Medizin-Lexikon: Einträge mit "S"

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  • SIDS
    • Synonyme: Abk. für sudden infant death syndrome

    • Etymol.: engl.

    Kindstod, plötzlicher.

  • Siebbein
    • Sieb|bein

    • Englischer Begriff: ethmoid

    Os ethmoidale.

  • Siebbeinhöhle
    • Siebbein|höhle

    • Synonyme: -labyrinth; -zellen

    • Englischer Begriff: ethmoid sinus; e. labyrinth; e. cells

    Cellulae ethmoidales. S.a. Sinusitis ethmoidalis.

  • Siebener-Syndrom

      (H. Mau) 7 fakultative, in der Regel passagere Symptome der Skelettreifungshemmung beim Säugling, u. zwar Skoliose, lumbodorsale Kyphose, Schädelasymmetrie, Schiefhaltung des Kopfes, Hüftdysplasie, Beckenasymmetrie u. Fußfehlhaltung.

    • Siebentagefieber
      • Sieben|tage|fieber

      • Englischer Begriff: seven-day fever

      s.u. Japanisch. S.a. Dengue-Fieber (mit Fieberrezidiv am 7. Tag).

    • Siebhaut
      • Sieb|haut

      • Fach: Gynäkologie

      Decidua.

    • Siebold-Kraniotom
      • Siebold-Kranio|tom

      • Englischer Begriff: Siebold's craniotome

      • Biogr.: Eduard K. J. v. S., 1801–1861, Arzt, Marburg, Göttingen

      • Fach: Geburtshilfe

      scherenartiges Schädelperforatorium mit kurzen, außen geschärften Branchen für die Embryotomie.

    • Siebplastik
      • Sieb|plastik

      • Fach: Chirurgie

      Douglas-Siebplastik.

    • Siebplatte
      • Sieb|platte

      • Englischer Begriff: cribriform plate

      • Fach: Anatomie

      Lamina cribrosa.

    • Siebtest
      • Sieb|test

      • Englischer Begriff: screening

      Screening als Vorfelddiagnostik.

    • Siechtum
      • Siech|tum

      • Englischer Begriff: lingering illness

      Zustand bei chronischem, zur Entkräftung führendem Krankheitsprozess.

    • Siedepunkt
      • Siede|punkt

      • Synonyme: Kochpunkt; Kp (Abk.)

      • Englischer Begriff: boiling point

      Temperatur, bei der ein Stoff aus dem flüssigen in den gasförm. Zustand übergeht. Bleibt für reine Stoffe während des Siedens konstant u. stellt somit ein stoffspezifisches Kriterium dar, das vom Luftdruck abhängig ist (bei geringerem Druck erniedrigt). Wird durch schwer flüchtige gelöste Substanzen erhöht. Die Angabe erfolgt in °C bei 760 mmHg (beträgt für Wasser 100 °C).

    • Siegal-Cattan-Mamou-Syndrom
      • Siegal-Cattan-Mamou-Syndrom

      • Synonyme: familiäres Mittelmeerfieber

      • Englischer Begriff: familial Mediterranean fever

      eine autosomal-rezessiv erbliche, androtrope chronische Krankheit mit Fieberanfällen, Polyserositis (mit akuten, krisenhaften, kolikart. Bauchschmerzen, Gelenk-, Pleuraschmerzen). Es besteht eine periretikuläre Amyloidose (u.a. als – tödliche – Nierenamyloidose mit nephrotischem Syndrom).

    • Siegelringform
      • Siegel|ring|form

      • Englischer Begriff: signet-ring shape

      Ringform.

    • Siegelringzelle
      • Siegel|ring|zelle

      • Englischer Begriff: signet-ring cell

      große runde Zelle mit schleimreichem Zytoplasma u. randständigem Kern bei Siegelringzellkarzinom, z.B. des Kolons (s.a. Darmkarzinom).

    • Siegle-Trichter
      • Siegle-Trichter

      • Englischer Begriff: Siegle's otoscope

      • Biogr.: Emil S., 1833–1900, Ohrenarzt, Stuttgart

      sog. pneumatische Ohrlupe; otoskopisches Gerät zur Prüfung der Trommelfellbeweglichkeit. Dabei wird ein mit einer Lupe versehener, luftdichter Trichter in den äußeren Gehörgang eingeführt. Über einen seitlich in das Trichterlumen eingebrachten Schlauch mit Gummiballon kann Luft eingeblasen bzw. abgesaugt u. dadurch ein Über- bzw. Unterdruck im äußeren Gehörgang erreicht werden. Durch die Lupenöffnung wird das Trommelfell begutachtet.

