Medizin-Lexikon: Einträge mit "W"

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  • Wanderfilarie
    • Wander|filarie

    • Englischer Begriff: migrating filaria

    Loa-Loa.

  • Wanderherz
    • Wander|herz

    • Englischer Begriff: excessively mobile heart

    „Cor mobile“ (s.u. Kardioptose, Tropfenherz).

  • Wanderhoden
    • Wander|hoden

    • Englischer Begriff: wandering testicle

    Pendelhoden.

  • Wanderlappen
    • Wander|lappen

    • Englischer Begriff: jump flap

    • Fach: Chirurgie

    fern vom Ort der endgültigen Einpflanzung gebildetes gestieltes Hauttransplantat, das bei der Wanderplastik über mindestens eine Zwischenstation zum endgültigen Verwendungsort „transportiert“ wird.

  • Wanderleber
    • Wander|leber

    • Englischer Begriff: wandering liver

    s.u. Hepatoptose.

  • Wandermilz
    • Wander|milz

    • Englischer Begriff: wandering spleen

    Lien migrans.

  • Wanderniere
    • Wander|niere

    • Synonyme: Ren mobilis

    • Englischer Begriff: wandering kidney

    s.u. Nephroptose.

  • Wanderphlyktäne
    • Wander|phlyktäne

    Keratitis fascicularis.

  • Wanderplastik
    • Wander|plastik

    s.u. Wanderlappen.

  • Wanderrose
    • Wander|rose

    • Englischer Begriff: migrant erysipelas

    Erysipelas migrans.

  • Wanderzellen
    • Wander|zellen

    • Englischer Begriff: wandering cells

    in Körpergeweben sich amöboid fortbewegende Granulo-, (T-)Lympho- u. Monozyten u. Makrophagen.

  • Wanderzellen, ruhende
    Wanderzellen
    • W., ruhende

    • Englischer Begriff: resting macrophages

    Histiozyten.

  • Wandthrombus
    • Wand|thrombus

    • Englischer Begriff: mural thrombus

    Parietalthrombus.

  • Wange
    • Englischer Begriff: cheek

    • Fach: Anatomie

    Bucca; auch die Regio buccalis. S.a. Melo..., Bukk(al)...

  • Wangenabszess, dentaler
    • Wangen|abszess, dentaler

    • Englischer Begriff: dental cheek abscess

    submuköser, später tiefere Wangenweichteile erfassender Abszess nach Durchbruch einer Parodontitis im Wurzelspitzenbereich eines Oberkieferzahnes. Bei Nichteröffnung Gefahr der Osteomyelitis, retromaxillaren Ausbreitung. S.a. Wangenphlegmone.

  • Wangenbein
    • Wangen|bein

    • Englischer Begriff: cheek bone

    Os zygomaticum; s.a. Jochbein...

  • Wangenbrand
    • Wangen|brand

    • Fach: Pathologie

    Noma.

  • Wangenentzündung
    • Wangen|entzündung

    Pareiitis; s.a. Wangenabszess.

  • Wangenfettpfropf
    • Wangen|fettpfropf

    • Synonyme: Bichat-Fettpfropf

    • Englischer Begriff: buccal fat pad

    Corpus adiposum buccae.

  • Wangenphlegmone
    • Wangen|phlegmone

    eitrig-phlegmonöse Pareiitis. Gefahr der Miterkrankung der Gesichtsvenen (z.B. Vena angularis) u. damit einer Sinus-cavernosus-Thrombophlebitis u. Meningitis.

  • Wangenspalte
    • Wangen|spalte

    s.u. Gesichtsspalte.

  • Wangensteen-Drainage
    • Wangensteen-Drainage

    • Englischer Begriff: Wangensteen drainage

    • Biogr.: Owen H. W., geb. 1898, Chirurg, Minneapolis

    Dauersaugdrainage des Magens u. Dünndarms (bei Atonie oder Ileus) mittels einer an ein druckregulierendes Siphon-Saugsystem angeschlossenen Schlauchleitung (mit zwischengeschaltetem Auffanggefäß).

  • Wangentasche
    • Wangen|tasche

    • Englischer Begriff: cheek pouch

    der seitliche Teil des Mundvorhofs als Schleimhauttasche.

