Medizin-Lexikon: Einträge mit "Z"

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  • Zäkumkarzinom
    • Zäkum|karzinom

    • Englischer Begriff: cecum carcinoma

    Dickdarmkarzinom (Darmkarzinom) im Bereich des Zäkums. Bricht frühzeitig in die Nachbarschaft ein.

  • Zalcitabin
  • Zaleplon
    • Englischer Begriff: zaleplon

    benzodiazepinähnliches Arzneimittel mit kurzer HWZ, das selektiv an den Benzodiazepin-1-Rezeptor bindet; Anw. als Hypnotikum bei Einschlafstörungen; NW: Kopfschmerzen.

  • zAMP
    • Englischer Begriff: cAMP

    Abk. für zyklisches Adenosinmonophosphat.

  • Zanamivir
    • Englischer Begriff: zanamivir

    ein Virostatikum; Neuraminidase-Hemmer; inhalative Anw. bei Influenza A u. B.

  • Zang-Fu-Organe

      in der Traditionellen Chinesischen Medizin Bezeichnung für die Organe mit Bezug zu den sog. Fünf Wandlungsphasen (Fünf Elemente) im Sinne von Funktionskreisen (= Funktionskomplexen). Anders als der Organbegriff der westlich orientierten Medizin, der die Organe eher isoliert darstellt, stellt die Lehre von den Z. die Wechselwirkung zwischen Organen, Gewebeschichten, Sinnesorganen, Emotionen, pathogenen Faktoren (Umweltenergien) etc. in den Mittelpunkt der Betrachtung. Demzufolge tritt die Morphologie des Organs in den Hintergrund, die Funktion u. der funktionelle Zusammenhang sind von primärer Bedeutung.

    • Zange
      • Englischer Begriff: forceps

      zangenartiges Instrument mit je nach Verwendungszweck verschieden geformten Branchen (= Maulteilen), z.B. als Biopsie-, Hohlmeißel-, Fremdkörper-, Uterus-, Steinfass-, Zahnzange. – Auch Kurzbez. für die „Entbindungs-“ oder „Geburtszange“ bzw. für die Zangenentbindung („Forceps“). Das Instrument besteht aus 2 spiegelbildlich geformten „Löffeln“, an denen unterschieden werden das Blatt (wird in den Geburtskanal eingeführt; besitzt eine Kopf-, z.T. auch Beckenkrümmung), das Spitzende (zeigt beim Anlegen zum Führungspunkt), der Hals mit „Schloss“ (gebildet von einem Stift oder Knopf am linken u. einem entsprechenden Ausschnitt am rechten Löffel; s.a. Junctura, Englisches Schloss) u. der Griff (evtl. mit Zughaken; z.B. die Zweifel-Z.). Modelle z.B. nach Naegele, Kjelland.

    • Zange-Kindler-Syndrom
      • Zange-Kindler-Syndrom

      • Englischer Begriff: cisternal block syndrome; c. pressure cone

      • Biogr.: Joh. Z., 1880–1969, HNO-Arzt, Graz, Jena; Werner K.

      Liquorblockade in der Cisterna magna (meist bei raumforderndem Prozess in der hinteren Schädelgrube). Klinik: Hinterkopfschmerz, Cheyne-Stokes-Atmung, Opisthotonus, Erbrechen, Ataxie, Adiadochokinese. Die Subokzipitalpunktion erbringt keinen Liquor (Punctio sicca) u. ist mit hohem Risiko belastet.

    • Zangemeister-Handgriff
      • Zangemeister-Handgriff

      • Englischer Begriff: Zangemeister's maneuver

      • Biogr.: Wilhelm Z., 1871–1930, Frauenarzt, Königsberg, Marburg

      der sog. 5. Leopold-Handgriff; an der horizontal gelagerten Gebärenden Auflegen der einen Geburtshelferhand auf die Symphyse, der anderen auf den kindlichen Kopf, um aus dem Niveauunterschied beider Handrücken ein Missverhältnis zwischen Kopf u. mütterlichem Becken zu erkennen (Gleichstand spricht für leicht verengtes Becken).

    • Zangenarm
      • Zangen|arm

      zangenförmig umgestalteter Unterarmstumpf; i.e.S. der Krukenberg-Arm.

