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Kontraktur

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  • Kon|traktur

  • Englischer Begriff: contracture

unwillkürliche Dauerverkürzung bestimmter Muskeln bzw. – evtl. mehrerer – Muskelgruppen als rückbildungs- oder nichtrückbildungsfähiges Geschehen mit dem Effekt einer anhaltenden Gelenkzwangsstellung (Gelenkkontraktur, Arthrogryposis). Nach der Ursache unterschieden z.B. als myogene, desmogene, tendogene, ischämische, neurogene (z.B. nach Apoplex), dermatogene K. oder aber als angeborene, zufallsbedingte, systemische (bei Krankheiten des Skelettsystems), inaktivitätsbedingte K. (= Ruhesteife). Ferner bezeichnet nach dem betroffenen Gelenk (z.B. Hüft-, Schultergelenk-K. etc.) oder nach der Gelenkstellung (z.B. Beuge-, Ad-, Abduktions-K.). S.a. Volkmann-, Dupuytren-, Krukenberg-, Reflexkontraktur.

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