Medizin-Lexikon: Einträge mit "W"

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  • WS 3)
    WS
    • 3)

    Abk. für Wach-Schlaf...

  • WT-1-Gen
  • Wuchereria
    • Wuchereria

    eine Fadenwurm-Gattung der Familie Acanthocheilonematidae. Parasit des Lymphsystems des Menschen.

  • Wuchereria bancrofti
    Wuchereria
    • W. bancrofti

    • Synonyme: Filaria sanguinis hominis nocturna

    der durch Stich von Mücken übertragene Erreger der Filariose tropischer Gebiete; die adulten Würmer (♂ 40 mm, ♀ 80–180 mm lang) leben zusammengerollt im Lymphgefäßsystem; die – sich u.a. in Culex fatigans entwickelnden – embryonalen Mikrofilarien (ca. 300 μm) treten meist nachts im peripheren Blut auf (= Microfilaria nocturna).

  • Wuchereria malayi
  • Wuchereriasis
    • Wuchereriasis

    • Englischer Begriff: wucheriasis

    Filariose mit dem klin. Bild der Elephantiasis.

  • wuchernd
    • Englischer Begriff: luxuriant

    • Fach: Pathologie

    mit Bildung überschüssigen Gewebes.

  • wuchernd Granulationen
    wuchernd
    • w. Granulationen

    wildes Fleisch, Caro luxurians.

  • wuchernder Kallus
  • Wucherungen, adenoide
    • Englischer Begriff: adenoid vegetations

    überschüssige Gewebsneubildungen des lymphatischen Rachenrings, die Rachenmandelwucherung.

  • Wuchsauslenkung
    • Wuchs|auslenkung

    geringster Grad der durch äußere Faktoren (= exogen) bedingten, zunächst nicht erblichen Störung des Wachstums.

  • Wuchsform
    • Wuchs|form

    • Englischer Begriff: growth form (of colonies)

    die charakteristische Wachstumsform der Kolonien bestimmter Bakterien im Nährmedium (v.a. in speziellen Wuchsformmedien); z.B. bildet der Typus gravis des Corynebacterium diphtheriae auf der Kaninchenblut-Tellurit-Platte grauschwarze Kolonien von Gänseblümchenform mit randständiger Telluritreduktion u. Hämolyse. – S.a. Glattform, Rauform, Formenwechsel.

  • Wullstein-Apparat
    • Wullstein-Apparat

    • Biogr.: August L. K. W., 1864–1930, Chirurg, Bochum, Essen

    Apparat zur Korrektur (Redression) von Wirbelsäulenskoliosen. Metallrahmen mit Glisson-Schlinge u. Pelotten, Schulterzügen u. Brustgurt.

  • Wulstbruch
    • Wulst|bruch

    Stauchungsfraktur mit ringförmiger Wulstbildung; z.B. als Epiphysen-Grünholzfraktur.

  • Wundausschneidung
    • Wund|ausschneidung

    • Fach: Chirurgie

    Wundexzision.

  • Wundbehandlung
    • Wund|behandlung

    • Englischer Begriff: wound treatment

    Wundversorgung.

    • W., verbandlose
      W. stark absondernder Wunden durch Dauerspülung mit antiseptischer Flüssigkeit... (mehr)
  • Wundbehandlung, verbandlose
    Wundbehandlung
    • W., verbandlose

    • Englischer Begriff: open w. t.; air-dressing w. t.

    W. stark absondernder Wunden durch Dauerspülung mit antiseptischer Flüssigkeit. – Ferner, als offene W. i.e.S. (open-air treatment; mit Laminarströmung entkeimter Luft über die Wunde).

  • Wundbehandlungsmittel

      Substanzen, die zur Reinigung u. Heilungsförderung von Wunden eingesetzt werden. Wirkst. u. Anw.: 1) Wundreinigung: z.B. Enzympräparate (z.B. Streptokinase, Catalase); 2) Wunddesinfektion/Antisepsis: Desinfektionsmittel (v.a. Povidon-Jod), Lokalantibiotika; 3) Wundheilung: sog. Wund- u. Heilsalben mit Dexpanthenol, Kamille, Hamamelisblätter- u. Lebertranextrakt.

    • Wundbelag
      • Wund|belag

      • Englischer Begriff: wound surface

      offene Wunden bedeckende Auflagerung aus Wundsekret (evtl. zu Kruste, Borke erstarrt) u./oder Blut, evtl. auch aus Eiter, Nekrosen, Krankheitserregern.

    • Wunddehiszenz
      • Wund|dehiszenz

      • Englischer Begriff: wound dehiscence

      sekundäres Auseinanderweichen der Ränder einer durch Naht verschlossenen Wunde. Akute W. als Wundruptur.

    • Wunddesinfektion
      • Wund|desinfektion

      • Englischer Begriff: wound disinfection

      als operative W. die durch Wundtoilette. Als W. i.e.S. die Anwendung von Desinfektionsmitteln (z.B. Polyvinylpyrrolidon).