    • Zangenbiss
      • Zangen|biss

      • Englischer Begriff: edge-to-edge bite; centric occlusion

      gerader Biss, Kantenbiss, Labidodontie: der natürliche Biss, wobei die inzisalen = Schneidkanten der Frontzähne in Okklusionsstellung aufeinander zu stehen kommen.

    • Zangenentbindung
      • Zangen|entbindung

      • Synonyme: -geburt

      • Englischer Begriff: forceps delivery

      Abbildung

      Geburtsbeendigung mit Hilfe der geburtshilflichen Zange unter Nachahmung des natürlichen Geburtsmechanismus: Zug in Richtung der Griffe bis zum Erscheinen der Leitstelle in der Scham, dann Heben der Griffe zum Herumleiten („Rotation“) des Kopfes um die Symphyse. S.a. Abb. Vorbedingungen: vollständige Eröffnung des Muttermundes, nicht zu enger Beckenausgang, erfolgter Blasensprung, lebendes Kind, zangengerechter Stand des Kopfes (mindestens in das kleine Becken eingetreten) u. leere Blase. Ist nur noch als Beckenausgangszange üblich (auch bei Beckenendlagen: Beckenendzange). – S.a. Vakuumextraktor, Scanzoni-Manöver.

    • Zäpfchen
      • Zäpfchen 1)
        Zäpfchen
        • 1)

        • Englischer Begriff: suppository

        • Fach: Pharmazie

        Suppositorium.

      • Zäpfchen 2)
        Zäpfchen
        • 2)

        • Englischer Begriff: uvula

        • Fach: Anatomie

        Uvula (Gaumen-Z.); s.a. Kio..., Staphylo...

      • Zapfen
        • Englischer Begriff: retinal cone

        • Fach: Anatomie

        Zapfenzelle.

      • Zapfensehen
        • Zapfen|sehen

        • Synonyme: photopisches Sehen

        • Englischer Begriff: photopic vision

        Abbildung

        das Tages- oder Helligkeitssehen als Leistung der Zapfenzellen bei Beleuchtungsstärke > 0,02–0,05 Lux. Nach der Dreifarbentheorie des Farbensehens zerlegen die in den Außengliedern der 3 verschiedenen Zapfenarten befindlichen 3 verschiedenen photosensiblen Substanzen (= Photopigmente; s.a. Jodopsin) das Licht entsprechend ihren unterschiedlichen Lichtabsorptionsmaxima (440, 540 u. 570 nm) in die 3 Mischfarben Purpurrot, Blaugrün u. Blauviolett, aus denen – als den Primärfarben der Theorie – alle für den Menschen erkennbaren Farbnuancen erzeugt werden können, u. zwar durch Rekombination der ausgelösten neuronalen Signale, gestützt auf die in der Ganglienzellschicht der Netzhaut aufgrund der inhibitorischen u. exzitatorischen Verschaltung der verschiedenen Zapfen erfolgenden Ermittlung der Gegenfarbenwerte. Als Gegenfarben gelten gemäß der sich auf die Phänomene Sukzessiv- u. Simultankontrast stützenden Gegenfarbentheorie des Farbensehens die Farben spektrales Rot/Grün u. Gelb/Blau; die im jeweiligen Paar überwiegende Farbe wird empfunden; gleichwertige Mischung im Paar ergibt – wie auch Schwarzweiß-Mischung – „unfarbig“ (= grau).

      • Zapfenzahn
        • Zapfen|zahn

        • Englischer Begriff: peg-shaped tooth

        • Fach: Pathologie

        Dens emboliformis.

