Medizin-Lexikon: Einträge mit "S"

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  • Sandwich-Bett

      Spezialbett für Querschnittsgelähmte. S.a. Krankenbett.

    • Sandwichanastomose
      • Sandwich|ana|stomose

      als Kontinuitätsplastik nach Magenentfernung (Gastrektomie) eine End-zu-End-Vereinigung des abführenden Schenkels der obersten Jejunumschlinge mit der Speiseröhre, kombiniert mit einer Seit-zu-Seit-Anastomose mit dem blind verschlossenen u. parallel angelagerten zuführenden Schenkel derart, dass Gallen-Duodenal-Saft nur in den abführenden übertreten kann (aber nicht Ingesta umgekehrt).

    • Sandwichmethode
      • Sandwich|methode

      Abbildung

      die „Doppelantikörper-Technik“ z.B. der Immunofluoreszenz u. der Radioimmuno-Analysen (s.a. RIA, RAST), indem der Probe außer dem – meist im 1. Reaktionsschritt immobilisierten – spezifischen Antikörper bzw. -gen ein markierter Anti-Antikörper zugesetzt wird, so dass ein Dreierkomplex zur Auswertung kommt (Abb.). Vorteile: u.a. höhere Spezifität (Erkennen mehrerer Epitope), Verstärkereffekt (Erkennen verschiedener Antigenstrukturen).

    • sandy patches
      • Etymol.: engl.

      Sandflecken.

    • Sanfilippo-Syndrom
      • Sanfilippo-Syndrom

      • Englischer Begriff: Sanfilippo's syndrome

      • Biogr.: Sylvester J. S., amerikan. Kinderarzt

      autosomal-rezessiv erbliche Mucopolysaccharidose (Typ III); mit 4 Formen (A–D), unterscheidbar durch den Enzymdefekt (A: Heparinsulfamidase; B: N-Acetyl-α-glucosaminidase; C: die spezifische N-Acetyltransferase; D: α-N-Acetylglucosamin-6-sulfatase); alle mit Heparansulfaturie als einzigem krankhaftem Harnbefund. Klinisch der (v.-)Pfaundler-Hurler-Krankheit ähnlich, jedoch schwächer ausgebildete Skelettveränderungen, keine Hornhauttrübungen, aber Pigmentdissoziation der Retina u. Nachtblindheit; mit Gesichtsdysmorphie u. verlangsamtem Längenwachstum; struppiges Kopfhaar mit tiefem Haaransatz, Synophrys; rasch fortschreitender geistiger Abbau.

    • sanfte Geburt
      • Fach: Geburtshilfe

      s.u. Geburt.

    • Sängerknötchen
      • Sänger|knötchen

      • Englischer Begriff: singer's nodule

      Nodulus vocalis.

    • Sanguinatio
      • San|gui|natio

      • Etymol.: latein.

      • Englischer Begriff: bleeding

      Blutung.

    • sanguineus
      • san|gui|neus

      • Etymol.: latein.

      • Englischer Begriff: bloody; sanguineous

      blutig.

    • sanguinisches Temperament
      • sanguinisches Temperament

      • Englischer Begriff: sanguine temperament

      der „leicht blutig schwingende“ Pol als eines der 4 Hippokratischen Temperamente. Gesteigerte Erregbarkeit (mit raschem Abfall der Erregung), schnelles Reagieren, Heiterkeit u. Lebhaftigkeit, aber auch Gereiztheit u. Ruhelosigkeit.

    • sanguinolent
      • san|gui|nolent

      • Englischer Begriff: sanguinolent

      bluthaltig.

    • Sanguis
      • Etymol.: latein.

      • Englischer Begriff: blood; sanguis

      Blut.

    • Saniculae herba
      • Synonyme: Sanikelkraut

      Heilpflanze; in spezieller Aufbereitung nachweislich wirksam bei Katarrhen der Luftwege.

    • Sanitärkordon
      • Sanitär|kordon

      • Englischer Begriff: sanitary line

      behördlich verfügter „Seuchenschutz-Sperrgürtel“ um ein von einer quarantänepflichtigen Krankheit betroffenes Gebiet.

    • Sanitation
      • Englischer Begriff: sanitation

      • Fach: Hygiene

      Einsatz von Methoden, die – über die normalen Reinigungsmaßnahmen hinaus – zu möglichst weitgehender Verminderung evtl. krank machender Keime u. anderer Mikroorganismen führen, ohne dass völlige Keimfreiheit als Ergebnis (s.a. Sterilisation, Desinfektion) vorausgesetzt wird. Anw. z.B. im Krankenhaus-, Lebensmittelbereich, bei der Tierhaltung.

