Medizin-Lexikon: Einträge mit "W"

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  • Wasserbad 1)
  • Wasserbad 2)
    Wasserbad
    • 2)

    • Englischer Begriff: water bath

    heizbares Wassergefäß mit Temperaturregler (u. Zusatzeinrichtungen) als Mittel zur Inkubation biologischer Kulturen u. chemischer u. anderer Ansätze sowie zum Eindampfen von Lösungen.

  • Wasserbauch
    • Wasser|bauch

    • Englischer Begriff: abdominal dropsy

    • Fach: Pathologie

    Aszites.

  • Wasserbehandlung
    • Wasser|behandlung

    • Englischer Begriff: water cure

    Hydrotherapie.

  • Wasserbett
    • Wasser|bett

    Dauerbad.

  • Wasserbilanz
    • Wasser|bilanz

    • Englischer Begriff: water balance

    Gegenüberstellung der Wasseraufnahme- u. der Wasserausscheidungswerte. Ihre Ausgeglichenheit ist wichtig für die Aufrechterhaltung der Isovolämie; s.a. Wasserhaushalt.

  • Wasserblase
    • Wasser|blase

  • Wasserblase 1)
    Wasserblase
    • 1)

    • Englischer Begriff: blister

    Vesicula (mit klarem Inhalt).

  • Wasserblase 2)
    Wasserblase
    • 2)

    • Englischer Begriff: water bag; bag of waters

    Fruchtblase.

  • Wasserblase 3)
  • Wasserblau
    • Wasser|blau

    • Englischer Begriff: aniline blue

    der Triarylmethanfarbstoff „wasserlösliches Anilinblau“. Dient z.B. als pH-Indikator in bakt. Nährböden, als histologische Farblösung.

  • Wasserbruch
    • Wasser|bruch

    • Englischer Begriff: dropsy in the scrotum

    Hydrocele.

  • Wasserclearance, freie
    • Wasser|clearance, freie

    • Englischer Begriff: free water clearance

    die von Vasopressin gesteuerte Clearance des freien Wassers: CH2O = Vu (Urinvolumen/Min.) minus Cosm (osmolale Clearance). Beträgt bei Wasserdiurese ca. 12–15 ml/min; ist bei Diabetes insipidus gesteigert. S.a. Wasser-Elektrolyt-Haushalt.

  • Wasserdiurese
    • Wasser|di|urese

    • Englischer Begriff: water diuresis

    vermehrte Wasserausscheidung in Form hyposmotischen Harns (bis zu 50 mosm/l) bei Hyperhydratation u. Hyposmolarität. Kommt zustande durch Hemmung der Vasopressin-Ausschüttung, die über Volumenrezeptoren im Mündungsgebiet der Lungenvenen u. über Osmorezeptoren im Hypothalamus erfolgt, u. über erhöhte Blutströmungsgeschwindigkeit in den Nierenpapillen.

  • Wasserepidemie
    • Wasser|epidemie

    • Englischer Begriff: waterborne epidemic

    durch Genuss infizierten Trinkwassers entstehende Seuche; v.a. durch Salmonellen, ferner Shigellen, Cholera-Vibrionen, Leptospiren, Poliomyelitis-, Hepatitisviren.

  • Wasserfieber
    • Wasser|fieber

    • Englischer Begriff: leptospiral jaundice

    Leptospirosis icterohaemorrhagica.

  • Wassergas
    • Wasser|gas

    • Englischer Begriff: water gas

    Brenn- u. Synthesegas mit Wasserstoff, Kohlenmonoxid, -dioxid, Stickstoff (ca. 50, 40, je 5%).

  • Wasserhammerpuls
    • Wasser|hammer|puls

    • Englischer Begriff: water-hammer pulse

    „hämmernder“ Puls mit raschem Druckanstieg (hartes, kurzes Anklopfen) bei Aorteninsuffizienz.

  • Wasserharnruhr
    • Wasser|harn|ruhr

    Diabetes insipidus.

