen erkennbare Schuppenbildung (Radiergummiphänomen... (mehr)
  • Schuppung, latente
    Schuppung
    • Sch., latente

    nur nach Reiben, Kratzen erkennbare Schuppenbildung (Radiergummiphänomen, „Kerzenspan-Phänomen“), z.B. bei Pityriasis versicolor, beginnender Psoriasis vulgaris.

  • Schürfwunde
    • Schürf|wunde

    • Englischer Begriff: skin abrasion (wound)

    oberflächliche Hautverletzung mit Freilegung der Lederhaut (und punktförm. Blutungen).

  • Schürzentamponade
    • Schürzen|tamponade

    • Fach: Gynäkologie

    Blutstillung durch Mikulicz-Tampon.

  • Schussverletzung
    • Schuss|verletzung

    • Englischer Begriff: gunshot wound

    durch (Spreng-)Geschoss hervorgerufene Verletzung; bei Handfeuerwaffe mit „Einschuss“ (u. Nahschusszeichen) u. Schusskanal (evtl. durch Knochen abgelenkt; im Knochen konusförmig u. in Schussrichtung sich verbreiternd, evtl. Fremdkörper, bei Nahschuss auch Pulverrückstände enthaltend), evtl. auch mit Ausschuss. Unterschieden als Prellschuss (s.c. Hämatom, keine Hautwunde), Prallschuss („Aufschläger“, „Rikoschettschuss“; meist mit Abschürfung u. s.c. Blutung), Querschläger-, Tangential-, Kontur-, Steck- u. Durchschuss. – Als Schussfraktur meist ein Trümmerbruch, z.B. Schmetterlingsfraktur.

  • Schusterbrust
    • Schuster|brust

    • Englischer Begriff: cobbler's chest

    etwa faustgroße Brustbeineindellung (Trichterbrust) als Berufsstigma bei Schuhmachern; bedingt durch Andrücken des Schuhleistens schon während der Lehrzeit. Ähnlich „Schneider-“, „Töpferbrust“.

  • Schusterdaumen
    • Schuster|daumen

    90°/90°-Deformität, d.h. Beugestellung im Fingergrundgelenk u. Überstreckstellung im Fingerendgelenk, bedingt durch eine Subluxation/Luxation im Fingergrundgelenk, Überdehnung bzw. Ruptur der kurzen Daumenstrecksehne bei Articulosynovitis des Daumengrundgelenks; s.a. Fingerdeformitäten (dort Abb.).

  • Schüttelfrost
    • Schüttel|frost

    • Englischer Begriff: chills

    mit Zittern des ganzen Körpers u. Zähneklappern, evtl. auch mit Gänsehautbildung einhergehendes Kältegefühl. Geht meist einem raschen Körpertemperaturanstieg voraus, den es durch verminderte Wärmeabgabe (Drosselung der Hautdurchblutung) u. überschießende Wärmebildung bewirkt (Wärme ist Folge isometrischer Muskelkontraktionen, ausgelöst durch die Kälteempfindung als Folge der Mangeldurchblutung der Haut mit Zunahme des Gradienten zwischen Haut- u. Kerntemperatur).

  • Schüttelgeräusch
    • Schüttel|geräusch

    • Fach: Klinik

    Plätschergeräusch.

  • Schüttellähmung
    • Schüttel|lähmung

    • Englischer Begriff: shaking palsy

    Parkinson-Krankheit.

  • Schüttelmixtur
    • Schüttel|mixtur

    • Englischer Begriff: lotion

    • Fach: Pharmazie

    Lotio.

  • Schütz-Bündel
  • Schutzblockierung
    • Schutz|blockierung

    • Englischer Begriff: protective blockade

    • Fach: Kardiologie

    Parasystolie.

  • Schutzhemmung
    • Schutz|hemmung

    • Englischer Begriff: protective inhibition

    Hemmung von Hirnfunktionen als physiologische Schutzmaßnahme des Organismus gegen Überbeanspruchung, wie sie nach I. P. Pawlow z.B. im Schlaf eintritt; tritt aber auch bei schweren Erkrankungen auf, deren Verlauf u.U. dadurch günstig beeinflusst wird (Prinzip der Schlaftherapie).

  • Schutzimpfung
    • Schutz|impfung

    • Englischer Begriff: protective vaccination

    Impfung.

  • Schutzkolloid
    • Schutz|kolloid

    • Englischer Begriff: protective colloid

    ein die Stabilität kolloidaler Systeme fördernder Stoff in kolloidaler Verteilung; als künstliches Kolloid z.B. Gelatine.

  • Schutzkörper
    • Schutz|körper

    • Englischer Begriff: antibody

    • Fach: Immunologie

    Antikörper.

  • Schutzsalbe
    • Schutz|salbe

    • Englischer Begriff: protective ointment

    Salbe mit Schutzwirkung gegen physikalische oder chemische Schädlichkeiten; z.B. stark fetthaltige Sch. gegen Austrocknung, siliconhaltige Sch. gegen Nässeeinwirkung, Sch. mit UV absorbierenden Zusätzen als Sonnenschutz.

