Medizin-Lexikon: Einträge mit "T"

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  • Tetroxoprimn
    • Tetroxoprim

    • Englischer Begriff: tetroxoprim

    bakteriostatisch wirkendes Chemotherapeutikum; Anw. in Kombination mit Sulfadiazin bei Infektionen von Atemwegen, Nieren u. ableitenden Harnwegen.

  • Tetryzolin
    • Englischer Begriff: tetryzoline

    ein α-Sympathomimetikum (Imidazolidin); Anw. als Vasokonstriktor in Augen- u. Nasentropfen.

  • Teufelskrallenwurzel
  • Teutschländer-Syndrom
    • Teutschländer-Syndrom

    • Synonyme: Lipoidocalcinosis progrediens; Lipoidkalkgicht

    • Englischer Begriff: Teutschlaender's syndrome

    • Biogr.: Otto T., 1874–1950, Pathologe, Heidelberg

    (1935) familiär gehäuft auftretende Erkrankung mit Kalkablagerungen unbekannter Ursache in Haut, Subkutis u. Muskelgewebe, meist bei Frauen. Zahlreiche Knoten u. Plaques, überwiegend an den Extremitäten; später Ulzerationen.

  • Textur
    • Textur

    • Synonyme: Textus; Textum

    • Englischer Begriff: texture

    Gewebe, Geflecht, Gefüge.

  • Tf
    • Fach: Serologie

    s.u. Transferrin-System.

  • TG
    • TG 1)
      TG
      • 1)

      Abk. für Thyreoglobulin.

    • TG 2)
      TG
      • 2)

      • Synonyme: 6-TG

      Abk. für Tioguanin.

    • TGA
      • Synonyme: Abk. für Transposition der großen Arterien

      angeborener Herzfehler mit Fehlanschluss von Aorta u. A. pulmonalis an die Ventrikel; oft mit zusätzlichen Fehlbildungen.

    • TGF
      • Synonyme: Abk. für transforming growth factor

      • Etymol.: engl.

      Wachstumsfaktoren mit mitogenen Eigenschaften, z.B. TGF-β der Thrombozyten (wirkt auf Monozyten u. Fibroblasten).

    • Th
      • Th 1)
        Th
        • 1)

        • Englischer Begriff: Th

        • Fach: Chemie

        Symbol für Thorium.

      • Th 2)
        Th
        • 2)

        • Fach: Klinik

        Abk. für Therapie.

      • Th 3)
        Th
        • 3)

        • Fach: Anatomie

        Abk. für thorakales (= dorsales) Segment (= Th1–12 = D1–12).

      • Thalamencephalon
        • Thalam|encephalon

        • Englischer Begriff: thalamencephalon

        das Zwischenhirn (Diencephalon) ohne Hypothalamus, das sind Thalamus, Meta- u. Epithalamus.

      • thalamicus
        • thalamicus

        • Etymol.: latein.

        • Englischer Begriff: thalamic

        den Thalamus betreffend.

      • Thalamotomie
        • Thalamo|tomie

        • Englischer Begriff: thalamotomy

        stereotaktische Hirnoperation (Elektrokoagulation) im Thalamus; v.a. beim Parkinson-Syndrom u. schweren, anders nicht beeinflussbaren Schmerzen.