  • Wanner-Symptom
    • Wanner-Symptom

    • Englischer Begriff: Wanner's symptom

    • Biogr.: Friedr. W., 1870–1944, Ohrenarzt, München

    wesentliche Verkürzung der Knochenleitung bei intakter Labyrinthfunktion als Hinweis auf organische Veränderung im Schädelinnern oder in der Schädeldecke.

  • Wanzen
      • 1)   Abbildung
        die Insekten-Ordnung „Heteroptera“ [Hemiptera]; ausgestattet mit Stech-... (mehr)
      • 2)
        Jargon für elastische Verbandklammern... (mehr)
    • Wanzen 1)
      Wanzen
      • 1)

      • Englischer Begriff: bugs

      Abbildung

      die Insekten-Ordnung „Heteroptera“ [Hemiptera]; ausgestattet mit Stech- u. Saugmundwerkzeugen, z.T. mit Stinkdrüsen. Blut saugende Formen v.a. als Bett- u. Raubwanzen, Cimicidea (s.u. Cimex), Reduviidae, sind z.T. wichtige Krankheitsüberträger. Nach dem Stich (u. Saugakt) tritt eine stark juckende Quaddel auf mit zentralem, gelblich-krustösem, punktförm. Einstich, die sich in 2–4 Tg. zurückbildet (Abb.); bei Kindern evtl. Blasenbildung; bei Gewöhnung Nachlassen bis Ausbleiben der Reaktion.

    • Wanzen 2)
      Wanzen
      • 2)

      • Fach: Chirurgie

      Jargon für elastische Verbandklammern.

    • WaR
      • Englischer Begriff: WR

      Abk. für Wassermann-Reaktion.

    • Warburg
      • Warburg

      • Biogr.: Otto H. W., 1883–1970, Chemiker, Physiologe, Berlin; 1931 Nobelpreis für Medizin

    • Warburg-Dickens-Horecker-Zyklus
      Warburg
      • W.(-Dickens-Horecker)-Zyklus

      Pentosephosphatzyklus.

    • Warburg-Ferment
      Warburg
      • W.-Ferment

      • 1)
        Cytochromoxidase... (mehr)
      • 2)
        das Flavinenzym NADPH-Dehydrogenase, ebenfalls als Atmungsferment... (mehr)
    • Warburg-Ferment 1)
      Warburg  >  Warburg-Ferment
      • 1)

      • Synonyme: W.-Atmungsferment

      • Englischer Begriff: Warburg's coenzyme

      Cytochromoxidase.

    • Warburg-Ferment 2)
      Warburg  >  Warburg-Ferment
      • 2)

      • Synonyme: altes gelbes Ferment

      • Englischer Begriff: Warburg's old yellow enzyme

      das Flavinenzym NADPH-Dehydrogenase, ebenfalls als Atmungsferment.

    • Warburg-Theorie
      Warburg
      • W.-Theorie

      • Englischer Begriff: Warburg's theory

      Sauerstoff (O2) der Zellatmung reagiert nicht direkt mit den zu oxidierenden Substanzen, sondern zunächst mit dem Eisen des Atmungsenzyms, das zu Fe3+ oxidiert, durch spätere Glieder der Atmungskette aber wieder zu Fe2+ reduziert wird.

    • Ward-Dreieck
      • Ward-Dreieck

      • Englischer Begriff: Ward's triangle

      • Biogr.: Frederick O. W., 1818–1877, brit. Arzt

      im proximalen Femur zwischen dem medialen Druck- u. dem lateralen Zuglamellenbündel ein dreieckiges Spongiosafeld ohne Lamellenzeichnung; fehlt – ebenso wie das Zugbündel – bei Coxa valga.

    • Warfarin
      • Warfarin

      • Synonyme: (RS)-3 (α-Acetonylbenzyl)-4-hydroxycumarin

      • Englischer Begriff: warfarin

      Abbildung

      Vitamin-K-Antagonist; als Antikoagulans, Rodentizid genutztes Cumarin-Derivat (Formel). S.a. Warfarin-Embryopathie.

    • Warfarin-Embryopathie
      • Warfarin-Embryopathie

      • Englischer Begriff: warfarin embryopathy

      der Chondrodysplasia punctata ähnliches Krankheitsbild bei Kindern, deren Mütter in der Gravidität mit Warfarin behandelt worden sind.

