Medizin-Lexikon: Einträge mit "V"

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  • Vasodilatatoren 3)
    Vasodilatatoren
    • 3)

    • Englischer Begriff: vasodilators

    Vasodilatanzien.

  • vasogen
    • vaso|gen

    von (Blut-)Gefäßen ausgehend.

  • Vasographie
    • Vaso|graphie

    • Fach: Röntgenologie

  • Vasographie 1)
  • Vasographie 2)
    Vasographie
    • 2)

    • Englischer Begriff: vasography

    Vasovesikulographie.

  • Vasokonstriktion
    • Vaso|konstriktion

    • Englischer Begriff: vasoconstriction

    Engstellung von Blutgefäßen (mit resultierender Erhöhung des Strömungswiderstandes) durch verstärkten Kontraktionszustand („Tonus“) der Gefäßmuskulatur infolge Vasokonstriktoren-Aktivierung oder Vasodilatatoren-Hemmung oder humoraler Einwirkung vasokonstriktorischer Stoffe.

  • Vasokonstriktoren
    • Vaso|kon|striktoren

    • Englischer Begriff: vasoconstrictors

    • 1)
      durchweg dem Sympathikus zugehör... (mehr)
    • 2)
      den Tonus der Gefäßmuskulatur erhöhende „vasokonstriktor... (mehr)
    • 3)
      Wirkstoffe mit gefäßverengender (u. dadurch blutdrucksteigernder) Eigenschaft... (mehr)
  • Vasokonstriktoren 2)
    Vasokonstriktoren
    • 2)

    den Tonus der Gefäßmuskulatur erhöhende „vasokonstriktor. Stoffe“, v.a. Noradrenalin u. Adrenalin als postganglionäre Transmitter des Sympathikus, Serotonin, Angiotensin.

  • Vasokonstriktoren 3): Vasokonstringenzien
    Vasokonstriktoren
    • 3)

    • Synonyme: Vasokonstringenzien

    • Fach: Pharmazie

    Wirkstoffe mit gefäßverengender (u. dadurch blutdrucksteigernder) Eigenschaft. Wirkst.: v.a. die Catecholamine sowie andere direkte, überwiegend die α-Rezeptoren stimulierende Sympathomimetica; außerdem Vasopressin u. seine synthet. Derivate. Anw. z.B. als Antihypotonika, zur Blutstillung sowie bei lokaler Applikation (Augen-, Nasentropfen) als schleimhautabschwellende Mittel.

  • vasokonstriktorische Nerven 1)
    Vasokonstriktoren
    • 1)

    • Synonyme: vasokonstriktor. Nerven

    durchweg dem Sympathikus zugehör. Gefäßnerven (postganglionär, mit adrenerger Erregungsübertragung nur auf α-Rezeptoren), deren von den Vasomotorenzentren abhäng. Impulse blutgefäßverengend wirken (s.a. Vasomotion).

  • Vasoligatur
    • Vaso|ligatur

    • 1)
      Unterbindung des Samenleiters; z.B... (mehr)
    • 2)
      Gefäßligatur... (mehr)
  • Vasoligatur 1)
    Vasoligatur
    • 1)

    • Englischer Begriff: vasoligation

    Unterbindung des Samenleiters; z.B. als Sterilisationsmethode (s.a. Vasoresektion).

  • Vasoligatur 2)
    Vasoligatur
    • 2)

    • Englischer Begriff: vascular ligature

    Gefäßligatur.

  • Vasomotion
    • Vaso|motion

    • Englischer Begriff: vasomotion; angiokinesis

    von den Vasokonstriktoren gesteuerter rhythm. Weitenwechsel der Arterien u. Venen, der für die Stoffwechselregulation von Bedeutung ist. Gestört bei best. pathol. Kreislaufzuständen (z.B. Ausfall beim Schock, Steigerung bei Entzündungsreizen).

  • Vasomotoren
    • Vaso|motoren

    • Synonyme: vasomotorische Nerven

    • Englischer Begriff: vasomotor nerves

    s.u. Vasokonstriktoren, Vasodilatatoren.