      • Thalamus
        • Thalamus

        • Synonyme: Th. opticus; Sehhügel

        • Englischer Begriff: thalamus

        Abbildung

        große, graue, zyto- u. myeloarchitektonisch gegliederte, durch zwei Marklamellen in drei Kerngruppen unterteilte u. sich dorsal zum Pulvinar thalami verbreiternde Kernmasse jeweils beidseits des 3. Ventrikels. I.w.S. gehören auch die seitlich u. vorn austretenden Radiationes thalamicae zum Th., der Teil des Thalamencephalons ist. Struktur: Folgende Kerngruppen werden unterschieden: 1) Assoziationskerne mit vielen reziproken Verbindungen zu Assoziationsarealen des Kortex; dienen u.a. der Integration der Sinnesempfindungen; anatomisches Substrat für emotionale Regungen u. Trieberregungen; 2) spezifische Relaiskerne für die großen afferenten Bahnsysteme. Über distinkte thalamokortikale Fasersysteme in Verbindung mit primären Rindenarealen (Punkt-für-Punkt-Projektion); mit eigenen Kerngebieten u.a. für Sensibilität von Extremitäten u. Rumpf, Gesichtssensibilität u. Geschmacksempfindung sowie für Hör- u. Sehbahn; 3) Kerne mit vorwiegend subkortikaler Verbindung (SC-Kerne): haben nur diffuse, unspezifische Projektion zum Kortex; SC-Kerne sind u.a. die intralaminären u. Mittellinien-Kerne sowie die Nuclei reticulares; mit zerebellaren u. spinalen sensorischen Afferenzen u. Efferenzen zum Striatum, von hier über thalamische Relaiskerne zur Rinde (s. Abb.). Funktion: fungiert als subkortikale Sammelstelle für die Sinnessysteme (außer Geruchssinn) mit Umschaltung zur Großhirnrinde („Tor zum Bewusstsein“).

      • Thalamus-Syndrom
        • Englischer Begriff: thalamic syndrome

        das Déjerine-Roussy-Syndrom.

      • Thalamushand
        • Thalamus|hand

        • Englischer Begriff: thalamic hand

        bei Thalamusschädigung athetotische Fehlhaltung der Hand mit Pronation des Unterarmes, Beugung in Hand- u. Fingergrundgelenken, Überstreckung in den Interphalangealgelenken.

      • Thalamusstarre
        • Thalamus|starre

        • Englischer Begriff: thalamic rigidity

        experimentelle Enthirnungsstarre nach hoher Mittelhirndurchschneidung (rostral der Nuclei rubri).

      • Thalassaemia
        • Thalass|aemia

        • Synonyme: -ämie

        • Englischer Begriff: thalassemia

        (Whipple u. Bradford 1936) autosomal-rezessiv erbliche Störungen der Hämoglobinbildung infolge verminderter Synthese strukturell normaler Polypeptidketten (α, β, γ oder δ) des Hämoglobins mit resultierender hypochromer, eisenrefraktärer, hämolytischer Anämie (s.a. Targetzellen). Die häufigere „klassische“ β-Th. geht einher mit Synthesehemmung der β-Ketten u. Hervortreten der normalen Nebenhämoglobine Hb A22δ2) u. Hb F (α2γ2), die prognostisch ungünstigere α-Th. mit Bildung von β- u. γ-Ketten im Überschuss u. mit Tetrameren einer Kettenart, nämlich Hb H (β4) oder Hb Barts (γ4). Formen sind Th. major, Th. minor u. minima (Sichelzellenthalassämie).

      • Thalassaemia major
        Thalassaemia
        • Th. major

        • Synonyme: Cooley(-Lee)-Anämie

        • Englischer Begriff: Cooley's anemia

        (1925) homozygote, schwere β-Th. mit Überproduktion von Hb F (während homozygote α-Form meist zum intrauterinen Tod oder konnat. Hydrops gravis führt). Klinik: beginnt oft schon im frühen Kindesalter schleichend u. evtl. früh letal. Mit Erythroblastose (Megalo- u. Paraerythroblasten, Retikulose, basophile Punktierung), Leukozytose, Minderwuchs, Hepatosplenomegalie, Turm- oder Rundschädel (Röntgen-Bild: Bürstenschädel).

      • Thalassaemia minima
      • Thalassaemia minor
        Thalassaemia
        • T. minor

        (Rietti 1925) heterozygote, leichte β-Th., meist mit Überproduktion von Hb A2. Klinik: nur zeitweiliger u. geringer Subikterus, mäßige Hepatosplenomegalie, typ. Blutbild (mikrozytäre hypochrome Ery, evtl. basophil punktiert; peripher keine Erythroblasten, aber Blastenwucherung im Mark); meist keine gröberen Skelettveränderungen. S.a. Fanconi-Patrassi-Syndrom.

