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Maitland-Methode

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  • Maitland-Methode

Konzept der Manualtherapie. Nach D.G. Maitland wird die Gelenkbewegung in Grade (Bewegungsabschnitte) u. deren oszillierende (schwingende) Ausführung eingeteilt. Die Methode hat sich besonders in der Orthopädie bewährt, Ziel ist die bestmögliche Wiederherstellung des Pat. (z.B. Mobilisation, Stabilisation u./oder Schmerzfreiheit). Besteht aus drei eng miteinander in Verbindung stehenden Komponenten: Untersuchung: subjektiv (genaue Anamnese) u. objektiv (Testbewegungen zur Auslösung der beschriebenen Symptome); Behandlung: genaue Planung, im Behandlungskonzept sind der Bewegungsausschlag (ein Gelenkpartner wird manuell gegen den anderen verschoben) und das Oszillieren (passive schwingende Bewegungen) von besonderer Bedeutung; Beurteilung: Schwerpunkt des Maitland-Konzeptes, Unterscheidung in Beurteilung (überprüft Wirksamkeit der angewandten Technik u. wertet sie) u. analytische Beurteilung (prüft u. beurteilt alle Aspekte des Verlaufs der Gesamtsituation des Pat. u. dessen Erkrankung).

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