  • Vasomotorenkollaps
    • Vaso|motoren|kollaps

    • Englischer Begriff: vasomotor collapse

    Lähmung der Vasomotoren mit generalisierter Vasodilatation (Ausfall der Kreislaufzentren oder periphere Schädigung), die zum plötzl. Absinken des Blutdrucks u. zum Kreislaufkollaps führt; v.a. bei hochgradiger Sauerstoffschuld (Hochleistungssport), Vergiftung, Schock, Allergie, Infektionskrankheiten.

  • Vasomotorenlähmung
    • Vaso|motoren|lähmung

    • Englischer Begriff: vasomotor paralysis

    s.u. Vasomotorenkollaps.

  • Vasomotorenzentrum
    • Vaso|motoren|zentrum

    • Englischer Begriff: vasomotor center

    Kreislaufzentrum.

  • Vasomotorik
    • Vaso|motorik

    • Englischer Begriff: vasomotion

    Bewegungsprozesse der Blutgefäße, basierend auf spontaner Aktivität (basaler Tonus) sowie nervalen u. humoralen Einflüssen auf die Blutgefäßmuskulatur; Vasokonstriktion, Vasodilatation.

  • vasomotorisch
    • vaso|motorisch

    • Englischer Begriff: vasomotor

    Vasomotorik bzw. Vasomotoren betreffend; z.B. v. (= neurozirkulator.) Dystonie, v. Neurose (Angioneurose; s.a. Angiotrophoneurose).

  • vasomotorische Nerven
    vasomotorisch
    • v. Nerven

    • Englischer Begriff: v. nerves

    Vasomotoren.

  • vasomotorischer Kopfschmerz
    vasomotorisch
    • v. Kopfschmerz

    • Englischer Begriff: v. headache

    K. (v.a. bei Wetteränderung, Überanstrengung, im Klimakterium) infolge einer Regulationsstörung der intrakraniellen Gefäße bei vegetat. Dystonie: kontinuierl. oder mehr anfallsartiger, meist dumpfer, diffuser Kopfdruck, oft verbunden mit anderen neurozirkulator. Symptomen (Schwindel, Übelkeit, Herzklopfen, kalte u. feuchte Akren).

  • Vasopathie
    • Vaso|pathie

    • Englischer Begriff: vasopathy

    Angiopathie.

  • Vasopressin
    • Vasopressin

    • Synonyme: Adiuretin; antidiuret. Hormon; ADH (Abk.)

    • Englischer Begriff: vasopressin; antidiuretic hormone

    Abbildung

    im Hypothalamus (Nucleus supraopticus u. N. paraventricularis; s.a. Osmorezeptoren) produziertes, an Neurophysin gebundenes, über den Tractus supraopticohypophysialis in die Neurohypophyse transportiertes u. bei Bedarf dort in das Blut abgegebenes Peptidhormon. Funktion: Neurohormon mit diuresehemmender (Steigerung von Permeabilität u. Wasserrückresorption im distalen Nephron; s.a. Diabetes insipidus) u. vasokonstriktor. Wirksamkeit (Arterien einschl. Koronarien, Kapillaren, kleine Venen, insbes. Darmgefäße). Aufbau: Nonapeptid mit einer S-S-Brücke zwischen Cys1 u. Cys6; artspezif. Sequenz: Arginin-V. („Arg8-V.“) = Argipressin als das eigentliche ADH bei Mensch u. Säugern: [Cys1]-Tyr-Phe-Gln-Asn-[Cys6]-Pro-Arg8-Gly-NH2. pharm synthetische Derivate: Zum Einsatz kommen neben Argipressin auch Terlipressin, Desmopressin u. Felypressin. Anw. lokal, s.c., i.m. (seltener i.v. Infusion) u. intranasal (v.a. Langzeittherapie) bei Diabetes insipidus, Blutungen, Kollaps, paralyt. Ileus.

  • vasopressorisch
    • vaso|pressorisch

    • Englischer Begriff: vasopressor

    den Gefäßtonus steigernd, gefäßverengend (s.a. Vasokonstriktion), blutdrucksteigernd.