      • Thalassotherapie
        • Thalasso|therapie

        • Englischer Begriff: thalassotherapy

        kurmäßige Anw. von Seebädern oder Seeklima.

      • Thalidomid-Embryopathie
        • Thalidomid-Embryo|pathie

        • Englischer Begriff: thalidomide embryopathy

        (W. Lenz 1963) durch Einnahme von α-Phthalimidoglutarimid (Sedativum u. Hypnotikum, insbes. das Contergan®) während der Frühschwangerschaft verursachtes „Dys- oder Phokomelie-Syndrom“ als Embryopathie (dort Tab.) mit – vom Zeitpunkt der Medikation abhängenden – Fehlbildungen: Fehlen der Ohrmuscheln u. Fazialisparese (34.–38. Tag nach der letzten Menstruationsblutung), Armfehlbildungen (40.–44. Tag), Beinfehlbildungen (43.–46. Tag), Daumenfehlbildungen u. Rektumstenose (48.–50. Tag); s.a. Tetraphokomelie.

      • Thallium
        • Synonyme: Tl (Abk.)

        • Englischer Begriff: thallium (poisoning)

        Schwermetallelement der Bor-Aluminium-Gruppe mit Atomgew. 204,37 u. OZ 81; 1- u. 3-wertig. Zahlreiche Isotope, darunter β- u. γ-Strahler (z.B. 201Tl mit HWZ 73 h für Myokardszintigraphie). Anw. ferner als Rattengift, chem. Reagens, Indikator, Photohalbleiter. Nachweis: grüne Flammenfärbung, quant. als Jodid oder Chromat. – In allen Verbindungen toxisch (Thalliumvergiftung): bereits durch wenige mg (DL < 1 g) akutes Krankheitsbild mit bronchialen u. gastrointestinalen Reizerscheinungen, nach kürzerem symptomfreiem Intervall (2–3 Tage) Obstipation, dann schwere Gastroenteritis u. Ausbildung einer toxischen Polyneuropathie, beginnend mit Parästhesien, übergehend in Hyperästhesien; ca. 2 Wochen nach Einnahme Ausfall des Haupthaars; Spätfolgen: trophische Störungen der Haut u. vegetative Beschwerden, z.B. Miktionsstörung, Schließmuskelschwäche; Leukonychia striata. Bei chron. Vergiftung Speicherung ähnlich dem Blei: Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Sehstörungen (durch fortschreitende Optikusatrophie), Neuralgien, Haarausfall, Stoffwechselstörungen; Ther.: symptomatische Maßnahmen, Berliner Blau, kolloidales Eisen(III)-hexacyanoferrat(II) als Kationenaustauscher.

      • Thallium-Szintigraphie
      • Thallophyta
        • Thallo|phyta

        • Fach: Botanik

        die nicht in Wurzeln, Stamm u. Blätter differenzierten (sondern einen ungegliederten Thallus aufweisenden) „Lagerpflanzen“: Schizomyzeten, Pilze, Flechten, Algen.

      • THAM

          Trometamol (sog. Tris-Puffer).

        • Thanatogenese
          • Thanato|genese

          (H. Baur) der Vorgang des Sterbens.

        • thanatognomonisch
          • thanato|gnomonisch

          • Synonyme: -gnostisch

          • Englischer Begriff: thanatognomonic

          den nahen Tod kennzeichnend.

        • Thanatologie
          • Thanato|logie

          • Englischer Begriff: thanatology

          die Lehre vom Tode.

        • thanatophorer Minderwuchs
          • thanato|phorer Minderwuchs

          • Englischer Begriff: thanatophoric dwarfism

          thanatophore Dysplasie.

