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  • Spätschizophrenie
    • Spät|schizo|phrenie

    • Englischer Begriff: late-onset schizophrenia

    Schizophrenie mit Beginn erst im 40.–60. Lj.; meist paranoid-halluzinatorisch, evtl. als Katatonie.

  • Spätschmerz
    • Spät|schmerz

    • Englischer Begriff: delayed pain

    Magenschmerzen etwa 2–4 Std. nach Nahrungsaufnahme; v.a. bei Ulcus duodeni.

  • Spätsyndrom
    • Spät|syndrom

  • Spätsyndrom, diabetisches
    Spätsyndrom
    • Sp., diabetisches

    • Englischer Begriff: long-term diabetic syndrome

    Schädigungen bei länger dauerndem Diabetes mellitus. Dazu gehören v.a. Angiopathia diabetica, Polyneuropathia diabetica, Retinopathia diabetica, Nephropathia diabetica.

  • Spätsyndrom, postalimentäres
    Spätsyndrom
    • Sp., postalimentäres

    Dumpingsyndrom.

  • Spätsyphilis
    • Spät|syphilis

    • Englischer Begriff: late syphilis

    etwa 2 J. nach Infektion auftretende syphilitische Prozesse des Syphilis-Tertiärstadiums (Knotensyphilis, Gummen, ulzeröse Prozesse). – I.w.S. auch das Quartärstadium (mit progressiver Paralyse u. Tabes dorsalis).

  • Spättetanus
    • Spät|tetanus

    • Englischer Begriff: delayed tetanus

    Tetanus mit Inkubationszeit > 4 Wo. (vermutlich durch Erregeraktivierung infolge Änderung der Immunitätslage); meist gutartig, jedoch lang dauernd; z.B. nach später Splitterentfernung.

  • Spättoxikose
    • Spät|toxikose

    • Englischer Begriff: late gestosis

    • Fach: Geburtshilfe

    Spätgestose.

  • Spättyp
    • Spät|typ

    • Englischer Begriff: delayed hypersensitivity reaction

    • Fach: Immunologie

    der zellvermittelte, erst 24–36 Std. nach Allergenkontakt auftretende Typ IV der Immunreaktion (s.a. Reaktionstypen, Allergie); auch als Ekzem- bzw. Tuberculin-Typ bezeichnet.

  • Späturogramm
    • Spät|urogramm

    • Englischer Begriff: delayed urography

    erst 1–24 Std. nach Kontrastmittelinjektion angefertigtes Urogramm; geeignet u.a. bei Verlegung der Harnwege u. Verdacht auf Verlaufsanomalie des Ureters.

  • Spatz
    • Spatz

    • Biogr.: Hugo Sp., 1888–1969, Neuropathologe, Berlin, München

  • Spatz-Stiefler-Reaktion
    Spatz
    • Sp.(-Stiefler)-Reaktion

    • Englischer Begriff: intracerebral hemosiderine reaction

    • Biogr.: Georg St., 1876–1939, Neurologe, Linz, Innsbruck

    Eisen-, d.h. Hämosiderin-Nachweis im Hirnrinden- u. Striatum-Quetschpräparat zur Schnelldiagnose der progressiven Paralyse; 15-minütiges Einlegen in konzentrierte Schwefelammonium-Lsg. führt zu Schwarzfärbung des eisenhaltigen Pigments („Paralyseeisen“).

  • Spatz-Syndrom
    Spatz
    • Sp.-Syndrom

    • Englischer Begriff: pontine atrophy, Spatz type

    Brückenatrophie.

  • Spec.

      Abk. für Species.

    • Spechtschlagphänomen
      • Specht|schlag|phänomen

      • Englischer Begriff: premature second heart sound

      zu früh einsetzender 2. Herzton (HT) bei energetisch-dynamischer Herzinsuffizienz. Bei Frequenzzunahme Übergang in sog. Kaninchenrhythmus (2. HT fehlt).

    • Species
      • Species

      • Synonyme: Sp(ec). (Abk.)

      • Etymol.: latein.

      • 1)
        die „Art“ als taxonom... (mehr)
      • 2)
        Heilmittel als Gemisch (v.a... (mehr)
    • Species 1)
      Species
      • 1)

      • Fach: Biologie

      die „Art“ als taxonom. Einheit (Systematik).

    • Species 2)
      Species
      • 2)

      • Englischer Begriff: species

      Heilmittel als Gemisch (v.a. Teemischung) aus ganzen u. zerkleinerten Pflanzenteilen (z.T. auch mit anderen Stoffen).

    • Speckgerinnsel
      • Speck|gerinnsel

      • 1)
        Fibringerinnsel... (mehr)
      • 2)
        (weiß)gelbliches, zäh-elastisches Leichengerinnsel; besteht aus geronnenem... (mehr)
    • Speckgerinnsel 1)
      Speckgerinnsel
      • 1)

      • Englischer Begriff: fibrin clot

      Fibringerinnsel.