  • Wasserhaushalt
    • Wasser|haushalt

    • Englischer Begriff: water balance

    • Fach: Physiologie

    die der Erhaltung der Isotonie dienenden Vorgänge der Wasseraufnahme u. -abgabe sowie der Regulation der Körperwassermenge u. -verteilung im Rahmen des Wasser-Elektrolyt-Haushaltes. Das Gesamtkörperwasser (ca. 60% bzw. – ♀ – 55% des Körpergewichts [KG]) setzt sich zusammen aus Intra- u. Extrazellularflüssigkeit (40 bzw. ca. 20% des KG); Letzteres umfasst das Plasma- (4%) u. das interstitielle Wasser (16%) einschließlich des transzellulären (2,5%). Da die Aufnahme präformierten Wassers der Nahrung u. das aus Nahrungsverwertung resultierende Oxidationswasser nicht für ausgeglichene Wasserbilanz ausreichen, ist stets Wasserzufuhr nötig, allgemein als Trinkwasserzufuhr (diese wird reguliert von Durstmechanismen des Hypothalamus, dessen Osmorezeptoren durch Hypohydratation erregt werden); das auszugleichende minimale Wasserbilanzdefizit beträgt z.B. bei 70 kg KG u. einer Nahrung mit 300 g KH, 100 g Eiweiß, 100 g Fett u. 156 mval Kochsalz (liefert ca. 780 ml H2O/d) etwa 920 ml H2O/d, da der minimale Wasserverlust etwa 1700 ml/d beträgt (resultierend aus Harn, Stuhl, Perspiratio insensibilis [ohne Berücksichtigung der Schweißbildung] mit etwa 760/100/840 ml H2O-Verlust/d).

  • Wasserhaut
    • Wasser|haut

    • Fach: Embryologie

    Amnion.

  • Wasserheilkunde
    • Wasser|heilkunde

    • Englischer Begriff: hydrotherapy

    Hydrotherapie; s.a. Kneipp-Anwendung, Prießnitz-Behandlung, Balneologie, Heilwasser.

  • Wasserintoxikation
    • Wasser|intoxikation

    • Englischer Begriff: water intoxication

    Wasservergiftung; die „hypotone Hyperhydratation“ (= Überwässerung des Organismus mit Zunahme der Extra- u. Intrazellularflüssigkeit u. Hyponatriämie); z.B. nach übermäßiger Wasserzufuhr oder infolge erhöhter Vasopressin-Aktivität (s.a. Schwartz-Bartter-Syndrom). Führt – infolge Volumenüberlastung – zu akuter Herzinsuffizienz (mit meist nur geringer Ödembildung) u. zu Hirnschwellung (mit Hirndruck).

  • wasserklare Zellen
    • wasserklare Zellen

    • Englischer Begriff: clear cells

    Helle Zellen, Hauptzellen.

  • Wasserkopf
    • Wasser|kopf

    • Englischer Begriff: water on brain

    • Fach: Pathologie

    Hydrocephalus.

  • Wasserkrebs
    • Wasser|krebs

    • Englischer Begriff: water cancer

    • Fach: Pathologie

    Noma.

  • Wasserlassen
    • Wasser|lassen

    • Englischer Begriff: urination; voiding

    Miktion.

  • Wasserlunge
    • Wasser|lunge

    • Englischer Begriff: wet lung

    interstitielles Lungenödem.

  • Wassermangelexsikkose
    • Wasser|mangel|exsikkose

    • Englischer Begriff: hypertonic dehydration

    hypertone Dehydration; Mangel an Körperflüssigkeit (extra- wie auch – v.a. – intrazellulär) mit entsprechender Konzentrationshypernatriämie als Folge mangelhafter Wasserzufuhr (d.h. als Durst-Exsikkose) oder aber nach übermäßigen Flüssigkeitsverlusten. Klinik: Durst, Trockenheit der Haut u. Schleimhäute, verminderte Speichelbildung, Oligurie, Durstfieber, Unruhe, Delir (bis hyperosmolares Koma), später Abfall des Herzminutenvolumens u. Blutdrucks, Nierenversagen.

