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  • Strahlenschutzbereiche
    • Strahlenschutz|bereiche

    Tabelle

    nach § 36 der Strahlenschutzverordnung in der Fassung vom 20. 7. 2001 werden 3 Schutzbereiche unterschieden, für die wegen Gefahr erhöhter Strahlenexposition bestimmte Schutzmaßnahmen u. Verhaltensweisen vorgeschrieben sind.

  • Strahlenschutzdosimeter
    • Strahlenschutz|dosimeter

    Dosimeter zur Bestimmung der Personendosis bzw. Ortsdosis(leistung); v.a. als Filmdosimeter (als Strahlenschutzplakette) u. Stabdosimeter (z.B. Füllhalterdosimeter).

  • Strahlenschutzsubstanzen
    • Strahlenschutz|substanzen

    • Englischer Begriff: radioprotective substances

    Chemikalien, die – vor oder nach der Bestrahlung verabfolgt – die Strahlenempfindlichkeit von Zellen, Organen oder Organismen vermindern (z.B. Amifostin). I.w.S. auch Mittel, die die Ausscheidung inkorporierter Radionuclide beschleunigen bzw. – bei bereits in Körperstrukturen erfolgtem Einbau – durch Stoffwechselprozesse beseitigen (Dekorporierungs- bzw. Mobilisierungstherapie).

  • Strahlenschutzverordnung
    • Strahlenschutz|verordnung

    • Synonyme: StrlSchV (Abk.)

    in Deutschland die Verordnung über den Schutz vor Schäden durch ionisierende Strahlen vom 20. 7. 2001. Basiert auf dem Atomgesetz und beinhaltet EURATOM-Richtlinien. Wurde ergänzt durch die „Richtlinie Strahlenschutz in der Medizin“. Die Vorschriften zum Betrieb von Röntgenanlagen sind dagegen in der Röntgenverordnung niedergelegt.

  • Strahlensensibilität
    • Strahlen|sensibilität

    • Englischer Begriff: radiosensitiveness; -sensitivity

    • Fach: Radiologie

    Eigenschaft chemischer u. biologischer Substrate, unter Einwirkung energiereicher Strahlen charakteristisch zu reagieren. I.e.S. die unterschiedliche Empfindlichkeit der verschiedenen Körperzellen, Zellsysteme u. -funktionen gegenüber ionisierender Strahlung. In der praktischen Radiologie, unter Bezugnahme allein auf die für Spätfolgen entscheidenden Wirkungen, müsste die Reihenfolge etwa lauten: Gonaden, Nieren, Lunge, Leber, ZNS, Darm, Haut, Knochen. – Eine Steigerung wird erzielt z.B. durch Erhöhung der örtlichen Sauerstoffspannung (Sauerstoffeffekt), Gaben von Actinomycin D.

  • Strahlenspätwirkung
    • Strahlen|spät|wirkung

    • Englischer Begriff: late effects of radiation

    die nach Ablauf der (sub)akuten Strahlenwirkungen (sog. Frühschäden) u. allgemein erst Monate nach Strahleneinwirkung auftretenden Veränderungen i.S. der Degeneration, Atrophie, Nekrose, Fibrose als nicht umkehrbares Geschehen (= bleibender Strahlenschaden); z.B. Radionekrose, Radiodermatitis, Strahlenulkus, Blasenspätreaktion.

  • Strahlensterilisation
    • Strahlen|sterilisation

    • 1)
      Kaltsterilisation mit Gammastrahlen... (mehr)
    • 2)
      Strahlenkastration... (mehr)
  • Strahlensterilisation 1)
    Strahlensterilisation
    • 1)

    • Englischer Begriff: radiation sterilization

    Kaltsterilisation mit Gammastrahlen.

  • Strahlensterilisation 2)
    Strahlensterilisation
    • 2)

    • Englischer Begriff: radiation castration

    • Fach: Radiologie

    Strahlenkastration.