      • Zapfenzelle
        • Zapfen|zelle

        • Synonyme: Cellula optica coniformis

        • Englischer Begriff: cone cell (of retina)

        Abbildung

        Sinneszelle des Neuroepithels der Netzhaut des Menschen (s.a. Photorezeptoren). Diese Zellen (insgesamt als „Zapfenapparat“ bezeichnet) sind in geringerer Zahl als die Stäbchen vorhanden, am dichtesten in der Fovea centralis; vermitteln – mit erheblich schnellerer Reaktion (aber höherer Reizschwelle) als die Stäbchenzellen – das scharfe Helligkeitssehen (Zapfensehen) u. das Farbensehen; ragen mit ihrem kegelförmigen, Membranscheiben enthaltenden Außenglied in das Pigmentepithel; das anschließende Innenglied (aus Ellipsoid u. Myoid bestehend) enthält zahlreiche Mitochondrien u. setzt sich – jenseits der Membrana limitans externa – in den in der äußeren Körnerschicht gelegenen Zellkörper (mit lockerem Kern) fort, von dem aus ein dünner Fortsatz in die äußere retikuläre Schicht („Netzschicht“) geht zur synaptischen Verbindung mit bipolaren Ganglienzellen; s.a. Abb.

      • Zärulein
        • Zärulein

        • Englischer Begriff: cerulein

        Caerulein.

      • Zäruloplasmin
        • Zärulo|plasmin

        • Englischer Begriff: ceruloplasmin

        • Fach: Biochemie

        Coeruloplasmin.

      • Zärulopsie
        • Zärul|opie

        • Synonyme: Caerolopsia

        Farbsinnstörung, bei der nur Blau erkannt werden kann. S.a. Xanthopsie, Xanthozyanopsie.

      • Zäsarenhals
        • Zäsaren|hals

        Cäsarenhals.

      • Zäsium
        • Englischer Begriff: cesium

        Cäsium.

      • ZE-Virus
        • Synonyme: Abk. für Zeckenenzephalitis

        Virus der Zeckenenzephalitis = Früh(jahr)-Sommer-(Meningo-)Enzephalitis; heute als FSME- oder TBE-Virus bezeichnet.

      • Zea mays
      • Zeaxanthin
        • Zea|xanthin

        • Englischer Begriff: zeaxanthin

        Carotinoid (Dihydroxy-β-carotin) in Maiskörnern (Zea mays) u. Eidotter.

      • Zecken
        • Synonyme: Ixodides

        • Englischer Begriff: ticks

        Abbildung

        Blut saugende, durch ihren Biss zahlreiche Krankheiten übertragende Parasiten (weltweit über 800 bekannte Arten, s.a. Abb.). In Mitteleuropa werden v.a. die Lyme-Borreliose u. die Frühsommermeningoenzephalitis übertragen (meist durch Ixodes ricinus = Holzbock). Z. sind eine Unterordnung der Acarina, von den übrigen Milben unterschieden durch die Anordnung der stechend-saugenden Mundwerkzeuge am Kopf = Capitulum (Rüssel: halbrinnenförmiges Hypostom, bedeckt von hakenbewehrten, stabförmigen Chelizeren; außen Kiefertaster = Pedipalpen), ein Geruchsorgan an den Vorderbeinen (Haller-Organ) u. die Größe (bis zu 3 cm). Der Körper ist von Chitinplatten bzw. einer lederartigen Hülle bedeckt. Die Entwicklung aus dem Ei erfolgt über ein 6-beiniges Larven- u. ein 8-beiniges Nymphenstadium. 2 Familien: Argasidae („Lederzecken“; Ornithodorus) u. Ixodidae („Schildzecken“; Ixodes, Rhipicephalus, Dermacentor, Haemaphysalis, Amblyomma). Reservoir: Erdeichhörnchen, Hund, Opossum, Rind, Ziege, Reh, Maus, Vögel etc.

      • Zeckenenzephalitis
        • Zecken|enzephalitis

        • Englischer Begriff: tick-borne encephalitis

        durch Zeckenbiss übertragene Enzephalitis; i.e.S. die Nordasiatische (= Russische) u. die Zentraleuropäische (Frühjahr-Sommer-Enzephalitis). Prophyl.: Schutzimpfung in gefährdeten Gebieten.

      • Zeckenfleckfieber
        • Zecken|fleckfieber

        • Englischer Begriff: tick-borne spotted fever

        durch Zecken übertragene Rickettsiosen.

      • Zeckenlähmung
        • Zecken|lähmung

        • Englischer Begriff: tick paralysis

        durch Zeckengift bedingte, einige Tage nach Zeckenbiss auftretende schlaffe Lähmung der Gliedmaßen, evtl. auch Blasen-, Mastdarminkontinenz, sowie Hypo- bis Areflexie, Schwindel, Erbrechen u. Lichtscheu, evtl. Tod durch Atemlähmung. In Frage kommen Ixodes ricinus u. I. holocyclus (Australien), I. pilosus, Haemaphysalis sulcata u. Rhipicephalus simus (Südafrika), Dermacentor variabilis (Amerika); s.a. Lyme-Krankheit.