    • Siegrist-Hutchinson-Syndrom
      • Siegrist-Hutchinson-Syndrom

      • Englischer Begriff: Siegrist-Hutchinson syndrome

      • Biogr.: August S., 1865–1947, Augenarzt, Basel, Bern

      Ernährungsstörung der Netz- u. Aderhaut nach Augapfelprellung.

    • Siemens
      • Englischer Begriff: siemens

      nach Werner v. Siemens (1816–1892) benannte Einheit für den elektr. Leitwert: S = 1/Ω.

    • Siemens
      • Siemens

      • Biogr.: Herm. Werner S., 1891–1969, Dermatologe, Berlin, Leiden

    • Siemens-Bloch-Pigmentdermatose
      Siemens
      • S.-Bloch-Pigmentdermatose

      • Englischer Begriff: Bloch-S. syndrome

      das Bloch-Sulzberger-Syndrom.

    • Siemens-Christ-Syndrom
      Siemens
      • S.-Christ-Syndrom

      • Englischer Begriff: Christ-S.-Touraine syndrome

      Anhidrosis hypotrichotica polydysplastica.

    • Siemens-Syndrom
      Siemens
      • S.-Syndrom

      • Englischer Begriff: Siemens syndrome

      • 1)
        als S.-Sy... (mehr)
      • 2)
        Dermatitis multiformis (Dermatitis herpetiformis Duhring- Brocq)... (mehr)
    • Siemens-Syndrom 1)
      Siemens  >  Siemens-Syndrom
      • 1)

      als S.-Sy. I u. II die Keratosis follicularis spinulosa decalvans bzw. K. foll. akneiformis.

    • Siemens-Syndrom 2)
    • Sievert
      • Synonyme: Sv (Abk.)

      • Englischer Begriff: sievert

      J (Joule)/kg als SI-Einheit der Äquivalentdosis; 1 Sv = 100 rem.

    • sig.
      • Englischer Begriff: sig.; S.

      • Fach: Pharmazie

      Abk. für signa, signetur.

    • sig. n. prop.
      • Fach: Pharmazie

      Abk. für signa nomine proprio.

    • Sigma
      • Sig|ma

      • Synonyme: Σ (Abk.); σ (Abk.); s (Abk.)

      Buchstabe „S“ des griechischen Alphabets.

      • 1)
        Symbol (σ) physik... (mehr)
      • 2)
        Kurzbezeichnung des Sigma romanum (Colon sigmoideum; s.u... (mehr)
    • Sigma 1)
      Sigma
      • 1)

      • Englischer Begriff: sigma

      Symbol (σ) physik für Grenzflächenspannung bzw. statist für Standardabweichung.

    • Sigma 2)
      Sigma
      • 2)

      • Englischer Begriff: sigmoid

      Kurzbezeichnung des Sigma romanum (Colon sigmoideum; s.u. Colon).

    • Sigmaafter
      • Sigma|after

      • Synonyme: Sigmoideostomie

      • Englischer Begriff: sigmoidostomy

      Anus praeternaturalis sigmoideus.

    • Sigmablase
      • Sigma|blase

      • Englischer Begriff: sigmoid bladder

      aus dem Colon Sigmoideum (s.u. Colon) operativ gebildete Dickdarmblase (Ersatzblase); s.a. Conduit.

    • Sigmakarzinom
      • Sigma|karzinom

      Darmkarzinom.

    • Sigmaperforation

        Durchbruch des Grimmdarmabschnitts des Dickdarms; als gedeckte Perforation mit örtlicher Abszessbildung oder – bei freier Perforation – mit Austritt von Darminhalt in die Bauchhöhle und anschließender diffuser kotiger Peritonitis. Häufige Ursache: Divertikulitis, Colitis ulcerosa.

      • Sigmatismus
        • Sigma|tismus

        • Synonyme: Lispeln

        • Englischer Begriff: sigmatism; lisping

        falsche Bildung u. Aussprache („Artikulation“) der S-Laute als häufigster Stammelfehler; z.B. infolge falscher Zungenlage (v.a. als S. interdentalis, das eigentl. Lispeln bei Kindern bis zum 6. Lj.) oder durch falsche Gaumenfunktion (bei Palatoschisis, Lähmung); auch ohne anatomische Grundlage (= Parasigmatismus).