    • Wunddiphtherie
      • Wund|diphtherie

      • Englischer Begriff: wound diphtheria

      Diphtherie in Verletzungs- oder Operationswunden; die Wunden mit aufgeworfenen Rändern, schlaffen, glasigen Granulationen, evtl. auch Membranbildung, Umgebungsödem, Blutungen; schlecht heilend. Mögliche Kompl.: Myokardschaden, Lähmungen.

    • Wunde
      • Englischer Begriff: wound

      jede Unterbrechung des Gewebszusammenhangs (ohne oder mit Substanzverlust) an der Körperober- oder einer -innenfläche mit Eröffnung von Lymphspalten u. Blutgefäßen. Jede Gelegenheitswunde gilt als primär infiziert (Wundinfektion). S.a. Vulnus, Wund...

    • Wundernetz, arterielles
      • Fach: Anatomie

      Rete mirabile.

    • Wundexzision
      • Wund|exzision

      • Englischer Begriff: wound excision

      operatives Entfernen der Randpartien von Wunden; bei der primären Wundversorgung als Friedrich-Wundversorgung; bei infektionsverdächtigen Wunden als Maßnahme der Wundtoilette.

    • Wundfolie
      • Wund|folie

      • Englischer Begriff: wound foil

      • Fach: Chirurgie

      Silber- oder Aluminiumfolie als – Wasser abweisende – Wundauflage; die Al-Folie evtl. als Schicht eines Verbandvliesstoffs.

    • Wundhaken
      • Wund|haken

      • Englischer Begriff: surgical hook

      hakenförmiges Instrument zur Wundspreizung; als scharfer Haken mit spitzen, als stumpfer mit nicht zugespitzten Zinken.

    • Wundheilung
      • Wund|heilung

      • Englischer Begriff: wound healing

      Abbildung

      in Phasen ablaufende, mit dem Schluss der Oberfläche (Epithelisierung) endende Ausfüllung einer Wunde durch Gewebe. Durch Blutgerinnung in der exsudativen Phase (0.–4. Tag) Bildung einer Fibrinpolymere enthaltenden, später fest haftenden, außen erhärtenden (s.a. Wundschorf) Wundmembran, gefolgt – in der Reinigungsphase – von Auflösung der infolge Sauerstoffmangels untergehenden geschädigten Zellen (Autolyse), von Phagozytose u. Faserauflösung durch Isohisto- u. Fibrinolysine, wobei Azidose u. die resultierende Quellung u. Permeabilitätszunahme der Kapillarendothelien (mit Einströmen von Lymphe u. mobilen Zellen) auslösend wirken. In der alkalotischen Assimilations- oder Aufbauphase erfolgt Wundgranulation (sog. Proliferationsphase, 4.–10. Tag), d.h. Bildung von Kapillarsprossen, argyrophilem Retikulum, Bindegewebe u. kollagenen Fasern; s.a. Caro luxurians. Abschließend Vernarbung u. Epithelisierung (reparative Phase, 10.–20. Tag u. länger); s.a. Abb., Primär-, Sekundärheilung. Störungen möglich durch örtliche Umstände (z.B. Hämatom, Serom, Nekrosen, Infektion) oder durch systemische Funktionsstörungen (z.B. bei Hypoproteinämie, Vitaminmangel, Immuninsuffizienz, Strahlenschaden); s.a. Keloid.

    • Wundinfektion
      • Wund|infektion

      • Englischer Begriff: wound infection

    • Wundinfektion, primäre
      Wundinfektion
      • W., primäre

      die bei Gelegenheitswunden (aber auch bei sog. aseptischen Wunden) fast stets vorhandene primäre Infektion, die jedoch meist von der örtl. Abwehr (s.a. Resistenz) unterdrückt wird. S.a. Tetanus, Lyssa, Gasödem.

    • Wundinfektion, sekundäre
      Wundinfektion
      • W., sekundäre

      nachfolgende Besiedlung einer Wunde durch Krankheitserreger, z.B. Eitererreger, Diphtheriebazillen (Wunddiphtherie).

    • Wundklammer
      • Wund|klammer

      • Englischer Begriff: wound clamp

      federnde u. starre Metallklammer zur dauerhaften, die Naht ersetzenden Adaptation der Wundränder; z.B. nach Herff, Michel; s.a. Nähapparat, Clip, Gewebekleber.

    • Wundliegen
      • Wund|liegen

      • Englischer Begriff: bedsore

      Dekubitus.

    • Wundmadenfraß
      • Wund|madenfraß

      • Englischer Begriff: traumatic myiasis

      Fliegenlarven-Parasitismus in Wunden; s.a. Larva migrans, Myiasis.

    • Wundnaht
      • Wund|naht

      • Englischer Begriff: wound suture

      Vereinigung der Wundränder durch Nahtmaterial; bei primärer Wundversorgung oder Abschluss einer Operation als sog. Primärnaht; bei Wunddehiszenz oder nichtprimärer Wundversorgung als Sekundärnaht.

