Medizin-Lexikon: Einträge mit "T"

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  • Trichophyton verrucosum
    Trichophyton
    • T. verrucosum

    die sog. Faviforme-Gruppe; bei Mensch u. Tier, gelegentlich im Erdboden; befällt Haut, Haare u. Nägel, Kerion-Bildung.

  • Trichophyton violaceum
    Trichophyton
    • T. violaceum

    häufiger Auslöser der Tinea capitis.

  • Trichophytose
    • Tricho|phytose

    • Englischer Begriff: trichophytosis

    Trichophytia; i.e.S. die mit Generalisation, d.h. mit Eindringen der Erreger in Lymph- u. Blutbahnen.

  • Trichoptilosis
    • Tricho|ptilosis

    • Synonyme: Trichoschisis

    • Englischer Begriff: trichoptilosis; trichoschisis

    endständige Aufsplitterung des Haarschaftes: häufigste Haarveränderung des Erwachsenen, bei etwa 40% zus. mit Trichorrhexis nodosa. Ursachen exogen: elektr. Rasieren, hartes Bürsten, häufiges Kämmen, thermische (bei Blonden auch häuf. Sonnenexposition), chem. oder infektiöse Schädigung. Nach Ausschalten der Noxe Heilungstendenz.

  • trichorhinophalangeales Syndrom
    • tricho|rhino|phalangeales Syndrom

    • Englischer Begriff: tricho-rhino-phalangeal dysplasia

    (Giedion 1966) Wachstums- u. Entwicklungsstörung unbekannter Ursache mit Haaranomalien, dysplastischer Nase (weiches Knorpelskelett), dysplast. Hände (Brachyphalangie, Klinodaktylie, Zapfenepiphysen), evtl. Zahndysplasien, Skoliose, Schildthorax. – Typ I autosomal-dominant erblich, als „Typ II“ das Langer-Giedion-Syndrom; ferner ein Typ III mit schwereren Hand- u. Fußanomalien.

  • Trichorrhexis
    • Trichor|rhexis

    • Englischer Begriff: trichorrhexis

    Brüchigkeit der Langhaare als erbl. Krankheit oder – meist – als Folge mechanischer oder chem. Misshandlung.

  • Trichorrhexis invaginata
    Trichorrhexis
    • T. in|vaginata

    • Englischer Begriff: bamboo hair

    Invagination, nodöse.

  • Trichorrhexis nodosa
    Trichorrhexis
    • T. nodosa

    • Synonyme: Nodositas crinium

    • Englischer Begriff: trichoclasis; clastothrix

    T. mit mittelständiger, evtl. multipler, knötchenförm. Auftreibung.

  • Trichorrhexis-nodosa-Syndrom
  • Trichorrhexomanie
    • Trichor|rhexo|manie

    • Englischer Begriff: trichorrhexomania

    • Fach: Psychologie

    krankhafte Gewohnheit, die eigenen Kopfhaare dicht über der Haut abzubrechen, um darauf zu kauen.

  • Trichoschisis
    • Tricho|schisis

    • Englischer Begriff: trichoschisis

    Trichoptilosis.

  • Trichosis
    • Trichosis

    • 1)
      Hypertrichose... (mehr)
    • 2)
      Trichiasis... (mehr)
    • 3)
      „Haarkrankheit“ schlechthin... (mehr)
  • Trichosis 1)
  • Trichosis 2)
  • Trichosis 3)
    Trichosis
    • 3)

    • Synonyme: Trichonosis

    • Englischer Begriff: trichosis

    „Haarkrankheit“ schlechthin.

  • Trichosporie
    • Tricho|sporie

    • Englischer Begriff: trichosporosis

    Trichosporose.

  • Trichosporon
    • Tricho|sporon

    • Fach: Mykologie

    Abbildung

    Gattung der Trichosporideae; Blastosporen, Pseudo- u. echtes Myzel mit Arthrosporen bildenden Hefen. Als Krankheitserreger (Trichosporose): T. beigelii (= T. cutaneum, Erreger von Piedra alba, Magen-Darm- u. Lungenmykose; Abb.), T. capitatum (Erreger von Haut, Magen-Darm- u. Lungenmykose, mit Infiltratbildung).

  • Trichosporose
    • Tricho|sporose

    • Englischer Begriff: trichosporosis

    Hefepilzinfektion durch Trichosporon-Arten; meist Befall vorgeschädigter Haare, z.B. als „Piedra“; nur ausnahmsweise Affektion von Haut (erythemato-squamös oder knotig-gummös; auch sept. Verläufe), Nägeln, Atemwegen.