    • Sankt-Antonius-Feuer
      • Englischer Begriff: St. Anthony's fire; ergotism

      Ergotismus.

    • Santalum
      • Santalum

      • Englischer Begriff: santalum

      „Sandelbaum“ [Santalaceae]. Holz des südostindischen S. album enthält ätherisches Öl („Sandelöl“) u. Harz, die als äußerl. Antiseptika angewendet werden; in spezieller Aufbereitung auch nachweislich wirksam bei Infekten der ableitenden Harnwege (antibakteriell, spasmolytisch). Kontraind.: Nierenparenchymerkrankungen; NW: Übelkeit, Hautjucken.

    • Santavuori-Syndrom
      • Santavuori-Syndrom

      Störung des Arachidonsäurestoffwechsels mit geistiger Retardierung, Krampfanfällen, Ataxie, muskulärer Hypertonie, Mikrozephalie, tapetoretinaler Dystrophie mit Optikusatrophie, amaurotischer Pupillenstarre u. Strabismus.

    • Santorini
      • Santorini

      • Biogr.: Giovanni Dom. S., 1681–1737, Anatom, Pisa, Venedig

      • S.-Gang
        Ductus pancreaticus accessorius... (mehr)
      • S.-Knorpel
        die dem Stellknorpel des Kehlkopfes aufsitzende Cartilago corniculata... (mehr)
    • Santorini-Gang
      Santorini
      • S.-Gang

      • Englischer Begriff: Santorini's duct

      Ductus pancreaticus accessorius.

    • Santorini-Knorpel
      Santorini
      • S.-Knorpel

      • Englischer Begriff: S.'s cartilage

      die dem Stellknorpel des Kehlkopfes aufsitzende Cartilago corniculata.

    • São-Paulo-Fleckfieber
    • Saphena-Methode
      • Sa|phena-Methode

      • Englischer Begriff: saphena method

      Austauschtransfusion beim Neugeborenen über einen Katheter, der in die – unterhalb des Leistenbandes eröffnete – Vena saphena magna eingeführt u. in eine herzwärts führende Vene vorgeschoben wird.

    • Saphenektomie
      • Saphen|ektomie

      • Englischer Begriff: saphenectomy

      Venenstripping.

    • saphenus
      • sa|phenus

      • Etymol.: latein.

      • Englischer Begriff: saphenous

      verborgen. z.B. Nervus saphenus, Vena saphena.

    • SAPHO-Syndrom
      • Synonyme: Abk. für Synovitis, Akne, Pustulosis, Hyperostosis u. Osteitis

      • Englischer Begriff: SAPHO syndrome

      rheumatologischer Symptomenkomplex unbekannter Ursache, der sich mit Schmerzen in Brustkorb, Kreuz (lumbosakral) u. den Gelenken bemerkbar macht. Auffällig sind Pusteln an Handflächen u. Fußsohlen (Pustulosis palmoplantaris) und Akne pustulosa. S.a. Akne.

    • Sapo
      • Sapo

      • Etymol.: latein.

      • Englischer Begriff: soap

      Seife oder seifenähnliche Produkte.

      • S. animalis
        die für Waschzwecke übliche harte Natronseife mit mindestens 60% Fettsäuren... (mehr)
      • S. kalinus
        durch Verseifung von Leinöl mit Kalilauge gewonnene, schlüpfrige weiche... (mehr)
      • S. medicinalis
        wasserhaltige, harte, weiße, nicht ranzige „medizinische Seife“ aus... (mehr)
    • Sapo animalis
      Sapo
      • S. animalis

      • Englischer Begriff: animal s.

      die für Waschzwecke übliche harte Natronseife mit mindestens 60% Fettsäuren.

    • Sapo kalinus
      Sapo
      • S. kalinus

      • Synonyme: S. mollis

      • Englischer Begriff: soft s.

      durch Verseifung von Leinöl mit Kalilauge gewonnene, schlüpfrige weiche Masse. Früher Anw. in der Dermatologie zur Erweichung der Haut, heute obsolet.

    • Sapo medicinalis
      Sapo
      • S. medicinalis

      • Synonyme: S. medicatus

      • Englischer Begriff: medicinal s.

      wasserhaltige, harte, weiße, nicht ranzige „medizinische Seife“ aus NaOH, Schweinefett, Olivenöl, Äthanol, Kochsalz u. Soda; Anw. früher äußerlich als Zahnpulver u. bei Hauterkrankungen; als Abführmittel für Klistiere obsolet.

    • Sapogenin
      • Sapo|genin

      • Englischer Begriff: sapogenin

      s.u. Saponine.

