Medizin-Lexikon: Einträge mit "T"

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  • teil...
    Teil
    • Teil...

    s.a. Partial...

  • Teilchen
    • Englischer Begriff: particle

    Korpuskel, Partikel, Elementarteilchen.

  • Teilchenbeschleuniger
    • Teilchen|beschleuniger

    • Englischer Begriff: particle accelerator

    s.u. Elektronen-, Linearbeschleuniger, Betatron, Synchro-, Zyklotron.

  • Teilchenstrahlung
    • Teilchen|strahlung

    • Englischer Begriff: corpuscular radiation

    Korpuskularstrahlen.

  • Teilleistungsschwäche

      Lernstörung, die nur einzelne intellektuelle Fähigkeiten (z.B. Rechnen, Schreiben) betrifft, bei insgesamt normaler Intelligenzentwicklung. Ursachen nicht endgültig geklärt. Wichtig ist eine frühzeitige spezifische Förderung der betroffenen Kinder (z.B. Ergotherapie, Logopädie).

    • Teilprothese
      • Teil|prothese

      • Englischer Begriff: partial dental prosthesis

      • Fach: Zahnmedizin

      herausnehmbare P. für die Versorgung eines Lückengebisses, die mit ihren Sätteln auf der Schleimhaut aufliegt u. Kontakt mit dem Restgebiss hat.

    • Teilregenerat, funktionelles
      • Teil|regenerat, funktionelles

      • Fach: Orthopädie

      (Payr 1934) fibröse Lötsteife eines Gelenks mit – durch die funktionelle Belastung – gelockertem „Weichlot“, d.h. mit gewisser Gelenkbeweglichkeit.

    • Teilung
      • Englischer Begriff: division; cleavage

      • Fach: Zytologie

      Zellteilung.

    • Tein
      • Te|in

      • Englischer Begriff: theine

      Coffein.

    • Tektonik
      • Tektonik

      • Englischer Begriff: tectonics

      • Fach: Biologie

      die Anordnung der Körperteile u. Organe um gedachte Körperachsen u. Symmetrieebenen.

    • Tela
      • Te|la

      • Etymol.: latein.

      Gewebe.

      • 1)
        Verbandstoff, i.e... (mehr)
      • 2)
        Gewebsschicht... (mehr)
      • T. choroidea
        die epitheliale Lamelle mit gefäßreicher, der Pia zugehöriger Bindegewebsplatte... (mehr)
      • T. subcutanea
        das an das Stratum reticulare des Koriums anschließende „Unterhautgewebe“... (mehr)
      • T. submucosa
        die Bindegewebsschicht zwischen Tunica mucosa u. Tunica muscularis im... (mehr)
      • T. subserosa
        die meist dünne Bindegewebsschicht unter dem Epithel des Peritoneums... (mehr)
    • Tela 1)
      Tela
      • 1)

      • Fach: Pharmazie

      Verbandstoff, i.e.S. Verbandmull (= T. depurata).

    • Tela 2)
      Tela
      • 2)

      • Englischer Begriff: 1), 2) tela

      • Fach: Anatomie

      Gewebsschicht.

      • T. choroidea
        die epitheliale Lamelle mit gefäßreicher, der Pia zugehöriger Bindegewebsplatte... (mehr)
      • T. subcutanea
        das an das Stratum reticulare des Koriums anschließende „Unterhautgewebe“... (mehr)
      • T. submucosa
        die Bindegewebsschicht zwischen Tunica mucosa u. Tunica muscularis im... (mehr)
      • T. subserosa
        die meist dünne Bindegewebsschicht unter dem Epithel des Peritoneums... (mehr)
    • Tela choroidea
      Tela  >  Tela 2)
      • T. cho|ro|idea

      die epitheliale Lamelle mit gefäßreicher, der Pia zugehöriger Bindegewebsplatte, als Abdeckung der Hirnventrikel, deren Adergeflechte bildend.

    • Tela subcutanea
      Tela  >  Tela 2)
      • T. sub|cutanea

      • Synonyme: Subkutis; Hypoderm

      das an das Stratum reticulare des Koriums anschließende „Unterhautgewebe“ als lockeres Binde- u. läppchenartig angeordnetes Fettgewebe, von Retinacula cutis durchsetzt, Vater-Pacini-Körperchen enthaltend.

    • Tela submucosa
      Tela  >  Tela 2)
      • T. sub|mucosa

      die Bindegewebsschicht zwischen Tunica mucosa u. Tunica muscularis im gesamten Verdauungstrakt (ab Pharynx); mit Gefäßen u. Nerven, im Ösophagus auch mit Drüsen; ebenso in Trachea u. Bronchien (mit gemischten Drüsen).

    • Tela subserosa
      Tela  >  Tela 2)
      • T. sub|serosa

      die meist dünne Bindegewebsschicht unter dem Epithel des Peritoneums, dieses mit der Leibeswand bzw. dem umhüllten Organ verknüpfend.

    • Telarche
      • Tel|arche

      • Englischer Begriff: thelarche

      Thelarche.

    • tele...