  • Trichostasis
    • Tricho|stasis

    Hypertrichosis.

  • Trichostasis lanuginosa
  • Trichostasis spinulosa
    Trichostasis
    • T. spinulosa

    • Englischer Begriff: trichostasis spinulosa

    T. mit Bildung von Kolbenhaarbüscheln in den verhornten Follikeln.

  • Trichostrongyliasis
    • Tricho|strongyliasis

    • Englischer Begriff: trichostrongylosis

    Infestation durch Trichostrongylus-Arten. Bei schwerem Befall evtl. Anämie, Exsikkose, Marasmus.

  • Trichostrongylidae
    • Tricho|strongylidae

    „Magenwürmer“ [Strongyloidea]; Entwicklung wie Ancylostoma. Beim Menschen als Parasiten Trichostrongylus, Mecistocirrus, Haemonchus u. Ostertagia.

  • Trichostrongylus
    • Tricho|strongylus

    Gattung der Trichostrongylidae, 6–12 mm lang, mit 1 Mundöffnung.

  • Trichostrongylus colubriformis
    Trichostrongylus
    • T. colubri|formis

    gelegentlich im Duodenum vorkommende Art, mit perniziöser Anämie.

  • Trichostrongylus orientalis
    Trichostrongylus
    • T. orientalis

    hakenwurmähnl. Art, Hauptwirt: Mensch; rel. häufig in Japan u. Korea; Infestation durch Larven-verunreinigte Nahrung.

  • Trichothecium
    • Tricho|thecium

    Schimmelpilz-Gattung; Laborverunreiniger.

  • Trichothiodystrophie-Syndrom
    • Tricho|thio|dys|trophie-Syndrom

    • Englischer Begriff: trichothiodystrophy syndrome

    autosomal-rezessiv erbliches Krankheitsbild mit Trichorrhexis nodosa (verminderter Schwefelgehalt der Haare), ichthyosiformen Hautveränderungen, Photosensitivität, neuroektodermalen Störungen.

  • Trichotillomanie
    • Tricho|tillo|manie

    • Synonyme: Haarrupfsucht

    • Englischer Begriff: trichotillomania

    • Fach: Psychologie

    zwanghaftes Ausrupfen eigener Kopfhaare, Augenbrauen, Wimpern u. Körperhaare.

  • trichotom
    • tricho|tom

    • Englischer Begriff: trichotomous

    dreigeteilt.

  • Trichromasie
    • Tri|chromasie

    • Synonyme: Euchromatopsie

    • Englischer Begriff: trichromatopsia; euchromatopsy

    • Fach: Ophthalmologie

    das normale Farbsehen, die Fähigkeit, alle Nuancen aus den 3 Grundspektralfarben Rot, Grün u. Blau zu erkennen. – Bei Ausfall einer Grundfarbe besteht Dichromasie (als Prot-, Deuter- bzw. Tritanopsie). Soweit aber nur eine Rot-, Grün- oder Gelb-Blau-Schwäche besteht (= Prot-, Deuter- bzw. Tritanomalie), spricht man von anomaler T. (die Betroffenen gelten als „Trichromaten“).

  • Trichromfärbungen
    • Tri|chrom|färbungen

    • Englischer Begriff: trichrome stain

    • Fach: Histologie

    Kombination dreier Färbungen zur Differenzierung verschiedener Gewebe- u. Zellbestandteile.

  • Trichterbecken
    • Trichter|becken

    • Englischer Begriff: funnel-shaped pelvis

    • Fach: Geburtshilfe

    hohes knöchernes Becken mit im Ausgang stark verkürzter Diameter transversa (ähnl. dem ♂ Becken).

  • Trichterbrust
    • Trichter|brust

    • Synonyme: Pectus excavatum s. infundibulum

    • Englischer Begriff: funnel chest

    • Fach: Pathologie

    muldenförmige Eindellung des Sternums u. der angrenzenden Rippenknorpel; erworben oder (meist) konstitutionell bedingt. Funktionelle Störungen (meist erst im Schulalter) v.a. durch Verlagerung des Herzens.

  • Trichterlappen
    • Trichter|lappen

    • Fach: Anatomie

    Hypophysentrichterlappen.