  • Vasoresektion
    • Vaso|resektion

    • Synonyme: Vasektomie

    • 1)
      skrotale (Boeminghaus) oder inguinale Resektion des Samenleiters; s.a... (mehr)
    • 2)
      Angiektomie... (mehr)
  • Vasoresektion 1)
    Vasoresektion
    • 1)

    • Synonyme: Deferentektomie

    • Englischer Begriff: vasectomy

    skrotale (Boeminghaus) oder inguinale Resektion des Samenleiters; s.a. Vasoligatur.

  • Vasoresektion 2)
    Vasoresektion
    • 2)

    • Englischer Begriff: angiectomy

    Angiektomie.

  • vasospastisches Phänomen
    • vaso|spastisches Phänomen

    • Englischer Begriff: Raynaud's phenomenon

    überschießende, funktionelle Gefäßverengung durch muskuläre Kontraktion der Tunica media; insbesondere an Finger- u. Zehenarterien. Bei Beschwerdefreiheit des Betroffenen als v. P. bezeichnet, bei gleichzeitigen Beschwerden als vasospastisches Syndrom.

  • vasospastisches Phänomen, primäres
    vasospastisches Phänomen
    • v. P., primäres

    • Synonyme: essentielles oder idiopathisches v. P.

    v. P. ohne nachweisbare Ursache.

  • vasospastisches Phänomen, sekundäres
    vasospastisches Phänomen
    • v. P., sekundäres

    v. P. mit bekannter Ursache (s.a. sekundäres vasospastisches Syndrom).

  • vasospastisches Syndrom
    • vaso|spastisches Syndrom

    anfallsweise funktionelle Engstellung der Finger- u. Zehenarterien v.a. bei Kälte u. Erregung mit Farbwechsel (initial Blässe, dann Zyanose; beim Abklingen des Anfalls schließlich Rötung als Ausdruck der reaktiven Hyperämie), Taubheitsgefühl, Missempfindungen u. – eher selten – Schmerz. Prognostisch und therapeutisch entscheidend die Unterteilung in primäres u.sekundäres v. S.

  • vasospastisches Syndrom, primäres
    vasospastisches Syndrom
    • v. S., primäres

    Raynaud-Krankheit i.e.S.; rein funktionelle Störung der akralen Vasomotorik ohne erkennbare Grunderkrankung. Charakteristisch sind ausgeprägte Symmetrie der Vasospastik, welche Daumen bzw. Großzehe meist ausspart, Manifestation vor dem 40. Lj. u. positive Familienanamnese; Frauen sind weitaus häufiger betroffen als Männer. Im Gegensatz zum sekundären v. S. ist die Langzeitprognose bei primärem v. S. günstig: Häufig lassen die Beschwerden mit zunehmendem Lebensalter nach, u. es kommt zu keinen trophischen Störungen. Das Auftreten trophischer Störungen sollte zur Überprüfung der Diagnose Anlass geben!

  • vasospastisches Syndrom, sekundäres
    vasospastisches Syndrom
    • v. S., sekundäres

    • Synonyme: Raynaud-Syndrom

    • Englischer Begriff: Raynaud's syndrome

    akrale, häufig asymmetrische Vasospastik als Ausdruck einer anderen Erkrankung; teils ohne organische Gefäßerkrankung (z.B. Sudeck-Dystrophie, Wurzelkompression, spinale Affektionen, Ergotismus, Sympathikusirritation), meist aber mit organischer Gefäßerkrankung (v.a. Arteriitiden aus dem Formenkreis der Kollagenosen, insbesondere bei Sklerodermie). Die vasospastische Komponente kann bei organischen Durchblutungsstörungen aber auch weitgehend fehlen, obwohl aufgrund der Minderdurchblutung natürlich Kälteempfindlichkeit besteht (z.B. bei Arteriosklerose, Endarteriitis obliterans, Thrombembolie). Bei Fortschreiten der Erkrankung kommt es neben den vasospastischen Attacken zu trophischen Veränderungen mit Wachstumsstörungen der Nägel, Punktnekrosen der Fingerkuppen, Nagelfalznekrosen u. auch größeren akralen Nekrosen („Rattenbissnekrosen“, nach Abheilung „Rattenbissnarben“). Die Langzeitprognose hängt nicht von der Vasospastik, sondern von der Grunderkrankung ab (s.a. Ischämiesyndrom, akrales).

