Mundhöhlentumoren

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  • Mundhöhlen|tumoren

Oberbegriff für Tumoren der Mundschleimhaut, des oberen u. unteren Alveolarfortsatzes, des harten Gaumens, des Mundbodens u. der Zunge (vordere 2/3). Klinik: chronische Entzündung bzw. nicht heilendes Ulcus, Leukoplakie, umschriebene Verdickungen, samtartige Aufrauung in der Mund- u. Rachenschleimhaut. In etwa 15–20% synchrone bzw. metachrone Mehrfachkarzinome (systematische Endoskopie von Bronchialsystem u. Ösophagus). Die Tumorklassifikation erfolgt nach dem TNM-System. Ther.: je nach Lokalisation u. Stadium (Exzision, Strahlentherapie, chirurgisch-strahlentherapeutische Kombinationsbehandlung, Chemotherapie). S.a. Kopf-Hals-Tumoren.

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