Medizin-Lexikon: Einträge mit "Z"

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  • Zementitis
    • Zementitis

    • Englischer Begriff: cementitis

    Nekrose des Zahnzementes infolge Wurzelhautentzündung.

  • Zementkaries
    • Zement|karies

    • Englischer Begriff: root caries

    Zahnkaries des Wurzelzementes.

  • Zementoblast
    • Zemento|blast

    • Englischer Begriff: cementoblast

    Zahnzement (Cementum) bildende Bindegewebszelle; ein Osteoblast mit Ursprung im Zahnsäckchen.

  • Zementoblastom
    • Zemento|blastom

    • Englischer Begriff: cementoblastoma

    Geschwulst des Keimgewebes der Zahnwurzelhaut (Zementoblast). – S.a. Zementom.

  • Zementom
    • Zementom

    • Englischer Begriff: cementoma

    ein nach abgeschlossener Zahnbildung entstandenes Zementoblastom im Zahnwurzelspitzengebiet.

  • Zementstaub
    • Zement|staub

    • Englischer Begriff: cement dust

    Mischung von Kalk mit Tonerde, Kieselsäure u. Eisenoxid (z.T. auch Quarzsand, Thomasschlackenmehl) als Baumaterial. Verursacht u.U. Hauterkrankungen („Zementdermatose“; als Ätzgeschwüre, Ekzem), Lungenfibrose mit Asthma, Zementstaublunge sowie durch seinen Chromatgehalt eine Chromallergie (Berufskrankheit bei Maurern).

  • Zementstaublunge
    • Zement|staub|lunge

    • Englischer Begriff: cement worker's lung

    Pneumokoniose v.a. durch Quarzmehl-haltigen Zementstaub; eine Mischstaubsilikose.

  • Zen...
  • Zenker
    • Zenker

    • Biogr.: Friedr. A. Ritter von Z., 1825–1898, Pathologe, Dresden, Erlangen

  • Zenker-Degeneration
    Zenker
    • Z.-Degeneration

    • Englischer Begriff: Zenker's degeneration

    wachsartige Degeneration.

  • Zenker-Divertikel
    Zenker
    • Z.-Divertikel

    • Englischer Begriff: Z.'s diverticulum

    Pulsionsdivertikel der Hinterwand des Hypopharynx dicht oberhalb des Ösophagusmundes; oft mit Laimer-Dreieck. S.a. Ösophagusdivertikel.

  • Zentesimalpotenz

      Verdünnung eines homöopathischen Arzneimittels in der C-Potenz, s.a. Potenzierung.

    • Zenti...

        Maßeinheiten-Präfix (Kurzzeichen: c) mit der Bedeutung des 10–2fachen (= 1/100).

      • Zentimeter-Gramm-Sekunden-System
        • Englischer Begriff: C. G. S. system

        CGS-System.

      • Zentimeterwellen
        • Zentimeter|wellen

        Mikrowellen mit λ 1–10 cm (= ca. 1010 Hz).

      • zentr...
      • zentral
        • Synonyme: centralis

        • Englischer Begriff: central

        im Mittel-, Kernpunkt gelegen; anat das Zentralnervensystem betreffend.

      • Zentralarterienverschluss
        • Zentral|arterienverschluss

        • Englischer Begriff: central retinal artery occlusion

        Abbildung

        eine plötzliche (embolische oder thrombot.) Lichtungsverlegung der Arteria centralis retinae mit schlagartiger, irreversibler Erblindung dieses Auges. Charakterist. Fundusbild: milchige Netzhauttrübung mit kirschrotem Fleck in der Makula, fadendünne Netzhautarterien mit fragmentierter Blutsäule (Abb.).

      • zentraler Venendruck
        zentral
        • z. Venendruck

        • Synonyme: ZVD (Abk.)

        • Englischer Begriff: c. venous pressure; CVP (Abk.)

        Abbildung

        der Blutdruck in beiden Hohlvenen u. den Venae brachiocephalica u. subclavia; entspricht weitgehend dem im re. Herzvorhof. Ist erhöht z.B. bei verminderter Herzleistung, Hypervolämie, Hindernis in der zentralen Strombahn, erniedrigt bei Hypovolämie (bei hämorrhagischem Schock). Messung erfolgt „blutig“ über zentralen Venenkatheter (z.B. Kavakatheter) mit angeschlossenem Manometer (d.h. Ablesen der Höhe der Flüssigkeitssäule über dem mittels Thoraxschublehre bestimmten Nullpunkt [Bezugspunkt; liegt etwa bei 2/5 des Thoraxdurchmessers unterhalb des Brustbeins]).

      • zentrales Höhlengrau
        zentral
        • z. Höhlengrau

        • Englischer Begriff: c. periaqueductal gray

        • Fach: Anatomie

        Substantia grisea centralis.

      • Zentraleuropäische Frühsommer-, Zecken-Enzephalitis
        • Zentraleuropäische (Frühsommer-, Zecken-)Enzephalitis

        • Englischer Begriff: Central European encephalitis (CEE)

        Meningoenzephalitis durch ein Flavivirus der Familie Togaviridae (Überträger: Ixodes ricinus). Gleicht klinisch der Russ. Frühjahr-Sommer-Enzephalitis, verläuft aber milder.