  • Vasotomie
    • Vaso|tomie

    op. Durchtrennung oder Eröffnung des Samenleiters – auch i.S. der Vasoresektion (engl.: vasotomy) – oder eines Blutgefäßes (engl.: angiotomy); s.a. Arteriotomie, Venaesectio.

  • vasovagale Synkope
    • vaso|vagale Synkope

    • Englischer Begriff: vasovagal syncope

    Synkope, vagovasale.

  • Vasovasostomie
    • Vaso|vaso|stomie

    • Englischer Begriff: vasovasostomy

    Refertilisationsop. durch Wiedervereinigung des durchtrennten Samenleiters.

  • Vasovesikulographie
    • Vaso|vesikulo|graphie

    • Englischer Begriff: vasovesiculography

    • Fach: Röntgenologie

    Darstellung von Samenleitern u. -bläschen nach Kontrastmittel-Inj. in die freigelegten Ductus deferentes oder transurethral in die Ductus ejaculatorii.

  • Vastus
    • Vastus

    • Etymol.: latein. = öde, ungeheuer groß

    Kurzform für Musculus vastus.

  • Vater
    • Vater

    • Biogr.: Abraham V., 1684–1751, Anatom, Wittenberg

  • Vater-Ampulle
    Vater
    • V.-Ampulle

    • Englischer Begriff: Vater's ampulla

    Ampulla hepatopancreatica.

  • VATER-Assoziation
    • Englischer Begriff: VATER complex

    • Fach: Pädiatrie

    (Quan u. Smith 1973) angeborener Komplex („Assoziation“) multipler, schwerer Fehlbildungen mit variabler Kombination (mindestens drei Gruppen): Vertebraldefekte (Halb-, Blockwirbel, sek. Rippenanomalien), Analatresie, Tracheoösophagealfistel (mit Esophagusatresie), renale u. Radiusdysplasie; als VACTERL-Ass. mit Herz-(Cardiac-) u. Extremitäten-(Limb-)Anomalien.

  • Vater-Divertikel
    Vater
    • V.-Divertikel

    • Synonyme: V.-Papille

    • Englischer Begriff: V.'s papilla

    Papilla duodeni major.

  • Vater-Pacini-Körperchen
    Vater
    • V.(-Pacini)-Körperchen

    • Englischer Begriff: V.-Pacini corpuscles

    Corpuscula lamellosa.

  • Vaterschaftsausschluss
    • Vater|schafts|aus|schluss

    • Englischer Begriff: paternity (exclusion) test

    • Fach: Gerichtsmedizin

    der biol. Nachweis der Nichtvaterschaft anhand von Zeugungsfähigkeit, Tragzeit usw., v.a. aber serologisch anhand der Blut- (AB0, MNSs, Rh, P, K, Fy, Jk, Lu) u. Serumgruppen (Plasmaproteinpolymorphismen, z.B. PI, GC, HP, TF, Gm, Km, C 3, BF, PLG, F XIII B) u. Enzympolymorphismen (SEP, PGM1, AK, ADA, PGDH, GPT, Esterase D, Glyoxalasen u.a.); in Problemfällen werden auch das HLA-System sowie DNS-Polymorphismen (als „genetischer Fingerabdruck“ oder als „DNS-Profil“) herangezogen. Die Vaterschaftsausschlusschance („VACH“) errechnet sich aus den Gen-, Genotyp- bzw. Phänotyp-Häufigkeiten in der Vergleichsbevölkerung; Vaterschaftsnachweis für einen untersuchten Mann nur als statistische Wahrscheinlichkeitsaussage möglich.

  • Vaughan-Syndrom
    • Vaughan-Syndrom

    ein Typ der Osteomyelofibrose.

  • Vaughan-Williams-Klassifikation
    • Vaughan-Williams-Klassifikation

    s.u. Antiarrhythmika.

  • VBL

      Abk. für Vinblastin.

    • VBR
    • VCD
      • Etymol.: engl.

      Abk. für vocal cord dysfunction.

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