  • Strahlensyndrom
    • Strahlen|syndrom

    • Synonyme: Strahlenkrankheit

    • Englischer Begriff: radiation syndrome

    Symptomatik nach Einwirkung ionisierender Strahlen. Im weiteren Sinne der sog. Strahlenkater als allgemein-toxische Strahlenreaktion nach therapeutischer Bauch- u. Brustraumbestrahlung, im engeren Sinne das akute Strahlensyndrom.

    • St., akutes   Tabelle
      die Symptomatik nach Ganzkörperexposition mit > 0,5 Gy, z.B... (mehr)
  • Strahlensyndrom, akutes
    Strahlensyndrom
    • St., akutes

    • Englischer Begriff: radiation sickness

    Tabelle

    die Symptomatik nach Ganzkörperexposition mit > 0,5 Gy, z.B. beim Strahlenunfall (v.a. bei Produktion oder Anw. radioaktiver Stoffe) u. als Kernwaffenschaden, zusätzlich zu den Schäden durch Detonationsdruckwelle, Licht- u. Hitzestrahlung, α-, β- u. γ-Strahlen-Insult. Akut beim „radioaktiven Blitz“ bzw. Neutronenschauer, ferner durch Fallout. Klinik: Die Symptome sind abhängig von Strahlenart u. -dosis: bis 0,5 Gy keine Symptome u. Restitutio ad integrum. Bei 2–5 Gy zunächst Strahlenkater, dann – nach mehrtägigem freiem Intervall – die Hauptphase (über mehrere Wo.), u. zwar akute Zelluntergänge, Proliferationsstörungen am Darmtrakt u. im Knochenmark (Leuko- u. Thrombopenie, Erythropoese-Störung; bis 2 Gy Erholung wahrscheinlich, bis 5 Gy noch möglich), Blutungen, Infektneigung, akuter Durchfall, Exsikkose, Schock. Bei 5–30 Gy Tod nach 1–2 Wo. Bei > 30 Gy ZNS-Schäden, Herz-Kreislauf-Versagen, gastrointestinale Insuffizienz, Panmyelophthise, Tod in 3 Tg., bei > 100 Gy sofort oder in wenigen Stunden. S.a. Tab.

  • Strahlentherapie
    • Strahlen|therapie

    • Englischer Begriff: radiotherapy; radiation therapy

    medizinisches Fachgebiet, das sich mit der Behandlung von Erkrankungen unter Ausnutzung der Wirkung ionisierender Strahlung befasst. Zu den Aufgaben des Facharztes für St. gehören die Strahlenbehandlung einschließlich derjenigen mit strahlensensibilisierenden Substanzen u. Verfahren mit Schwerpunkt in der Onkologie sowie Kenntnisse über den Strahlenschutz mit seinen physikalischen, biologischen u. medizinischen Grundlagen. Die Weiterbildungszeit beträgt 5 Jahre. – Ziel der kurativen St. ist die Vernichtung von malignen Tumorzellen bei möglichst geringer Schädigung des gesunden Gewebes (häufig in Kombination mit Chemother. u./oder Operation, evtl. mit medikamentöser Begleitbehandlung); die palliative St. dient der Tumorreduktion zur Lebensverlängerung oder Beschwerdeminderung. Selten kommt die St. auch bei gutartigen Erkrankungen zur Anwendung. Eingesetzt werden Röntgen-, Alpha-, Gamma- u. Elektronenstrahlung. Interne St.: interstitielle u. intrakavitäre St. (s.a. Nachladetechnik, Seed), metabolisch mit Radionucliden (z.B. 192Ir oder 125J). Externe St.: Röntgentherapie (bis 200 kV als „konventionelle R.“), Telecurietherapie (mit 137Cs, 60Co), Megavolttherapie mit schnellen Elektronen, Neutronen, Protonen, Pi-Mesonen etc.; durchgeführt als Oberflächentherapie (s.a. Kontaktbestrahlung, Nahbestrahlung), Halbtiefen- u. Tiefentherapie (von Stehfeldern aus oder als Bewegungsbestrahlung).

