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  • Trigeminie
    • Tri|geminie

    • Englischer Begriff: trigeminy

    • Fach: Kardiologie

    Allorhythmie mit Aktions-Dreiergruppen (2 Sinusschläge u. 1 Extrasystole oder umgekehrt).

  • trigemino-trigeminaler Reflex
  • Trigeminus
    • Tri|geminus

    • 1)   Abbildung
      Nervus trigeminus; s.a... (mehr)
    • 2)
      Trigeminie... (mehr)
  • Trigeminus 1)
    Trigeminus
    • 1)

    • Englischer Begriff: trigeminus; trigeminal nerve

    Abbildung

    Nervus trigeminus; s.a. Trigeminus...

  • Trigeminus 2)
    Trigeminus
    • 2)

    • Fach: Kardiologie

    Trigeminie.

  • Trigeminusdruckpunkte
    • Tri|geminus|druck|punkte

    • Englischer Begriff: pressure points of trigeminal nerve

    s.u. Nervendruckpunkte.

  • Trigeminusexhärese
    • Tri|geminus|ex|härese

    • Englischer Begriff: trigeminal neurexeresis

    bei Trigeminusneuralgie das „Herausdrehen“ u. Durchtrennen des entspr. Astes von dessen Austrittsstelle her (Foramen supra- bzw. infraorbitale).

  • Trigeminusneuralgie
    • Trigeminus|neuralgie

    • Englischer Begriff: trigeminal neuralgia

    fast immer einseitige 0,5–1 Min. dauernde, im Allg. heftige Schmerzattacken im Innervationsbereich eines oder mehrerer Trigeminusäste. Ätiol.: ohne erkennbare Ursache (essentielle T. = echte oder idiopathische T.): v.a. bei Frauen jenseits des 50. Lj.; betroffen sind der 2. u. 3. Ast; im Allg. mit schmerzfreiem Intervall. Zugrunde liegen können auch verschiedene Krankheiten oder Störungen (symptomatische T.), meist gekennzeichnet durch leichten Dauerschmerz im Intervall: Stirn- u. Kieferhöhlen-Erkrankungen (1. bzw. 2. Ast), Zahn(fleisch)- u. Unterkieferaffektion (3. Ast), ferner toxisch bei Schwermetallvergiftung u. Diabetes mellitus, mechanisch bei Kleinhirn-Brückenwinkel-Tumor, postinfektiös nach örtl. Herpes zoster. Klinik: Die Schmerzattacken sind oft kombiniert mit Kontraktion der mimischen Muskulatur (Tic douloureux). Ausgelöst werden die Attacken fast immer durch äußere Einflüsse (Temperaturwechsel, kaltes Getränk, forciertes Kauen, Niesen, Sprechen, Zähneputzen), aber auch spontan (v.a. nachts = Neuralgia nocturna). Ther.: Carbamazepin, Phenytoin, Baclofen u./oder Lokalanästhetika; chirurgische Maßnahmen i.S. gezielter, selektiver Eingriffe wie der perkutanen Thermokoagulation des Ganglion Gasseri oder der mikrovaskulären Dekompression (u.a. auch stereotaktische Operationen). S.a. Janetta-Operation.

  • Trigger
    • Etymol.: engl.

    • Fach: Physik, Chemie, Physiologie

    Auslöser; z.B. ein Mechanismus (Vorgang, Reiz oder eine Substanz), der eine Reaktion oder einen Vorgang auslöst („triggert“).

  • Trigger-Punkte
    • Synonyme: Auslösepunkte

    • Englischer Begriff: trigger points

    umschriebene Punkte bzw. Areale mit erhöhter Schmerzempfindung in Haut, Sehnen, Bändern, Knochenhaut u. v.a. Muskulatur. Bei deren Palpation werden in abhängigen Körperbereichen (zumeist distal) Schmerzen empfunden bzw. reflektorisch Muskelverspannungen ausgelöst (motor dysfunction). Anw.: als Stimulationspunkte z.B. im Rahmen von Massagen, Neuraltherapie, Akupunktur, Elektrotherapie, Wärmeanwendungen, Shiatsu, Entspannungs- u. Dehnungsübungen u. der Korrektur von Fehlhaltungen.