  • Wassermann
    • Wassermann

    • Biogr.: August P. v. W., 1866–1925, Bakteriologe, Berlin

    • W.-Antigen
      Mischung ubiquitärer Lipoidantigene, die gleiche Partialantigene wie die... (mehr)
    • W.-Reaktion
      (zusammen mit Neisser u. Bruck 1906) eine historische (durch andere Syphilis-Reaktionen... (mehr)
  • Wassermann-Antigen
    Wassermann
    • W.-Antigen

    • Englischer Begriff: Wassermann's antigen

    Mischung ubiquitärer Lipoidantigene, die gleiche Partialantigene wie die Treponemen besitzen u. bei der Syphilis-Reaktionen (2) als – unspezif. – Haptene dienen; z.B. alkohol. Organextrakte (aus syphilitischer Leber; Herzextrakte von Mensch, Pferd, Rind, Meerschweinchen). Anw. meist in besonders gereinigter Form (z.B. Cardiolipin).

  • Wassermann-Reaktion
    Wassermann
    • W.-Reaktion

    • Synonyme: WaR (Abk.)

    • Englischer Begriff: W. reaction

    (zusammen mit Neisser u. Bruck 1906) eine historische (durch andere Syphilis-Reaktionen ersetzte), nicht streng spezifische Komplementbindungsreaktion zum Nachweis bestimmter Reagine im Serum Syphiliskranker. Stützt sich auf 3 Systeme: 1) „luisches System“ aus Reagin (im Probanden-Serum) u. W.-Antigen; 2) „hämolytisches System“ (als Indikatorsystem) aus Ambozeptor (Kaninchen-Hämolysin) und Hammel-Erythrozyten; 3) Meerschweinchen-Serum als Komplement.

  • Wassernabelkraut
  • Wasserpocken
    • Wasser|pocken

    • Englischer Begriff: waterpox

    Varizellen.

  • Wasserresorption
    • Wasser|resorption

    die Aufnahme von Nahrungswasser im Dünn- (ca. 65%) u. Dickdarm (bis zur üblichen Koteindickung); insgesamt etwa 15 ml/min. Das in das Interstitium der Darmwand eingedrungene Wasser gelangt – einem osmotischen Gradienten folgend – ins Blut.

  • Wasserresorption, renale
    Wasserresorption
    • W., renale

    • Englischer Begriff: renal water resorption

    Wasserrückresorption bei der Harnbereitung; v.a. aus den distalen Abschnitten der Tubuli als Vasopressin-Effekt (s.a. Wasser-Elektrolyt-Haushalt) sowie aus den Sammelrohren.

  • Wasserretention
    • Wasser|retention

    • Englischer Begriff: water retention

    Flüssigkeitsretention.

  • Wassersackniere
    • Wassersack|niere

    Hydronephrose.

  • Wasserschierling
    • Wasser|schierling

    Cicuta virosa.

  • Wasserspeiergesicht
    • Wasserspeier|gesicht

    • Englischer Begriff: hurloid facies

    ein an Wasserspeier gotischer Kathedralen erinnerndes Gesicht bei Mucopolysaccharidosen, z.B. Pfaundler-Hurler-Syndrom; mit plumpem Schädel, eingezogener Nasenwurzel, breiten Nasenflügeln, wulstigen Lippen, großer Zunge.

  • Wasserstoff
    • Wasser|stoff

    • Synonyme: Hydrogenium

    • Englischer Begriff: hydrogen

    farb-, geruch- u. geschmackloses Gas; leichtestes chemisches Element (Kern: 1 Proton; Hülle: 1 Elektron) mit Atomgew. 1,00797 u. OZ 1; 1-wertig; bei –252,8 °C flüssig. – Isotope: W. 1 = Protium (Symbol: H; 99,984% des Wasserstoffs); W. 2 („schwerer W.“) = Deuterium (= D = 2H); W. 3 („überschwerer W.“, „schweres Deuterium“) = Tritium (= T = 3H; β-Zerfall mit HWZ 12,36 a). Natürlich vorkommend in Erdkruste u. obersten atmosphär. Schichten, gebunden in Wasser, organischen Verbindungen, anorganischen Säuren, Basen, sauren Salzen; wesentlicher Bestandteil aller Organismen mit zentraler biologischer Bedeutung (Betriebsstoffwechsel, Energiegewinnung; s.a. Atmungskette, Redoxsystem). Liegt bei Raumtemperatur vor als H2 (molekularer oder Di-W.; reaktionsträge; durch Wärmeenergiezufuhr aktivierbar), bei chemischer Freisetzung als H (atomarer, Mono- oder naszierender W.; nur kurz beständig; sehr reagibel); beide reagieren mit Sauerstoff (Knallgas) unter Wasserbildung, mit As, P u. S unter Bildung von Arsinen bzw. Phosphinen bzw. Schwefelwasserstoff. S.a. Wasserstoff...