  • Strahlenulkus
    • Strahlen|ulkus

    • Englischer Begriff: radiation ulcer

    Abbildung

    Geschwür als Strahlenspätwirkung; z.B. als Blasen-, Darmspätreaktion, als Hautgeschwür (Radiodermatitis), s.a. Abb.

  • Strahlenwirkung
    • Strahlen|wirkung

    • Englischer Begriff: radiation effect

    • Fach: Radiologie

    die direkte u. indirekte Wirkung ionisierender Strahlen (s.a. Strahlenreaktion) als Folge der Absorption der von ihnen transportierten Energie durch biologisch wichtige Makromoleküle (z.B. DNS, Membranproteine) bzw. als Folge der Reaktion der Radiolyseprodukte des Wassers mit solchen Molekülen (Primärreaktion).

  • Strahlenzytologie
    • Strahlen|zytologie

    • Englischer Begriff: radiation cytology

    Lehre von den Wirkungen ionisierender Strahlen auf die Zelle, u. zwar in Form einer rückbildungsfähigen (= reversiblen) Mitosehemmung (bei < 1 Gy) bis hin zum akuten Zelltod (bei > 100 Gy). Für die biologisch wichtigen Effekte (Strahlensyndrom, -spätfolgen) ist v.a. die irreversible Hemmung der Proliferationsfähigkeit bedeutsam.

  • Strahler
    • Strahler

    • Englischer Begriff: radionuclide

    das strahlende Nuclid (als Alpha-, Beta-, Gammastrahler); i.w.S. auch andere Strahlungsquellen (z.B. Röntgenröhre) einschließlich der Schutzgehäuse.

  • Strahlung
    • Strahlung

    • Englischer Begriff: radiation

    • Fach: Physik, Chemie

    das Phänomen „Strahlen“ (Strahl [1]), insbes. in Hinblick auf deren Wechselwirkung mit Materie, d.h. auf Abgabe oder Transport (bzw. Ausbreitung), a) von Energie in Form elektromagnetischer Wellen (= Quanten- oder Photonen-St., elektromagnetische Strahlung) oder von Materiewellen (= Schall- oder Dichtewellen), b) von schnell bewegten Elementarteilchen (= Teilchen- oder Korpuskular-St.). S.a. Strahlen...

  • Strahlung, charakteristische
    Strahlung
    • St., charakteristische

    • Englischer Begriff: characteristic r.

    Eigenstrahlung; s.a. Röntgenstrahlung.

  • Strahlung, kosmische
    Strahlung
    • St., kosmische

    • Englischer Begriff: cosmic r.

    s.u. Strahlung, natürliche.

  • Strahlung, monochromatische
    Strahlung
    • St., mono|chromatische

    St. aus Wellen mit einer Frequenz oder aus Teilchen einheitlicher Energie (monoenergetische St.).

  • Strahlung, natürliche
    Strahlung
    • St., natürliche

    • Englischer Begriff: natural r.

    die terrestrische oder Erdstrahlung (radioaktive Strahlung aus dem Erdboden; radioaktivem Gestein entstammend oder Produkt der kosmischen St. mit Bodenbestandteilen) u. die kosmische St.; Letztere – aus dem Weltall einfallend – ist höchstenergetisch (bis 1018 eV; ca. 90% Protonen Stammt nur zu einem geringen Teil von der Sonne, umfasst aber auch die in der Lufthülle der Erde ausgelösten Sekundär- u. Tertiärprozesse (Elektronen, Positronen, Neutronen, Protonen, Photonen, Mesonen), von denen aber nur ein kleiner Teil die Erdoberfläche erreicht.

  • Strahlungseinfang
    • Strahlungs|einfang

    • Englischer Begriff: capture of radiation

    • Fach: Physik

    Einfang eines Teilchens (Elektron, Neutron etc.) durch einen Atomkern; mit Aussendung eines γ-Quants; z.B. der K-Einfang.