  • Triglyceridämie
    • Tri|glycerid|ämie

    • Englischer Begriff: hypertriglyceridemia

    Hypertriglyceridämie.

  • Triglyceride
    • Tri|glyceride

    • Synonyme: Triacylglycerine; TG (Abk.)

    • Englischer Begriff: triglycerides

    Abbildung

    Unterklasse der Lipide, bei der die Neutralfette mit 3 Molekülen gleicher (z.B. Triolein) oder (meist) verschiedener Fettsäuren pro Glycerinmolekül verestert sind; s.a. Schema. labor Bestimmung im Serum mittels Glycerinkinase; Normalbereich 74–172 mg/dl = 0,84–1,97 mmol/l.

  • Triglyceridlipase
    • Tri|glycerid|lipase

    • Englischer Begriff: triglyceride lipase

    Triacylglycerinlipase.

  • Trigona fibrosa cordis
    Trigonum
    • Tri|gona fibrosa cordis

    • Englischer Begriff: fibrous trigones of heart

    derbe, kollagene Bindegewebszwickel zwischen Aortenwurzel u. den Anuli fibrosi der Herzostien.

  • Trigonella foenum graecum
    • Synonyme: Bockshorn

    Abbildung

    zur Familie der Schmetterlingsblütler gehörendes Gewächs; in spezieller Aufbereitung (Samen) nachweislich wirksam gegen Appetitlosigkeit und lokale Entzündungen.

  • Trigonozephalus
    • Tri|gono|zephalus

    • Englischer Begriff: trigonocephaly

    „Dreieckschädel“ mit kielartig vorspringender Stirn infolge intrauteriner Obliteration der Sutura frontalis.

  • Trigonum
    • Tri|gonum

    • Synonyme: Trigona (Plur.)

    • Etymol.: latein.

    • Englischer Begriff: trigone; trigonum; triangle

    Dreieck; anat dreieckiges Feld.

  • Trigonum caroticum
    Trigonum
    • T. caroticum

    • Englischer Begriff: carotid triangle

    das von den Mm. sternocleidomastoideus, digastricus (Venter post.) u. omohyoideus (Venter sup.) begrenzte „Karotisdreieck“, in dem die Aufzweigung der Arteria carotis communis liegt.

  • Trigonum cervicale
    Trigonum
    • T. cervicale

    • Englischer Begriff: cervical triangle

    s.u. Regio c.

  • Trigonum deltoideopectorale
    Trigonum
    • T. deltoideo|pectorale

    die infraklavikuläre „Mohrenheim-Grube“ zwischen Mm. pectoralis major u. deltoideus.

  • Trigonum femorale
    Trigonum
    • T. femorale

    • Englischer Begriff: femoral triangle

    das von Leistenband u. den Mm. sartorius u. adductor longus begrenzte „Scarpa-Dreieck“ medial an der Oberschenkelvorderfläche.

  • Trigonum inguinale
    Trigonum
    • T. inguinale

    • Englischer Begriff: inguinal trigone

    das dreieckige Bauchfellfeld zwischen Leistenband, Rektusrand u. Plica umbilic. lat.

  • Trigonum lumbale
    Trigonum
    • T. lumbale

    • Englischer Begriff: lumbar triangle

  • Trigonum lumbale inf.
  • Trigonum lumbale sup.
  • Trigonum lumbocostale
    Trigonum
    • T. lumbo|costale

    • Synonyme: Bochdalek-Dreieck

    • Englischer Begriff: lumbocostal trigone

    Muskellücke zwischen den Partes lumbalis u. dorsalis des Zwerchfells u. der 12. Rippe; evtl. Bruchpforte einer Hernia diaphragmatica lumbocost.

  • Trigonum nervi hypoglossi
    Trigonum
    • T. nervi hypoglossi

    • Englischer Begriff: trigone of hypoglossal nerve

    das spitz auslaufende untere Ende der Eminentia med. (Vorwölbung durch den Hypoglossuskern).