    • Saponariae rubrae radix
      • Synonyme: Rote Seifenwurzel

      Heilpflanzenbestandteil; in spezieller Aufbereitung nachweislich wirksam bei Katarrhen der oberen Luftwege.

    • Saponifikation
      • Saponi|fikation

      • Englischer Begriff: saponification

      die – als „Verseifung“ der Leichenfette angesehene – Bildung von Adipocire.

    • Saponine
      • Saponine

      • Englischer Begriff: saponins

      Gruppe stickstofffreier, pflanzlicher, in Wasser wie Seife schäumender Glykoside, darunter zahlreiche therapeutisch genutzte Wirkstoffe (z.B. in Digitalis). Nach ihrem als Sapogenin bezeichneten Aglykon unterschieden als Steroid- u. Triterpen-S. Stark grenzflächenaktive Verbindungen, die u.a. mit Sterinen schwer lösliche Additionsprodukte bilden (hämolysierende Wirkung).

    • Saporimetrie
      • Sapori|metrie

      • Englischer Begriff: saporimetry

      „Geschmacksmessung“ anhand der geringsten schmeckbaren Menge einer Substanz.

    • Saprämie
      • Sapr|ämie

      • Englischer Begriff: sapremia

      Toxinämie durch Fäulnisprodukte; i.e.S. die Koprämie; i.w.S. (inkorrekt) Septikämie durch Fäulnis- = Saprobakterien.

    • Saprobionten
      • Sa|pro|bionten

      • Englischer Begriff: saprobes

      „Fäulnisbewohner“; in verwesenden organischen Stoffen lebende u. sich – als Saprophagen – von diesen ernährende Pflanzen (Saprophyten) oder Tiere (Saprozoen).

    • saprogen
      • sa|pro|gen

      • Englischer Begriff: saprogenic; saprogenous

      Fäulnis erregend, bei Fäulnis entstehend.

    • saprophytär
      • sa|pro|phytär

      • Synonyme: -phytisch

      • Englischer Begriff: saprophytic

      als Saprophyt lebend. S.u. Saprobionten.

    • Saprozoen
      • Sa|pro|zoen

      • Englischer Begriff: saprozoites

      s.u. Saprobionten.

    • Saquinavir

        ein Proteasenhemmer zur Kombinationsther. bei AIDS.

      • Sarafoff-Operation
        • Sarafoff-Operation

        Afterumschneidung zur Behebung eines Rektumprolapses durch die nachfolgende Narbenbildung.

      • Sarcina
        • Sarcina

        • Synonyme: Sarzine

        • Etymol.: latein. = Marschgepäckstück römischer Soldaten

        • Fach: Bakteriologie

        Gattung grampositiver, unbeweglicher, z.T. Pigment bildender, streng anaerober Kokken [Peptococcaceae]; teilen sich regelmäßig, kubische Pakete bildend, nach den 3 Raumrichtungen („Paketkokken“); leben saprophytisch oder frei, gelegentlich parasitär; sind im Allgemeinen apathogen.

      • Sarcina ventriculi
        Sarcina
        • S. ventriculi

        • Synonyme: Zymosarcina ventric.

        u.a. bei Anazidität im Mageninhalt vorkommende S.

      • Sarcocystis
        • Sarco|cystis

        eine Sporozoen-Gattung [Sarcosporidia] mit wirtwechselnden Arten v.a. bei Säugern u. Mensch (agame Vermehrungsstadien in quer gestreifter Muskulatur, in sog. Miescher-Schläuchen; alle Stadien der Gamo- u. Sporogonie im Darm anderer Wirte; das Endprodukt der Gamogonie sind 2 Sporozysten mit je 4 Sporozoiten enthaltender Oozyste [im Kot nachweisbar]). Der Mensch ist Wirt agamer Stadien (S. lindemanni) oder geschlechtlicher Vermehrungsstadien im Dick- u. Dünndarmepithel (z.B. S. fusiformis u. S. miescheriana); s.a. Sarkosporidiose.

      • Sarcoglykane
        • Sarco|glykane

        • Englischer Begriff: sarcoglycans

        Gruppe von Proteinen der Muskelzellmembran (assoziiert mit Dystrophin), die bei bestimmten Muskelkrankheiten („Sarcoglykanopathien“) verändert sind.

      • Sarcoidosis
      • Sarcolemma
        • Sarco|lemma

        • Fach: Histologie

        Sarkolemm.

      • Sarcoma
        • Sarcoma

        • Synonyme: Sarcomatosis

        Sarkom, Sarkomatose.

      • Sarcoma ameloblasticum
        Sarkom
        • Sa. amelo|blasticum

        • Englischer Begriff: ameloblastic s.

        Ameloblastosarkom.

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