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  • Ticarcillin
    • Englischer Begriff: ticarcillin

    obsoletes Carbenicillin-Derivat (s.u. Penicilline, dort Tab.).

  • Tick
    • Tick 1)
      Tick
      • 1)

      s.u. Tic.

    • Tick 2)
      Tick
      • 2)

      • Etymol.: engl. tick = Zecke

      z.B. tickborne encephalitis (Zeckenenzephalitis).

    • Tick-Tack-Rhythmus
      • Englischer Begriff: tic-tac rhythm

      • Fach: Kardiologie

      Embryokardie (2).

    • Ticlopidin

        ein Thrombozytenaggregationshemmer; Anw. zur Prophyl. thrombotischer Hirninfarkte bei Kontraind. von Acetylsalicylsäure.

      • Tidaldrainage
        • Tidal|drainage

        • Etymol.: engl.

        „Ebbe-u.-Flut“-Dauerdrainage der Harnblase mit einem Spülsystem, das die alternierende Füllung (über Tropfkugel) u. Entleerung (mild wirkendes Hebersystem) ermöglicht, u. zwar zwecks Infektionsprophylaxe u. -bekämpfung oder als Blasentraining (im Automatie-Stadium neurogener Blasenstörungen; Prinzip: regelmäßig erzwungener Wechsel in Nachahmung der normalen Blasenfunktion).

      • Tiefenableitung des EEG
        • Englischer Begriff: depth recording

        invasive, nicht routinemäßig angewandte Methode der Ableitung des Elektroenzephalogramms mittels operativer Einbringung von Elektroden in das Schädelinnere. Anw. v.a. in der prächirurgischen Epilepsiediagnostik, aber auch bei Erkrankungen der Basalganglien, pharmakoresistenten Schmerzen u. anderen Indikationen, s.a. Stereoelektroenzephalographie.

      • Tiefenblende
        • Tiefen|blende

        • Englischer Begriff: multi-leaf collimator

        • Fach: Radiologie

        fokusnahes Blendensystem aus mehreren hintereinander geschalteten, koordiniert bewegl. Doppelschlitzblenden.

      • Tiefendosis
        • Tiefen|dosis

        • Englischer Begriff: depth dose

        • Fach: Radiologie

        Abbildung

        Dosis in einer bestimmten Tiefe des durchstrahlten Objektes, abhängig u.a. von Strahlenart u. -qualität, Quelle-Objekt-Abstand, Feldgröße u. -form sowie vom absorbierenden Material. Wichtig für die Berechnung der räuml. Dosisverteilung; meist angegeben als „relative T.“ (bezogen auf den Maximalwert).

      • Tiefenkoagulation
        • Tiefen|koagulation

        s.u. Elektrokoagulation.

      • Tiefenpsychologie
        • Tiefen|psycho|logie

        • Englischer Begriff: depth psychology

        Sammelbegriff sowohl für die von der klassischen Psychoanalyse (Freud) ausgehenden als auch für die davon abweichenden psychologischen u. psychotherapeutischen Schulen (z.B. Jung, Adler, Schultz-Henke u. andere), in denen verborgene („in der Tiefe der Seele liegende“) Motive eine zentrale Rolle spielen.

      • Tiefenrausch
        • Tiefen|rausch

        • Englischer Begriff: rapture of the deep

        einem Alkoholrausch ähnl. Erscheinungen beim Tieftauchen; mit Euphorie, Störung von Denk- u. Konzentrationsvermögen, Urteilsfähigkeit u. Gedächtnis, unkoordinierten u. unkontrollierten Bewegungen; schließl. Bewusstlosigkeit u. Tod.

      • Tiefenschärfe
        • Tiefen|schärfe

        • Fach: Optik

        • 1)
          beim beidäugigen Sehen die kleinste noch wahrnehmbare Entfernung zwischen... (mehr)
        • 2)
          Tiefenausdehnung des Objektraumes ohne Abbildungsunschärfe... (mehr)
      • Tiefenschärfe 1)
        Tiefenschärfe
        • 1)

        beim beidäugigen Sehen die kleinste noch wahrnehmbare Entfernung zwischen 2 Objekten in Richtung der opt. Achse.

      • Tiefenschärfe 2)
        Tiefenschärfe
        • 2)

        • Synonyme: Schärfentiefe

        • Englischer Begriff: depth of focus

        Tiefenausdehnung des Objektraumes ohne Abbildungsunschärfe.

      • Tiefenschmerz
        • Tiefen|schmerz

        • Englischer Begriff: deep pain

        • Fach: Neurologie

        der im Allg. diffuse, als dumpf empfundene Schmerz in tieferen Strukturen, oft kombiniert mit vegetat. Symptomen u. meist ohne Assoziation zu einem auslösenden Reiz.