  • Trigonum olfactorium
    Trigonum
    • T. olfactorium

    • Englischer Begriff: olfactory trigone

    der „Riechwulst“ am Ende des Tractus olfactorius zwischen med. u. lat. Stria.

  • Trigonum omoclaviculare
    Trigonum
    • T. omo|claviculare

    • Englischer Begriff: omoclavicular triangle

    die seichte „Fossa supraclavicul. major“ oberhalb des Schlüsselbeins zwischen Mm. sternocleidomastoideus u. omohyoideus (Venter inf.), unter der der Plexus brachialis u. die A. subclavia liegen.

  • Trigonum Petiti
  • Trigonum sternocostale
    Trigonum
    • T. sterno|costale

    • Englischer Begriff: sternocostal triangle

    die „Larrey-Spalte“ als dreieck. Muskellücke zwischen den Partes cost. u. stern. des Zwerchfells; evtl. Bruchpforte einer Larrey-Hernie.

  • Trigonum submandibulare
    Trigonum
    • T. sub|mandibulare

    • Englischer Begriff: submandibular triangle

    Teil der Regio cervicalis anterior zwischen Unterkiefer u. bd. Bäuchen des M. digastricus, unter dem die Mm. stylo- u. mylohyoideus, hyo- u. styloglossus, die Vasa subment. u. facial. sowie die Nn. mylohyoideus, lingualis, hypoglossus u. glossopharyngeus liegen.

  • Trigonum vesicae
    Trigonum
    • T. vesicae

    • Synonyme: Lieutaud-Dreieck

    • Englischer Begriff: trigone of bladder

    faltenloses, fest mit der Muskularis verbundenes Schleimhautfeld am Boden der Harnblase zwischen den Ureterenmündungen u. dem Urethraabgang.

  • Trihexyphenidyl
    • Englischer Begriff: trihexyphenidyl

    anticholinerg wirkendes Antiparkinsonikum.

  • Trihydroxypurin
    • Tri|hydroxy|purin

    • Englischer Begriff: uric acid

    Harnsäure.

  • Trijodid
    • Tri|jodid

    • Englischer Begriff: triiodide

    das in wässriger Lösg. (z.B. Lugol-Lsg.) aus J2 + J (z.B. KJ) gebildete J3-Ion; wirkt germizid.

  • Trijodthyronin
    • Trijod|thyronin

    • Synonyme: T3 (Abk.); 3',3,5-Trijodthyronin; Liothyronin

    • Englischer Begriff: triiodothyronine; liothyronine

    Schilddrüsenhormon, das zu 80–90% außerhalb der Schilddrüse aus Jodthyroninen biosynthetisiert wird (in akt. l-Form) u. pro Mol 3 Jod enthält. Es ist biol. stärker u. schneller wirksam als Thyroxin (T4); das reverse Trijodthyronin (3',5',3-T.) entsteht durch Dejodierung an falscher Stelle u. ist hormonell unwirksam. Stoffwechsel: extrathyreoidaler Pool ca. 100 μg; tgl. Umsatz 50 μg. Wird in den Schilddrüsenfollikeln gespeichert. Im Blut überwiegend proteingebunden, u. zwar an die als Vehikelproteine wirksamen Plasmaproteine Thyroxin bindendes α-Globulin (TBG), Präalbumin (TBPA) u. Albumin (TBA); normale Serum-Konz. 100–200 ng/dl. Biol. wirksam ist nur das freie T3 (fT3), dessen Konzentration tageszeitlichen Schwankungen unterliegt. Inaktivierung erfolgt nach Dejodierung, Sulfatveresterung u. Glucuronidierung. Diagn.: immunometrische Bestimmung (Enzym-, Lumineszenz-, Fluoreszenz-, Radio-Immunoassay) von T3 bzw. fT3 im Serum (erniedrigt bei ↓T4, erhöht bei Hyperthyreose u. extremem Jodmangel).

  • Trikarbon...
    • Tri|karbon...

    Tricarbon...

  • Trikotschlauch
    • Trikot|schlauch

    • Englischer Begriff: stockinet

    in Schlauchform gestrickte elast. Binde; v.a. als Unterzug bei Gipsverband u. Überzug für Amputationsstumpf.