      • Sigmoid
        • Sigmoid

        • Englischer Begriff: sigmoid

        Colon sigmoideum.

      • Sigmoidektomie
        • Sigmoid|ek|tomie

        • Englischer Begriff: sigmoidectomy

        teilweise bis totale operative Entfernung des Sigmoids.

      • Sigmoideoproktostomie
        • Sigmoid(e)o|prokto|stomie

        • Synonyme: -rekto|stomie

        • Englischer Begriff: sigmoidoproctostomy

        Anastomosierung von Sigma u. Rectum.

      • Sigmoideoskopie
        • Sigmoid(e)o|skopie

        • Englischer Begriff: sigmoidoscopy

        s.u. Rektoskop.

      • sigmoideus
        • sig|moide(u)s

        • Etymol.: latein.

        • Englischer Begriff: sigmoid

        S- oder sigmaförmig, zum Colon sigmoideum gehörend.

      • Sigmoiditis
        • Sigmoiditis

        • Englischer Begriff: sigmoiditis

        Colitis im Colon sigmoideum.

      • Signa
        • Signa

        • Etymol.: latein.

        • Englischer Begriff: signs

        die Zeichen, Signum.

      • signa
        • si|gna

        • Synonyme: sig. (Abk.)

        • Etymol.: latein.

        • Englischer Begriff: signa

        Rezepturanweisung „bezeichne“, „signiere“ (s.a. Signatur); z.B. sig(na) n(omine) prop(rio) = „beschrifte mit dem Namen des Patienten“ (auch: signetur s. n. = „es werde bezeichnet mit...“).

      • Signalmittelungstechnik
        • Si|gnal|mittelungs|technik

        eine nichtinvasive Methode zur genaueren Analyse der Sinusknotenpotentiale, wobei aus der (EKG-)Speicherung vieler Herzzyklen (Summation) Rückschlüsse auf die Elektrophysiologie der Erregungsleitung gezogen werden können. Anw. v.a. zur Registrierung sog. ventrikulärer Spätpotentiale bei Patienten mit tachykarden ventrikulären Herzrhythmusstörungen.

      • Signalsystem
        • Signal|system

        • Englischer Begriff: pavlovian (cortical) signal system

        (I. P. Pawlow) das funktionale Gesamt der bedingten Reflexe, mit dem Informationen („Signale“) aus der Umwelt das Verhalten (Anpassung) von Tier u. Mensch entscheidend beeinflussen. Als 1. S. das System für alle sensorischen Reize bzw. für die weniger differenzierten, meist subkortikalen Funktionen; als 2. S. (nur beim Menschen) das System, in dem das geschriebene oder gesprochene Wort als bedingter Reiz wirkt und das den höher differenzierten, spezifischen Hirnrindenfunktionen dient (Träger aller auf der Sprache basierenden Denk- u. Lernprozesse).

      • Signaltransduktions-Inhibitoren
        • Synonyme: STI (Abk.)

        • Englischer Begriff: signal transduction inhibitors

        Substanzen, die die Signalwege beeinflussen können, die das Wachstum von Tumorzellen signalisieren; z.B. Tyrosinkinaseinhibitoren.

      • Signatura
        • Si|gnatur(a)

        • Englischer Begriff: signature

        die ärztliche Rezepturanweisung auf dem Rezept bzw. ihre Wiederholung als Beschriftung (Name, Anw., Rezeptur) auf dem Arzneimittelbehältnis. – Auch Inhaltsangabe auf Standgefäßen.

      • signetur
        • si|gnetur

        • Synonyme: sig. (Abk.)

        • Etymol.: latein.

        • Englischer Begriff: signa

        Rezepturanweisung „es möge bezeichnet werden“.

      • signifikant
        • si|gni|fikant

        • Englischer Begriff: significant

        bedeutsam, wesentlich; statist s.u. Signifikanz, med klinisch beweisend.

      • Signifikanz
        • Si|gni|fikanz

        • Englischer Begriff: significance

        • Fach: Statistik

        „Bedeutsamkeit“; als signifikant gilt eine Differenz zwischen Prüfgröße u. deren Erwartungswert, wenn ihr rein zufälliges Zustandekommen sehr unwahrscheinlich ist.

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