    • Waring-Blendor-Syndrom
      • Waring-Blendor-Syndrom

      • Englischer Begriff: Waring-Blendor syndrome

      verkürzte Erythrozytenlebensdauer u. Fragmentozytenbildung nach operativer Korrektur von Defekten der Herzscheidewand mittels Kunststoff-Implantat.

    • Warkany-Syndrom
      • Warkany-Syndrom

      Trisomie-8-Mosaik.

    • Warm...
    • Warmblut
      • Warm|blut

      • Englischer Begriff: warm blood

      Vollblut bis zu 6 Std. nach der Entnahme; gilt für Infusions-, Transfusionszwecke als biologisch noch vollwertig, da auch kurzlebige Enzyme u. die Gerinnungsfaktoren, Thrombozyten etc. noch erhalten sind; strenge Indikationsstellung (z.B. bei schweren Gerinnungsstörungen) wegen hoher Infektionsgefahr (Hepatitis, HIV etc.), da Screeningtests noch nicht abgeschlossen.

    • Wärme
      • Englischer Begriff: heat

      • Fach: Physik

      die auf der – ungeordneten – Brown-Molekularbewegung beruhende u. zu deren Bewegungsintensität proportionale Energie, deren Transport (s.a. Wärmeabgabe) durch Konduktion (Wärmeleitung), Konvektion u./oder Strahlung erfolgt. – physiol Körperwärme, s.u. Körpertemperatur. S.a. Wärme..., Warm..., Hitze..., Thermo..., Temperatur...

    • Wärme-Feuchtigkeits-Austauscher

        als „künstliche Nase“ ein Gerät zur Nachahmung des natürlichen Nasen-Rachen-Raum-Klimas beim Tracheotomierten.

      • Wärmeabgabe
        • Wärme|abgabe

        • Englischer Begriff: elimination of body heat

        • Fach: Physiologie

        Abgabe von Körperwärme vom Körperkern zur Körperoberfläche (innerer Wärmestrom) u. von dort an die Umgebung (äußerer Wärmestrom). Erfolgt durch Konduktion (Wärmeleitung), Konvektion (über die Vasomotorik stattfindend) u. Wärmestrahlung sowie in Form der Verdunstungswärme über die Schweißbildung. Teil der Wärmeregulation zur Erhaltung der Körpertemperatur.

      • Wärmeagglutination
        • Wärme|agglutination

        • Englischer Begriff: warm agglutination

        Hämagglutination durch Wärmeautoantikörper.

      • Wärmeantikörper
        • Wärme|antikörper

        • Englischer Begriff: warm antibodies

        Antikörper, deren Wirkungsoptimum > +10 °C liegt. Biphasische = bithermische (Donath-Landsteiner) Hämolysine (mit Bindungsfähigkeit sowohl bei 0 °C wie auch bei +40 °C).

      • Wärmeäquivalent
        • Wärme|äquivalent

        • Fach: Physiologie

        kalorischer Wert.

      • Wärmeäquivalent, mechanisches
        Wärmeäquivalent
        • W., mechanisches

        • Englischer Begriff: (mechanical) equivalent of heat

        Joule-Äquivalent.

      • Wärmeaustauscher
        • Wärme|austauscher

        • Englischer Begriff: heat exchanger

        Aggregat der Herz-Lungen-Maschine zur Kühlung (s.a. Hypothermie) u. Wiedererwärmung des Blutes. S.a. Wärme-Feuchtigkeits-Austauscher.

      • Wärmeautoantikörper
        • Wärme|autoantikörper

        • Synonyme: W-AK (Abk.)

        • Englischer Begriff: warm autoantibodies

        inkomplette Autoantikörper (meist IgG), die bei 20–40 °C (Reaktionsoptimum bei 37 °C) in vivo u. in vitro Hämagglutination u./oder Hämolyse bewirken. Vorkommen idiopathisch oder aber symptomatisch (bei proliferativen Erkrankungen des lymphoretikulären u. plasmazellulären Systems u. des Knochenmarks, bei Erythematodes, Boeck-Sarkoid, verschiedenen Infektionskrankheiten).

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