  • Trikresylphosphat
    • Tri|kresyl|phosphat

    • Synonyme: (C6H4CH3)3PO4; TKP (Abk.)

    • Englischer Begriff: tricresyl phosphate

    i.e.S. die stark toxischen Kresol-Derivate Tri-p- u. Tri-o-kresylphosphat. Vergiftung selten beruflich, meist durch verfälschte Nahrungsmittel oder deren Behälter; nach wenigen Std. intestinale Beschwerden, nach beschwerdefreiem Intervall (17 Tage bis 8 Wo.) aufsteigende schlaffe Lähmungen. S.a. Ginger-Paralysis.

  • Trikrotie
    • Tri|krotie

    • Synonyme: Pulsus tricrotus

    • Englischer Begriff: tricrotism

    dreigipflige Pulswelle bei Dikrotie mit unmittelbar folgender Extrasystole.

  • Trikuspidalisierung
    • Tri|kuspidalisierung

    • Englischer Begriff: tricuspid insufficiency

    bei Mitralstenose die durch Rechtsherzdekompensation entstehende funktionelle Trikuspidalinsuffizienz.

  • Trikuspidalklappe
    • Tri|kuspidal|klappe

    • Englischer Begriff: tricuspid valve

    Valva tricuspidalis.

  • Trikuspidalklappenatresie
    • Trikuspidal|(klappen)atresie

    • Englischer Begriff: tricuspid valve atresia

    Abbildung

    angeborener zyanotischer Herzfehler (dort Tab.) mit Fehlen der Trikuspidalklappe (Ausbleiben der Perforation des fetalen AV-Kanals). Nur lebensfähig bei bestehender interatrialer Kommunikation u. Lungendurchblutung über einen VSD oder einen PDA. Oft kombin. mit Transposition der großen Gefäße, infundibulärer Pulmonalstenose, Ventrikelseptumdefekt; re. Ventrikel hypoplastisch, li. Ventrikel vergrößert, großes Mitralostium. Klinik: starke Zyanose, Hockstellung, Linkshypertrophie, meist verminderte Lungendurchblutung.

  • Trikuspidalklappeninsuffizienz
    • Trikuspidal|(klappen)insuffizienz

    • Englischer Begriff: tricuspid valve insufficiency

    angeborene oder erworb. (rheumat., bakteriell) organische, weit häufiger aber sek.-funktionelle (Rechtsherzdilatation mit Ausweitung des Ostiums) Schlussunfähigkeit der Klappe, dadurch Rückfluss von der re. Kammer in den Vorhof u. Rückstau in die Hohlvenen; Klinik: Holosystolikum mit Maximum im 5. ICR li. parasternal, positiver systol. Puls in Vena jugularis, Leber u. Epigastrium, vergrößerter re. Vorhof, Halsvenen- u. Leberstauung, Ödeme, Belastungsdyspnoe, nur geringe Lungenstauung.

  • Trikuspidalklappenstenose
    • Trikuspidal|(klappen)stenose

    • Englischer Begriff: tricuspid valve stenosis

    angeborene (Adhäsion der Schließungsränder) oder – meist – erworbene (rheumat., bakteriell; oft mit Mitralstenose) Einengung des Ostiums, dadurch Rückstau in die Hohlvenen; Klinik: Präsystolikum mit Maximum über dem unteren Sternum u. im 4.–5. ICR li. parasternal, pos. präsystol. Jugularispuls, stark vergrößerter re. Vorhof, gestaute Halsvenen, Leberstauung mit Pulsationen, Aszites, Ödeme, Belastungsdyspnoe.

  • Trilabe
    • Tri|labe

    • Englischer Begriff: trilabe

    • Fach: Urologie

    (Civiale 1818) histor. Gerät zur Entfernung von Harnblasensteinen.

  • trilobatus
    • tri|lobatus

    • Etymol.: latein.

    • Englischer Begriff: trilobate

    dreilappig.

  • trilocularis
    • tri|locularis

    • Etymol.: latein.

    • Englischer Begriff: trilocular

    dreikammerig.

  • Trilogie
    • Tri|logie

    • Englischer Begriff: trilogy

    Triade.

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