Polytrauma

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  • Poly|trauma

  • Englischer Begriff: multiple trauma

Kombination gleichzeitig entstandener Verletzungen meist an mehreren Körperregionen u. Funktionssystemen, wobei eine oder die Summe der Teilverletzungen lebensgefährdend ist; s.a. Schwerverletzter. Der Summationseffekt von Organ-/Gewebe- u. Funktionsschäden u. die daraus resultierende hohe Komplikationsrate lassen den Patienten oft zum Problemfall (bezüglich Transport, Behandlung; auch Klinikausstattung etc.) werden, besonders bei Schädel-Hirn-Trauma. Große Gefahr ist v.a. durch den meist auftretenden schweren hypovolämischen Schock (u. die damit verbundene Störung der Mikrozirkulation) mit respiratorischer Insuffizienz u. Anurie (Schockniere) gegeben, in den ersten Tagen auch durch Fettembolien. Klinische Klassifik.: bei Schock P. 2. Grades, bei lebensbedrohlicher Blutung P. 3. Grades.

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