    • Speckgerinnsel 2)
      Speckgerinnsel
      • 2)

      • Synonyme: Speckhautgerinnsel

      • Englischer Begriff: post-mortem clot

      (weiß)gelbliches, zäh-elastisches Leichengerinnsel; besteht aus geronnenem Fibrin, Blutplättchen u. Leukozyten; entsteht bei verzögerter, postmortaler Blutgerinnung (wobei Erythrozyten zwischenzeitlich absinken). Gegensatz: Kruorgerinnsel (dunkelrot; im Fibrinmaschenwerk Blutelemente im gleichen Verhältnis wie im strömenden Blut).

    • Speckleber
      • Speck|leber

      • Englischer Begriff: lardaceous liver

      • Fach: Pathologie

      analog: Speckmilz, -niere. S.u. Amyloid.

    • SPECT
    • spectans
      • spec|tans

      • Etymol.: latein.

      unter Sicht, zielend, gezielt.

    • Spectinomycin
      • Spectinomycin

      • Synonyme: Actinospectocin

      • Englischer Begriff: spectinomycin

      Aminoglykosid-Antibiotikum aus Streptomyces spectabilis; Anw. z.B. bei Gonorrhö.

    • Spectrin
      • Spectrin

      • Englischer Begriff: spectrin

      ein Protein der Erythrozytenmembran; mit fibrillärer Struktur.

    • Speculum
      • Speculum

      • Etymol.: latein. = Spiegel

      • Englischer Begriff: speculum

      • Fach: Klinik

      Spekulum.

    • Speed
      • Etymol.: engl.

      Jargonbez. der Drogenszene für Psychoanaleptika, v.a. Amphetamine.

    • Speed-Tests
      • Etymol.: engl.

      v.a. arbeits- u. verkehrspsychologische Testverfahren (Reaktions-, Sortiertests etc.), bei denen die Schnelligkeit der Aufgabenlösung bzw. die Zahl gelöster Aufgaben pro Zeiteinheit gewertet wird.

    • Speiche
      • Englischer Begriff: radius; spoke bone

      • Fach: Anatomie

      Radius.

    • Speichel
      • Synonyme: Saliva

      • Englischer Begriff: saliva

      die geruch- u. geschmacklose, Speichelkörperchen enthaltende Absonderung (Mischsekret) der drei großen (Glandulae parotis, submandibularis u. sublingualis) u. zahlreichen kleinen Speicheldrüsen (in Mundschleimhaut, Zungengrund); insgesamt 500–1500 ml/24 Std., davon ca. 1/4 als dünnflüssiger eiweißarmer „Parotisspeichel“ (als „Verdünnungs-Sp.“), 2/3 als klarer, eiweißhaltiger, schwach fadenziehender Submandibularis-Sp., 1/20 als eiweißreicher fadenziehender Sublingualis-Sp. („Gleit-Sp.“). Enthält pro Liter ca. 1,4–1,6 g Eiweiß als Schleim, u. zwar Mucin (v.a. Mucoproteine [= Sialomucine] u. Glykosaminoglykane [= Fucomucine]; bei Reizung des Parasympathikus ab-, bei der des Sympathikus zunehmend), ferner Ammoniak, Harnsäure, Harnstoff, Enzyme der Kohlenhydratvorverdauung (v.a. Speicheldiastase = α-Amylase; wenig Maltase), kleine Mengen Folsäure u. Vitamin C, anorganische Bestandteile wie im Plasma (Elektrolyte jedoch in anderer Konzentration; ferner in organischer Form, u. zwar als Phosphoäthanolamin, Adenosin- u. Zuckerphosphate, Phosphoglycerinsäure bzw. Phospholipid-Spuren) sowie Rhodansalze (SCN-; bei Rauchern vermehrt). Der Wassergehalt kann bis zu 99% betragen; Trockensubstanz 3–8 (6) g/l; pH 5,8–7,1 (6,4), spezif. Gew. 1,002–1,012. Funktionen: Feuchthalten der Mundhöhle, Benetzen, Durchdringen u. Schlüpfrigmachen der Speisen, Lösen der Geschmacksstoffe, Bakterizidie (begrenzt; wirksam sind v.a. Lysozyme). Absonderung wird reflektorisch ausgelöst durch chemische u. mechanische (Kauakt) Mundschleimhautreizung, durch Geruchs- u. Gesichtsempfindungen, Hungergefühl u. psychogen. Enthält bei Sekretoren die wasserlöslichen Blutgruppenantigene A, P u. H. – I.w.S. auch der Bauchspeichel (Pankreassaft). S.a. Sial(o)..., Ptyal(o)..., Speichel...

    • Speicheldiastase
      • Speichel|diastase

      • Englischer Begriff: salivary amylase; ptyalin

      s.u. Speichel.