  • Wasserstoff übertragende Enzyme
    • Wasserstoff übertragende Enzyme

    die Wasserstoffionen aufnehmenden u. abgebenden Enzyme, v.a. Dehydrogenasen und Oxidoreductasen; i.w.S. auch Enzyme der Atmungskette u. Cytochrome.

  • Wasserstoffakzeptor
    • Wasserstoff|akzeptor

    • Englischer Begriff: hydrogen acceptor

    • Fach: Chemie

    der mit einem Wasserstoffspender (= Wasserstoffdonator) in Wechselwirkung stehende Wasserstoffempfänger; s.a. Redoxsystem.

  • Wasserstoffbrückenbindung
    • Wasserstoff(brücken)bindung

    • Englischer Begriff: hydrogen bond

    Abbildung

    auf polaren Wechselwirkungen beruhende Bindung zwischen einem H-Atom bzw. Protonendonator (polare Bindung an –OH oder =NH-Gruppen, H polarisiert) und einem Protonenakzeptor (elektronegative Atome wie O, N). Tritt zwischen oder in Molekülen auf. Erstere (= intermolekulare W.) bewirkt Molekülassoziation, Letztere (= intramolekulare W.) bestimmt u.a. die räumliche Anordnung der Atome im Molekül, z.B. die Peptidrostbildung der Sekundärstruktur der Peptide (zwischen Carbonyl-O-Atom u. N-Gruppe von Amidgruppen, s.a. Formel).

  • Wasserstoffdonator
    • Wasserstoff|donator

    • Englischer Begriff: hydrogen donor

    Wasserstoffspender; Ggs. Wasserstoffakzeptor.

  • Wasserstoffexponent
    • Wasserstoff|exponent

    • Englischer Begriff: hydrogen exponent

    pH.

  • Wasserstoffion
    • Wasserstoff|ion

    • Synonyme: H+ (Abk.)

    • Englischer Begriff: hydrogen ion

    Proton; s.a. Hydroniumion.

  • Wasserstoffionenausscheidung, renale
    • Wasserstoff|ionen|ausscheidung, renale

    • Englischer Begriff: renal hydrogen ion excretion

    Ausscheidung von Wasserstoffionen (H+) in der Niere in freier u. gebundener Form (Letztere als titrierbare Säure) zur Aufrechterhaltung des Säure-Basen-Gleichgewichtes. Erfolgt v.a. über das Bicarbonat-System oder aber im sog. Ammoniak-Mechanismus (in die Tubuluslichtung diffundiertes Ammoniak = NH3 nimmt H+ auf u. wird als Ammonium-Ion = NH4+ ausgeschieden). S.a. Wasserstoffionensekretion (2).

  • Wasserstoffionenkonzentration
    • Wasserstoff|ionen|konzentration

    • Englischer Begriff: hydrogen ion concentration

    die – mit dem pH-Wert definierbare – Konzentration von Wasserstoffionen (H+) in wässrigen Lösungen; neben der messbaren = aktuellen W. als potentielle W. die noch erreichbare.

  • Wasserstoffionensekretion
    • Wasserstoff|ionen|sekretion

    • 1)
      der für die Salzsäurebildung nötige, ATP-abhängige aktive Transport von... (mehr)
    • 2)
      der aktive Transport der durch Carbonatdehydratase freigesetzten Wasserstoffionen... (mehr)
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