  • Trichuriasis
    • Trich|uriasis

    • Englischer Begriff: trichuriasis

    Wurmbefall durch Trichuris trichiura (Peitschenwurm) nach oraler Aufnahme der Eier (die an rohen, durch Düngung kontaminierten Nahrungsmitteln haften bzw. in Wasser sind). Bevorzugter Sitz der adulten Würmer im Dick-, seltener im Dünndarm; intestinale Symptomatik nur bei massenhaftem Auftreten u. Schädigung der Darmwand: Bauchschmerzen, Durchfälle, Anämie.

  • Trichuridae
    • Trich|uridae

    • Synonyme: Trichocephalidae

    (Railliet 1915) Nematoden-Familie der Ordnung Trichurata mit sehr schlankem Körper u. rundl., nackter Mundöffnung. Wichtigste Gattung: Trichuris.

  • Trichuris trichiura
    • Trich|uris trichi|ura

    • Synonyme: Trichocephalus dispar

    • Englischer Begriff: whipworm

    der 30–50 mm lange „Peitschenwurm“ (mit fadenförm. Vorderende) im Blinddarm (einschl. Appendix), seltener im Dünndarm des Menschen. Die mit den Fäzes ausgeschiedenen Eier reifen erst in Monaten (keine Autoinvasion!) u. bleiben in der Eihülle über Jahre lebensfähig; s.a. Wurmeier.

  • tricipitalis
    • tri|cipitalis

    • Etymol.: latein.

    • Englischer Begriff: tricipital

    dreiköpfig; den Musculus triceps betreffend.

  • Triclocarban
    • Englischer Begriff: triclocarban

    Desinfektionsmittel.

  • Triclosan
    • Englischer Begriff: triclosan

    Desinfektionsmittel.

  • tricuspidalis
    • tri|cuspidalis

    • Englischer Begriff: tricuspid(al)

    mit 3 Spitzen; s.a. Trikuspidal...

  • Trieb
    • Synonyme: Strebung

    • Englischer Begriff: drive

    angeborene, gerichtete psych. Kräfte; meist von einem Gefühl der Spannung, Unlust oder Lust begleitet; nach K. Schneider unterschieden als allg. Triebhaftigkeit allen Erlebens u. als leibl. (Nahrungs-, Geschlechts-, Bewegungs-, Schlaf-T.) u. seel. T. (z.B. Streben nach Macht, Einfluss, Erfolg, Schönheit, Pflichterfüllung usw.). In der Freud-Trieb-Theorie bedarf jeder T. einer Triebquelle u. eines Triebzieles, das an einem Triebobjekt oder durch ein solches erreicht wird. Die natürl. Triebambivalenz (mit pos. u. neg. T.) führt bei Unausgewogenheit zur Triebstörung oder -abweichung.

  • Triethylenmelamin
    • Tri|ethylenmelamin

    • Synonyme: 2,4,6-Tris-(ethylenimino)-s-triazin; TEM (Abk.)

    • Englischer Begriff: triethylenemelamine

    ein Mitosehemmer; Zytostatikum (obsolet).

  • Triethylenphosphoramid
    • Tri|ethylenphosphoramid

    • Synonyme: Tris-(1-aziridinyl)-phosphinoxid; TEPA (Abk.)

    • Englischer Begriff: triethylenephosphoramide

    Zytostatikum (ersetzt durch Thiotepa).

  • trifaszikulärer Block
    • tri|faszikulärer Block

    • Englischer Begriff: trifascicular blockade

    • Fach: Kardiologie

    der totale infranodale Block mit Leitungsstörung im re. u. in bd. Faszikeln des li. Tawara-Schenkels (dort Abb.).

  • Trifluperidol
    • Englischer Begriff: trifluperidol

    ein Neuroleptikum (Butyrophenon-Derivat); obsolet.

  • Triflupromazin
    • Englischer Begriff: triflupromazine

    ein Neuroleptikum u. Antiemetikum (Phenothiazin vom Chlorpromazin-Typ).

  • Trifluridin
    • Synonyme: α,α,α-Trifluorthymidin

    • Englischer Begriff: trifluridine

    Virustatikum zur Anw. am Auge.

  • Trifokalglas
    • Tri|fokal|glas

    • Synonyme: Dreistärkenglas

    • Englischer Begriff: trifocal lens

    • Fach: Ophthalmologie

    Brillenglas mit 3 optisch verschieden starken Zonen: Fernteil von oben bis zur Mitte, anschl. Teil für mittl. Entfernungen, unten Nahteil.

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