Medizin-Lexikon: Einträge mit "W"

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  • Wadenwickel
    • Waden|wickel

    s.u. Wickel.

  • Wagner-Apparat
    • Wagner-Apparat

    Distraktionsgerät zur Anw. z.B. bei Verlängerungsosteotomie; besteht aus einem T-förmigen Gewindespanner, an dem 2 Doppelbacken befestigt sind, in denen je 2 Shuntschrauben platziert werden können (wodurch die Fragmente auf vorgesehene Länge auseinander gezogen werden können).

  • Wagner-Krankheit
    • Wagner-Krankheit

    • 1)
      (1938) autosomal-dominant erbliche Netzhaut- u. Glaskörperdegeneration... (mehr)
    • 2)
      genuine Dermatomyositis (als W.-Unverricht-Syndrom deren akute Form) oder... (mehr)
  • Wagner-Krankheit 1)
    Wagner-Krankheit
    • 1)

    • Englischer Begriff: Wagner's disease

    • Biogr.: Hans W., geb. 1905, Augenarzt, Zürich

    (1938) autosomal-dominant erbliche Netzhaut- u. Glaskörperdegeneration („hyaloideo-retinale Dysplasie“) in Kombination mit höhergradiger Myopie (später auch Linsentrübung, Glaskörperschaden).

  • Wagner-Krankheit 2)
    Wagner-Krankheit
    • 2)

    • Englischer Begriff: W.'s polymyositis

    • Biogr.: Ernst L. W., 1829–1888, Internist, Leipzig

    genuine Dermatomyositis (als W.-Unverricht-Syndrom deren akute Form) oder Polymyositis mit kleinen streifigen Netzhautblutungen, Cotton-Wool-Herden u. Papillenödem, seltener mit Episkleritis.

  • WAGR-Syndrom
    • Englischer Begriff: WAGR syndrome

    Akronym aus Wilms-Tumor, Aniridie, Gonadoblastom u. geistige Retardierung; durch eine interstitielle Deletion (Verlust) am Chromosom 11p13 hervorgerufenes Krankheitsbild.

  • Wahl
    • (von) Wahl

    • Biogr.: Eduard v. W., 1833–1890, Chirurg, Dorpat

  • Wahl-Gesetz
    Wahl
    • W.-Gesetz

    • Englischer Begriff: v. Wahl's law

    Über einem arteriellen Aneurysma ist nur ein systolisches, über einem arteriovenösen Aneurysma ein kontinuierliches Geräusch mit systolischer Akzentuierung zu hören.

  • Wahl-Zeichen
    Wahl
    • W.-Zeichen

    • 1)
      s.u... (mehr)
    • 2)
      Meteorismus u. sichtbare Darmsteifung („W... (mehr)
  • Wahl-Zeichen 1)
    Wahl  >  Wahl-Zeichen
    • 1)

    • Englischer Begriff: v. W.'s sign

    s.u. Wahl-Gesetz.

  • Wahl-Zeichen 2)
    Wahl  >  Wahl-Zeichen
    • 2)

    Meteorismus u. sichtbare Darmsteifung („W.-Schlinge“) oberhalb einer Stenose; Hinweis auf mechanischen Ileus.

  • Wahn
    • Englischer Begriff: delusion

    geistige Störung in Form komplexer Ideengebäude u. objektiv falscher Überzeugungen u. Urteile, die mit subjektiver Gewissheit erlebt bzw. abgegeben werden. Entsteht aus einem Wahnbedürfnis (in der psychoanalyt. Interpretation einer seelischen Spannung als Folge uneingestandener Wünsche), ist durch Erfahrung u. zwingende Schlüsse nicht beeinflussbar sowie u.U. unmöglichen Inhalts; s.a. Wahnidee. Elemente des W.: Thema (Liebe, Eifersucht etc. als Inhalt; bildet zusammen mit Erinnerungen, Beobachtungen, Sinnestäuschungen das nährende Material), Struktur (logisch oder paralogisch; evtl. zu geschlossenem Wahnsystem organisiert; polarisiert, mit den Gegebenheiten der realen Welt verzahnt oder juxtaponiert) und Aufbauelemente (den W. begründende u. ausgestaltende Faktoren, z.B. erdachte oder verfälschte „Wahnerinnerungen“). Formen: (u.a.) religiöser W. (nähere Beziehung zu Gott; Erlöser), hypochondrischer W., nihilistischer W., katathymer W. (s.u. Katathymie), expansiver W. (Größenwahn), persekutorischer W. (= Verfolgungswahn), metamorphotischer W. (mit Überzeugung, in ein Tier verwandelt zu sein, z.B. Kynthropie). Vork.: wichtiges Symptom der Schizophrenie; tritt jedoch auch im Rahmen anderer psych. Störungen auf wie „depressive Episode mit psychotischen Symptomen“, wahnhafte Depression, hirnorg. Syndrome; ferner als Hauptsymptom der wahnhaften Störung.