        • Thayer-Martin-Medium
          • Thayer-Martin-Medium

          • Englischer Begriff: Thayer-Martin medium

          (1966) selektives Transportmedium für Neisseria gonorrhoeae u. meningitidis; Phosphat-gepufferter Agar mit Spezialpepton, Stärke u. Hb sowie Begleitflora-hemmenden Antibiotika u. Proteus-hemmendem Trimethoprimlactat.

        • Thebain
          • Thebain

          • Synonyme: Paramorphin

          • Englischer Begriff: thebaine

          ein Opiumalkaloid ohne analgetische Wirkung; Krampfgift.

        • Thebesius-Klappe
          • Thebesius-Klappe

          • Englischer Begriff: thebesian valve

          • Biogr.: Adam Christian Th., 1686–1732, Anatom, Hirschberg

          Valvula sinus coronarii.

        • Theca
          • Theca

          • Englischer Begriff: theca (of follicle)

          • Fach: Anatomie

          Hülle, Kapsel; i.e.S. die Th. folliculi, die einfache Bindegewebshülle der Sekundärfollikel; beim Tertiärfollikel differenziert in eine lockere, faserarme, zell- u. gefäßreiche Tunica interna u. eine dichte, faserreiche Tunica externa; die Tunica-interna-Zellen werden bei Follikelatresie zu epitheloiden, Östradiol bildenden Zellen; mit der Gelbkörperbildung erfolgt Umwandlung zu Theka-Luteinzellen.

        • Theileria
          • Theileria

          • Englischer Begriff: Theileria; theileriasis

          Babesien-ähnl., stäbchen- oder scheibenförmige Blutamöben-Gattung (mit end- bzw. randständigem Kern); Parasiten in Ery- u. in Lymphozyten (in denen sie sich durch Zweiteilung vermehren). Übertragung durch Zecken; Erreger der Theileriose (= Piroplasmose) der Säuger.

        • Thein
          • The|in

          • Englischer Begriff: thein

          Coffein (in Camellia s. Thea sinensis).

        • Theka
          • Theka

          Theca.

        • Theka-Granulosazelltumor
          • Theka-Granulosa|zell|tumor

          • Englischer Begriff: theca-granulosa cell tumor

          meist einseitiger Ovarialtumor mit Granulosa- u. Thekazellen-Komponente des reifen Follikels.

        • Theka-Luteinzellen
          • Theka-Lutein|zellen

          • Englischer Begriff: theca-lutein cells

          aus Thekazellen entstandene Luteinzellen; bilden zus. mit Granulosa-Luteinzellen den Gelbkörper.

        • Thekazellen
          • Theka|zellen

          • Englischer Begriff: theca cells

          Bindegewebszellen der Theca folliculi.

        • Thekazelltumor
          • Theka|zell|tumor

          • Synonyme: Thekom; Loeffler-Priesel-Tumor

          • Englischer Begriff: theca cell tumor; thecoma

          seltener, evtl. hormonbildender (meist Follikelhormon), von Thekazellen abzuleitender Ovarialtumor mit fibromatösem Bau u. lipoidreichen Zellen; meist einseitig, oft sehr groß, selten maligne entartend.

        • Thelalgie
          • Thel|algie

          • Englischer Begriff: thelalgia

          Brustwarzenschmerzen.

        • Thelarche
          • Thel|arche

          • Englischer Begriff: thelarche

          der Beginn der ♀ Brustentwicklung in der Pubertät um das 11. Lj., etwa 2 J. vor der Menarche. Zunächst „Knospe“ u. „Knospenbrust“, meist auf einer Seite (li.) früher u. rascher. – Als prämature Th. evtl. ohne andere Zeichen der Pubertas praecox (u. dann ohne Krankheitswert) wahrsch. infolge transitorischer Östrogenproduktion.

        • Thelazia
          • Thelazia

          Nematoden-Gattung [Spiruroidea, Thelaziidae]; Parasiten (10–15 mm) der Ausführungsgänge der Tränendrüsen bei Säugetieren, gelegentl. auch beim Menschen („Thelaziasis ocularis“).

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