    • Wundrevision
      • Wund|revision

      • Englischer Begriff: wound examination

      die gründliche Inspektion einer Wunde in ganzer Ausdehnung; i.w.S. auch die sich daraus ergebende weitere Wundversorgung.

    • Wundrose
      • Wund|rose

      • Englischer Begriff: traumatic erysipelas

      Erysipel.

    • Wundscharlach
      • Wund|scharlach

      Wundinfektion durch Scharlacherreger; v.a. bei Verbrennungswunden.

    • Wundschock
      • Wund|schock

      • Englischer Begriff: traumatic shock

      traumatischer Schock.

    • Wundschorf
      • Wund|schorf

      • Englischer Begriff: scab

      bei Wundheilung die aus Nekrosen u. der primären, Erythro-, Thrombo- u. Leukozyten enthaltenden Wundmembran hervorgehende, oberflächlich verhärtete Kruste; bedeckt schützend die Wundgranulationen („Heilung unterm Schorf“).

    • Wundsein
      • Wund|sein

      • Englischer Begriff: soreness; intertrigo

      Intertrigo.

    • Wundsperrer
      • Wund|sperrer

      • Synonyme: -spreizer

      • Englischer Begriff: (wound) retractor

      selbsthaltendes Wundspreizinstrument; z.B. als besondere Klemme oder als Rahmen mit Spatelhaken.

    • Wundstarrkrampf
      • Wund|starrkrampf

      • Englischer Begriff: tetanus

      Tetanus.

    • Wundstupor
      • Wund|stupor

      vorübergehende Schmerzlosigkeit der Wunde als Folge der unfallbedingten Durchtrennung der örtlichen Nervenendigungen.

    • Wundtoilette
      • Wund|toilette

      • Englischer Begriff: wound toilet

      (Lexer) die schichtweise, sparsame chirurgische Säuberung u. Glättung der Wundränder unter Schonung von Nerven, Gefäßen, Sehnen usw. Bei der Versorgung werden tiefe Wundtaschen, Gewebespannungen durch straffe Nähte, Massenligaturen zur Blutstillung vermieden. Fremdkörper werden vollständig entfernt; s.a. Wundversorgung.

    • Wundverband
      • Wund|verband

      • Englischer Begriff: wound dressing

      Verband zur Wundbedeckung. Als Verbandstoffe dienen sterile Mullauflagen (Kompressen; mit Deck- u. Aufsaugwirkung), befestigt durch Mull- oder Trikotschlauchbinde (evtl. mit wasserdichtem Abschluss) oder Heftpflaster; an Gliedmaßen ergänzt durch geeignete Schiene.

    • Wundversorgung
      • Wund|versorgung

      i.e.S. die erstmalige Behandlung einer unfallbedingten Gelegenheitswunde; erfolgt in mehreren Schritten. Erster Schritt ist die Wundvorbereitung durch Waschen u. Ausspülen mit physiologischer Kochsalzlösung (0,9%), Ringer-Lösung oder H2O2. Danach erfolgt die Hautdesinfektion. Bei stark blutenden Wunden muss für ausreichende Blutstillung durch Blutleere oder Blutsperre gesorgt werden (nicht bei infizierten Wunden); eine Blutsperre darf bis maximal 2 Stunden angelegt werden. Es folgt die En-bloc-Wundausschneidung (Friedrich 1898) mit anschließender Wundtoilette. Eine primäre Wundnaht wird bei nicht infizierten Wunden bzw. solchen, die nicht älter als 12 Stunden sind, vorgenommen. Eine verzögerte primäre Wundnaht muss bei infizierten Wunden oder grundsätzlich nach Überschreitung der 12-Stunden-Grenze vorgenommen werden. Dabei werden nach chirurgischer Wundtoilette die Fäden vorgelegt, aber nicht geknüpft. Bleibt die Wunde sauber u. weist eine gute Granulation auf, können die Fäden nach 3–6 Tagen geknüpft werden. Bei manifesten Wundinfektionen unterbleibt der Wundverschluss, u. die Wunde heilt sekundär (Sekundärnaht). Bei Wunden, die älter als 24 Stunden sind, erfolgt nach Wundausschneidung eine Sekundärnaht frühestens nach 10–14 Tagen. – Die Prüfung eines ausreichenden Impfschutzes gegen Tetanus u. evtl. Tetanusprophylaxe ist bei allen Wunden obligatorisch.

    • Würfelbein
      • Würfel|bein

      • Englischer Begriff: cuboid (bone)

      • Fach: Anatomie

      Os cuboideum.

    • Würgen
        • 1)
          Schlundmuskulaturkontraktionen bei Schlucken gegen Widerstand (bei Schluckstörungen)... (mehr)
        • 2)
          Erwürgen... (mehr)
      • Würgen 1)
        Würgen
        • 1)

        • Englischer Begriff: choke

        Schlundmuskulaturkontraktionen bei Schlucken gegen Widerstand (bei Schluckstörungen) u. bei Reizzustand im Schlund(-Gaumen)-Bereich u. bei Brechreiz; s.a. Würgereflex.

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