        Wortteil „fern“, „am Ende“.

      • Teleangiectasia hereditaria haemorrhagica
        Tel(e)angiektasie
        • T. hereditaria haemorrhagica

        • Englischer Begriff: hereditary hemorrhagic t.

        Osler-Syndrom.

      • Teleangiectasia macularis eruptiva perstans
        Tel(e)angiektasie
        • T. macularis eruptiva perstans

        • Synonyme: Urticaria pigmentosa adultorum

        disseminiert auftretende, ovale bis rundliche, bräunlich rote Herde mit Teleangiektasien. Die Erkrankung gehört zu den diffusen Mastozytosen der Haut.

      • Teleangiektasia lymphatica
      • Teleangiektasie
        • Tel(e)angi|ektasie

        • Synonyme: -ectasia

        • Englischer Begriff: telangiectasia; telangiectasis

        Erweiterung der Endstrombahngefäße (Arteriolen, arterieller u. venöser Kapillarschenkel); i.e.S. die der Hautgefäße. Auftreten essentiell z.B. im Gesicht (feinste „Gefäßreiser“ symmetr. an Wangen, evtl. schon beim Kleinkind, als Sippenmerkmal) oder als symptomat. T. (verschiedene Formen; meist blaurot) bei Basaliom, Rosazea, Hautatrophien, Poikilodermien, nach Cortison-Medikation, bei Leberschäden, Bloom-Torre-Machacek-, Osler-, Werner-, Rothmund-Thomsen- sowie Karzinoid-Syndrom.

      • Teleangiektasie-Ataxie-Syndrom
        Tel(e)angiektasie
        • T.-Ataxie-Syndrom

        • Synonyme: Ataxia teleangiectatica

        Louis-Bar-Syndrom.

      • Telecobalttherapie
        • Tele|cobalt(therapie)

        • Englischer Begriff: telecobalt (therapy)

        s.u. Telecurietherapie.

      • Telecurietherapie
        • Tele|curie|therapie

        • Synonyme: Tele|gamma|therapie

        • Englischer Begriff: telecurietherapy

        Strahlentherapie mit relativ großem Quelle-Haut-Abstand (50–80 cm) mit einem künstl. γ-Strahler (v.a. 60Co, 137Cs: „Telecobalt“, „Telecäsium“) als Strahlenquelle (Ø 1–3 cm, Aktivitäten bis 10 000 Curie = 370 000 GBq), untergebracht im sog. Strahlerkopf (Schutzgehäuse mit Abschirmung, Quellenträger u. -kapsel, Verschlusseinrichtung, verstellbaren Blenden) einer Gammabestrahlungsanlage (meist für Bewegungsbestrahlung). Vorteile gegenüber konventioneller Röntgentherapie: höhere relative Tiefendosis, Hautschonung, gleichmäßige Absorption in Knochen u. Weichteilen, geringe seitl. Streustrahlung.

      • Telegrammstil
        • Tele|gramm|stil

        • Englischer Begriff: syntactic aphasia

        • Fach: Psychologie

        Verkürzung u. Vereinfachung der sprachlichen Äußerungen (z.B. „Trinken haben“) bei motor. Aphasie mit erhaltenen Sprachresten u. bei Schizophrenie.

      • Telekanthus
        • Tele|kanthus

        • Englischer Begriff: telecanthus

        vergrößerter Abstand zwischen den medialen Augenlidwinkeln.

      • Telemedizin

          Anwendung von Telekommunikations- und Informationstechnologien zur Überwindung räumlicher Distanzen zwischen Ärzten, Angehörigen medizinischer Fachberufe u. Patienten. Dazu gehören z.B. Telekonzile, Netzwerke, Telechirurgie; relativ neues Feld im Gesundheitswesen, das u.a. Folge schneller Fortschritte im Bereich der elektronischen Medien u. Informationsnetze (z.B. Internet) ist. Wichtig sind u.a. die Sicherung des Datenschutzes u. die Klärung rechtlicher Voraussetzungen.

        • Telemetrie
          • Tele|metrie

          • Englischer Begriff: telemetry

          die Übertragung von Messwerten über eine größere Entfernung; geschieht meist drahtlos über einen Sender u. ein Empfangsteil. In der Kardiologie ist v.a. die telemetrische EKG-Überwachung von Bedeutung.

        • Telemonitoring

            in der Medizin die computerassistierte elektronische Überwachung von Organfunktionen eines Patienten über räumliche Entfernungen hinweg

          • Telencephalon
            • Tel|encephalon

            • Synonyme: Endhirn

            • Englischer Begriff: telencephalon; endbrain

            aus dem Vorderhirnbläschen nach dessen Teilung hervorgehender Teil des Gehirns, bestehend aus Großhirn (beide Hemisphären mit Gyri und Sulci, Corpus callosum, Lamina terminalis cerebri, Kommissurenbahnen), Corpus striatum u. Riechhirn (Rhinencephalon). Nimmt, oben u. seitlich Hirnstamm u. Kleinhirn abdeckend, die gesamte Schädelhöhle ein (bis auf die hintere Schädelgrube). Auf einem Schnitt durch das T. unterscheidet man die zentral gelegene weiße Substanz in Gestalt eines Halbovals (Centrum semiovale) sowie die außen anliegende Großhirnrinde. Sitz des sensorischen und motorischen Zentrums sowie der Zentren der höheren Sinnesleistungen. S.a. Cortex cerebralis.