  • Strahlungsfeld
    • Strahlungs|feld

    • Englischer Begriff: radiation field

    Tabelle

    ein von Strahlung erfülltes Volumen (Vakuum, Luft, Materie), gekennzeichnet durch die Strahlungsfeldgrößen, Tab.

  • Strahlungsspektrum
    • Strahlungs|spektrum

    graphische Darstellung der spektralen Zusammensetzung einer heterogenen Strahlung. Als Abszisse werden Wellenlänge, Frequenz oder Energie aufgetragen, als Ordinate Energiefluss, Intensität oder Teilchenzahl; s.a. elektromagnetische Strahlung.

  • Straight-back-Syndrom
    • Etymol.: engl.

    die Symptomkombination vegetative Herzbeschwerden u. Mitralklappenprolaps bei Patienten mit Flachrücken.

  • Strandberg ...
    • Strandberg...

    s.u. Groenblad-Strandberg.

  • Strang
      • 1)
        Funiculus, Tractus... (mehr)
      • 2)
        strangförmige bindegewebige, meist entzündliche Verwachsung (Adhäsion... (mehr)
    • Strang 1)
      Strang
      • 1)

      • Fach: Anatomie

      Funiculus, Tractus.

    • Strang 2)
      Strang
      • 2)

      • Englischer Begriff: cord

      • Fach: Pathologie

      strangförmige bindegewebige, meist entzündliche Verwachsung (Adhäsion, Bride) bzw. ein strangförmiger Rest (Rudiment) embryonaler Organe etc.; s.a. amniotische Stränge.

    • Strangulation
      • Strangulation

      • Englischer Begriff: strangulation

      Abschnürung eines Organs oder Organteiles (u. damit Unterbindung der Blutzufuhr). – forens die Karotisabschnürung beim Erhängen, Erdrosseln, Erwürgen.

    • Strangulationsileus
      • Strangulations|ileus

      • Englischer Begriff: strangulation ileus

      Ileus infolge Abschnürung eines Darmabschnittes durch – meist entzündliche – Stränge. Die vor der Enge entstehende (= prästenotische) Volumenzunahme (v.a. durch Gasansammlung; s.a. Wahl-Zeichen (2) bewirkt eine zusätzliche Gefäßdrosselung.

    • Strangulationsmarke
      • Strangulations|marke

      • Englischer Begriff: mark of strangulation

      die nach Erhängen oder Erdrosseln an der Haut des Halses zurückbleibenden Spuren des Tatwerkzeuges; am stärksten ausgeprägt an der dem Knoten oder der Aufhängevorrichtung entgegengesetzten Seite in Form einer Hautabschürfung (bei mehreren Strangtouren mit sog. Zwischenkämmen; darin nachweisbare Blutung gilt als Zeichen für vitale Reaktion).

    • Strangurie
      • Strang|urie

      • Synonyme: Harnzwang

      • Englischer Begriff: strangury

      schmerzhafter Harndrang (Blasentenesmen), der nur zu Entleerung weniger Harntröpfchen führt; v.a. bei Entzündung der Harnröhre u. -blase.

    • Strasburger-Hawkins-Eldridge-Syndrom
      • Strasburger-Hawkins-Eldridge-Syndrom

      • Englischer Begriff: symphalangism-hearing loss syndrome

      autosomal-dominant erbliche Schallleitungsschwerhörigkeit, kombiniert mit (Fuß-)Skelettfehlbildungen (Symphalangie) u. Strabismus convergens.

    • Straßenvirus
      • Straßen|virus

      • Englischer Begriff: street virus

      von Pasteur aus dem Rückenmark eines Straßenhundes isoliertes u. durch Tierpassagen (Kaninchen) in ein „Virus fixe“ für Impfzwecke umgewandeltes Tollwutvirus.