      • Tiefensensibilität
        • Tiefen|sensibilität

        • Synonyme: Bathyästhesie

        • Englischer Begriff: deep sensibility; bathyesthesia

        Empfindung im Bereich tiefer liegender Körperzonen (Gelenkkapseln, Skelettmuskeln, Sehnen etc.). Zusammen mit der Sensibilität der Haut (Oberflächensensibilität) als somatische Sensibilität bezeichnet, die wiederum mit der Sensibilität der inneren Organe zur somatoviszeralen Sensibilität zusammengefasst wird. Zur T. gehören Lagesinn (Stellungssinn), Bewegungssinn u. Kraftsinn. T. u. die Empfindung der Körperlage im Raum (Körperstellung) werden zusammenfassend als Propriorezeption bezeichnet. Neben den oben genannten Komponenten der Mechanorezeption u. dem Vibrationsempfinden, vermittelt über Propriorezeptoren, gibt es in den tiefer gelegenen Strukturen auch thermische u. nozizeptive Komponenten.

      • Tiefentherapie
        • Tiefen|therapie

        • Englischer Begriff: deep therapy

        • Fach: Radiologie

        Strahlenther. in oberflächenferneren Körpergeweben; i.e.S. die Strahlentherapie mit wirksamen Herddosen.

      • Tiefkühlplasma
        • Tiefkühl|plasma

        • Englischer Begriff: fresh frozen plasma

        s.u. Plasmakonserve.

      • Tiefpotenz

          Verdünnung eines homöopathischen Arzneimittels in Konzentrationen von D1 bis D6 bzw. von C1 bis C15; s.a. Potenzierung (2).

        • Tiefschlaf
          • Tief|schlaf

          • Englischer Begriff: deep sleep

          das Stadium 4 des Schlafes.

        • Tiegel-Ventil
          • Tiegel-Ventil

          • Biogr.: Max T., geb. 1877, Chirurg, Trier

          Entlastungsventil für die provisorische Punktion des Spannungspneumothorax; ein dem Ansatzstück der Punktionskanüle luftdicht aufgesetzter, an der Spitze geschlitzter Fingerling, durch den beim Ausatmen Luft entweicht, während er beim Einatmen (Unterdruck) kollabiert u. das Eindringen von Luft verhindert.

        • Tiemann-Katheter
          • Tiemann-Katheter

          • Englischer Begriff: Tiemann's catheter

          • Biogr.: Instrumentenmacher, New York

          • Fach: Urologie

          v.a. bei schwer durchgängiger Harnröhre (z.B. Blasenhalshindernis) zweckmäßiger Blasenkatheter mit leicht aufgebogenem u. geknöpftem vollem Leitschnabel (Auge konkavseitig vor der Abwinklung).

        • Tiemoniumiodid
          • Tiemonium|iodid

          • Englischer Begriff: tiemonium iodide

          anticholinerg wirkendes Spasmolytikum.

        • Tierfellnävus
          • Tier|fell|nävus

          • Englischer Begriff: bathing trunk nevus

          s.u. Naevus pigmentosus. – I.w.S. auch der echte, flächenhafte Haarnävus. S.a. Melanosis naeviformis.

        • Tierhaarallergie
          • Tier|haar|allergie

          Provokation allergischer Symptome durch meist aerogen übertragene Tierhaare; häufig auf Katzen-, Pferde-, Hundehaare z.B. in Form einer allergischen Rhinoconjunctivitis saisonalis oder eines allergischen Asthma bronchiale.

        • Tierpassagen
          • Tier|passagen

          • Englischer Begriff: animal passages

          • Fach: Mikrobiologie

          mehrfache künstl. Übertragung von Krankheitserregern von Tier zu Tier zwecks Kultivierung, evtl. auch zur Virulenzänderung (v.a. Attenuierung).

        • tierpathogen
          • tier|patho|gen

          bei (Versuchs-, Haus-, Nutz-, Wild-)Tieren Krankheiten verursachend.

        • Tierversuch
          • Tier|versuch

          • Englischer Begriff: animal experiment

          wissenschaftl. Versuch an lebenden Versuchstieren, z.B. zur Erforschung von physiol. u. pathol. Vorgängen, zum Nachweis von Infektionskrankheiten (z.B. Inokulationstest), zur Erprobung von Heilmitteln u. -methoden; zulässig nur unter Beachtung des Tierschutzgesetzes.

        • Tietz-Syndrom
          • Tietz-Syndrom

          • Englischer Begriff: Tietz' syndrome

          • Biogr.: Walter T., Kinderarzt, USA

          (1960) mit Augenbrauenhypoplasie, hellblauer Iris, Innenohrtaubheit (Taubstummheit), Nystagmus u. Photophobie; Sonderform des totalen Albinismus; autosomal-dominant erblich.

        • Tietze-Syndrom
          • Tietze-Syndrom

          • Englischer Begriff: Tietze's syndrome

          • Biogr.: Alexander T., 1864–1927, Chirurg, Breslau

          synchondrosennahe Überlastungs- oder Ermüdungs(mikro)frakturen der oberen Rippen. Klinik: parasternale, spontan u. bei Druck oder Belastung schmerzhafte Rippenauftreibungen.