    • W., konformer
      die – seltene – gleichartige Wahnbildung bei zwei zusammenlebenden psychisch... (mehr)
  • Wahn, konformer
    Wahn
    • W., konformer

    die – seltene – gleichartige Wahnbildung bei zwei zusammenlebenden psychisch kranken Menschen. S.a. Folie à deux (= Wahninduktion).

  • wahnhafte Störung

      systematisierter Wahn und dazu passender Affekt ohne weitere Schizophrenie-typische Symptome. Die Persönlichkeit bleibt erhalten. W. besteht oft über Jahre oder lebenslang und ist schwer zu therapieren (z.B. Liebes-, hypochondrischer, Größen-, Verarmungs-, Verfolgungswahn).

    • Wahnidee
      • Wahn|idee

      • Englischer Begriff: delusional idea

      Vorstellungen unwahren Inhalts, die von einem Menschen mit subjektiver Gewissheit erlebt werden u. unkorrigierbar sind (Jasper-Trias), z.B. dass bestimmte Speisen vergiftet sind. Als „unechte Wahnideen“ aus Affekten, Erlebnissen verständlich hervorgehend.

    • Wahrnehmung
      • Wahr|nehmung

      • Englischer Begriff: perception

      Sinneswahrnehmung, Perzeption, Apperzeption (= bewusste W.). S.a. Wahrnehmungsfeld (dort Schema).

    • Wahrnehmung, epileptische
      Wahrnehmung
      • W., epileptische

      • Englischer Begriff: epileptic aura

      bei Epilepsie elementares Phänomen der Sinnessysteme (z.B. als Geruch, Geschmack) ohne entsprechenden Sinnesreiz.

    • Wahrnehmungsfeld
      • Wahr|nehmungs|feld

      • Englischer Begriff: perceptual field

      Abbildung

      das Hirnrindengebiet (Area) als Projektionszentrum, in dem periphere Sinnesreize in Wahrnehmung umgesetzt werden; Ausfall führt zu Rindenblindheit, -taubheit etc. S.a. Schema.

    • Wahrnehmungsstörung
      • Wahrnehmungs|störung

      • Englischer Begriff: misperception

      krankhafte Veränderung der Sinneswahrnehmung infolge Störung des Sinnesorgans oder seiner zentralwärts leitenden (= zentripetalen) Bahnen oder des zugehörigen Wahrnehmungsfeldes. Führt zu scheinbarer Veränderung des Wahrgenommenen oder zu Sinnestäuschungen.

    • Wahrscheinlichkeit
      • Wahrscheinlichkeit

      • Synonyme: Probability; P (Abk.)

      • Fach: Statistik

      theoretischer Wert für die Häufigkeit eines Ereignisses bei einem zufallsabhängigen Vorgang.

    • Wald-Zyklus
      • Wald-Zyklus

      • Englischer Begriff: Wald cycle

      • Biogr.: Georg W., geb. 1906, US-amerikan. Biochemiker; 1967 Nobelpreis für Medizin

      die beim Sehvorgang ablaufenden chemischen u. physiologischen Vorgänge (s.a. Retinol, Retinal, Rhodopsin).

    • Walden-Inversion
      • Walden-Inversion

      • Englischer Begriff: Walden's inversion

      • Fach: Chemie

      Konfigurationsumkehr bei Substitution am asymmetrischen C-Atom; i.e.S. die Epimerisierung aktiver = UDP-Galaktose zu UDP-Glucose durch UDP-4-Epimerase (= [Galakto-]Waldenase).

    • Waldenase
      • Waldenase

      • Fach: Enzymologie

      s.u. Walden-Inversion.

    • Waldenström-Krankheit
      • Waldenström-Krankheit

      • Englischer Begriff: Waldenström's disease

      • Biogr.: 1) Jan G. W., 1906–1996, Internist, Lund; 2) Johann H. W., 1877–1972, Chirurg, Stockholm

      • 1)
        Porphyria variegata... (mehr)
      • 2)
        Purpura hyperglobulinaemica... (mehr)
      • 3)
        Makroglobulinämie W. (mehr)
      • 4)
        Perthes-Krankheit... (mehr)
    • Waldenström-Krankheit 1)
    • Waldenström-Krankheit 2)
      Waldenström-Krankheit
      • 2)

      • Synonyme: W.-Syndrom

      • Englischer Begriff: hyperglobulinemic purpura; Waldenström's syndrome

      • Biogr.: Jan G. W.

      Purpura hyperglobulinaemica.

    • Waldenström-Krankheit 3)
      Waldenström-Krankheit
      • 3)

      • Englischer Begriff: W.'s macroglobulinemia

      • Biogr.: Jan G. W.

      Makroglobulinämie W.

    • Waldenström-Krankheit 4)
    • Waldenzephalitis
      • Wald|enzephalitis

      • Englischer Begriff: spring-summer encephalitis

      • Fach: Neurologie

      Russische Frühjahr-Sommer-Enzephalitis.

