Osteomyelofibrose

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  • Osteo|mye|lo|fibrose

  • Synonyme: OMF (Abk.); Myelofibrose

  • Englischer Begriff: osteomyelofibrosis

fortschreitende bindegewebige Verödung des Knochenmarks (grauweißl. Verfärbung, Zunahme der kollagenen, später auch retikulären Fibrillen bei gleichzeit. Schwund des Blut bildenden Gewebes, alkalische Leukozytenphosphatase erhöht; evtl. durch extramedulläre Hämatopoese kompensiert u. mit Hepatosplenomegalie); unterschieden als Typ Hueck-Assmann (mit schmaler Kortikalis u. diffus verdichteter Spongiosa) u. Harrison-Vaughan, ferner sek. Formen nach Einwirkung tox. Substanzen u. ionisierender Strahlen, bei Karzinommetastasen, Tuberkulose, chron. Myelose, Polyzythämie. Blutbild: nach anfängl. Erythrozytose Anämie, Erythroblastose, leukämoide Befunde; evtl. Blutungsneigung, Ikterus, Arthralgien. – Kann bei allen Erkrankungen/Formen des myeloproliferativen Syndroms vorkommen.

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