      • Zeckenrückfallfieber
        • Zecken|rückfall|fieber

        • Englischer Begriff: tick-borne relapsing fever

        durch Zecken übertragenes Rückfallfieber.

      • Zedernholzöl
        • Zedern(holz)öl

        • Englischer Begriff: cedar oil

        das z.B. für Immersionsmikroskopie benutzte Oleum Ligni Cedri.

      • Zehen
        • Englischer Begriff: toes

        Digiti pedis, Hallux.

      • Zehenballen
        • Zehen|ballen

        • Englischer Begriff: ball of toe

        von Zehengrundgelenken, örtlichen Muskeln und Unterhautfettpolster aufgeworfener querer Wulst vorn an der Fußsohle; an der Großzehe relativ stärker.

      • Zehenbrand
        • Zehen|brand

        • Englischer Begriff: gangrene of toes

        Gangrän der Zehen infolge arterieller Durchblutungsstörung der unteren Gliedmaßen; v.a. bei Diabetes mellitus, als Raucherbein.

      • Zehenreflexe
        • Zehen|reflexe

        • Englischer Begriff: Babinski's sign and variants

        die als Pyramidenzeichen zu wertenden krankhaften Reflexe mit Zehenbeugung, v.a. Babinski-, evtl. Gordon-, Puusepp-Reflex, Oppenheim-, (v.-)Strümpell-Zeichen, Plantarmuskelreflex.

      • Zehntagefieber
        • Zehntage|fieber

        • Englischer Begriff: ten-day fever

        von Hundezecken (Zecken) übertragene Rickettsiose in Südafrika. 10-tägige Fieberperiode mit Geschwürsbildung und Lymphadenitis an der Bissstelle, makulopapulösem Exanthem, Nackensteifigkeit.

      • Zehrflechte
        • Zehr|flechte

        Lupus vulgaris.

      • Zehrrose
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          • 1)
            Krankheitszeichen, Symptom; s.a... (mehr)
          • 2)
            eine feste Bit-Kombination (Buchstabe, Ziffern) als Symbol für eine Informationsmenge... (mehr)
        • Zeichen 1)
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          • Fach: Klinik

          Krankheitszeichen, Symptom; s.a. Phänomen, Signum.

        • Zeichen 2)
          Zeichen
          • 2)

          • Englischer Begriff: sign

          • Fach: Kybernetik

          eine feste Bit-Kombination (Buchstabe, Ziffern) als Symbol für eine Informationsmenge.

        • Zeichenlehre
          • Zeichen|lehre

          • Englischer Begriff: sem(e)iotics

          • Fach: Klinik

          Semiotik; s.a. Symptomato-, Phänomenologie.

        • Zeichensprache
          • Zeichen|sprache

          • Englischer Begriff: sign language

          als sog. Taubstummensprache die Daktylophasie. S.a. Gebärdensprache.

        • Zeichnen
          • Englischer Begriff: spotting

          • Fach: Geburtshilfe

          leichte, durch kleinste Muttermundeinrisse bedingte Blutung aus der Gebärmutter in der Eröffnungsperiode.

        • Zeichnen, erstes
          Zeichnen
          • Z., erstes

          Z. zu Geburtsbeginn (bei beginnender Eröffnung).

        • Zeigefingerdaumen
          • Zeigefinger|daumen

          • Englischer Begriff: index pollicization

          aus dem Zeigefinger (Index) gebildeter Ersatzdaumen (Daumenersatz).

        • Zeigeversuch
          • Zeige|versuch

          • Englischer Begriff: pointing test

          • Fach: Neurologie

          s.u. Bárány, (v.)-Graefe.

        • Zein
          • Ze|in

          • Englischer Begriff: zein

          minderwertiges pflanzl. Eiweiß (Prolamin-Gruppe), v.a. im Kleber von Mais (Zea mays), Anw. u.a. als Lebensmittelüberzug.

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