      • Zentralfibrillen
        • Zentral|fibrillen

        • 1)
          die den Achsenfaden (Axonema) des Spermiums (dort Abb... (mehr)
        • 2)
          zentrale Myofibrillenbündel der Muskelfaser; sind bei der – dominant erblichen... (mehr)
      • Zentralfibrillen 1)
        Zentralfibrillen
        • 1)

        die den Achsenfaden (Axonema) des Spermiums (dort Abb.) im Haupt- u. Mittelstück der Geißel umgebenden, regelmäßig angeordneten Längsfibrillen als Organellen für den Geißelschlag.

      • Zentralfibrillen 2)
        Zentralfibrillen
        • 2)

        • Englischer Begriff: central cores

        zentrale Myofibrillenbündel der Muskelfaser; sind bei der – dominant erblichen – Zentralfibrillenmyopathie (central core disease; eine Form der Myatonia congenita) verändert, u. zwar bei gleichzeitiger Muskelfaserverdickung.

      • Zentralfurche
        • Zentral|furche

        • Englischer Begriff: central sulcus

        Rolando-Fissur.

      • Zentralganglion
        • Zentral|ganglion

        • 1)
          jedes der Basalganglien... (mehr)
        • 2)
          Ganglion coeliacum... (mehr)
      • Zentralganglion 1)
        Zentralganglion
        • 1)

        • Englischer Begriff: basal ganglion

        jedes der Basalganglien.

      • Zentralganglion 2)
        Zentralganglion
        • 2)

        • Englischer Begriff: celiac g.

        Ganglion coeliacum.

      • Zentralisation des Kreislaufs
        • Englischer Begriff: centralization of the circulation

        in der Klassifikation des Schocks nach Duesberg-Schröder der Spannungskollaps: das 1., aus Volumenmangel oder (bakterio)toxischer Wirkung resultierende, einem kompensierten Schock entsprechende Stadium; mit Engstellung der Widerstandsgefäße als Sicherungsmaßnahme für die Durchblutung lebenswichtiger Organe.

      • Zentralkanal
        • Zentral|kanal

        • Englischer Begriff: central canal of the spinal cord

        Canalis centralis (des Rückenmarks).

      • Zentralkörper
        • Zentral|körper

        • Englischer Begriff: central body; core

        • Fach: Virologie

        Innenkörper.

      • Zentralkörperchen
        • Zentral|körperchen

        • Englischer Begriff: centriole

        • Fach: Zytologie

        Zentriol.

      • Zentralnervensystem
        • Zentral|nervensystem

        • Synonyme: ZNS (Abk.); Systema nervosum centrale

        • Englischer Begriff: central nervous system; CNS

        im Schädel u. im Wirbelkanal befindlicher, von Gehirn u. Rückenmark gebildeter Teil Nervensystems. Mit seinen in Zentren u. Kerngruppen organisierten u. durch Nervenbahnen miteinander verbundenen Neuronenverbänden stellt es ein kompliziert vernetztes, biologisches Informationsverarbeitungssystem dar. Das ZNS besitzt nicht nur die Fähigkeit der Aufnahme (aus Rezeptoren u. Sinnesorganen) u. Weiterleitung von Informationen aus den afferenten Nervenbahnen des somatischen u. vegetativen Nervensystems u. der efferenten, somatomotorischen und vegetativen Steuerung, sondern auch die Fähigkeit zur kurz- u. langfristigen Speicherung der Information (Gedächtnis). Durch Zusammenwirken von Zentren der allgemeinen Aktivierung der Großhirnrinde, der spezifischen afferenten Projektionssysteme, der biolog. Motivationen u. der Emotionen kommt es zu einer Art von innerem Modell, das Vorgänge außerhalb des ZNS (im übrigen Organismus u. der Umwelt) darstellt. Wichtige Elementartätigkeiten des ZNS sind die unbedingten u. die bedingten Reflexe, wobei Letztere die Funktionstüchtigkeit der Großhirnrinde voraussetzen. Durch die Verbindung zu den endokrinen Drüsen (über das Zwischenhirn-Hypophysen-System) stellt das ZNS auch die übergeordnete Integrationsstation für das Endokrinium dar.

      • zentralnervös
        • Englischer Begriff: central nervous

        das Zentralnervensystem (ZNS) betreffend, ZNS-bedingt.

      • Zentralreflex
        • Zentral|reflex

        • Fach: Ophthalmologie

        Makulareflex.

      • Zentralskotom
        • Zentral|skotom

        • Englischer Begriff: central scotoma

        Skotom im Netzhautmittenbereich; bei Erkrankung des Sehnervs oder der Makula.