    • Waldeyer
      • Waldeyer

      • Biogr.: Heinr. W. G. v. W.-Hartz, 1836–1921, Anatom, Breslau, Berlin

    • Waldeyer-Rachenring
      Waldeyer
      • W.-Rachenring

      • Englischer Begriff: Waldeyer's (throat) ring

      lymphatischer Rachenring.

    • Waldeyer-Scheide
      Waldeyer
      • W.-Scheide

      • Englischer Begriff: W.'s sheath

      Blasenwandmuskulatur als Scheidenteil der ureterovesikalen Klappe.

    • Waldvirus
      • Wald|virus

      das Tollwut-Virus der Wildtiere; übertragbar auch auf Haus- u. Nutztiere („Straßenvirus“) u. auf den Menschen.

    • Walk-through-Phänomen
      • Etymol.: engl.

      „Durchgeh-Phänomen“; das Phänomen der Schmerzfreiheit trotz körperlicher Belastung nach einem Angina-pectoris-Anfall.

    • Walker
      • Walker

      • Biogr.: Arthur E. W., 1907–1995, Neurochirurg, Baltimore

    • Walker-Operation
      Walker
      • W.-Operation

      • Englischer Begriff: Walker's tractomy

      (1942) Traktotomie des Tractus spinothalamicus.

    • Walker-Syndrom
    • Walking peridural
      • walking peridural

      • Etymol.: engl.

      peridurale Injektion (auch mittels Katheter) eines Lokalanästhetikums bzw. Opioids während der Eröffnungsphase der Geburt, bei der Schmerzfreiheit erreicht wird und die Beinbeweglichkeit weitgehend uneingeschränkt bleibt.

    • Walldius-Endoprothese
      • Walldius-Endoprothese

      (1957) Metallendoprothese für das Kniegelenk.

    • Wallenberg-Syndrom
      • Wallenberg-Syndrom

      • Synonyme: W.-Foix-Sy.

      • Englischer Begriff: Wallenberg's syndrome

      • Biogr.: Adolf W., 1862–1949, Internist, Hirnanatom, Danzig

      Abbildung

      dorsolaterales Oblongata-Syndrom: das „vaskuläre laterale Oblongata-Syndrom“ bei Hirnschädigung im Versorgungsgebiet der Arteria cerebelli inferior posterior (Abb.), d.h. am Übergang Brücke/Oblongata; ein Typ der Durchblutungsstörung des vertebro-basilären Systems. Klinik: Kopfschmerzen, Tachykardie, Dyspnoe, Nystagmus, Drehschwindel u. Fallneigung zur Herdseite, homolaterale Kleinhirnataxie u. Asynergie, Schluck- u. Phonationsstörung (durch Gaumensegel-, Schlund-, Stimmbandlähmung), dissoziierte Empfindungsstörung (gleichseitige Trigeminuslähmung sowie Ausfall des Kornealreflexes u. zentrales Horner-Syndrom, gegenseitig Hemianalgesie u. Thermanästhesie [Rumpf, Gliedmaßen]).

    • Waller-Gesetz
      • Waller-Gesetz

      • Englischer Begriff: wallerian law

      • Biogr.: August V. W., 1816–1870, Physiologe, Birmingham, Genf

      Die intakte Funktion einer Nervenfaser hängt von der ungestörten Verbindung zur zugehörigen Nervenzelle ab; Durchschneidung oder Kompression eines Nervs hat die absteigende Degeneration (= „W.-Degeneration “) seines peripheren Anteils zur Folge. – Bei erhaltenen Ganglienzellen sprosst der proximale Stumpf aus.

    • Wallungen
      • Englischer Begriff: hot flashes

      fliegende Hitze.

    • Walnussblätter
    • Walrat
      • Walrat

      • Englischer Begriff: spermaceti

      Cetaceum (das Öl: Oleum Cetacei).

    • Walter Reed-Klassifikation
      • Walter-Reed-Klassifikation

      • Englischer Begriff: Walter Reed classification

      eine Einteilung des Krankheitsverlaufs bei HIV-Infektion nach klinischen u. immunologischen Parametern. Unterschieden werden sechs Stadien (WR 1–6).

    • Walthard-Zellherde
      • Walthard-Zellherde

      • Englischer Begriff: Walthard's cell rests

      • Biogr.: Max W., 1867–1933, Frauenarzt, Frankfurt, Zürich

      „Zellinseln“ aus Pflaster- u. Flimmerepithel-, Becher- u. Granulosazellen in der Rindenschicht des Eierstocks. Gelten als Ausgangspunkt des Brenner-Tumors.

    • Walther-Fraktur
      • Walther-Fraktur

      Oberkieferfraktur mit 1 horizontalen u. 2 vertikalen Bruchlinien.

    • Wand
      • Englischer Begriff: wall

      • Fach: Anatomie

      Paries.

    • Wandabszess
      • Wand|abszess

      • Synonyme: Parietalabszess

      • Englischer Begriff: wall abscess

      Abszess der Brust- oder Bauchwand oder der Wand eines Hohlorgans.

    • Wanderdrang
      • Wander|drang

      • Fach: Psychologie

      Poriomanie.

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