  • Schutzserum
    • Schutz|serum

    • Englischer Begriff: protective serum

    Immunserum.

  • Schwäche
    • Englischer Begriff: weakness

    Asthenie, Adynamie, Insuffizienz, Psychasthenie.

  • Schwachreizprüfung
    • Schwach|reiz|prüfung

    • Englischer Begriff: low stimulus test

    • Fach: Otologie

    s.u. kalorische Prüfung.

  • Schwachsichtigkeit
    • Schwach|sichtigkeit

    Amblyopie.

  • Schwachsinn
    • Schwach|sinn

    • Englischer Begriff: mental retardation

    ältere Bez. für Intelligenzminderung infolge angeborener bzw. früh erworbener (Oligophrenie) oder später erworbener (Demenz) Störung. Wegen seiner abwertend-negativen Färbung sollte der Begriff nicht mehr verwendet werden.

  • Schwachsinn, metabolischer
    Schwachsinn
    • Sch., metabolischer

    Sch. infolge erblicher Enzymopathie, z.B. bei Ahornsirupkrankheit, Phenylketonurie.

  • Schwachstrom
    • Schwach|strom

    • Englischer Begriff: low voltage current

    elektrischer Strom niedriger Stärke u. Spannung (meist < 24 V); u.a. für Elektrotherapie u. -diagnostik.

  • Schwächung
    • Englischer Begriff: attenuation

    • Fach: Physik

    Abnahme einer Strahlungsintensität bzw. -energie bei Durchgang durch Materie infolge Absorption (Umwandlung in stoffgebundene Energie) u. Streuung. Ist abhängig von der Dichte u. Zusammensetzung der durchstrahlten Materie u. von der Strahlenenergie (Wellenlänge); dient auch zur Charakterisierung der Strahlung. Die Angabe des Schwächungsvermögens für ionisierende Strahlung (u. zwar durch Photo- u. Compton-Absorption, Paarbildung u. Streuung) erfolgt durch den Schwächungskoeffizienten (linear bzw. atomar bzw. pro Elektron).

  • Schwalbe-Grenzring
    • Schwalbe-Grenzring

    • Englischer Begriff: Schwalbe's ring

    • Biogr.: Gustav A. Sch., 1844–1916, Anatom, Leipzig, Jena, Königsberg, Straßburg

    im Auge 2 nahe der Hornhaut gelegene, von Fasern der Lederhaut gebildete, ringförmige Strukturen. Als hinterer G. in Höhe des Limbus corneae zwischen dem hinteren Teil des Sinus venosus sclerae u. dem vorderen Ansatz des M. ciliaris am Netzwerk des Angulus iridocornealis endend. Als vorderer G. (= Sch.-Grenzring i.e.S.) nahe der Korneahinterfläche am Ansatz der Lamina limitans posterior, beteiligt am Aufbau des Trabeculum corneosclerale (u. als feine, weiße Linie ein gonioskopisches Kennzeichen).

  • Schwammbiopsie
    • Schwamm|biopsie

    • Englischer Begriff: sponge biopsy

    Biopsie mit endoskopischer Zellmaterialgewinnung durch Auf- bzw. Absaugen einer Flüssigkeit mit Hilfe eines Gelatine- oder Celluloseschwämmchens (aus dem nach Aufbereitung Schnitte angefertigt werden).

  • Schwämmchen
    • Fach: Pathologie

  • Schwämmchen 1)
    Schwämmchen
    • 1)

    • Englischer Begriff: thrush

    Soor, Candidamycosis.

  • Schwämmchen 2)
    Schwämmchen
    • 2)

    • Synonyme: Blutschwämmchen

    Hämangiom.

  • Schwammniere
    • Schwamm|niere

    • Englischer Begriff: sponge kidney

    feinporige Zystenniere.

  • Schwammniere, angeborene
    Schwammniere
    • Sch., angeborene

    Sch. mit Ektasie der distalen Tubuli (Ricci-Cacchi-Syndrom).

  • Schwammniere, medulläre
    Schwammniere
    • Sch., medulläre

    • Englischer Begriff: medullary s. k.

    Markschwammniere.

  • Schwanenhalsdeformität
    • Schwanen|hals|deformität

    • Englischer Begriff: swan-neck deformity

    Überstreckstellung im Fingermittelgelenk u. Beugestellung im Fingerendgelenk, bedingt durch eine palmare Subluxation/Luxation im Fingergrundgelenk, Intrinsic-Plusstellung im Fingergrundgelenk sowie Verlust des palmaren Bogens; s.a. Fingerdeformitäten (dort Abb.).

  • Schwanenhalsphänomen
    • Schwanen|hals|phänomen

    angeborene Tubulopathie der Niere mit starker Epithelverdünnung der Anfangsteile der Hauptstücke, meist mit Aminoazidurie, Phosphaturie, Glucosurie; s.a. Debré-de-Toni-Fanconi-Syndrom.

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