          • Teleokinese
            • Teleo|kinese

            zweckgerichteter Bewegungsablauf („Zielmotorik“) als Funktion der Großhirnrinde.

          • Teleologie
            • Teleo|logie

            • Englischer Begriff: teleology

            • Fach: Biologie

            die Lehre von der Zweckmäßigkeit der Lebenserscheinungen.

          • Teleopsie
            • Tele|opsie

            • Englischer Begriff: teleopsia

            Sehstörung, bei der die Gegenstände entfernter (u. damit kleiner) erscheinen.

          • Telerobotik

              über eine größere Entfernung (auch transatlantisch) durch Teleroboter gesteuerte Operation; s.a. Operationsroboter.

            • Teleskopanastomose
              • Teleskop|anastomose

              Invaginationsanastomose.

            • Teleskopfinger
              • Teleskop|finger

              • Synonyme: Fernrohrfinger

              s.u. Arthritis mutilans.

            • Teleskopnaht
              • Teleskop|naht

              • Fach: Chirurgie

              Anastomosennaht zwischen lumendifferenten Abschnitten eines röhrenförmigen Hohlorgans nach teleskopartigem Einschieben des oralen (= proximalen) in den – weiteren – aboralen (= peripheren) Teil; s.a. Invaginationsanastomose.

            • Telethermographie
              • Tele|thermo|graphie

              • Englischer Begriff: telethermography

              s.u. Thermographie.

            • Tellur
              • Tellur

              • Synonyme: Te (Abk.)

              • Englischer Begriff: tellurium

              Halbmetallelement der Chalkogen-Gruppe mit Atomgew. 127,60 u. OZ 52; F. 449,5° (gelber Dampf). Anw.: techn in Legierungen (höhere Korrosionsfestigkeit u. Leitfähigkeit), als Glas- u. Keramikfarbstoff (blaubraun), Katalysator, Halbleiter (Pb-Tellurid), bakt in Tellurit-Nährboden.

            • Tellurit-Nährboden
              • Tellurit-Nährboden

              • Englischer Begriff: tellurite culture medium

              • Fach: Bakteriologie

              K2Te2O3-haltiger Nährboden zur Züchtung u. Differenzierung von Corynebacterium diphtheriae (dessen Wachstum – im Ggs. zur Hemmung der Begleitbakterien – gefördert wird; dabei Reduktion des Tellurits zu metall. Te., d.h. Schwarzfärbung des Mediums).

            • Telmisartan
              • Englischer Begriff: telmisartan

              ein Angiotensin-Rezeptor-Antagonist; Anw. als Antihypertonikum.

            • Telodendrien
              • Telo|den|dri|en

              • Synonyme: Endbäumchen

              • Englischer Begriff: telodendria

              die feinen Endverzweigungen des Achsenzylinders (als Teleneuriten) u. der Dendriten.

            • Telogenhaar
              • Telogen|haar

              • Englischer Begriff: telogen hair

              Kolbenhaar.

            • telolezithal
              • telo|lezithal

              • Englischer Begriff: telolecithal

              • Fach: Biologie

              mit Dotteranhäufung am vegetativen Eipol (bei anisolezithalen Eiern).

            • Telomer
              • Telo|mer

              • Englischer Begriff: telomere

              • Fach: Zytologie

              der natürl. terminale Strukturabschnitt an beiden Chromosomenenden, bestehend aus einem bis mehreren, eng benachbarten Chromomeren mit irregulär gefaltetem Chromatin.

            • Telopeptid
              • Telo|peptid

              • Englischer Begriff: telopeptide

              nicht gewundener, endständiger (C- oder N-terminaler) Anteil der Einzelkette einer schraubenartig gewundenen räumlichen Eiweißstruktur (Helix); z.B. das quer vernetzte carboxyterminale Typ-I-Kollagen-T. (ICTP, I-CTP), das bei vermehrtem Knochenabbau (z.B. bei Immobilisation, Knochenmetastasen, multiplem Myelom, rheumatoider Arthritis; s.a. Knochenstoffwechsel) im Serum erhöht ist.

            • Telophase
              • Telo|phase

              • Englischer Begriff: telophase

              • Fach: Zytologie

              „Endphase“ der mitotischen (Mitose) u. meiot. Kernteilung (s.a. Meiose; dort Abb.), in der die Chromosomen bzw. Chromatidgruppen an die Pole der neuen Zellen befördert u. von der neu gebildeten Kernmembran umschlossen werden.

            • telozentrisch
              • telo|zentrisch

              • Englischer Begriff: telocentric

              • Fach: Zytologie

              adj. Bez. für ein Chromosom oder Chromatid mit terminalem Zentromer.

            1855