      • Zentralspindel
        • Zentral|spindel

        • Englischer Begriff: central spindle

        der sich in der Prophase der Zellteilung aus Mikrotubuli der auseinander rückenden, aber verbunden bleibenden Zentriolen bildende spindelförmige Faserkörper (Mitosespindel), auf dem in der Prometaphase die Chromosomen u. in der Anaphase die Chromatiden mittels Zugfasern bewegt werden.

      • Zentralstar
        • Zentral|star

        • Englischer Begriff: central cataract

        angeborene Katarakt in Linsenmitte.

      • Zentralstrahl
        • Zentral|strahl

        • Synonyme: Hauptstrahl

        • Englischer Begriff: central beam; central ray

        • Fach: Röntgenologie

        der Röntgenstrahl vom Mittelpunkt des Brennflecks senkrecht zur Röhrenachse im Zentrum des Nutzstrahlenbündels.

      • Zentralvene
        • Zentral|vene

        • Englischer Begriff: central retinal vein

        Vena centralis, z.B. des Leberläppchens, der Netzhaut.

      • Zentralvenenthrombose
        • Zentral|venen|thrombose

        • Englischer Begriff: central venous thrombosis

        Abbildung

        Thrombose der Netzhautzentralvene. Fundusbild: dicke, geschlängelte Netzhautvenen, flächenhafte oder streifige Blutungen (Apoplexia retinae), später weißliche Degenerationsherde, Papillenödem, Sekundärglaukom (Abb.).

      • Zentralwindung
        • Zentral|windung

        • Englischer Begriff: central gyrus

        Gyrus pre- bzw. postcentralis (= vordere bzw. hintere Z.).

      • zentrenzephales System
        • zentr|enzephales System

        • Englischer Begriff: centrencephalic system

        das limbische System, Teile des Orbitalhirns u. der Hirnstamm als primäre Antriebs-, Entscheidungszentren des Gehirns.

      • zentrifugal
        • zentri|fugal

        • Englischer Begriff: centrifugal

        vom Zentrum bzw. ZNS wegführend.

        • z. Nerven
          vom ZNS peripherwärts leitende (= efferente), für Efferenzen zuständige... (mehr)
      • zentrifugale Nerven
        zentrifugal
        • z. Nerven

        • Englischer Begriff: c. nerves

        vom ZNS peripherwärts leitende (= efferente), für Efferenzen zuständige, d.h. motorische oder sekretorische Nerven.

      • Zentrifugation
        • Zentri|fugation

        • Englischer Begriff: centrifugation

        Auftrennung suspendierter Teilchen mit Hilfe der Zentrifugalkraft. Die Geschwindigkeit der Sedimentation der Einzelkomponenten hängt ab von der Teilchen- u. Flüssigkeitsdichte bzw. der Teilchenform u. -größe u. der Flüssigkeitsviskosität.

      • Zentrifugation, differentielle
        Zentrifugation
        • Z., differentielle

        bezüglich Dauer u. g-Zahl (Fallbeschleunigungszahl = 9,81 ms–2) variierte Z. zur Auftrennung gleichmäßig im Medium verteilter Komponenten (Teilchen) aufgrund unterschiedlicher Sedimentationsgeschwindigkeit.

      • Zentrifuge
        • Zentrifuge

        • Englischer Begriff: centrifuge

        (Trenn-)Schleuder; ein sich in einer Kammer zwecks mechanischer Trennung von Partikel-Flüssigkeits-Gemischen mittels Zentrifugalkraft schnell drehender Rotor (Metallkörper) mit Behältnis für die Aufnahme des durch Zentrifugation zu trennenden Gemisches. – In der Biologie u. Medizin als Vollmantel-Z. die Z. nach dem Prinzip der Sedimentation; als kleine „Labor-Z.“ (bis 5000 Umdrehungen/Min. [UpM]), mittelgroße „Kühl-Z.“ (bis 20 000 UpM; mit elektrisch gekühlter Rotorkammer), große Ultrazentrifuge (bis 100 000 UpM; mit Vakuumpumpe u. Kühleinrichtung).

      • Zentriol
        • Zen|tri|ol

        • Synonyme: Zentralkörperchen; Centriolum

        • Englischer Begriff: centriole

        ein sich in der Interphase spontan verdoppelndes (= autoreduplikatives) zylinderförmiges, meist zweiteiliges (= Diplosom), aus Mikrotubuli bestehendes Zellorganell im Zentroplasma (mit dem zusammen es das Zytozentrum bzw. Zentrosom bildet). Zu Beginn der Mitose wandert je 1 Zentriol(enpaar) in Richtung der gegenüberliegenden Zellpole unter Bildung der Polstrahlung (= Aster); besteht aus Mikrotubuli. In der Mitose ist das Z. Ansatzpunkt der polaren Fasern des Spindelapparates. – Beim Spermium Entwicklung zu dessen Kopfscheibe bzw. Querscheibe (von der der Achsenfaden ausgeht).

      • zentripetal
        • zentri|petal

        • Englischer Begriff: centripetal

        zum Zentrum bzw. ZNS hinführend. Ggs. zentrifugal.

        • z. Nerven
          in Richtung ZNS leitende (= afferente), für Afferenzen zuständige, d.h... (mehr)
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