    • Speicheldrüsen
      • Speichel|drüsen

      • Synonyme: Glandulae salivales

      • Englischer Begriff: salivary glands

      den Speichel bildende Drüsen der Mundhöhle (bzw. die in die Mundhöhle mündenden Drüsen); i.w.S. auch speichelähnliches Sekret produzierende Drüsen (z.B. Pancreas). Als kleine Sp. in der Submukosa der Schleimhäute die Glandulae labiales, buccales, linguales u. palatinae, als große, paarige die Glandulae parotis, submandibularis u. sublingualis; die Speichelabsonderung (s.a. Nucleus saliva(to)rius) erfolgt in Drüsenendstücken (s.a. Ebner-Halbmonde), z.T. auch in den anschließenden Schaltstücken der Ausführungsgänge (s.u. Ductus). Über die physiologische Speichelbildung hinaus auch zu Ausscheidung von Stoffen befähigt (z.B. Harnstoff, Harnsäure, Creatinin u. Aminosäuren bei Nierenerkrankungen, parenteral zugeführte Vitalfarbstoffe). S.a. Ausscheider-Nichtausscheider-System.

    • Speicheldrüsenentzündung
      • Speichel|drüsen|entzündung

      • Synonyme: Sialadenitis

      • Englischer Begriff: sialadenitis

      Entzündung einer der 3 großen Mundspeicheldrüsen (meist als Parotitis).

    • Speicheldrüsenmischtumor
      • Speichel|drüsen|mischtumor

      Adenom, pleomorphes.

    • Speicheldrüsentumoren
      • Speichel|drüsen|tumoren

      Tabelle

      gut- u. bösartige Geschwulste der Speicheldrüsen (s. Tab.).

    • Speicheldrüsenvirus
      • Speichel|drüsen|virus

      • Englischer Begriff: salivary gland virus; cytomegalovirus

      Zytomegalie-Virus.

    • Speichelfistel
      • Speichel|fistel

      • Synonyme: Sialosalpinx

      • Englischer Begriff: salivary fistula

      verletzungs- oder geschwürsbedingte Fistel (meist der Parotis) mit Mündung in die Mundhöhle (evtl. auch Gehörgang) oder an der Gesichtshaut (innere bzw. äußere Sp.).

    • Speichelfluss
      • Speichel|fluss

      • Englischer Begriff: salivation; sialism

      Salivation, patho Sialorrhö.

    • Speichelkern
      • Speichel|kern

      • Englischer Begriff: salivatory nucleus

      Nucleus saliva(to)rius; s.a. Speichelzentrum.

    • Speichelkörperchen
      • Speichel|körperchen

      • Englischer Begriff: salivary corpuscles

      kugelförmige Gebilde im Speichel; bestehen aus in den Speichel übergetretenen u. dort zerfallenen (Abgabe bakterizider Stoffe?) Granulo- u. Lymphozyten.

    • Speichelstein
      • Speichel|stein

      • Synonyme: Ptyalo|lith; Sialo|lith

      • Englischer Begriff: sialolith; ptyalolith

      Stein im Ausführungsgang einer der großen Mundspeicheldrüsen. Besteht meist aus Calciumphosphat u./oder -carbonat u. Glykosaminoglykanen u. evtl. – als Kern – einem Fremdkörper. Klinik: Drüsenschwellung (bes. beim Essen), evtl. Speichelkolik.

    • Speichelzentrum
      • Speichel|zentrum

      • Englischer Begriff: salivation center

      Neuronenverbände (Speichelkern = Nucleus saliva[to]rius) im Boden des IV. Ventrikels als Mitregulatoren der Speichelsekretion.

    • Speichelzyste
      • Speichel|zyste

      • Englischer Begriff: salivary cyst; sialocele; ptyalocele

      speichelgefüllte Zyste (Sialozele); entweder als angeborene Drüsenerweiterung (Sialektasie) oder branchiogene Zyste bzw. als Retentionszyste (bei Speichelstein); s.a. Ranula.

    • Speicher
      • Speicher

      • 1)
        Pool, Depot... (mehr)
      • 2)
        Röntgenbildspeicher... (mehr)
      • 3)
        Informationen (Daten) aufnehmender, festhaltender u. bei Bedarf abgebender... (mehr)
    • Speicher 1)
      Speicher
      • 1)

      • Englischer Begriff: pool

      • Fach: Physiologie, Anatomie

      Pool, Depot.

    • Speicher 2)
    • Speicher 3)
      Speicher
      • 3)

      Informationen (Daten) aufnehmender, festhaltender u. bei Bedarf abgebender Teil einer Rechenanlage.

    • Speicher-EKG
      • Speicher-EKG

      • Englischer Begriff: long-term electrocardiographic recording

      auf Magnetband gespeichertes Langzeit-EKG; z.B. zur Erfassung von Arrhythmien.

    • Speicherkrankheit
      • Speicher|krankheit

      • Synonyme: -retikulose

      • Englischer Begriff: thesaurismosis

      Thesaurismose.

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