    • Stratigraphie
      • Strati|graphie

      • Englischer Begriff: stratigraphy

      • Fach: Röntgenologie

      früheres Schichtaufnahmeverfahren mit stillstehender Röhre bei gleichsinniger Drehung von Objekt u. Film. Scharf dargestellt wird diejenige Objektebene, die die Drehachse enthält u. unverändert parallel zur Kassettenebene verläuft.

    • Stratum
      • Stratum

      • Etymol.: latein. = Decke

      • Englischer Begriff: layer; stratum

      • Fach: Anatomie

      flache Zellage.

    • Stratum basale
      Stratum
      • St. basale

    • Stratum basale endometriale 1)
      Stratum  >  Stratum basale
      • 1) St. b. endometriale

      • Synonyme: Basalis

      • Englischer Begriff: basal l.

      • Fach: Gynäkologie

      die der Muskelschicht (Myometrium) anliegende schmale Schicht der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium); macht die zyklischen Veränderungen nicht oder nur minimal mit, bleibt bei der menstruellen Abstoßung erhalten als Ausgangsmaterial für erneutes Wachstum (Proliferationsphase).

    • Stratum basale epithelii 2)
      Stratum  >  Stratum basale
      • 2) St. b. epithelii

      • Synonyme: St. germinativum

      Basalschicht der Epidermis. Dient zusammen mit dem St. spinosum der Zellvermehrung in dieser Hautschicht; besteht v.a. aus hohen zylindrischen Zellen (Epitheliocytus basalis) u. Melanozyten (Melanocytus bzw. Melanoblastocytus), enthält Makrophagen. Ist fest mit Retikulumzellen des Koriums verbunden.

    • Stratum cerebrale
      Stratum
      • St. cerebrale

      • Englischer Begriff: cerebral l.

      die aus dem inneren Blatt des embryonalen Augenbechers hervorgehende „Pars nervosa“ der Netzhaut, d.h. alle 9 Schichten außer dem Pigmentepithel (= Pars pigmentosa).

    • Stratum circulare
      Stratum
      • St. circulare

      • Englischer Begriff: circular l.

      Ringmuskelschicht; in der Tunica muscularis des Magens, Dünn- u. Dickdarms als Innenschicht; ferner mittlere Wandmuskelschicht des Harnleiters.

    • Stratum compactum endometriale
      Stratum
      • St. compactum endometriale

      • Synonyme: Kompakta

      • Englischer Begriff: compacta

      die oberflächennahe, gewebsdichte (= kompakte) Schicht des St. functionale der Gebärmutterschleimhaut. S.a. Decidua.

    • Stratum corneum
      Stratum
      • St. corneum

      • Englischer Begriff: horny l.

      die Hornschicht der Epidermis als oberste Hautschicht; besteht aus verschmolzenen, Keratin enthaltenden, flachen Zellen (ohne Zellorganellen); die Zellen der obersten Schichten (St. disjunctum) schilfern als Schuppen (Squama cornea) ab.

    • Stratum cylindricum
    • Stratum disjunctum
      Stratum
      • St. disjunctum

      s.u. St. corneum.

    • Stratum ependymale
      Stratum
      • St. ependymale

      die innere Wand des Neuralrohres; Ependym.

    • Stratum functionale endometriale
      Stratum
      • St. functionale endometriale

      die dem St. basale endometriale aufliegende Funktionalis.

    • Stratum ganglionare
      Stratum
      • St. ganglionare

      Ganglienzellschicht der Netzhaut; ihre multipolaren Ganglienzellen sind das 3. Glied der Neuronenkette der Sehbahn; die Neuriten sammeln sich in der Optikusfaserschicht (= St. neurofibrarum) u. schließen sich an der Sehnervpapille zum Sehnerv zusammen. – Als St. g. retinae das Stratum nucleare internum.

    • Stratum ganglionicum
      Stratum
      • St. ganglionicum

      die neuerdings als St. neurium piriformium bezeichnete Schicht der Purkinje-Zellen der Kleinhirnrinde (= Cortex cerebelli).

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