        • Tiffeneau-Test
          • Tiffeneau-Test

          • Englischer Begriff: Tiffeneau test

          • Biogr.: Robert T., franz. Arzt, Paris

          (1947) Atemstoßtest.

        • Tigerfellherz
          • Tiger(fell)herz

          • Englischer Begriff: tabby cat heart

          gelbl. Fleckung der Herzkammerinnenwand (einschl. Papillarmuskeln) bei fettiger Degeneration v.a. des subendokardialen Myokards.

        • tight junction
          • Etymol.: engl. = enge Verbindung

          Zonula occludens.

        • Tigroidschollen
          • Tigroid(schollen)

          • Synonyme: -substanz

          • Englischer Begriff: tigroid bodies

          Nissl-Schollen.

        • Tigrolyse
          • Tigro|lyse

          • Englischer Begriff: tigrolysis

          Chromatolyse.

        • Tilia
          • Tilia

          • Englischer Begriff: lime (tree)

          Abbildung

          Gattung „Linden“ [Tiliaceae]; Verwendung der „Lindenblüten“ (Flores Tiliae) von T. cordata (Winterlinde), T. platyphyllos (Sommerlinde). Inhaltsstoffe u.a. Flavonoide, Gerbstoffe, Schleim bildende Polysaccharide. Anw. als Diaphoretikum, Diuretikum, Expektorans.

        • Tilidin
          • Englischer Begriff: tilidine

          starkes Analgetikum der Bezomorphan-Gruppe (Phenylamino-cyclohexenyl-Derivat). Wirkung: gering Morphin-antagonistischer Effekt, ca. 1/3 der analgetischen Wirkung des Morphins. Anw. v.a. in Kombination mit dem Morphinantagonisten Naloxon (BTM als Monopräparat).

        • tilt table
          • Etymol.: engl.

          selbsttätig elektrohydraulisch steuerbarer „Kipptisch“ für das Stehtraining Querschnittsgelähmter.

        • Tiludronsäure

            Bisphosphonat; Osteolyse-Hemmstoff

          • Time-motion
            • Time-Motion

            • Synonyme: M-Mode

            • Etymol.: engl.

            Abbildung

            Aufzeichnung von reflektierten Ultraschall-Signalen bei der Ultraschalldiagnostik. Die Signale werden entsprechend dem Abstand der reflektierenden Grenzflächen zum Transducer bei linearem Registriervorschub (Zeitachse) aufgenommen u. ergeben hierdurch typische Struktur- u. Bewegungsmuster (z.B. bei der M-Mode-Echokardiographie, s.a. Ultraschall[echo]kardiographie).

          • Timolol
            • Englischer Begriff: timolol

            ein Betarezeptorenblocker (Morpholino-thiadiazol-Derivat) zur lokalen Anw. am Auge bei erhöhtem Augeninnendruck (Glaukom).

          • TIN
            • Synonyme: Abk. für testikuläre intraepitheliale Neoplasie; Carcinoma in situ des Hodens; Seminoma in situ

            obligate Präkanzerose der testikulären Keimzelltumoren (s.u. Hodentumoren), oft schon viele Jahre vor der klinischen Manifestation eines Tumors nachweisbar; atypische neoplastische Spermatogonien, die sich von normalen Keimzellen morphologisch u. immunhistologisch (PIAP-Färbung, Antikörper M2A) unterscheiden. Diagn.: Hodenbiopsie u. nachfolgende histologische u. immunhistologische Untersuchung; indiziert v.a. bei Risikogruppen (s.u. Hodentumoren) u. Patienten mit primär extragonadalen Keimzelltumoren. Ther. (je nach klinischer Konstellation): operative Exstirpation des betroffenen Hodens, lokale Radiatio, Orchiektomie, evtl. Chemotherapie, abwartende Beobachtung (bei Befall des einzigen noch vorhandenen Hodens).

          • Tinctura
            • Tinctura

            • Synonyme: Tinct. (Abk.)

            • Englischer Begriff: tincture

            Tinktur.

          • Tine-Test
          • Tinea
            • Tinea

            • Englischer Begriff: tinea; ringworm

            • Fach: Dermatologie

            chron., mehr ekzemartige, in Schüben verlaufende oberflächliche Hautpilzerkrankungen (Dermatophytosen; früher: Epidermophytie), in der Regel hervorgerufen durch Trichophyton-Arten (Trichophytia) oder Epidermophyton floccosum; i.w.S. auch Microsporon (Mikrosporie).

          • Tinea barbae
            Tinea
            • T. barbae

            Trichophytia profunda. Analog: T. capillitii.

          • Tinea capitis
            Tinea
            • T. capitis

            T. der behaarten Kopfhaut, der Augenbrauen oder Augenwimpern; Favus, Mikrosporie, oberflächliche u. tiefe Trichophytia.

          • Tinea circinata
            Tinea
            • T. circinata

            s.u. Tinea corporis.

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